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Der Berliner Schriftsteller Matthias Nawrat erhält den Berliner Literaturpreis 2026 für sein umfangreiches Werk. Wir freuen uns mit ihm und gratulieren herzlich! „Das Werk von Matthias Nawrat – beginnend mit den Romanen »Wir zwei allein« (2012), »Unternehmer« (2014) und »Die vielen Tode unseres Opas Jurek« (2015) über »Der traurige Gast« (201... mehr auf parasitenpresse.wordpress.com
Mit dem Gedichtband doch das ende war hell von Alke Stachler startet der neue Podcast Lyrik im Dialog beim Literaturportal Bayern. Slata Roschal, Christoph Georg Rohrbach und Dirk Uwe Hansen sprechen dort über drei Gedichtbände. Alke Stachlers Texte seien ein gutes Beispiel dafür, was Lyrik alles dürfe. Thematisch schreibe sie aus der Unterwelt her... mehr auf parasitenpresse.wordpress.com
Die Zukunft ist schon da und sie leidet an der Gegenwart … Was tust du, wenn du mitten in einer Stadt zu dir kommst, nicht mehr weißt, wer du bist und woher du stammst? In diesem Szenario findet sich der zwanzigjährige Marcos plötzlich wieder – als wäre er aus dem All gefallen: Sein Gedächtnis scheint … ... mehr auf parasitenpresse.wordpress.com
„Bisher sind die Namen ‚Polle‘ und ‚Fu‘ in der Literaturgeschichte (titelgebender Duos) noch Unbekannte. Das ändert sich nun mit Karin Fellners Gedichtband Polle und Fu. Wer also sind die beiden? Diese naive Frage wird im programmatischen ersten Gedichttitel direkt berichtigt: Wer ist Polle und Fu? Der Singular ersetzt... mehr auf parasitenpresse.wordpress.com
Ausgebrannt von Petr Šesták ist die Erzählung eines Fahrrad-Kuriers, der sich täglich einen Weg durch den Wahnsinn des Straßenverkehrs bahnt, um den Kunden pünktlich das Essen zu liefern. Er kurvt um Hindernisse, duckt sich unter Beschimpfungen weg, teilt selbst welche aus und denkt ständig über die Welt nach. Im Bürgerkrieg der Straße führt er ein... mehr auf parasitenpresse.wordpress.com
Der Gedichtband erosion von Olav Amende befindet sich wie bereits erwähnt im Sächsischen Bücherkoffer und wird nun im notabene-Literaturpodocast von Bettina Baltschev und Josefine Gottwald vorgestellt. „Eine Einladung mit dem Erzähler durch seine Stadt [Leipzig] zu wandern, sehr genau hinzuschauen und sich dabei doch der Gefahr bewusst zu sei... mehr auf parasitenpresse.wordpress.com
In die erlöschung nähert sich die Kölner Schriftstellerin Nora Schramm Männlichkeitsbildern. Höher, weiter, schneller – der männliche Leistungsvergleich („dort rennen unsere männer durch die landschaft haben sich offensichtlich nach größe sortiert“), der alle Lebensbereiche und auch das Gechlechterverhältnis bestimmt, kippt hier i... mehr auf parasitenpresse.wordpress.com
Ohne Titel von Astrid Nischkauer ist der dritte Band mit Gedichten aus und über Wiener Museen. Die Wiener Dichterin nähert sich behutsam verschiedenen ausgestellten Kunstwerken in kurzen Texten oder sammelt Impressionen, die wiederum eine Einladung sind, durch die Wiener Museen zu spazieren und Kunst zu betrachten. Jedes der drei Bücher eignet sich... mehr auf parasitenpresse.wordpress.com
„Soweit der grobe Plan, Änderungen vorbehalten!“, so endete die Ankündigung der Pläne im letzten Jahr. Tatsächlich ist die große Feier zum Jubiläum mangels Förderung nicht zustande gekommen und kommen ein paar bereits angekündigte Titel erst in diesem Jahr: Adrian Kasnitz (Kalendarium #10), Jazra Khaleed (Lyrik aus Griechenland) und Pet... mehr auf parasitenpresse.wordpress.com
Donnerstags von Peter Rosenthal erscheint ab heute in rumänischer Übersetzung. In der Revista Baabel werden im zweiwöchentlichen Turnus Passagen aus dem Buch als Feuilleton veröffentlicht, bis auch sie am Ende des Jahres den ganzen Text ergeben. Die Übersetzung stammt von der Redakteurin Andrea Ghiţă.... mehr auf parasitenpresse.wordpress.com
