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Mein Körper ist kein Land ist eine Auswahl neuer Gedichte des Athener Dichters Jazra Khaleed, die Peter Constantine ins Deutsche übertragen hat. Das Individuum und die zersplitterte unterprivilegierte Klasse stehen einem kapitalistisch-faschistischen System gegenüber, das auf der ökonomischen Ausbeutung der Welt fußt. Natur, Körper, Sein – ni... mehr auf parasitenpresse.wordpress.com
In der aktuellen Ausgabe des Bonner Stadtmagazins Schnüss (6/2026) findet sich ein Besprechung des Romans schlaglichter von Lisa Sommerfeldt. „Natürlich gibt es Hauptfiguren, die immer wieder auftauchen, wie Meret, eine Sängerin, unglücklich verheirat, vier Kinder. Nach der Trennung von ihrem Mann schafft sie es nicht, in ihren Beruf zurückzu... mehr auf parasitenpresse.wordpress.com
Wer wissen will, welche Romane heute Interesse erwecken und gelesen werden, wird in diesem Buch fündig. Wer sich einen Überblick über die Lesemotivationen verschaffen möchte, die bei der Lektüre von Romanen eine Rolle spielen, findet hier die wichtigsten beschrieben. Wer sich einen Eindruck davon verschaffen möchte, wie Romananfänge und die Erwartu... mehr auf parasitenpresse.wordpress.com
„Der tschechische Autor Petr Šesták schickt einen zornigen Fahrradkurier auf einen langen Bewusstseinsstrom durch die Straßen einer anstrengenden Großstadt. Er habe ein Logistikunternehmen, erklärt der Ich-Erzähler sarkastisch und meint damit sich selbst und sein Fahrrad, mit dem er sich durch eine Großstadt kämpft (wir dürfen uns Prag vorste... mehr auf parasitenpresse.wordpress.com
Ein paar Wochen ist unsere Lesetour: Dear Mr. Saunders schon her, die uns (Thomas Podhostnik, Blaž Božič, Adrian Kasnitz und Primož Čučnik) Ende April 2026 durch Österreich und Slowenien geführt hat. Dabei sind ein paar schöne Erinnerungen und Berichte entstanden. Hatte von der ersten Station Forum Stadtpark in Graz noch die slowenische Redaktion d... mehr auf parasitenpresse.wordpress.com
„In Enno Stahls neuem Roman, der Dystopie Menschmaschinen, hat die globale Entwicklung alles fest im Griff. Mitte der 2050er Jahre erstreckt sich ein gewaltiges Städtekonglomerat von Köln bis Dortmund. Über 20 Millionen Einwohner werden von Säureregen überzogen, von Werbedrohnen und Überwachungstechnik lückenlos erfasst. Europa ist politisch ... mehr auf parasitenpresse.wordpress.com
Eine 20-minütige Passage aus Pariah Dogs von Thomas Empl lief bei Radiogeschichten im ORF, gelesen von Christoph Radakovits. „Köln zu Gast in Kerala“, titelt der Sender (gemeint ist eigentlich auch Bengaluru) und schreibt dazu: „Die vor kurzem erschienene Novelle von Thomas Empl erzählt von einem Schriftsteller, der mithilfe eines... mehr auf parasitenpresse.wordpress.com
Der Frankfurter Schriftsteller Artur Becker erhält den Robert-Gernhardt-Preis 2026, wie das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Forschung, Kunst und Kultur bekannt gab. „Artur Becker erzählt von Schuld, Vergangenheit und der Suche nach Wahrheit zwischen Polen und Deutschland. Fikri Anıl Altıntaş richtet den Blick auf männliche Verletzlichkei... mehr auf parasitenpresse.wordpress.com
Der Gedichtband Vivarium der estnischen Dichterin Maarja Pärtna wird von Albert Caspari in der Sendung Baltische Stunde auf RadioWeserTV vorgetellt. Einige ihrer sozial-ökologischen Gedichte, die Maximilian Murmann übersetzt hat, sind dort auch zu hören. Ab Min. 27:40.... mehr auf parasitenpresse.wordpress.com
„Poesie blüht auf“ oder „Lyrik boomt“ titelt DLF Kultur. Dahinter verbirgt sich ein wunderbares Gespräch über die Vielfalt von aktueller Lyrik und Performance mit Felix Schiller. Unter den erwähnten Titeln und Empfehlungen findet sich auch die erlöschung von Nora Schramm. Den Beitrag kann man hier nachhören.... mehr auf parasitenpresse.wordpress.com
