Tag leben.
Jeder Mensch verdient es, gut behandelt zu werden. Kein Mensch soll geringgeschätzt, beschämt, gedemütigt oder achtlos übergangen werden. Jeder Mensch trägt eine Würde in sich, die nicht davon abhängt, ob er mir sympathisch ist, ob er meine Werte teilt, ob er sich so verhält, wie ich es mir wünsche. Das ist eine wichtige Haltung, in … ... mehr auf denkzeiten.wordpress.com
Es gibt so Tage, an denen will nichts gelingen. Und während du da sitzt und entweder gar nicht in die Gänge kommst oder aber probierst und probierst und alles versandet, zerrinnen die Stunden und die Selbstzweifel kommen. Wie böse Dämonen sitzen sie in deinem Hirn und sprechen zu dir: „Was machst du da überhaupt?“ „Du […]... mehr auf denkzeiten.com
Ich las von Aktionen. Heute haben die einen Hashtag. Das ist ein Wort mit einem Gartenzaun davor: #hashtag. Soll Menschen im Social-Media-Bereich helfen, Gleichgesinnte zu finden. Früher ging man in den Turn- oder Feuerwehrverein. Dann wusste man: Da sind welche, die wollen dasselbe wie ich. Heute hat man Hashtags. Unter dem Hashtag #yarnbomb finde... mehr auf denkzeiten.com
Es gibt wohl kaum etwas Schlimmeres, als wenn ein Kind stirbt. Schon die, welche davon Kenntnis haben, kriegen einen Stich, wie es für die Eltern sein muss, kann man sich wohl kaum vorstellen. Man kennt nur die Angst als Mutter oder Vater, es könnte so sein. Und die ist schon gross genug. Stirbt ein Kind […]... mehr auf denkzeiten.com
Vor einiger Zeit kam ich zum zweifelhaften Glück, dass in meinem Keller, welcher gleichzeitig Luftschutzkeller ist, 40 Notbetten untergebracht und zwei Trockenklos installiert wurden. Der gute Mann, der das ganze Zeugs anschleppte, teilte meine Meinung, dass dies höchst fragwürdig sei und eh nie gebraucht würde. Nun denn: Es ist Gesetz und alles mu... mehr auf denkzeiten.com
Ich habe ab und an kritisch über Schulen geschrieben, das System hier hinterfragt und auch sonst den Finger drauf gehalten. Das soll aber nicht drüber hinwegtäuschen, dass ich weiss, dass wir hier unglaublich privilegiert sind. Unsere Kinder haben eine Schule und sie können hingehen. Sie haben die Möglichkeit, ihr Leben zu gestalten. Vielleicht wis... mehr auf denkzeiten.com
Das Leben hinter der Maske Jahre später, sie waren längst erwachsen und jeder verstrickt in sein eigenes Unglück, wusste keiner von Arthur Friedlands Söhnen mehr, wessen Idee es eigentlich gewesen war, an jenem Nachmittag zum Hypnotiseur zu gehen. Arthur schreibt. Mehr für die Schublade als für Publikum, was aber nichts macht, da seine Frau Augenär... mehr auf denkzeiten.com
Ob ein Leben im Rückblick gut oder schlecht war, hängt von den Momenten ab, die man sich erzählt.Einsortiert unter:Aphorismus... mehr auf denkzeiten.com
Den ganzen Tag Ärger, und nie auch nur Ruh, und wenn du’s nicht glaubst, zieh an meinen Schuh. Nur immer noch mehr, wenn alles schon voll, nur immer mehr Plagen, wo Trost kommen soll. Bleibt nur noch Trauer in mir besteh’n, sie weckt dann den Wunsch, einfach zu geh’n. Dann träum’ ich von Blumen und … ... mehr auf denkzeiten.com
Muse, Malerin – Françoise Gilot über ihr Leben mit und ohne Picasso Das Leben muss riskiert werden, um gelebt zu sein Wenn du wirklich leben willst, musst du Dramatisches riskieren, sonst lohnt sich das Leben nicht. Wenn du riskierst, erlebst du auch schlimme Dinge, aber du lernst vor allem eine Menge und lebst und verstehst […]... mehr auf denkzeiten.com
