Tag fragmente
XIII Das Lächeln am Himmel verschwand, doch die Angst blieb. Professor Elias Bergmann bemerkte sie sofort beim Uhrmacher. Zum ersten Mal seit ihrem Zusammentreffen wirkte er unsicher. Er schloss seine Taschenuhr langsam und bedächtig. „Das hätte nicht passieren dürfen.“ Marlow blickte zwischen den drei Städten hin und her. „Dann erklären Sie endlic... mehr auf wortman.wordpress.com
noch warm. ende september wächst der rasen dünn und einzelne blätter verfärben sich. regen glänzte durch abwesenheit diesen sommer, der sich aufbäumte und mir unter die haut ging. die natur zeigt immer ihr wahres gesicht, denke ich. ein sanftes gleiten in den herbst. gehobene wörter legen sich nieder. mein mantel wartet so wie die stimme […]... mehr auf versspruenge.wordpress.com
XI Hunderte Augen starrten sie an. Sie schwebten in der Dunkelheit des Nullpunkts, groß und klein, nah und fern zugleich und dann geschah etwas Seltsames. Sie blinzelten alle gleichzeitig. In diesem Augenblick kehrte das Licht zurück. Professor Elias Bergmann musste sich an einer Konsole festhalten. Die Kugel in der Mitte des Nullpunkts drehte sich... mehr auf wortman.wordpress.com
«Für so was haben sie dann wieder Geld», pflegte der Vater zu sagen, wenn die Sonne zu morgendlicher oder abendlicher Stunde die Welt in bunten Farbtönen anmalte und man staunend die Augen ganz weit aufriss, um möglichst viel von diesem warmen und weichen Licht in sich aufnehmen zu können. Sein Satz hätte sich als grundsätzliche …... mehr auf disputnik.wordpress.com
IX Die zweite Chronometermaschine erhob sich langsam aus der Tiefe. Mit einem gewaltigen Dröhnen schoben sich uralte Zahnräder aus dem Boden des Zentralplatzes. Messingplatten klappten auf, Dampfwolken entwichen aus jahrhundertealten Ventilen und gewaltige Kolben setzten sich knarrend in Bewegung. Die Menschen wichen erschrocken zurück. Einige rann... mehr auf wortman.wordpress.com
Wenn du mit deinem Finger auf eine Stelle deines Körpers drückst, bleibt vorübergehend eine Delle zurück. Das war nicht immer so. Früher… Du magst die Gedanken nicht, die mit «Früher…» beginnen. Es sind nicht so sehr die Erinnerungen, die dir zuwider sind, sondern vielmehr die Art und Weise, wie sich deine Gedanken im dichten Geäst …... mehr auf disputnik.wordpress.com
Sonntags erscheint ja immer ein neuer Teil der Chronometermaschine. Inzwischen bin ich mit der Geschichte fertig. Meine Frage: Würdet ihr auch einen Teil lesen, wenn er ca. doppelt so lang wäre wie jetzt? Wenn ja, dann würde ich immer zwei Kapitel ab dem nächsten Sonntag online stellen. Dann müsst ihr nicht ewig auf das Ende […]... mehr auf wortman.wordpress.com
am mittag sitze ich am schreibtisch mein blick heftet sich nach draußen ans blau ans grün an unzählige partikel und dann greife ich in die schublade und finde neben blättern ein meer eine wüste und einen berg den ich noch nicht bezwungen habe meine hände wissen genau was sie tun wenn sie zum stift greifen […]... mehr auf versspruenge.wordpress.com
VIII Die goldenen Augen öffneten sich lautlos. Sie waren gewaltig, größer als jedes Gebäude in Nivora. Sie blickten nicht auf die Gruppe, sondern durch sie hindurch. Als würden sie nicht Menschen sehen, sondern nur die Zeit selbst. Professor Elias Bergmann machte unwillkürlich einen Schritt zurück. „Was ist das?“ Der Uhrmacher schloss langsam seine... mehr auf wortman.wordpress.com