„Die interessantesten Romane über die Gegenwart sind oft jene, deren Handlung in der Zukunft angesiedelt ist. Die Bezeichnung Science-Fiction führt meist in die Irre: Es ist ja kaum je diese oder jene wissenschaftlich-technische Neuerung, auf die es ankommt. Im Mittelpunkt steht das Verhalten der Figuren unter gesellschaftlichen Umständen, di... mehr auf parasitenpresse.wordpress.com
„Eine große Familie gründen, trotzdem erfolgreich im Beruf zu sein und sich die Care-Arbeit teilen: Im Hörspiel Gehen lernen nimmt sich ein Paar viel vor. Viel Spaß in der Realität“, schreibt Stefan Fischer in der Süddeutschen Zeitung über die Hörspielfassung von Lisa Sommerfeldt, in der wir auf Meret, Lorenz und ihre vier Kindern aus d... mehr auf parasitenpresse.wordpress.com
Was hat uns ein Marmorgott im Archäologischen Museum zu sagen? Wie funktioniert das, mit Deutschland zu sprechen? Wie heult es sich im Jahr 2026? Und warum hängen tote Heringe in den Straßenlaternen? Im zweiten Lyrikband von Jonas Linnebank aus dem Benzindampf der Via Foria steigen diese und andere Fragen. Themen sind Elternsein, Täterschaft und da... mehr auf parasitenpresse.wordpress.com
„Ihr Prosadebüt ist eine episodenhafte Verbindung von 22 Geschichten, in denen Männer mit übersteigerter Geltungssucht Frauen und letztlich auch sich selber das Leben schwer machen.“ Darin erkennt z.B. „Meret, dass sie damals auf eine romantische Vorstellung hereinfiel und ihre Lebenskalkulation auf einem Fehler basierte“, der dazu führt, dass sie ... mehr auf parasitenpresse.wordpress.com
„Gibt es eigentlich die Bildungsreise noch? In Thomas Empls Novelle Pariah Dogs schon. Aber die Bildungsreise seiner nach ihm modellierten Hauptfigur wird nicht von den Eltern, sondern vom Goethe-Institut gesponsert: ein Workshop für internationale Autor:innen im südindischen Bengaluru. ‚Keiner war je berühmt, sonst wäre er woandersR... mehr auf parasitenpresse.wordpress.com
„Artur Becker ist ein seltener Vogel unter den begnadeten Lyrikern. Er gehört zu den Beatniks, die fähig sind, Rhythmus in den Versen scheinbar zu verlieren, um aus einem solchen Verlust gleich einen neuen, noch verworreneren und geheimeren Rhythmus zu erzeugen. Seine Poesie ist wie eine Droge: manchmal Fliegenpilz oder Whisky, meistens aber ... mehr auf parasitenpresse.wordpress.com
„Enno Stahl passt mit seiner Sozialdystopie, die 2053 in einer entseelten Megalopolis spielt, die auf der heutigen Landkarte von Dortmund bis nach Köln-Mönchengladbach reichen würde, perfekt zu diesem Profil [der Reihe Paradies]. Was es heißt, unsere Verantwortung für Erde, Umwelt und Menschen weiter so zu vernachlässigen wie jetzt, fasst der... mehr auf parasitenpresse.wordpress.com
tröstendeMesserklingeein schwarzer Punktmit dem ich nichts anfangen kannmein Körper, eine Maschine ich schärfe mein Messer, ich kehre heim ist das preisgekrönte Debüt der färöischen Lyrikerin Nansý Sunadóttir. Mit ihrer ruhigen und unaufgeregten Sprache setzt sie einen kraftvollen Kontrast zu den dunklen Themen ihrer Gedichte. Der Band ist eine poe... mehr auf parasitenpresse.wordpress.com
„Wem gehört die Straße? Dieser Roman ist eine temporeiche Konfrontation mit der Welt der Autofahrer – aus der Perspektive eines Fahrradkuriers. So grotesk wie schonungslos.“ Olga Hochweis bespricht Ausgebrannt von Petr Šesták bei Deutschlandfunk Kultur (Studio 9, Sendung vom 21.4.26). „Als Kind hatte der namenlose Ich-Erzähler dav... mehr auf parasitenpresse.wordpress.com
Sünje Lewejohanns neuer Band wenn jemand fragt, sage ich: alles ist ruhig versammelt Gedichte über eine anhaltende Trauer, einen sich erinnernden Körper und über sich wandelnde Nähe. In diesen Texten wird der Körper zur Landschaft, zur Karte, zum Archiv. Er trägt, was war. Er reagiert, noch bevor ein Wort fällt. Trauer ist hier kein kurzer … ... mehr auf parasitenpresse.wordpress.com