Kürzlich wurde ich auf Facebook aufgefordert – ich tappte in eine Spielefalle – ein altes Bild von mir zu posten. Von mir gibt es Kinderbilder und (eher selten) aktuelle. Dazwischen nichts. Ich stellte das Bild rein. Ein Bild von mir, als ich etwa 4 war. Silvesterabend, ich stand am Piano. Ich mag sonst diese Erinnerungsschübe nicht, … ... mehr auf denkzeiten.com
Kürzlich stellte eine junge, intelligente Freundin auf Facebook diese Frage: „Ich werde sein“ „Ich will sein“ „Ich könnte sein“ „Ich versuche, zu sein“ „Was davon trifft am meisten auf euch zu?” Ich las es, war erfreut, dass jemand diese Gedanken überhaupt hat. Ich konnte spontan nicht antworten. Dachte erst, es sei von allem etwas. Dann [... mehr auf denkzeiten.com
Wir alle fangen irgendwann mit etwas an. Sehen all die Grossen, die schon lange vor uns begonnen haben. Denken: Wir sind kleine Lichter, nie werden wir es dahin bringen. Nur: Jeder fing irgendwann irgendwo mit irgendwas an. Dieses Lied war mein absoluter Anfang mit David Bowie. Ich hörte es, ich war noch jung. Sehr jung. […]... mehr auf denkzeiten.com
Das ganze Leben in einem Kunstwerk Charlotte lernt früh, dass der Tod ein teil des Lebens ist. Sie greift nach den Tränen ihrer Mutter. Die um ihre Schwester trauert wie am ersten Tag. Manche Wunden heilen nie. Charlotte Salomon ist die Tochter eines Arztes und dessen Frau Franziska. Diese steht in einer langen Reihe von […]... mehr auf denkzeiten.com
Ab und an denke ich, ich lebe in meinem eigenen Universum. Ich gehe durch den Tag, sehe viel, nehme alles wahr, denke mir meins dazu, und lasse es wieder ziehen, weil das Nächste da ist und meine Aufmerksamkeit fordert. Und die will ich ihm geben. Wobei, es ist nicht mal ein Wollen, es passiert einfach […]... mehr auf denkzeiten.com
Die Welt ist kalt, die Welt lässt dich erfrieren. Bist du am Boden, liegst du lang. Achtlos gehen sie an dir vorüber. Kaum ein Blick – und wenn: Verächtlich. Liegst du im Graben, tritt man dich – mit Füssen. Man tritt auch gerne nochmals nach und gräbt dir dann die Grube. Keiner will Verlierer, keiner […]... mehr auf denkzeiten.com
Paris – eine Liebe fürs Leben Wenn man in Paris Frau gewesen ist, kann man es nirgendwo anders sein. (Montesquieu) Paris ist nicht einfach eine Stadt in Frankreich, Paris hat seine eigenen Gesetze, seine eigenen Gerüche, viele Facetten, welche die Stadt einzigartig machen. Nachdem Julie Mebes in den Niederlanden aufgewachsen ist und verschied... mehr auf denkzeiten.com
Wir haben heute viele Mittel, die früher nicht da waren, allen voran die netten Gadgets wie Smartphone, iPad, Computer und dergleichen. Da wir es haben, richten wir unseren Alltag so ein, sie zu brauchen, sie einzubinden, den Alltag durch sie organisierbar zu machen. Entsprechend aufgeschmissen sind wir, fällt eines mal aus. Dann kommen die Stimmen... mehr auf denkzeiten.com
Geschichten, die das Leben schreibt Ich kann sie verstehen. Sie muss wieder mal weg aus diesem Kaff. Bei mir ist das anders. Ich könnte von hier weg, wenn ich wollte, aber ich muss nicht. Vielleicht werde ich eines Tages wollen, dann werde ich es tun. Aber bis auf weiteres muss ich nicht. Nach 25 gemeinsamen … ... mehr auf denkzeiten.com
Du willst was tun. So wirklich. Und du malst es dir aus und es wäre genau das, was du dir für dich vorstellen könntest. Wäre da nicht… Die Aufzählung dessen, was nun kommt, ist lang. Schliesslich finden sich immer mehr Gründe, die dagegen sprechen als solche, die unterstützen. Da wir rein mathematisch darauf getrimmt werden, … ... mehr auf denkzeiten.com