Der Gedichtband erosion von Olav Amende ist als eine von zehn Empfehlungen im Sächsischen Bücherkoffer enthalten. Eine Würdigung des Bandes findet sich auch im Notabene-Literaturpdocast von Bettina Baltschev und Josefine Gottwald, die man hier ungefähr ab Min. 24:30 nachhören kann.... mehr auf parasitenpresse.wordpress.com
Im neunten Teil des Kalendariums von Adrian Kasnitz fadet der Sommer aus. Gehen wir noch einmal schwimmen? Bevor der Herbst beginnt, sind noch ein paar Sachen zu erledigen, ein paar Listen abzuarbeiten. Tiere nisten sich ein, Stacheln holt man sich selbst. Wird der Tropfen nun wieder Fluss oder Wolke? Das Kalendarium ist ein Langzeit-Projekt mit ... mehr auf parasitenpresse.wordpress.com
Mit Gips legt die Berliner Dichterin Kathrin Bach ihren ersten größeren Gedichtband vor (nach dem Lyrikheft Schwämme). Ihre Texte sind eine Einladung, die Zartheit und Verletzlichkeit der Welt mit voller Wucht zu erleben und die Sprache als den Anker zu begreifen, der sie sein kann. Den fein gearbeiteten Sprachgebilden stellt sie Collagen zur Seite... mehr auf parasitenpresse.wordpress.com
In einer Zeit, in der Städte versinken und Vororte brennen, kann der Schreibende nicht nur staunend am Rande stehen. Thomas Möhlmann schreibt sich einen Weg in eine bewohnbare und lebenswerte Zukunft und holt sich Verstärkung bei einer Vielzahl illustrer Vorgänger:innen und zeitgenössischer Inspirationsquellen. Familie, Liebe, Politik: Alles, was W... mehr auf parasitenpresse.wordpress.com
Die chilenische Dichterin Esther Margaritas fürchtet sich nicht vor den Elementen: Die Schriftstellerin und Trans-Aktivistin stellt Begehren und Tod in den Mittelpunkt der Textualität dieser gesammelten Gedichte (2016–21) – und daraus wächst eine Wut, die stolz, queer, körperlich, politisch und erotisch existenziell ist. Diese Meeresspalte ist Lieb... mehr auf parasitenpresse.wordpress.com
In der Sendung Twist bei arte kann man zur Zeit ein Portrait von vier Künstler:innen sehen – Mátyás Dunajcsik, Simone Atangana Bekono, Franciska Legát, Lukas Rietschel und Toxische Pommes -, die in Amsterdam, Berlin, Budapest, Görlitz und Wien über das Erstarken der rechten, rassistischen Populisten und die Konsequenzen für ihr künstlerisches... mehr auf parasitenpresse.wordpress.com
Die Texte in So macht die Sonne die Nacht hat Bárbara Belloc im engen Austausch speziell für diesen Band zusammengestellt. Seit meinen ersten Begegnungen mit Bellocs Lyrik, bereits Anfang der 2000er, fasziniert mich die emotionale Wucht ihrer Texte. Sie sind sehr sinnlich und unmittelbar, in ihrer Bildhaftigkeit fast greifbar. Gerüche spielen eine ... mehr auf parasitenpresse.wordpress.com
Unsere Reihe mit Literatur aus Südamerika und der spanischsprachigen Welt setzen wir fort mit dem Gedichtband Zur Unzeit Winter von Valeria Correa Fiz. Von Beziehungen handelt dieses Buch, von lebendigen, brüchigen, gestörten Beziehungen, von der Unmöglichkeit in Beziehung zu, auf jemanden (oder etwas) zu leben und es doch zu versuch... mehr auf parasitenpresse.wordpress.com
„Das ist schon einfach Empowerment, ich will über meine Krankheit sprechen, über meine Angst sprechen, in meiner Sprache“, sagt Mira Mann über die Gedichte der Angst im wunderbaren Interview mit Sascha Ehlert in Das Wetter. Magazin für Text & Musik (17/2019).... mehr auf parasitenpresse.wordpress.com
Zu drei Veranstaltungen bei der Frankfurter Buchmesse laden wir euch herzlich ein. Am 16. Oktober und am 17. Oktober haben wir zwei Verlagsabende, einmal im Café Rabe, bei dem mehr Lyrik im Mittelpunkt steht, und einmal im Hotel Libertine, bei dem es mehr um Prosa geht. Außerdem stellen wir auf der Leseinsel der unabhängigen Verlage … ... mehr auf parasitenpresse.wordpress.com