Im neunten Teil des Kalendariums von Adrian Kasnitz fadet der Sommer aus. Gehen wir noch einmal schwimmen? Bevor der Herbst beginnt, sind noch ein paar Sachen zu erledigen, ein paar Listen abzuarbeiten. Tiere nisten sich ein, Stacheln holt man sich selbst. Wird der Tropfen nun wieder Fluss oder Wolke? Das Kalendarium ist ein Langzeit-Projekt mit ... mehr auf parasitenpresse.wordpress.com
„Keine Wortkorrektur / keine Umschweife / bewusst Mehrdeutigkeiten / vermeiden“, diese komplexe bis widersprüchliche Sprachwelt bestimmt Roland Schapperts Texte. Er feilt unaufhörlich an seinen Wortkonstellationen, liebt echte Polyvalenz und bestreitet bloß vorgeschobene Alternativen ebenso wie vermeintliche Alternativlosigkeit. Der Wunsch nach Urs... mehr auf parasitenpresse.wordpress.com
Mit Gips legt die Berliner Dichterin Kathrin Bach ihren ersten größeren Gedichtband vor (nach dem Lyrikheft Schwämme). Ihre Texte sind eine Einladung, die Zartheit und Verletzlichkeit der Welt mit voller Wucht zu erleben und die Sprache als den Anker zu begreifen, der sie sein kann. Den fein gearbeiteten Sprachgebilden stellt sie Collagen zur Seite... mehr auf parasitenpresse.wordpress.com
In einer Zeit, in der Städte versinken und Vororte brennen, kann der Schreibende nicht nur staunend am Rande stehen. Thomas Möhlmann schreibt sich einen Weg in eine bewohnbare und lebenswerte Zukunft und holt sich Verstärkung bei einer Vielzahl illustrer Vorgänger:innen und zeitgenössischer Inspirationsquellen. Familie, Liebe, Politik: Alles, was W... mehr auf parasitenpresse.wordpress.com
Die chilenische Dichterin Esther Margaritas fürchtet sich nicht vor den Elementen: Die Schriftstellerin und Trans-Aktivistin stellt Begehren und Tod in den Mittelpunkt der Textualität dieser gesammelten Gedichte (2016–21) – und daraus wächst eine Wut, die stolz, queer, körperlich, politisch und erotisch existenziell ist. Diese Meeresspalte ist Lieb... mehr auf parasitenpresse.wordpress.com
In der Sendung Twist bei arte kann man zur Zeit ein Portrait von vier Künstler:innen sehen – Mátyás Dunajcsik, Simone Atangana Bekono, Franciska Legát, Lukas Rietschel und Toxische Pommes -, die in Amsterdam, Berlin, Budapest, Görlitz und Wien über das Erstarken der rechten, rassistischen Populisten und die Konsequenzen für ihr künstlerisches... mehr auf parasitenpresse.wordpress.com
Die Texte in So macht die Sonne die Nacht hat Bárbara Belloc im engen Austausch speziell für diesen Band zusammengestellt. Seit meinen ersten Begegnungen mit Bellocs Lyrik, bereits Anfang der 2000er, fasziniert mich die emotionale Wucht ihrer Texte. Sie sind sehr sinnlich und unmittelbar, in ihrer Bildhaftigkeit fast greifbar. Gerüche spielen eine ... mehr auf parasitenpresse.wordpress.com
Unsere Reihe mit Literatur aus Südamerika und der spanischsprachigen Welt setzen wir fort mit dem Gedichtband Zur Unzeit Winter von Valeria Correa Fiz. Von Beziehungen handelt dieses Buch, von lebendigen, brüchigen, gestörten Beziehungen, von der Unmöglichkeit in Beziehung zu, auf jemanden (oder etwas) zu leben und es doch zu versuch... mehr auf parasitenpresse.wordpress.com
„Das ist schon einfach Empowerment, ich will über meine Krankheit sprechen, über meine Angst sprechen, in meiner Sprache“, sagt Mira Mann über die Gedichte der Angst im wunderbaren Interview mit Sascha Ehlert in Das Wetter. Magazin für Text & Musik (17/2019).... mehr auf parasitenpresse.wordpress.com
Zu drei Veranstaltungen bei der Frankfurter Buchmesse laden wir euch herzlich ein. Am 16. Oktober und am 17. Oktober haben wir zwei Verlagsabende, einmal im Café Rabe, bei dem mehr Lyrik im Mittelpunkt steht, und einmal im Hotel Libertine, bei dem es mehr um Prosa geht. Außerdem stellen wir auf der Leseinsel der unabhängigen Verlage … ... mehr auf parasitenpresse.wordpress.com