Die ungeschönte Wahrheit Familienleben – eine Idylle der anderen Art Hätte ich meine Zeit mit Putzen verbracht, wäre dieses Buch nie zustande gekommen. Mit diesen Worten wird das Buch Family Living eingeleitet. Der Satz ist bezeichnend für das ganze Buch: Es könnte so schön sein mit dem Familienleben, wenn einen nur nicht die Realität einhole... mehr auf denkzeiten.com
Es war einmal ein Fischteich. Neben vielen kleinen Fischen schwamm darin auch ein grosser Hecht. Die kleinen Fische bewunderten ihn, weil er so gross war. Alle buhlten um seine Gunst, jeder dachte, wenn er nur erst im Schlepptau des grossen Hechts sei, wäre er auch etwas Besonderes und nicht bloss ein kleiner Fisch. Eines Tages […]... mehr auf denkzeiten.com
Flüchtlingsheime brennen. Erst in Heidenau, nun in Weissach. Ich fühle mich erinnert. An Pogrome. Ich habe sie zum Glück nie erlebt, nur erforscht. Was früher mit Juden passierte durch Nazis, geschieht hier und heute mit Flüchtlingen. Menschen gehen hin und denken, sie können die Herrschaft übernehmen und Menschen oder deren Unterkünfte abzufackeln... mehr auf denkzeiten.com
Einer meiner Freunde teilte einen Beitrag eines Vaters, der mit seinem Sohn im Baumarkt war und beim Rauskommen merkte: Das geliebte Like-a-bike des Sohns war weg… Was mir aufstiess? Es wurde in den Kommentaren nicht gegen den Dieb geschossen, sondern gegen den Vater. Dieser hatte zwar weder eine Anzeige gemacht, sondern nur die Rückgabe (sog... mehr auf denkzeiten.com
Der Künstlerstatus ist seit jeher ein schwieriger. Er ist mit vielen Konnotationen belegt. Künstler werden verehrt – vor allem, wenn sie tot sind. Leben sie noch, begegnet man ihnen meist mit Skepsis (oder Verehrung, die aber genauso ausgrenzend ist wie die Skepsis). Nennt sich einer Künstler, schaut man genau hin, was er denn so macht […]... mehr auf denkzeiten.com
Social Media boomt. Wir bewegen uns darin und definieren uns darüber. Facebook, Twitter, Instagram – drei Programme, dasselbe Muster: Wer am meisten Klicks kriegt, ist der Sieger. Social Media ist das absolute Extrem der menschlichen Leistungsgesellschaft. Und: Social Media entlarvt sie auch – wenn man hinschaut. Es gewinnt nie der Beste. Es gewinn... mehr auf denkzeiten.com
Ich war immer kreativ, sowohl im Denken wie auch im Tun. Ausgetretene Pfade waren nie meine, gerade Wege habe ich irgendwie keine gesehen oder verfolgt. Nie aus Prinzip, sie entsprachen mir einfach nicht. Ich zeichnete, bastelte, schrieb, schlüpfte in Rollen. Das war als Kind so, das blieb – ausser den Rollenspielen – auch später. Als […]... mehr auf denkzeiten.com
Ich möchte verrückt sein auf Tischen tanzen einfach tun nicht überlegen. Ich möchte Worte schreiben keine Leser denken einfach reihen Wort an Wort Ich möchte Bilder malen Farbe setzen zeichnen ohne Perspektive. Ich möchte Witze machen nie verletzen frei sein ohne Grenzen.Einsortiert unter:Gedanken, Gedichte und Geschichten... mehr auf denkzeiten.com
Kann, was war, wieder werden? Muss, was ist, bewahrt werden? Kann, was fehlt, gefunden werden? Muss, was soll, gelebt werden? Wer sagt, was wer kann? Wer weiss, was wer muss? Wer findet, was wer sucht? Wer lebt, wenn nicht ich? ©Sandra MatteottiEinsortiert unter:Gedanken, Lyrik... mehr auf denkzeiten.com
Mein Leben als Rosamunde-Pilcher-Film Ich oute mich: Ich liebe Rosamunde Pilcher. Nicht die Bücher, die würde ich kaum lesen, ich liebe die Filme. Ich liebe es, mich vor den Fernseher zu legen und in diese Welt einzutauchen, die von schönen Bildern, wundervollen Landschaften, altvertrauten Schauspielern und dem ewig gleichen Lebensmuster geprägt si... mehr auf denkzeiten.com
