Tag alltagskunst
und ich habe meinem Papa Glück gewünscht, weil das Glück -G-L-Ü-C-K- eine Luke ist, aus der man an einem warmen Tag den Kopf hinausstreckt, oder nicht? (Melinda Nadj Abonji: Schildkrötensoldat) luken im juni: [1] der storch, der hoch am himmel kreist;[2] ein nachmittag am rhein;[3] streetart in der pampa;[4; 7] ein paar stündchen auf dem […]... mehr auf dietauschlade.wordpress.com
Von einem Kokon aus lebendiger Natur umgeben zu sein, sich Know-how anzueignen, unabhängiger zu werden, viel freie Zeit zu genießen, die man mit der Familie und mit der Gemeinschaft teilen kann: Das sind die Dinge, die unser Wohlbefinden steigern, viel eher als eine 8-stellige Summe auf dem Bankkonto. (Perrine und Charles Hervé-Gruyer: Unser Leben ... mehr auf dietauschlade.wordpress.com
(…) und was auch immer der entfernteste Punkt sein mag, den uns das Schicksal zu erreichen gestattet – glücklich zu sein in diesem Prozeß stetig wachsender Lebendigkeit, denn so bewußt und intensiv zu leben, wie man kann, ist so befriedigend, daß die Sorge darüber, was man erreichen oder nicht erreichen könnte, gar nicht erst aufkommt. [̷... mehr auf dietauschlade.wordpress.com
Ein Bauernhof ist ein Ort der Großzügigkeit, des Teilens und der Geselligkeit. Ein lukullischer Ort, der den Körper ernährt und das Herz erfreut. (Perrine und Charles Hervé-Gruyer: Unser Leben mit Permakultur. Ein Haus, 6500 Quadratmeter Land in der Normandie, den Kopf voller Träume) junifreuden, die den körper ernährten und das herz erfreuten: [1]... mehr auf dietauschlade.wordpress.com
Rationale Argumente allein werden uns niemals unter gleichen Zielen versammeln und zu gemeinsamem Handeln bewegen. Ästhetische Erfahrung indes adressiert und generiert im Kern eine empathische Bewegung, nämlich die, Perspektiven wahr- und einzunehmen, die nicht zwangsläufig die eigenen sind, sich in diese einzudenken und einzufühlen und eine Sicht ... mehr auf dietauschlade.wordpress.com
Für gemeinsame Ausflüge mit anderen Familien waren wir bald alle drei kaum noch zu gebrauchen, weil wir uns wegen häufiger Horch- und Guckpausen nur im Schneckentempo fortbewegten. (Johanna Romberg: Federnlesen. Vom Glück, Vögel zu beobachten) im mai waren die bodenseefreunde zu besuch. lange hatten wir uns nicht mehr gesehen und nur über telefon b... mehr auf dietauschlade.wordpress.com
Ich schneide jetzt die Zwiebel,doch dabei wird mir übel,und meine Tränen fließen.Jetzt muss ich auch noch niesen. Gut kochen für das Leben,es ist mir nicht gegeben.Warum soll ich mich stressen?Ich geh‘ im Gasthaus essen. .... mehr auf woher-wohin.com
La subordination du féminin à un monde masculin outrancier et violent demeure l’un des grands handicaps à l’évolution positive du genre humain. Les femmes sont plus enclines à protéger la vie qu’à la détruire. Il nous faut rendre hommage aux femmes, gardiennes de la vie, et écouter le féminin qui existe en chacun d’entre nou... mehr auf dietauschlade.wordpress.com
»Jetzt lass‘ ich dir zunächst einen Darjeeling Hochland, sechs Minuten gezogen, mit Rum servieren, dazu zwei Butterbrote mit Beinschinken, die du gefällig sorgfältig kaust, damit sich der formidable Geschmack von der Sau in der Mundhöhle entfalten kann, und dann erzählst du mir deine Anliegen. (…)« (André Heller: Das Buch vom Süden) formidabl... mehr auf dietauschlade.wordpress.com
In meiner Arbeit geht es dabei gar nicht um die große Geste, die erst bei Guido Knopp zu einer ZDF-Enlosschleife [sic!] wird und dann bei Beckmann sitzt. Es geht mir um das eigene Leben, dessen Rätsel ich mir erschließen möchte. Und das ist doch schön. (Johannes Albers: »Polke, du faule Sau« Faule Künstler im Zeitalter […]... mehr auf dietauschlade.wordpress.com