ich sollte überhaupt mal wieder leben und das leben leichter nehmen mit wörtern jonglieren und ein rad schlagen in der wiese liegen auf einem grashalm kauen und wenn ich denke sie sagen ich sei verrückt oder ein wenig seltsam dann sage ich ich sei glücklich und tanze twist im buchstabenregen drehe jedes wort auf links […]... mehr auf versspruenge.wordpress.com
schreibe ich wirklich über das, was mich angeht? was geht mich eigentlich an? mein leben, denke ich, mit allen facetten, mit dunklen und hellen tönen, mit vergangenem und dem jetzt. in der spielzeugkiste wohnen erinnerungenan leichte tagekindheitsmelodienauch steineund der alte teddyaber das ist lange her und ich blicke lieber nach vorn, ins weiche... mehr auf versspruenge.wordpress.com
VII Die Welt zerfiel nicht, sie wurde umsortiert. Victor Marlow spürte zuerst ein Kribbeln in seinen Händen. Dann verschwanden die Geräusche der Stadt. Kein Wind, keine Stimmen, kein Ticken, einfach nichts. Es fühlte sich an, als wäre die gesamte Welt zwischen zwei Sekunden eingeklemmt worden. Plötzlich stand Marlow nicht mehr auf dem Zentralplatz.... mehr auf wortman.wordpress.com
©diana jahr 2026... mehr auf versspruenge.wordpress.com
VI Der Herzschlag war überall zugleich und gerade deshalb erschreckend. Er durchdrang die Straßen, die Gebäude, die Luft und die Menschen selbst. Für einen kurzen Augenblick wurde alles schwarz, dann öffnete Inspektor Victor Marlow die Augen. Er lag in einem ganz gewöhnliches Bett, Sonnenlicht fiel durch halb geöffnete Vorhänge, irgendwo in der Fer... mehr auf wortman.wordpress.com
V Das Geräusch zerspringenden Glases hallte durch ganz Nivora. Millionen von Scherben regneten auf die Straßen herab. Doch sie fielen nicht zu Boden, sie blieben mitten in der Luft stehen, als hätte eine unsichtbare Hand beschlossen, dass selbst die Schwerkraft nicht mehr gelten sollte. Professor Elias Bergmann hob schützend den Arm vor sein Gesich... mehr auf wortman.wordpress.com
Bergmann sah sich um. „Hören Sie das?“ Marlow nickte. „Seit der Maschine aktiviert wurde.“ Helena blieb plötzlich stehen. Ihr Blick fiel auf den großen Uhrenturm am Zentralplatz. Etwas stimmte nicht. Die Zeiger bewegten sich aber nicht gemeinsam. Der Stundenzeiger lief vorwärts, der Minutenzeiger rückwärts und der Sekundenzeiger sprang unkontrollie... mehr auf wortman.wordpress.com
Sie schleicht und kriecht; sie könnte eine Schnecke sein. Ohne Hast drängt sie vorwärts, überzieht ihren Weg mit zähem Schleim; sie verklebt das Herz, sie verklebt das Hirn, macht die Gedanken mürbe und müde. Sie kriecht und schleicht; sie könnte eine Schnecke sein. Sie sticht und saugt; sie könnte eine Mücke sein. Unentwegt umschwirrt sie …... mehr auf disputnik.wordpress.com
IV Eine unnatürliche Kälte breitete sich im Labor aus. Professor Bergmann starrte auf die Anzeige der Chronometermaschine. DER UHRMACHER HAT NIVORA BETRETEN. Die Buchstaben leuchteten für einen Augenblick auf, bevor sie wieder verschwanden. Inspektor Victor Marlow trat näher an das Kontrollpult. „Wer oder was ist der Uhrmacher?“ Helena Falk antwort... mehr auf wortman.wordpress.com
