Tag die_nummernlosen_b_cher
die leere in der orangerie von Patrik Peyn steht auf der Shortlist für den Literaturpreis Ruhr. Wer ihn gewinnt, entscheidet sich bei eienr Gala mit Max Moor am 15. September 2026 in der Matthias-Jakobs-Stadthalle in Gladbeck. „Patrik Peyns Prosagedichte sind Annäherungen an Botanische Gärten größtenteils im Ruhrgebiet und ein origineller Bei... mehr auf parasitenpresse.wordpress.com
Es gibt verschiedene Arten zu sterben, warum nicht in einem Gedicht? Doch diese Verse begründen kein chilenisches Todesarten-Projekt, sondern verweisen auf die doppelte Lebensgefahr, die im Chile der 1970er und 80er Jahre herrschte: Weder in der Familie, noch auf der Straße war man sicher. Nach einer Kindheit, die Diktatur, die abwesender Vater, al... mehr auf parasitenpresse.wordpress.com
Das 8. Europäische Literaturfestival Köln-Kalk findet vom 4. bis 13. September 2026 an verschiedenen Veranstaltungsorten im Kölner Stadtteil Kalk statt. Schwerpunktthema ist diesmal Scham. Als Gäste eingeladen sind Kaisa Aglen (Norwegen), Ajda Coşar (Ruhrgebiet), Karin Fellner (München), Sasha Lavrenchuk (München/Ukraine), Maarja Pärtna (Estland), ... mehr auf parasitenpresse.wordpress.com
In der Reihe Willst du mit mir Lego bauen? spricht Mira Mann mit Katja Gehring über ihre Arbeit als Schriftstellerin und Musikerin. Das Interview ist während des Prosanova-Festivals in Hildesheim entstanden und kann bei Litradio angehört werden. Die Bücher von Mira Mann sind bei uns erschienen, zuletzt Lovesongs.... mehr auf parasitenpresse.wordpress.com
Über den Gedichtband ich schärfe mein Messer, ich kehre heim der färöischen Dichterin Nansý Sunadóttir (Übersetzung: Theresa Kohlbeck Jakobsen) sprachen Frieder von Ammon, Maren Jäger, Daniela Strigl und Beate Tröger beim Lyrischen Quartett im Lyrik-Kabinett München. Bei DLF Kultur kann man die Aufzeichnung nachhören. Die Passage zum Band beginnt b... mehr auf parasitenpresse.wordpress.com
Bei hr2 Kultur kann man jetzt die Verleihung des Lyrikpreises Orphil an Karin Fellner, den sie für den Gedichtband Polle und Fu erhielt, als Mitschnitt anhören. Neben den Laudationes auf Karin Fellner (von Christian Metz) und auf Lara Rüter (von Maren Jäger) gibt es kurze Lesungen der beiden Dichterinnen zu hören. Die Preisverleihung fand in …... mehr auf parasitenpresse.wordpress.com
Über die färöische Sprache und Übersetzungen aus dem Färöischen sprach Theresa Kohlbeck Jakobsen mit TraLaLit. Darin ist auch der neue Gedichtband von Nansý Sunadóttir erwähnt: „Bei der Lyrik wird es etwas enger, denn hier ist es häufig schwierig, auf dem deutschen Buchmarkt Verlage für eine Veröffentlichung zu finden. […] Wer zeitgenös... mehr auf parasitenpresse.wordpress.com
In der aktuellen Ausgabe der Lateinamerika-Nachrichten (6/2026) findet ihr das Gedicht memoria trans / Trans* Gedächtnis von Esther Margaritas aus dem Band Meeresspalte, den Nora Zapf übersetzt hat. Neben dem Gedicht sind dort auch Anmerkungen zu Autorin und Übersetzerin zu finden. Das Buch gibt es bei uns.... mehr auf parasitenpresse.wordpress.com
Sünje Lewejohanns neuer Band wenn jemand fragt, sage ich: alles ist ruhig versammelt Gedichte über eine anhaltende Trauer, einen sich erinnernden Körper und über sich wandelnde Nähe. In diesen Texten wird der Körper zur Landschaft, zur Karte, zum Archiv. Er trägt, was war. Er reagiert, noch bevor ein Wort fällt. Trauer ist hier kein kurzer … ... mehr auf parasitenpresse.wordpress.com
Im neunten Teil des Kalendariums von Adrian Kasnitz fadet der Sommer aus. Gehen wir noch einmal schwimmen? Bevor der Herbst beginnt, sind noch ein paar Sachen zu erledigen, ein paar Listen abzuarbeiten. Tiere nisten sich ein, Stacheln holt man sich selbst. Wird der Tropfen nun wieder Fluss oder Wolke? Das Kalendarium ist ein Langzeit-Projekt mit ... mehr auf parasitenpresse.wordpress.com