Les enfants qui passent du temps dans un jardin travaillé à la main ont une meilleure compréhension des réalités de la vie: ils savent que la nourriture n’apparaît pas comme par magie sur les étals des supermarchés, et ils comprennent le lien entre le travail accompli et le bénéfice obtenu.(Samuel Lewis & Gareth Lewis: La […]... mehr auf dietauschlade.wordpress.com
Jardinier sur le long terme n’est possible que si la fertilité du sol est maintenue. Le travail à la houe, dont la technique consiste à incorporer dans le sol les matières organiques déposées à sa surface, permet cette fertilité d’une année sur l’autre. Le principe fondamental est simple: ajouter au sol plus que ce qui […]... mehr auf dietauschlade.wordpress.com
Wenn der Globus rundherum bereisbar ist, besteht die eigentliche Herausforderung darin, zu Hause zu bleiben und die Welt von dort aus zu entdecken. (Judith Schalansky zit. i.d. Ausstellung: In 80 DIngen um die Welt. Der Jules-Verne-Code) weltentdeckungen im mai:[1] beim singen und klavierspielen;[2] zwischen buchdeckeln;[3] beim genießen der mitgeb... mehr auf dietauschlade.wordpress.com
„Sie sind alle so klug dort“, sagte sie. „Sie wissen ja alles. Sie wundern sich über rein gar nichts mehr.“ (Christa Wolf: Der geteilte Himmel) wundernswertes im mai: das kräftige lila der malve [1]; das langgestreckte ‹regenband›, dass sich erst einige zeit später ein weiteres und dieses mal als tatsächlicher ‹regenbogen› z... mehr auf dietauschlade.wordpress.com
Eine Hochzeitsreise […] genügt vollkommen, nachher finden Sie alles Wichtige in Publikationen, lernen Sie fremde Sprachen, meine Herren, aber Reisen, meine Herren, ist mittelalterlich, wir haben heute schon Mittel der Kommunikation, geschweige denn morgen oder übermorgen, Mittel der Kommunikation, die uns die Welt ins Haus liefern, es ist ei... mehr auf dietauschlade.wordpress.com
Nicht doch. Auch eine eingeschränkte Existenz lässt sich dehnen bis zu ihren Rändern, die vorher unsichtbar sind. Nur das, wofür wir keine Sinne haben, ist uns verloren. Wem das Auge des Geistes aufgegangen ist, der sieht andern unsichtbare, mit ihm verbundene Dinge. Alles, was das Gemüt anregt, erfrischt und erfüllt, ist mir heilig, sollte auch [&... mehr auf dietauschlade.wordpress.com
In einem nach ethisch-ökologischen Grundsätzen geführten Garten gilt die Ernteteilung […]: · ein Teil für die Bodenfruchtbarkeit (bei den Bäumen die Blätter plus Staudenmulch plus gelegentlicher Grasmulch) · ein Teil für die Mitlebewesen · ein Teil für die Ernährung des Menschen. (Gerda & Eduard W. Kleber: Gärtnern im Biotop mit Mensch.) im mai... mehr auf dietauschlade.wordpress.com
Ich erfahre, dass man Brot nicht wegwirft. Es wird als heilig betrachtet. Man sieht [=in Mea Shewim] überall altes Brot herumliegen. […] Wenn ich es mir recht überlege, machen es die Araber genauso. Das ganze Jahr über sind mir Plastiktüten mit Brot aufgefallen, die aussen an den Mülltonnen hängen. […] Kurioserweise ist dies bei Christen […]... mehr auf dietauschlade.wordpress.com
a, b, see abschiedsbusfahrt. balkoneskapaden. chaos (im öpnv). dinkelmehl (frisch gemahlen). eis. freunde. greifvogel. hitze. inspirationen. johannisbeerschorle. kraxe. libelle. marktbesuch. natur. ofengemüse (an gnocchi). planschbecken. querfeldein. reh (am waldesrand). spaziergang (am abend). tierkinder. urlaub. vergnügen. wanderung. x brombeeren... mehr auf dietauschlade.wordpress.com
Pfff. Hawaii oder Kuźnice! Wenn du den Himmel nicht in dir trägst, suchst du ihn vergeblich in Hawaii oder sonstwo. (Janosch: Polski Blues) und wenn ich einen regenbogen suche, muss ich nicht auf den nächsten sonnen-schauer warten, sondern gucke einfach in meinen mangoldkasten. fortlaufend erntete ich in diesem jahr die bunten blätterstiele. als zu... mehr auf dietauschlade.wordpress.com