Von Avène gibt es eine neue Pflegeserie gegen sichtbare Hautalterungszeichen, wie zB. Mimikfalten und ausgeprägtere Linien im Gesicht. Natürlich habe ich mich da sofort ans Werk gemacht um das neue Flagschiffprodukt (den “Falten-Filler”) zu testen. Und ich muss sagen, das Produkt gefällt mir aus mehreren Gründen… Worum geht es? Di... mehr auf konsumkaiser.com
zum stillsten Male willst du dich heuten, dabei war doch erst buchlings ein neuntes, ein allerneuntes Fumf, und sie missen ein jedbledes darein, und darob somiso, iss deine turpliche Pleine, iss und blirb (nicht doch mein Tind, mein allerneuntes Tindestind!, wir würden dich sehren, ach so sehren ...), zum stillsten Male: willst du? dich heuten?... mehr auf iris-bluetenblaetter.blogspot.com
Der Herr Zwackelmann hat gestern seine dritte Trashstory zum Besten gegeben. Gestern ist meine Arbeit abgebrannt, denn dort hat ein Blitz eingeschlagen. Habe aber schon eine neue Arbeit! Die liegt hinter dem dusteren Monsterwald und dem Schnappberg. In dem Schnappberg wohnen die Piranhapflanzen und die fressen alle Menschen auf. Die Piranhapflanzen... mehr auf wortman.wordpress.com
Liebe Leute, Wer meinen Blog brav und regelmäßig verfolgt, wird bemerkt haben, dass ich ihn die letzten Monate etwas vernachlässigt habe. Auf jeden Fall soll jetzt (wie versprochen) wieder etwas (positive) Routine reinkommen. 1. Gesetzt den Fall, dass morgen wettertechnisch nicht die Welt untergeht, werden wir diese Wanderung nach Wochen verschieb... mehr auf nicoleinez.wordpress.com
Ein Beitrag von: Brent SmithDurch mein Vorhaben, eine Einleitung zum Werk der schwedischen Fot... mehr auf kwerfeldein.de
Wie man Fuß fasst in der Welt, der großen weiten und der eigenen kleinen nicht minder weiten, wenn die Fesseln erst einmal abgeworfen sind.Welche Fesseln, fragst du, und ich antworte nicht gleich, weil es schwierig ist, etwas zu vermitteln, wirklich schwierig. Es so zu vermitteln, dass es unverfälscht ankommt. Du würdest, vermutlich, nicht ve... mehr auf iris-bluetenblaetter.blogspot.com
Gerüchteweise hat jetzt auch Jean-Paul Sartre mit dem Rauchen aufgehört. Ein fragmentarisches Theaterstück André Lichtschlag als Michel Foucault, Stefan Blankertz als Lew Tolstoi, Ich als dicker Jean-Paul Sartre, Felix Honekamp als FDP-Generalsekretär, eventuell weitere spontan Auftretende, oder Menschen über die erzählt wird. Einsortiert unter:Fik... mehr auf nestroyesk.wordpress.com
der begrenzung weitere worte schenken ©diana jahr 2018... mehr auf versspruenge.wordpress.com
In the configuration of the historical Erzählung: Respect for Elizabeth I., her machiavellistic and personal talents. And/“But“ in a (humanly constructed) ’state of defence‘: Always for Mary Stuart.Einsortiert unter:Existenzialphilosophie, Fiktion, Fragmente, Polis, Struktur und Akteur, Theorie der Agnostik, Von Anderen Tagg... mehr auf nestroyesk.wordpress.com
Wer auf meine Seite „Veröffentlichungen“ geschaut hat, wird ebenso bemerkt haben, es ist lange her, dass der Wortman etwas geschrieben hat. Natürlich habe ich für meine Bildergeschichten oder auch die ein oder andere Idee kurze Fragmente verfasst. Es gibt zwar einiges an unveröffentlichten Gedichten und einige Short Cuts aber die sind teilweise auc... mehr auf wortman.wordpress.com
Ach Zeit .....
Ach Schreiben ......
Ach Schreiben, Duzfreundin, ferngerückte, wir fremdeln etwas, nicht wahr? Was könnte uns einander vertraut machen, aufs Neue?
Ich sage: Du. Und spüre eine Wärme sich ausbreiten, wie von einer mittig gelegenen Sonne.