Die neuen Gedichte der griechischen Dichterin Danae Sioziou führen in „mögliche Landschaften“, die sich zwischen antiken Motiven und modernen Leben aufspannen. Sie beschreiben eine Generation junger Menschen auf der Suche nach einem Ort, setzen sich mit Freunden, Familie, Eltern auseinander und spüren das Dunkle auf, die Bedrohung und V... mehr auf parasitenpresse.wordpress.com
Mit Bis der Name verschwindet liegt zum ersten Mal ein Gedichtband der kolumbianischen Dichterin Catalina Garcés Ruiz in deutscher Übersetzung von Maia Traine vor. Die Texte basieren auf einem Kinderspiel, das Garcés Ruiz in einer poetischen Selbstauskunft als eine der Ablenkungen ihrer Kindheit beschreibt, in dem sie den „eigenen Namen sooft... mehr auf parasitenpresse.wordpress.com
Die vielleicht absurdeste Resonanz der Buchmesse fanden Thomas Empl und Thomas Podhostnik in der heute-Sendung (vom 21.3.24). Ihre Lesung bei der Langen Leipziger Lesenacht in der Moritzbastei wurde gefilmt und fand Eingang in den Beitrag. Zu sehen sind sie in den letzten fünf Sekunden! Wer sie beide ausführlicher zusammen erleben möchte, kann das ... mehr auf parasitenpresse.wordpress.com
Mati Shemoelofs neuer Gedichtband Das kleine Boot in meiner Hand nenn ich Narbe, aus dem hier erstmals eine Auswahl in deutscher Übersetzung vorgestellt wird, enthält im hebräischen Original fünf Poeme, welche die Geschichte seiner Familie über mehrere Generationen hinweg in Form einer lyrischen Erzählung dokumentieren. Innerhalb der Poeme bildet j... mehr auf parasitenpresse.wordpress.com
„In seinem Buch Der gelbe Hut von Mister Biller betrachtet Adrian Kasnitz mit großer literarischen Sensibilität die Komplexität menschlicher Begegnungen und all das, was sie mit sich bringen: Erinnerungen aus der Vergangenheit, ambivalente Gefühle und unangesprochene Konflikte. Mit einer Sammlung von zwölf Stories erzählt der Autor von der za... mehr auf parasitenpresse.wordpress.com
„Mit dem vorliegenden, aus dem Hebräischen [von Gundula Schiffer] mustergültig übertragenen Band Das kleine Boot in meiner Hand nenn ich Narbe hat Mati Shemoelof in fünf Abschnitten über die Geschichte seiner Familie geschrieben – und über die Gegenwart“, schreibt Nils Jensen im österriechischen Literaturmagazin Buchkultur (Nr. 21... mehr auf parasitenpresse.wordpress.com
Im Journal-Roman Neue Sachlichkeit von Tobias Schulenburg versucht ein bald nicht mehr junger Künstler, durch die Tage zu kommen, indem er sie beschreibt – auch, wenn die Tage manchmal gar nicht so viel hergeben. Zuerst auf kleinem Fuß in Köln lebend, verschlägt es ihn bald für Schreibaufträge nach Bielefeld, Berlin und Münster. Dort wird er …... mehr auf parasitenpresse.wordpress.com
»Meist lagen sie vor dem Café Happy Place, ein brauner und ein weißer. Oder sie rannten zusammen über die Kreuzung, nah beieinander, so wie ich mich nur im Windschatten Einheimischer über die New Bel Road traute. Dazwischen, vielleicht spürten sie drohenden Regen, kletterten sie in die Löcher im Gehweg, verschwanden wie Geister im Tunnel. Das ̷... mehr auf parasitenpresse.wordpress.com
„Trauer, Wut und Depersonalisation bei der Slowenin Ana Pepelnik treffen im aktuellen Lyrikgespräch auf Jan Wagners avancierte ‚krähenghasele‘, auf nagende Wespen und Hölderlins Quitte.“ – Eine Aufzeichnung von der Frankfurter Buchmesse mit Beate Tröger, Alexandru Bulucz und Jan Drees im Deutschlandfunk Büchermarkt. „N... mehr auf parasitenpresse.wordpress.com
In der schönen, neuen Ausgabe der Zeitschrift Literatur und Kritik (595/596) findet sich eine ausführliche Besprechung des Gedichtbands ohne Orchester von Grzegorz Kwiatkowski (in der Übersetzung von Peter Constantine). Gelesen hat ihn Evelyn Bubich.... mehr auf parasitenpresse.wordpress.com