Wir gehen durchs Leben und treffen Entscheidungen. Nicht alle führen uns an den Punkt, an den wir wollen. Das nennen wir dann Fehler. Wir denken, die Entscheidung, die wir fällten, wäre ein Fehler gewesen, da sie uns nicht dahin führte, wo wir hin wollten. Stimmt das? Ich denke nicht, denn: Wir gehen bei dieser Bewertung […]... mehr auf denkzeiten.com
Internet ist die Welt, wo man anonym durch die Welten fliegt. Man kann sagen was man will, man sitzt bequem hinterm Bildschirm und niemand kann einem was. Menschen werden mutiger, sagen Dinge, die sie Aug in Auge nie sagen würden. Sie würden sich schämen. Es ist auch einfacher, jemanden anzugreifen, da dieser nicht zurückschlagen kann. […]... mehr auf denkzeiten.com
Ein Besuch bei IKEA ist meist zielgerichtet: Man braucht was. Man fährt also guten Mutes los, will das traute Heim bestücken mit dem, was grad fehlt. Mit im Gepäck der feste Vorsatz: Ich kaufe nur das, weswegen ich herkam!! So läuft man schon von Anfang an ziemlich gestresst durch all die Gänge, schliesslich weiss man, […]... mehr auf denkzeiten.com
Wieso ich Facebook mag? Man kriegt die ganze Welt ins Wohnzimmer serviert, weiss, wo was läuft, sieht alle Katzen in süssen Posen und Hunde in noch süsseren. Man erfährt, wo was brennt, wo wer heiratet – man weiß auch alles, was man nicht wissen will. Und ab und an fällt man auf Enten rein, auf […]... mehr auf denkzeiten.com
Früher hatte man ja nix. Man musste also Dinge wiederverwenden. Drum nähte man neue Decken aus alten Stoffen. Bettlaken, Duvets und vieles mehr kam zu neuen Ehren. Heute muss man das nicht mehr. Dank armen Kindern irgendwo in Neu Delhi kann man eine Decke schon für Spottpreise kaufen. Das ist günstiger, als sich eine Nähmaschine […]... mehr auf denkzeiten.com
Und dann sind da noch die, welche dir privat schreiben auf Facebook. Die dir ja nicht sagen wollen, was du tun sollst, aber es doch ganz anders tun würden. Und das müssen sie dir nun schreiben, ohne damit zu sagen, dass sie richtig und du falsch liegst. Es brennt ihnen wohl nur auf der Seele. […]... mehr auf denkzeiten.com
Sie sah ihn nur an. Sie sagte nichts. Er wurde verlegen unter ihrem Blick, schwieg aber auch. Sein Blick schweifte umher. Mit dem Zeigfinger fuhr er sich über die Lippen, als ob er Krümel wegwischen wollte, die nicht da sein konnten. Er hatte nichts gegessen. Sie kannte diese Geste gut. Er machte sie oft. In … ... mehr auf denkzeiten.com
Heute las ich irgendwo einen Artikel einer Frau, die sich selbstbewusst gab und fand, Frau (Mann wohl auch, irgendwie war das kein Thema) könne alles tragen, egal wie alt sie ist und welche Konfektionsgrösse sie trage. Natürlich darf sich jeder kleiden, wie er will. Sogar bis zur absoluten Blamage. Wenn er sich wohl fühlt? Oft […]... mehr auf denkzeiten.com
Statt um etwas zu trauern, das nicht wie geplant klappt, könnte man darauf vertrauen, dass etwas nachkommt, das besser passt.Einsortiert unter:Aphorismus... mehr auf denkzeiten.com
Sie packte ihren Koffer. Nicht ordentlich, eher willkürlich. Sie griff, was ihr vor die Augen kam, und legte es rein. Schnell. Sie wollte endlich los. Dann schloss sie den Koffer und ging. Sie schloss die Tür hinter sich. Zweimal. Als ob sie mit der Tür noch mehr verschliessen wollte. Abschied nehmen. Sie lief los. mit … ... mehr auf denkzeiten.com