Spüre und halte inne. Nur nicht bewegen! Nur nicht erstarren... mehr auf iris-bluetenblaetter.blogspot.com
Am Anfang war das Huhn, und am Anfang war das Huhn ein Ei, doch eigentlich spielt es keine Rolle, es ist nicht von Belang, ein Ei ist eigentlich einerlei, und wenn man ein Poulet mit einer Mischung aus Salz und Eiweiss bedeckt, damit im auf 220 Grad vorgeheizten Ofen während 60 Minuten schliesslich eine schöne …... mehr auf disputnik.wordpress.com
der winterduft deiner lippen und wie du sahnehäubchen auf die worte setzt ©diana jahr 2018... mehr auf versspruenge.wordpress.com
Es gibt sie noch, die scheinbar sich selbst schreibenden Texte. Habe den folgenden gerade in meinem Entwurfordner gefunden und wollte ihn nicht löschen. Das tat ich mit den meisten anderen. Aber dieser hier bringt etwas in mir zum Klingen:Es gab eine Zeit vor den Schulhöfen, da waren wir uralt. Uralt und weise. Weise genug eine Welt ... mehr auf iris-bluetenblaetter.blogspot.com
manchmal weiß ich nicht, wie ich mich bezeichnen soll, bin ich atheistin, pantheistin oder doch agnostikerin, letzteres ist für mich am weitesten gefasst, weshalb ich dazu tendiere. gott, sollte es so jemanden geben, ist für mich jedenfalls niemand, der „schon alles richtet“, der sich um die erde und das leben auf ihr kümmert, in dem […]... mehr auf versspruenge.wordpress.com
manche dinge lassen sich nicht ändern wohl aber die sicht darauf ©diana jahr 2018... mehr auf versspruenge.wordpress.com
Unsere anarcho-konservative Gruppe mit dem Namen „Café Milani“ trifft sich unregelmäßig an idyllischen Plätzen und an Brunnen. Wir haben u.a. Anteile von daoistischen und Míngjiā (Schule der Namen) Perspektiven und Wegen. Ob wir unseren Namen direkt oder indirekt auslegen oder ob nichtpersönliche Namen (uns) etwas bedeuten, wissen wir n... mehr auf nestroyesk.wordpress.com
Herr Zwackelmann hat eine neue Trashstory zum Besten gegeben. Hinter dem Moddersumpf wohnt Flagga. Er hat am Maul große Beisszangen und auch zwei Arme mit Greifzangen wie ein Hummer. Er hat einen Rotor auf dem Rücken damit er weitere Strecken fliegen kann. Flagga isst gerne Spinnen, Kieferzapfen, Erdnüsse und trinkt am liebsten sprudeliges Ungeheue... mehr auf wortman.wordpress.com
ein blick, und die sonne schiebt ihr licht langsam zur erde. erstes grün. ein lächeln. und mein herz nimmt fahrt auf, holpernd erst, hüpfend, des weges sicher, zu dir. ©diana jahr 2018... mehr auf versspruenge.wordpress.com
Heute ging es mit den Umstellungen der Projekte weiter.
Jetzt bin ich zum Glück damit fertig und kann mich wieder der Musik selbst widmen.
So gewisse Ideen habe ich auch schon. (Abgesehen von denen, die ja schon länger 'in-der-Mache' sind.)
Darauf gekommen war ich dadurch, dass ich durch die Umstellungen alte Fragmente wied... mehr auf tamaroszettelkasten.blogspot.com
Der unbezwingbare Wunsch – manchmal – nirgends zu sein. Und da dann ganz. Wellen schlagen dir eine Richtung vor. (Du kannst ja schwimmen, deshalb gibt es Optionen.) Der Wind? An den lehnst du dich, stark wie er. Wer braucht da noch einen Fels? Erzähl ihnen von der Balance auf beweg... mehr auf iris-bluetenblaetter.blogspot.com
um das gelb des ginsters spinnen sich wörter davor ein leuchten wenn wir über moospfade gehen ist der himmel weniger dunkel als einst auf dem asphalt der straße sich unsere hände im regen spiegelten dachten wir an jazz oder daran wie sich die wege ins grün erstrecken – ©diana jahr 2026... mehr auf versspruenge.wordpress.com