Die neuen Gedichte der griechischen Dichterin Danae Sioziou führen in „mögliche Landschaften“, die sich zwischen antiken Motiven und modernen Leben aufspannen. Sie beschreiben eine Generation junger Menschen auf der Suche nach einem Ort, setzen sich mit Freunden, Familie, Eltern auseinander und spüren das Dunkle auf, die Bedrohung und V... mehr auf parasitenpresse.wordpress.com
Mit Bis der Name verschwindet liegt zum ersten Mal ein Gedichtband der kolumbianischen Dichterin Catalina Garcés Ruiz in deutscher Übersetzung von Maia Traine vor. Die Texte basieren auf einem Kinderspiel, das Garcés Ruiz in einer poetischen Selbstauskunft als eine der Ablenkungen ihrer Kindheit beschreibt, in dem sie den „eigenen Namen sooft... mehr auf parasitenpresse.wordpress.com
Die vielleicht absurdeste Resonanz der Buchmesse fanden Thomas Empl und Thomas Podhostnik in der heute-Sendung (vom 21.3.24). Ihre Lesung bei der Langen Leipziger Lesenacht in der Moritzbastei wurde gefilmt und fand Eingang in den Beitrag. Zu sehen sind sie in den letzten fünf Sekunden! Wer sie beide ausführlicher zusammen erleben möchte, kann das ... mehr auf parasitenpresse.wordpress.com
Mati Shemoelofs neuer Gedichtband Das kleine Boot in meiner Hand nenn ich Narbe, aus dem hier erstmals eine Auswahl in deutscher Übersetzung vorgestellt wird, enthält im hebräischen Original fünf Poeme, welche die Geschichte seiner Familie über mehrere Generationen hinweg in Form einer lyrischen Erzählung dokumentieren. Innerhalb der Poeme bildet j... mehr auf parasitenpresse.wordpress.com
„Mit dem vorliegenden, aus dem Hebräischen [von Gundula Schiffer] mustergültig übertragenen Band Das kleine Boot in meiner Hand nenn ich Narbe hat Mati Shemoelof in fünf Abschnitten über die Geschichte seiner Familie geschrieben – und über die Gegenwart“, schreibt Nils Jensen im österriechischen Literaturmagazin Buchkultur (Nr. 21... mehr auf parasitenpresse.wordpress.com
Im Journal-Roman Neue Sachlichkeit von Tobias Schulenburg versucht ein bald nicht mehr junger Künstler, durch die Tage zu kommen, indem er sie beschreibt – auch, wenn die Tage manchmal gar nicht so viel hergeben. Zuerst auf kleinem Fuß in Köln lebend, verschlägt es ihn bald für Schreibaufträge nach Bielefeld, Berlin und Münster. Dort wird er …... mehr auf parasitenpresse.wordpress.com
„Trauer, Wut und Depersonalisation bei der Slowenin Ana Pepelnik treffen im aktuellen Lyrikgespräch auf Jan Wagners avancierte ‚krähenghasele‘, auf nagende Wespen und Hölderlins Quitte.“ – Eine Aufzeichnung von der Frankfurter Buchmesse mit Beate Tröger, Alexandru Bulucz und Jan Drees im Deutschlandfunk Büchermarkt. „N... mehr auf parasitenpresse.wordpress.com
In der schönen, neuen Ausgabe der Zeitschrift Literatur und Kritik (595/596) findet sich eine ausführliche Besprechung des Gedichtbands ohne Orchester von Grzegorz Kwiatkowski (in der Übersetzung von Peter Constantine). Gelesen hat ihn Evelyn Bubich.... mehr auf parasitenpresse.wordpress.com
Zu den fünf großartigen Büchern über Pop und Musik, die man gelesen haben sollte, zählt der MDR auch Jelgava 94 von Jānis Joņevs: „Manchmal geht ein einziger Schuss um die ganze Welt – so war es mit dem Schuss, mit dem sich einst Ernest Hemingway das Leben nahm und auch mit dem aus dem Jahr … ... mehr auf parasitenpresse.wordpress.com
„Die Augsburger Lyrikerin Alke Stachler legt mit doch das ende war hell ihren dritten Gedichtband nachdünner ort (2016) und geliebtes biest (2019) vor. Im letzten Gedicht von geliebtes biest steht die Zeile: ‚mit dem ganzen körper lernen, dass die welt endet‚. Sie könnte programmatisch auch über doch das ende war hell stehen. Ökol... mehr auf parasitenpresse.wordpress.com
