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„Die Geister von Taipeh ist ein Roman in sechs Erzählungen, die sehr geschickt über wiederkehrende Hauptfiguren miteinander verknüpft sind. Zunächst liest man jede Erzählung einzeln und merkt erst nach und nach, dass viele Figuren nicht nur in einer, sondern in mehreren Geschichten auftreten. Sie alle erzählen von unglücklichen Todesfällen und dara... mehr auf parasitenpresse.wordpress.com
In Artur Beckers achtem Gedichtband Frankfurter Serenade geht eine Stadt durch ihre eigenen Träume: über den Main, durch Sachsenhausen und das Bahnhofsviertel, vorbei an Hotels, Bars, Friedhöfen, Heiligen, verlorenen Liebenden und unruhigen Gespenstern. Frankfurt wird hier zur Bühne einer wilden, zärtlichen und hellwachen Dichtung, in der Exil und ... mehr auf parasitenpresse.wordpress.com
Über die dokumentarische Lyrik von Grzegorz Kwiatkowski und den Auftritt seiner Band Trupa Trupa in Berlin schreibt Tobias Lehmkuhl in der FAZ: „Als Artist in Residence sichtet Kwiatkowski Zeitzeugendokumente an dem der Universität Yale angegliederten Fortunoff Video Archive for Holocaust Testimonies. Dort lagern 4400 Videos von Interviews mi... mehr auf parasitenpresse.wordpress.com
Ein Sammler, der in leeren Einmachgläsern Erwartung konserviert und als Einziger die Hoffnung nicht verliert, eine Frau, der nach dem Verlust sämtlicher Sinne nur noch Schuldgefühle bleiben, die Revanche der abgeschafften Vorhölle, die zum idealen Zufluchtsort für die Seelen von Klonen wird – Livio Santoro erzählt in seinen Kurz- und Kürzestgeschic... mehr auf parasitenpresse.wordpress.com
Das Hörbuch doch das ende war hell von Alke Stachler umfasst alle Texte ihres gleichnamigen Gedichtbands. Das Album, das auf CD und als Download in Kooperation von parasitenpresse und gebrauchtemusik erscheint, ist jedoch weit mehr als nur ein vorgelesenes Buch. Zusammen mit dem Musiker und Produzenten Alexander Moeckl komponiert Alke Stachler aus ... mehr auf parasitenpresse.wordpress.com
Die norwegische Lyrikerin Kaisa Aglen reflektiert in Zwischen Krieg über Krieg, Gewalt und menschliche Abgründe. Wie verstehen wir Krieg, wie sprechen wir über ihn? Ist Sprache in der Lage, traumatische Erlebnisse zu beschreiben? Wie wird Krieg aus der Ferne beurteilt, von Menschen, die sich nicht für beteiligt halten? Hat man eine Vorstellung von ... mehr auf parasitenpresse.wordpress.com
„‚die Bilder an den Wänden/ sind Fenster die sich/ zu weit entfernten Orten/ und Zeiten hin öffnen‘, heißt es in Astrid Nischkauers neuem Buch Ohne Titel. Fast alle Gedichte darin sind in Wiener Museen angesiedelt; meist wird die Institution am Ende genannt: Sei’s das KHM, das Untere Belvedere oder das jüngst geschlossene Kunstfor... mehr auf parasitenpresse.wordpress.com
Die Erzählungen der in Halle lebenden Schriftstellerin Christine Hoba berühren Alltag und Traum, Geschichte und Fiktion, Sinnliches und Übersinnliches. Da begegnet uns kein verklärender Blick zurück auf Kindheit und Jugend. Aber auch die Figuren in der Gegenwart sind zerrissen, nicht zum Aufbruch bereit. Selbst die Topographie hat einen Anteil an d... mehr auf parasitenpresse.wordpress.com
die leere in der orangerie von Patrik Peyn steht auf der Shortlist für den Literaturpreis Ruhr. Wer ihn gewinnt, entscheidet sich bei eienr Gala mit Max Moor am 15. September 2026 in der Matthias-Jakobs-Stadthalle in Gladbeck. „Patrik Peyns Prosagedichte sind Annäherungen an Botanische Gärten größtenteils im Ruhrgebiet und ein origineller Bei... mehr auf parasitenpresse.wordpress.com
Bei SWR Kultur am Abend wird der Kölner Autor Leon Skottnik, der diesjährige Arp-im-Ohr-Stipendiat im Arp Museum Bahnhof Rolandeck, portraitiert. Clemens Sarholz hat ihn dort besucht, wo er jetzt drei Monate an der Schnittstelle von Kunst, Lyrik und Wissenschaft arbeitet. Nachzuhören hier ab Min 1:17:15. In der parasitenpresse ist von ihm Eigengrau... mehr auf parasitenpresse.wordpress.com