„Keine Wortkorrektur / keine Umschweife / bewusst Mehrdeutigkeiten / vermeiden“, diese komplexe bis widersprüchliche Sprachwelt bestimmt Roland Schapperts Texte. Er feilt unaufhörlich an seinen Wortkonstellationen, liebt echte Polyvalenz und bestreitet bloß vorgeschobene Alternativen ebenso wie vermeintliche Alternativlosigkeit. Der Wunsch nach Urs... mehr auf parasitenpresse.wordpress.com
Mit Gips legt die Berliner Dichterin Kathrin Bach ihren ersten größeren Gedichtband vor (nach dem Lyrikheft Schwämme). Ihre Texte sind eine Einladung, die Zartheit und Verletzlichkeit der Welt mit voller Wucht zu erleben und die Sprache als den Anker zu begreifen, der sie sein kann. Den fein gearbeiteten Sprachgebilden stellt sie Collagen zur Seite... mehr auf parasitenpresse.wordpress.com
Mein Körper ist kein Land ist eine Auswahl neuer Gedichte des Athener Dichters Jazra Khaleed, die Peter Constantine ins Deutsche übertragen hat. Das Individuum und die zersplitterte unterprivilegierte Klasse stehen einem kapitalistisch-faschistischen System gegenüber, das auf der ökonomischen Ausbeutung der Welt fußt. Natur, Körper, Sein – ni... mehr auf parasitenpresse.wordpress.com
In einer Zeit, in der Städte versinken und Vororte brennen, kann der Schreibende nicht nur staunend am Rande stehen. Thomas Möhlmann schreibt sich einen Weg in eine bewohnbare und lebenswerte Zukunft und holt sich Verstärkung bei einer Vielzahl illustrer Vorgänger:innen und zeitgenössischer Inspirationsquellen. Familie, Liebe, Politik: Alles, was W... mehr auf parasitenpresse.wordpress.com
Die chilenische Dichterin Esther Margaritas fürchtet sich nicht vor den Elementen: Die Schriftstellerin und Trans-Aktivistin stellt Begehren und Tod in den Mittelpunkt der Textualität dieser gesammelten Gedichte (2016–21) – und daraus wächst eine Wut, die stolz, queer, körperlich, politisch und erotisch existenziell ist. Diese Meeresspalte ist Lieb... mehr auf parasitenpresse.wordpress.com
In der Sendung Twist bei arte kann man zur Zeit ein Portrait von vier Künstler:innen sehen – Mátyás Dunajcsik, Simone Atangana Bekono, Franciska Legát, Lukas Rietschel und Toxische Pommes -, die in Amsterdam, Berlin, Budapest, Görlitz und Wien über das Erstarken der rechten, rassistischen Populisten und die Konsequenzen für ihr künstlerisches... mehr auf parasitenpresse.wordpress.com
Die Texte in So macht die Sonne die Nacht hat Bárbara Belloc im engen Austausch speziell für diesen Band zusammengestellt. Seit meinen ersten Begegnungen mit Bellocs Lyrik, bereits Anfang der 2000er, fasziniert mich die emotionale Wucht ihrer Texte. Sie sind sehr sinnlich und unmittelbar, in ihrer Bildhaftigkeit fast greifbar. Gerüche spielen eine ... mehr auf parasitenpresse.wordpress.com
Unsere Reihe mit Literatur aus Südamerika und der spanischsprachigen Welt setzen wir fort mit dem Gedichtband Zur Unzeit Winter von Valeria Correa Fiz. Von Beziehungen handelt dieses Buch, von lebendigen, brüchigen, gestörten Beziehungen, von der Unmöglichkeit in Beziehung zu, auf jemanden (oder etwas) zu leben und es doch zu versuch... mehr auf parasitenpresse.wordpress.com
Die neuen Gedichte der griechischen Dichterin Danae Sioziou führen in „mögliche Landschaften“, die sich zwischen antiken Motiven und modernen Leben aufspannen. Sie beschreiben eine Generation junger Menschen auf der Suche nach einem Ort, setzen sich mit Freunden, Familie, Eltern auseinander und spüren das Dunkle auf, die Bedrohung und V... mehr auf parasitenpresse.wordpress.com