Verklärter Herbst (Georg Trakl) Gewaltig endet so das Jahr mit goldnem Wein und Frucht der Gärten. Rund schweigen Wälder wunderbar Und sind des Einsamen Gefährten. Da sagt der Landmann: Es ist gut. Ihr Abendglocken lang und leise Gebt noch zum Ende frohen Mut. Ein Vogelzug grüßt auf der Reise. Es ist der Liebe milde Zeit. […]... mehr auf dietauschlade.wordpress.com
Karl hatte so im Laufe seines Lebens immer wieder einmal zwei Pflanzen, die er in Töpfen zog, mit denen ihn eine Art Freundschaft verband. So etwa seit zehn Jahren eine Agave und eine Art Kaktus, die er als ganz kleine Pflanze an einem seiner Lieblingsplätze auf der Welt ausgegraben hatte. Er stellte sie im Sommer […]... mehr auf dietauschlade.wordpress.com
Wenn die Tage reife Früchte sind, was will ich mehr vom Leben? (Doris Bewernitz: Wo die Seele aufblüht. Warum ein Garten glücklich macht.) als die sommertante im september vergangenen jahres zu besuch war, brachte sie aus ihrem garten mehrere kleine paprikaschoten mit. in der (ungewissen) hoffnung auf einen eigenen paprikastrauch, hob ich ein paar ... mehr auf dietauschlade.wordpress.com
Sie ging hinaus, kramte im vorderen Gepäckkorb ihres Fahrrades und brachte ein Glas Marmelade zum Vorschein, Quittengelee, verkündete sie, für euch. Ich breche bald auf, doch wenn ich darf, möchte ich erst noch ein wenig spazierengehen. Sie lehnte ihr Fahrrad gegen die Treppe draußen. Als sie eine halbe Stunde später wiederkam, hatte sie ein Bündel... mehr auf dietauschlade.wordpress.com
Herbsttag | Herr: es ist Zeit. Der Sommer war sehr groß. | Leg deinen Schatten auf die Sonnenuhren, | und auf den Fluren lass die Winde los. | Befiehl den letzen Früchten voll zu sein; | gieb ihnen noch zwei südlichere Tage, | dränge sie zur Vollendung hin und jage | die letzte Süße in […]... mehr auf dietauschlade.wordpress.com
Wie Reichtümer will ich die Bilder in mir aufbewahr’n, | Den Duft und diese Helligkeit einfangen | Als Reiseproviant und so den langen | Dunkleren Tagen dankbar und getrost entgegenfahr’n. (Reinhard Mey: Sommerende) und dann noch dank für all die kräuter und würzigen pflanzen, die in töpfen und in kästen, in holzkisten und in blechdo... mehr auf dietauschlade.wordpress.com
Ich habe immer ein Ei in Reserve, sinnierte Sven, für den Fall, daß ich mehr Farbe anrühren muß. (John Berger: Mann und Frau, unter einem Pflaumenbaum stehend) eine große freude war in diesem sich dem ende zuneigenden monat das balkongärtchen (in dem mir so manche tomatenpflanze schon über den kopf wächst [1o]), welches auch für […]... mehr auf dietauschlade.wordpress.com
Als du sehr klein warst, lebten wir einmal mit einem außergewöhnlich hässlichen kleinen Jungen zusammen, der ganz und gar nicht hässlich war. Er liebte jeden einzelnen Augenblick seines Lebens, selbst den letzten, und Schmetterlinge waren seine Freunde. (…) Außerdem war er es in gewisser Weise, der uns Dinge beibrachte. Selbst wenn er einfach nur a... mehr auf dietauschlade.wordpress.com
Ich genoß es überhaupt, jenseits aller Gewohnheiten zu leben. (Monika Maron: Endmoränen) Zum Glück fand Ellen die roten Gummistiefel in einer Ecke der alten Waschküche, zum Glück passten sie Littlemary noch, knapp. Keine Macht der Welt würde sie dazu bringen, diese Stiefel heute wieder auszuziehen, und wenn sie in ihrem eigenen Schweiß wie in einer... mehr auf dietauschlade.wordpress.com
allerlei tomaten erntete ich fast täglich. zwei wilde blieben für unbekannt.... mehr auf dietauschlade.wordpress.com