„‚Pamphlet Roman Allegorie‘ lautet die Gattungsbezeichnung von Petr Šestáks Ausgebrannt. Alles trifft zu, denn der wütende Text bemüht sich auf den ersten Blick nicht sonderlich um ein ausgewogenes Bild der Situation im großstädtischen Straßenverkehr, und auch als Allegorie auf unser Zusammenleben taugt er gut. Zum hochinteressant... mehr auf parasitenpresse.wordpress.com
Es gibt verschiedene Arten zu sterben, warum nicht in einem Gedicht? Doch diese Verse begründen kein chilenisches Todesarten-Projekt, sondern verweisen auf die doppelte Lebensgefahr, die im Chile der 1970er und 80er Jahre herrschte: Weder in der Familie, noch auf der Straße war man sicher. Nach einer Kindheit, die Diktatur, die abwesender Vater, al... mehr auf parasitenpresse.wordpress.com
Das 8. Europäische Literaturfestival Köln-Kalk findet vom 4. bis 13. September 2026 an verschiedenen Veranstaltungsorten im Kölner Stadtteil Kalk statt. Schwerpunktthema ist diesmal Scham. Als Gäste eingeladen sind Kaisa Aglen (Norwegen), Ajda Coşar (Ruhrgebiet), Karin Fellner (München), Sasha Lavrenchuk (München/Ukraine), Maarja Pärtna (Estland), ... mehr auf parasitenpresse.wordpress.com
„Literatur ist hier ein freies Spiel und behauptet eben genau das: Freiheit in der Konstruktion“, sagt Jörg Schieke in einer Besprechung von Adrian Kasnitz‘ Der gelbe Hut von Mister Biller im MDR Kultur (Ende Juli) und meint damit keine abgeschlossenen Bögen in Handlung und Figurenpsychologie. Und weiter lobt er das gekonnt destru... mehr auf parasitenpresse.wordpress.com
In der Reihe Willst du mit mir Lego bauen? spricht Mira Mann mit Katja Gehring über ihre Arbeit als Schriftstellerin und Musikerin. Das Interview ist während des Prosanova-Festivals in Hildesheim entstanden und kann bei Litradio angehört werden. Die Bücher von Mira Mann sind bei uns erschienen, zuletzt Lovesongs.... mehr auf parasitenpresse.wordpress.com
Über den Gedichtband ich schärfe mein Messer, ich kehre heim der färöischen Dichterin Nansý Sunadóttir (Übersetzung: Theresa Kohlbeck Jakobsen) sprachen Frieder von Ammon, Maren Jäger, Daniela Strigl und Beate Tröger beim Lyrischen Quartett im Lyrik-Kabinett München. Bei DLF Kultur kann man die Aufzeichnung nachhören. Die Passage zum Band beginnt b... mehr auf parasitenpresse.wordpress.com
Der Kölner Autor Leon Skottnik ist der diesjährige Stipendiat des Stipendiums für Schriftstellerinnen und Schriftsteller Arp im Ohr, das gemeinsam vom Künstlerhaus Edenkoben und dem Arp Museum Bahnhof Rolandseck vergeben wird. Von Anfang August bis Ende Oktober lebt und arbeitet er in Rolandseck, wo er sich literarisch mit dem Werk von Hans Arp und... mehr auf parasitenpresse.wordpress.com
Bei hr2 Kultur kann man jetzt die Verleihung des Lyrikpreises Orphil an Karin Fellner, den sie für den Gedichtband Polle und Fu erhielt, als Mitschnitt anhören. Neben den Laudationes auf Karin Fellner (von Christian Metz) und auf Lara Rüter (von Maren Jäger) gibt es kurze Lesungen der beiden Dichterinnen zu hören. Die Preisverleihung fand in …... mehr auf parasitenpresse.wordpress.com
Sünje Lewejohanns neuer Band wenn jemand fragt, sage ich: alles ist ruhig versammelt Gedichte über eine anhaltende Trauer, einen sich erinnernden Körper und über sich wandelnde Nähe. In diesen Texten wird der Körper zur Landschaft, zur Karte, zum Archiv. Er trägt, was war. Er reagiert, noch bevor ein Wort fällt. Trauer ist hier kein kurzer … ... mehr auf parasitenpresse.wordpress.com
Im neunten Teil des Kalendariums von Adrian Kasnitz fadet der Sommer aus. Gehen wir noch einmal schwimmen? Bevor der Herbst beginnt, sind noch ein paar Sachen zu erledigen, ein paar Listen abzuarbeiten. Tiere nisten sich ein, Stacheln holt man sich selbst. Wird der Tropfen nun wieder Fluss oder Wolke? Das Kalendarium ist ein Langzeit-Projekt mit ... mehr auf parasitenpresse.wordpress.com