Mit dem Gedichtband die leere in der orangerie von Patrik Peyn können wir durch botanische Gärten verschiedener Städte spazieren. Einige dieser Gärten dienen nach wie vor der Forschung, andere wurden, so heißt es, zurückgebaut, um lediglich einzig der Naherholung zu dienen. Die leeren Gewächshäuser sind ein Nachhall der alten Tage und Kommentare au... mehr auf parasitenpresse.wordpress.com
Das schwächere Gedicht von Andre Rudolph als Poetryclip von Junta Zum Rhein. Das Gedicht stammt aus dem Band Ich bin für Frieden, Armut und Polyamorie – welche Partei soll ich wählen?... mehr auf parasitenpresse.wordpress.com
Ein kleines Portrait des Open-Mike-Gewinners Alexander Rudolfi (von Bert Strebe) ist in der Hannoverschen Allgemeinen erschienen. „Praktisch zeitgleich ist sein erstes Buch (…) erschienen: hyperlinklabyrinthe heißt es. (…) Besondere Texte erfordern vielleicht besondere Schreibweisen: Experimentelle Prosa und Lyrik nennt sich, was ... mehr auf parasitenpresse.wordpress.com
„Tiefes Grau hing über dem Fluss, während sich das helle Zwitschern der Papageienkolonie am Brückenkopf in meine Erinnerung einprägte, vielleicht wegen dem Grau. Die Mutter mit feuerroten Haaren und ihr Kleinkind im Fahrradrücksitz hielten vor dem Papageienbaum, um sich das Spektakel anzuschauen. Die Kleine wandte das Köpfchen dahin, von wo d... mehr auf parasitenpresse.wordpress.com
„Am Beginn dieses Prosagewebes liegt ein Berg Schwimmwesten, von Flüchtlingen an einem griechischen Strand zurückgelassen. Sein roter Faden zieht sich um den ganzen Globus, durch Museen und Mythologien; er verstrickt Textilperformance mit gefärbten Lämmern, Tänze, die Weberei nachahmen mit Tauf- und Hochzeitskleidern oder Totenhemden, trennt ... mehr auf parasitenpresse.wordpress.com
Auf die lettische Anthologie Mir war, als ob es klopfte weist Abert Caspari in der Radio-Sendung Baltische Stunde (vom 16.1.24) hin und liest zwei Gedichte aus dem Band (von Artis Ostups und Anna Auziņa). Der Beitrag kann hier bei RadioWeserTV Bremen nachgehört werden (ab Min. 01:00 in der zweiten Stunde).... mehr auf parasitenpresse.wordpress.com
In der aktuellen Ausgabe von Bücher. Das unabhängige Literatur- & Hörbuchmagazin (Juni/Juli 2024) empfiehlt Slata Roschal u.a. sollbruchstellen von Anne Martin. „Lyrik muss nicht pathetisch und weltfremd sein, das beweist dieser Debütband zweifellos. In den Gedichten tauchen Ein-Euro-Shops, reduzierte Buddhas und Plastikäpfel auf, absurde... mehr auf parasitenpresse.wordpress.com
Jelgava 94 ist ein vorbildlicher Coming-of-Age-Roman, einer, der die Leere und Orientierungslosigkeit der Jugend in prägnanten Szenen und stimmigen Dialogen virtuos einfängt, der die Kraft der Freundschaft auf ganz unsentimentale Weise besingt und der die Musik nicht nur dadurch feiert, dass er sie zum roten Faden der Geschichte macht. Durch seinen... mehr auf parasitenpresse.wordpress.com
Mit dem Gedichtband Gebete für meine Vorfahren stellt sich Matthias Nawrat erstmals als Dichter vor. Seine Gedichte sprechen von den Vergessenen der Geschichte und von denjenigen unserer Zeit. Sie sind konkret verortet in Berlin, Opole, Hyderabad oder Kabul. Sie sind Fahrten durch Landschaften und das in ihnen verborgene Wissen. Sie handeln von ein... mehr auf parasitenpresse.wordpress.com
„Mit seinem Band Schlachtgewicht legte Georg Leß eins der wirkmächtigsten Lyrik-Debüts der letzten Jahre vor.“ Michael Braun, Sprache im technischen Zeitalter Nach 12 Jahren und vielen Auflagen findet das Debüt des Berliner Dichters nun die erforderliche Fortsetzung, denn: „alles wird kalt, wenn man es lässt“. Wied... mehr auf parasitenpresse.wordpress.com