Mit Bis der Name verschwindet liegt zum ersten Mal ein Gedichtband der kolumbianischen Dichterin Catalina Garcés Ruiz in deutscher Übersetzung von Maia Traine vor. Die Texte basieren auf einem Kinderspiel, das Garcés Ruiz in einer poetischen Selbstauskunft als eine der Ablenkungen ihrer Kindheit beschreibt, in dem sie den „eigenen Namen sooft... mehr auf parasitenpresse.wordpress.com
Mati Shemoelofs neuer Gedichtband Das kleine Boot in meiner Hand nenn ich Narbe, aus dem hier erstmals eine Auswahl in deutscher Übersetzung vorgestellt wird, enthält im hebräischen Original fünf Poeme, welche die Geschichte seiner Familie über mehrere Generationen hinweg in Form einer lyrischen Erzählung dokumentieren. Innerhalb der Poeme bildet j... mehr auf parasitenpresse.wordpress.com
„Mit dem vorliegenden, aus dem Hebräischen [von Gundula Schiffer] mustergültig übertragenen Band Das kleine Boot in meiner Hand nenn ich Narbe hat Mati Shemoelof in fünf Abschnitten über die Geschichte seiner Familie geschrieben – und über die Gegenwart“, schreibt Nils Jensen im österriechischen Literaturmagazin Buchkultur (Nr. 21... mehr auf parasitenpresse.wordpress.com
„Trauer, Wut und Depersonalisation bei der Slowenin Ana Pepelnik treffen im aktuellen Lyrikgespräch auf Jan Wagners avancierte ‚krähenghasele‘, auf nagende Wespen und Hölderlins Quitte.“ – Eine Aufzeichnung von der Frankfurter Buchmesse mit Beate Tröger, Alexandru Bulucz und Jan Drees im Deutschlandfunk Büchermarkt. „N... mehr auf parasitenpresse.wordpress.com
In der schönen, neuen Ausgabe der Zeitschrift Literatur und Kritik (595/596) findet sich eine ausführliche Besprechung des Gedichtbands ohne Orchester von Grzegorz Kwiatkowski (in der Übersetzung von Peter Constantine). Gelesen hat ihn Evelyn Bubich.... mehr auf parasitenpresse.wordpress.com
„Die Augsburger Lyrikerin Alke Stachler legt mit doch das ende war hell ihren dritten Gedichtband nachdünner ort (2016) und geliebtes biest (2019) vor. Im letzten Gedicht von geliebtes biest steht die Zeile: ‚mit dem ganzen körper lernen, dass die welt endet‚. Sie könnte programmatisch auch über doch das ende war hell stehen. Ökol... mehr auf parasitenpresse.wordpress.com
Mit dem Gedichtband die leere in der orangerie von Patrik Peyn können wir durch botanische Gärten verschiedener Städte spazieren. Einige dieser Gärten dienen nach wie vor der Forschung, andere wurden, so heißt es, zurückgebaut, um lediglich einzig der Naherholung zu dienen. Die leeren Gewächshäuser sind ein Nachhall der alten Tage und Kommentare au... mehr auf parasitenpresse.wordpress.com
Das schwächere Gedicht von Andre Rudolph als Poetryclip von Junta Zum Rhein. Das Gedicht stammt aus dem Band Ich bin für Frieden, Armut und Polyamorie – welche Partei soll ich wählen?... mehr auf parasitenpresse.wordpress.com
Auf die lettische Anthologie Mir war, als ob es klopfte weist Abert Caspari in der Radio-Sendung Baltische Stunde (vom 16.1.24) hin und liest zwei Gedichte aus dem Band (von Artis Ostups und Anna Auziņa). Der Beitrag kann hier bei RadioWeserTV Bremen nachgehört werden (ab Min. 01:00 in der zweiten Stunde).... mehr auf parasitenpresse.wordpress.com
In der aktuellen Ausgabe von Bücher. Das unabhängige Literatur- & Hörbuchmagazin (Juni/Juli 2024) empfiehlt Slata Roschal u.a. sollbruchstellen von Anne Martin. „Lyrik muss nicht pathetisch und weltfremd sein, das beweist dieser Debütband zweifellos. In den Gedichten tauchen Ein-Euro-Shops, reduzierte Buddhas und Plastikäpfel auf, absurde... mehr auf parasitenpresse.wordpress.com
Mit dem Gedichtband Gebete für meine Vorfahren stellt sich Matthias Nawrat erstmals als Dichter vor. Seine Gedichte sprechen von den Vergessenen der Geschichte und von denjenigen unserer Zeit. Sie sind konkret verortet in Berlin, Opole, Hyderabad oder Kabul. Sie sind Fahrten durch Landschaften und das in ihnen verborgene Wissen. Sie handeln von ein... mehr auf parasitenpresse.wordpress.com