„Keine Wortkorrektur / keine Umschweife / bewusst Mehrdeutigkeiten / vermeiden“, diese komplexe bis widersprüchliche Sprachwelt bestimmt Roland Schapperts Texte. Er feilt unaufhörlich an seinen Wortkonstellationen, liebt echte Polyvalenz und bestreitet bloß vorgeschobene Alternativen ebenso wie vermeintliche Alternativlosigkeit. Der Wunsch nach Urs... mehr auf parasitenpresse.wordpress.com
Mit Gips legt die Berliner Dichterin Kathrin Bach ihren ersten größeren Gedichtband vor (nach dem Lyrikheft Schwämme). Ihre Texte sind eine Einladung, die Zartheit und Verletzlichkeit der Welt mit voller Wucht zu erleben und die Sprache als den Anker zu begreifen, der sie sein kann. Den fein gearbeiteten Sprachgebilden stellt sie Collagen zur Seite... mehr auf parasitenpresse.wordpress.com
Wer wissen will, welche Romane heute Interesse erwecken und gelesen werden, wird in diesem Buch fündig. Wer sich einen Überblick über die Lesemotivationen verschaffen möchte, die bei der Lektüre von Romanen eine Rolle spielen, findet hier die wichtigsten beschrieben. Wer sich einen Eindruck davon verschaffen möchte, wie Romananfänge und die Erwartu... mehr auf parasitenpresse.wordpress.com
Mein Körper ist kein Land ist eine Auswahl neuer Gedichte des Athener Dichters Jazra Khaleed, die Peter Constantine ins Deutsche übertragen hat. Das Individuum und die zersplitterte unterprivilegierte Klasse stehen einem kapitalistisch-faschistischen System gegenüber, das auf der ökonomischen Ausbeutung der Welt fußt. Natur, Körper, Sein – ni... mehr auf parasitenpresse.wordpress.com
In einer Zeit, in der Städte versinken und Vororte brennen, kann der Schreibende nicht nur staunend am Rande stehen. Thomas Möhlmann schreibt sich einen Weg in eine bewohnbare und lebenswerte Zukunft und holt sich Verstärkung bei einer Vielzahl illustrer Vorgänger:innen und zeitgenössischer Inspirationsquellen. Familie, Liebe, Politik: Alles, was W... mehr auf parasitenpresse.wordpress.com
Die chilenische Dichterin Esther Margaritas fürchtet sich nicht vor den Elementen: Die Schriftstellerin und Trans-Aktivistin stellt Begehren und Tod in den Mittelpunkt der Textualität dieser gesammelten Gedichte (2016–21) – und daraus wächst eine Wut, die stolz, queer, körperlich, politisch und erotisch existenziell ist. Diese Meeresspalte ist Lieb... mehr auf parasitenpresse.wordpress.com
„In Enno Stahls neuem Roman, der Dystopie Menschmaschinen, hat die globale Entwicklung alles fest im Griff. Mitte der 2050er Jahre erstreckt sich ein gewaltiges Städtekonglomerat von Köln bis Dortmund. Über 20 Millionen Einwohner werden von Säureregen überzogen, von Werbedrohnen und Überwachungstechnik lückenlos erfasst. Europa ist politisch ... mehr auf parasitenpresse.wordpress.com
In der Sendung Twist bei arte kann man zur Zeit ein Portrait von vier Künstler:innen sehen – Mátyás Dunajcsik, Simone Atangana Bekono, Franciska Legát, Lukas Rietschel und Toxische Pommes -, die in Amsterdam, Berlin, Budapest, Görlitz und Wien über das Erstarken der rechten, rassistischen Populisten und die Konsequenzen für ihr künstlerisches... mehr auf parasitenpresse.wordpress.com
Die Texte in So macht die Sonne die Nacht hat Bárbara Belloc im engen Austausch speziell für diesen Band zusammengestellt. Seit meinen ersten Begegnungen mit Bellocs Lyrik, bereits Anfang der 2000er, fasziniert mich die emotionale Wucht ihrer Texte. Sie sind sehr sinnlich und unmittelbar, in ihrer Bildhaftigkeit fast greifbar. Gerüche spielen eine ... mehr auf parasitenpresse.wordpress.com
Unsere Reihe mit Literatur aus Südamerika und der spanischsprachigen Welt setzen wir fort mit dem Gedichtband Zur Unzeit Winter von Valeria Correa Fiz. Von Beziehungen handelt dieses Buch, von lebendigen, brüchigen, gestörten Beziehungen, von der Unmöglichkeit in Beziehung zu, auf jemanden (oder etwas) zu leben und es doch zu versuch... mehr auf parasitenpresse.wordpress.com