(…) Sie Ärmste, so überarbeitet und abgehetzt. Und doch möchte ich, daß Sie mir das Geschenk machen und wenigstens einmal für zwei Stunden ins Feld gehen, spazieren und Blumen pflücken! Eine solche kleine Pause wäre Ihnen so nötig, Gedanken und Sinne zu sammeln! (Rosa Luxemburg im Gefängnis) im schuljahresendgewusel sind zwei freistunden genau das ... mehr auf dietauschlade.wordpress.com
Beobachtungen während einer Busfahrt (Freiburg – Konstanz). º Die tannenbewachsenen Hänge, aus denen hier und da wiesengrüne Kahlstellen (mal mit einem Haus, mal mit ein paar Laubbäumen darauf) hervorblitzen. º Das Bächlein, das kilometerweit munter neben der Straße fließt und in das ich jetzt gerne meine Füße stecken würde (Außentemperatur: ... mehr auf dietauschlade.wordpress.com
Wenn das Herz nur warm ist und schlägt, wie es schlagen soll, dann friert man nicht. (Astrid Lindgren: Pippi Langstrumpf) auch wenn der letzte monat in 2o16 bereits rum ist (und so schnell vorbeiging) möchte ich noch ein paar der dezemberFreuden zeigen, die die dunkelsten tage des jahres erhellt und das herz erwärmt haben. das […]... mehr auf dietauschlade.wordpress.com
Nichts geht verloren, sagt er, alles, was du je gesehen hast, ist immer bei dir. (John Berger: Mann und Frau, unter einem Pflaumenbaum stehend) heute: *der garten in der frühen morgensonne [1], den ich ausnahmsweise nicht gießen muss, da es in der letzten nacht wohl geregnet hat. *die gurkenpflanze, die mich heute morgen mit geöffneten […]... mehr auf dietauschlade.wordpress.com
Das, was ein Ort erzählt, sind die Erfahrungen, die er zulässt. (Elke Krasny: Architektur beginnt im Kopf) so beispielsweise der garten der schwiegereltern: das kartoffelkäfersuchen mit dem schwiegerpapa (beliebte beschäftigung nach dem mittagessen vor einigen jahren). an einem spätnachmittag in diesem sommer, das gemeinsame bearbeiten eines streif... mehr auf dietauschlade.wordpress.com
Für mich besteht die einzige Erholung im Schlendern oder Liegen im Grase, in der Sonne, wobei ich die winzigsten Käfer beobachte oder auf die Wolken gaffe. (Rosa Luxemburg im Gefängnis) im sommer kann mich eigentlich nur wenig von meinem balkongarten weglocken (sie merken es an meiner längeren abwesenheit an dieser stelle). hier kann ich wolken, [&... mehr auf dietauschlade.wordpress.com
Hatte übrigens irgendeiner von uns früher schon Malven gekannt? Ich meine: wirklich gekannt? Gewußt, das Malven, »Stockrosen«, an die richtige Stelle gesetzt – in den Küchenwinkel hinter dem Haus zum Beispiel, in den Windschutz und die Vormittagssonne –, zu übermannshohen Pflanzen mit mächtigen Blüten werden? Und, jede einzige, Dutzende von Blüte... mehr auf dietauschlade.wordpress.com
Das Ziel aller Einrichtungszeitschriftenträume ist kein heiteres, wildes Leben, sonder Entspannung, Schlaf und Abschottung. […] Hier geht es trotz riesenhafter Küchentische, die wie Monumente einer unerfüllten Sehnsucht den Raum versperren, nicht mehr darum, Gäste einzuladen und gemeinsam zu feiern, sondern um ungestörten, quastenumbaumelten Schlaf... mehr auf dietauschlade.wordpress.com
Beobachtungen während einer Fahrt mit der Schwarzwaldbahn (Konstanz – Karlsruhe). ° Die drei Störche auf dem Feld. ° Der kreisende Greifvogel. (+1|1|1|1|1) ° Der alte Meilenstein, der nicht an einer Straße, sondern mitten auf einem Bahnsteig steht. ° Die zwei Graureiher (+1), auf der Wiese. Einer spazierend. Einer stehend.... mehr auf dietauschlade.wordpress.com
Und hier war sie nun und hatte sich kopfüber in den Frühling gestürzt. So herrlich war er um sie herum, ja, auch sie selber war ganz erfüllt von seiner Herrlichkeit, und sie schrie wie ein Vogel, laut und gellend, bis sie es Birk erklären mußte. »Ich muß einen Frühlingsschrei schreien, sonst zerspringe ich. Hör doch! […]... mehr auf dietauschlade.wordpress.com