Man spricht gerne, vor allem im englischsprachigen Raum, von der „Polnischen Schule“, wenn man sich als Übersetzer, Rezensent oder Philologe mit der polnischen Lyrik beschäftigt. Leider meint man damit Dichter, die leider nicht mehr unter uns weilen, und der letzte große Vertreter dieser Schule war Adam Zagajewski, der im Frühjahr 2021 verstarb. Do... mehr auf parasitenpresse.wordpress.com
„Kasnitz´ neuer Gedichtband Im Sommer hatte ich eine Umarmung zählt 87 Seiten und ist für seine Verhältnisse etwas umfangreicher geworden als sonst, denn seine Kalendariumbändchen haben uns an eine gewisse Kürze und Stringenz gewöhnt. Aber in dieser ‚regulären‘ bzw. kontinuierlichen, an Vergangenes anknüpfenden Lyriksammlung ist z... mehr auf parasitenpresse.wordpress.com
In das neue Jahr starten wir mit dem Gedichtband Mögliche Landschaften der griechischen Dichterin Danae Sioziou sowie dem Lyrikheft Brustkasten von Charlotte Werndt (Frankfurt). Bis zur Buchmesse im März folgen weitere deutschsprachige Gedichtbände u.a. von Karin Fellner (Polle und Fu) und Kathrin Bach (Gips) sowie von den internationalen Dichterin... mehr auf parasitenpresse.wordpress.com
„Minimalistisch, mit angelegtem Sog, sehr klar kommuniziert Gips ein fragiles Bildaufbauen. Schmale Texte, ein paar Kapitelzäsuren, eingestreute Collagen der Autorin vermitteln ein Gefühl vom Kartenlegen. Ein einziger Text, der letzte, geht über die Seite hinaus. Dann versandet es. Was bleibt? Möglicherweise das grundsätzlich mit Gips assozii... mehr auf parasitenpresse.wordpress.com
„Wie in seinem ersten Gedichtband brennend wendet sich der polnische Dichter Grzegorz Kwiatkowski in ohne Orchester der Schreckensperiode des Zweiten Weltkriegs zu. In seinen Texten, aus dem Polnischen übersetzt von Peter Constantine, lässt er reale Opfer und Täter*innen in aller unerbittlichen Drastik von erlebten oder begangenen Gräueltaten... mehr auf parasitenpresse.wordpress.com
Morgen erhält Rafael Cadenas den Premio Cervantes in der Universidad de Alcalá. Eine Reportage von Peter B. Schumann im SWR2 stellt venezolanische Dichter vor. Das lesenswert Magazin (vom 16.4.) kann man hier nachhören. Die Preisverleihung wird bei Youtube (24.4., 12 Uhr) gestreamt. Der Gedichtband Klagelieder im Gepäck, in der Übersetzung von Gera... mehr auf parasitenpresse.wordpress.com
„Zunächst. Verabschiedet euch von dem ungezügelten Wunsch, gegen die Armut zu sein. Lasst sie in euch strömen. Und versucht nicht, glücklich zu sein. Entledigt euch dieses uralten Tieres. Vergesst nicht die Kraft, das Blut in den Knien und die Sonne, die verschwindet und wiederkommt, verschwindet und wiederkommt, verschwindet und wiederkommt ... mehr auf parasitenpresse.wordpress.com
Das Private politisch verstehen und das Politische persönlich nehmen, das macht Adrian Kasnitz in seinem Gedichtband Im Sommer hatte ich eine Umarmung. Und er findet eine Sprache und eine Versform dafür, die einnimmt, mitnimmt in seine Erzählungen vom Alltag zwischen Köln, Belgien und ‚einem Weilchen‘ in Wien. (…) Einzig die Buchb... mehr auf parasitenpresse.wordpress.com
Ein Portrait des polnischen Dichters Krzysztof Siwczyk ist in der Frankfurter Allgemeinen (vom 24.2.24) erschienen. Jetzt ist es hier nachzulesen. Bei uns ins sein Gedichtband Auf nächtlicher Reise erschienen. Portrait und Übersetzung stammen von Artur Becker.... mehr auf parasitenpresse.wordpress.com
„Sollte man langsam lesen. Und laut. Schon um herauszufinden, was die Brotfische bezeugen können. Wunderbare Spracherkundungen, schön illustriert mit Tuschezeichnungen von Simone Cayé“, schreibt Mladen Gladić über Polle und Fu von Karin Fellner in der Beilage Das sind die besten Bücher für den Frühling zur Leipziger Buchmesse in der WEL... mehr auf parasitenpresse.wordpress.com