„Der tschechische Autor Petr Šesták schickt einen zornigen Fahrradkurier auf einen langen Bewusstseinsstrom durch die Straßen einer anstrengenden Großstadt. Er habe ein Logistikunternehmen, erklärt der Ich-Erzähler sarkastisch und meint damit sich selbst und sein Fahrrad, mit dem er sich durch eine Großstadt kämpft (wir dürfen uns Prag vorste... mehr auf parasitenpresse.wordpress.com
In der aktuellen Ausgabe des Bonner Stadtmagazins Schnüss (6/2026) findet sich ein Besprechung des Romans schlaglichter von Lisa Sommerfeldt. „Natürlich gibt es Hauptfiguren, die immer wieder auftauchen, wie Meret, eine Sängerin, unglücklich verheirat, vier Kinder. Nach der Trennung von ihrem Mann schafft sie es nicht, in ihren Beruf zurückzu... mehr auf parasitenpresse.wordpress.com
„Das ist schon einfach Empowerment, ich will über meine Krankheit sprechen, über meine Angst sprechen, in meiner Sprache“, sagt Mira Mann über die Gedichte der Angst im wunderbaren Interview mit Sascha Ehlert in Das Wetter. Magazin für Text & Musik (17/2019).... mehr auf parasitenpresse.wordpress.com
Zu drei Veranstaltungen bei der Frankfurter Buchmesse laden wir euch herzlich ein. Am 16. Oktober und am 17. Oktober haben wir zwei Verlagsabende, einmal im Café Rabe, bei dem mehr Lyrik im Mittelpunkt steht, und einmal im Hotel Libertine, bei dem es mehr um Prosa geht. Außerdem stellen wir auf der Leseinsel der unabhängigen Verlage … ... mehr auf parasitenpresse.wordpress.com
„Eine große Familie gründen, trotzdem erfolgreich im Beruf zu sein und sich die Care-Arbeit teilen: Im Hörspiel Gehen lernen nimmt sich ein Paar viel vor. Viel Spaß in der Realität“, schreibt Stefan Fischer in der Süddeutschen Zeitung über die Hörspielfassung von Lisa Sommerfeldt, in der wir auf Meret, Lorenz und ihre vier Kindern aus d... mehr auf parasitenpresse.wordpress.com
Die neuen Gedichte der griechischen Dichterin Danae Sioziou führen in „mögliche Landschaften“, die sich zwischen antiken Motiven und modernen Leben aufspannen. Sie beschreiben eine Generation junger Menschen auf der Suche nach einem Ort, setzen sich mit Freunden, Familie, Eltern auseinander und spüren das Dunkle auf, die Bedrohung und V... mehr auf parasitenpresse.wordpress.com
Mit Bis der Name verschwindet liegt zum ersten Mal ein Gedichtband der kolumbianischen Dichterin Catalina Garcés Ruiz in deutscher Übersetzung von Maia Traine vor. Die Texte basieren auf einem Kinderspiel, das Garcés Ruiz in einer poetischen Selbstauskunft als eine der Ablenkungen ihrer Kindheit beschreibt, in dem sie den „eigenen Namen sooft... mehr auf parasitenpresse.wordpress.com
Die vielleicht absurdeste Resonanz der Buchmesse fanden Thomas Empl und Thomas Podhostnik in der heute-Sendung (vom 21.3.24). Ihre Lesung bei der Langen Leipziger Lesenacht in der Moritzbastei wurde gefilmt und fand Eingang in den Beitrag. Zu sehen sind sie in den letzten fünf Sekunden! Wer sie beide ausführlicher zusammen erleben möchte, kann das ... mehr auf parasitenpresse.wordpress.com
Mati Shemoelofs neuer Gedichtband Das kleine Boot in meiner Hand nenn ich Narbe, aus dem hier erstmals eine Auswahl in deutscher Übersetzung vorgestellt wird, enthält im hebräischen Original fünf Poeme, welche die Geschichte seiner Familie über mehrere Generationen hinweg in Form einer lyrischen Erzählung dokumentieren. Innerhalb der Poeme bildet j... mehr auf parasitenpresse.wordpress.com
„In seinem Buch Der gelbe Hut von Mister Biller betrachtet Adrian Kasnitz mit großer literarischen Sensibilität die Komplexität menschlicher Begegnungen und all das, was sie mit sich bringen: Erinnerungen aus der Vergangenheit, ambivalente Gefühle und unangesprochene Konflikte. Mit einer Sammlung von zwölf Stories erzählt der Autor von der za... mehr auf parasitenpresse.wordpress.com