Tag pareidolie
Hier tropfte ein Tropfen in ein Glas mit Wasser. Wenn man dabei nur schnell genug hinschaut, kann man zuweilen Zeuge von Vorgängen werden, die ansonsten in der Schnelllebigkeit dieser Tropfenwelten untergehen. Was uns Menschen irgendwie verständlich erscheint, sogenannte Pareidolien, sind aber nicht erst ein Phänomen unserer Zeit. Schon Kant hat si... mehr auf hjschlichting.wordpress.com
Die Welt ist schön. Überall in der Natur findet man interessante Strukturen. Als ich genauer hinsah, hatte ich ein komisches Gefühl an diesem sonnigen Morgen.... mehr auf hjschlichting.wordpress.com
Als ich am Morgen in der Dämmerung einen Spaziergang im Wald machte, erschrak ich angesichts dieses Anblicks. Ich hatte den Eindruck dort einen Menschen liegen zu sehen. Zwar konnte ich mich schnell überzeugen, einer Pareidolie aufgesessen zu sein, aber die Verwunderung darüber, wie leicht man getäuscht werden kann, blieb noch einige Zeit erhalten.... mehr auf hjschlichting.wordpress.com
Eigentlich wollte ich aus Protest nichts mehr zum Winter posten. Aber als ich dann gestern nachmittag noch auf einige zugefrorene Pfützen stieß, die allerdings in den letzten Zügen lagen, konnte ich dann doch nicht widerstehen. Denn aus dem Augenwinkel heraus konkretisierte sich eine Struktur ohne mein Dazutun als Ballspielerin. Sie blickte mich er... mehr auf hjschlichting.wordpress.com
Nach dem kurzen Intermezzo einiger frostfreier Tage verbunden mit der Annäherung an den Frühling ist die Kälte zurück. Eine zugefrorene Pfütze bringt dies auf dem Foto mit den ihr zur Verfügung stehenden Mitteln anschaulich zum Ausdruck. Sie lässt den mythischen Vogel diesmal aus dem Frost aufsteigen. Es geht nicht der Mythe nach heiß, sondern kalt... mehr auf hjschlichting.wordpress.com
Man ist geradezu versucht, in dieser Szenerie mehr zu sehen als ein meteorologisches Ereignis, einen 22° Halo. Als man die naturwissenschaftlichen Hintergründe noch nicht erkannte, galten sie fast durchweg als schlechtes Omen. Daran mag vor allem die Tatsache schuld gewesen sein, dass Halos häufig einen Wetterumschwung ankündigten. Daher wurden sie... mehr auf hjschlichting.wordpress.com
Ich hoffe, dass ich hier den letzten Eishund dieses Winters präsentieren kann. Eigentlich hatte ich den Besuch von zugefrorenen Pfützen bereits aufgegeben. Aber nachdem der Winter immer noch nicht loslassen kann und der Frost sofort die Stellen mit eigenen Kreationen besetzt, die der Schnee freigegeben hat, entdecke ich immer wieder neue Strukturen... mehr auf hjschlichting.wordpress.com
Darf ich vorstellen? Das ist Puttfarken*, der wohl traurigste – aber auch flauschigste – Schneehaufen der Saison. Er entstand nicht durch einen Bildhauer, sondern durch den beherzten Einsatz eines städtischen Schneepflugs und einer ordentlichen Portion Streusalz.Sein Fell hat diesen exklusiven Großstadt-Grau-Ombré-Look, den man nur so durch eine Mi... mehr auf hjschlichting.wordpress.com
Auch wenn es für einen Menschen etwas schwierig wäre, auf diese Weise abzuhängen, für ein Schneewesen (vielleicht ist es ein Yeti) scheint es das Natürlichste von der Welt zu sein, wie mein Foto eindrucksvoll beweist.... mehr auf hjschlichting.wordpress.com
Als ich dabei war eine alte Hecke aus Holundersträuchern für die neue Vegetationsphase auf Vordermann zu bringen, fühlte ich mich plötzlich durch einen erstaunten Blick aus dem Dickicht heraus irritiert. Schaut mich die schon vor Jahren beschnittene Pflanze wirklich an? Natürlich nicht, aber warum empfinde ich das so?Dieses Gefühl wird durch zwei e... mehr auf hjschlichting.wordpress.com
Wer hat hier seine Spuren hinterlassen? Ein Mensch kann es nicht gewesen sein, weil keine menschliche Spur dort hinführte. Ein Vogel, der hier landen wollte und es sich im letzten Moment überlegt hat? Ich stelle mir vor, dass der kurz vor der geplanten Landung mit den Flügeln die vom unteren Bildrand ausgehende Spur hinterlassen hat … ... mehr auf hjschlichting.wordpress.com
Bei einem der letzten Schneetreiben wurde ich Zeuge, wie der Wind dabei war eine Struktur im Schnee aufzubauen. Ich konnte nicht allzu dicht herantreten, um nicht selbst in die Strukturbildung mit einbezogen zu werden. Das Gebilde entstand in der Nähe einer Hecke, die zweifellos entscheidenden Einfluss auf die äolische Gestaltung hatte, wenngleich ... mehr auf hjschlichting.wordpress.com
Von weitem sah es so aus, als würde da einer am Straßenrand sitzen, wo sich die letzten Reste des geräumten Schnee anschickten, wieder in die weniger spektakuläre wässrige Phase zu wechseln. Die Schmutzpartikel sorgten für eine passende Koloration und die unregelmäßigen, durch Zufall in die Pareidolienwelt gelangten strukturierten Schmelzvorgänge e... mehr auf hjschlichting.wordpress.com
Nein, es ist nicht der böse Geist, der hier aus einer zugefrorenen Pfütze aufzusteigen scheint. Es handelt sich nur um eine schöne Pareidolie, die mir beim Spaziergang auf einem vor dem Frost unpassierbaren Weg wie der Dschinni im Märchen entgegenzustreben scheint.Schaut man genau hin, so erkennt man, dass die Form der dunklen Figur durch ein ̷... mehr auf hjschlichting.wordpress.com
Jedes Jahr wenn die Bedingungen gut sind, versuche ich an bestimmten Stellen des Winterwaldes besondere weiße Haare zu finden, die einige morsch gewordene Äste oft in üppiger Pracht wachsen lassen. Sah ich sie früher überhaupt nicht, danach zum ersten Mal und anschließend selten, so kreuzen sie inzwischen meine Wege, wenn diese denn zur richtigen Z... mehr auf hjschlichting.wordpress.com
Betrachte die Flecken an der Wand,die Asche im Ofen,die Wolken oder den RinnsteinBeim genauen Beobachtenwirst du dort wunderbares entdecken.Leonardo da Vinci (1452 – 1519) Nach dem vielen Regen ist der Schornstein durchnässt worden und hat kohlenstoffhaltige Feuchtigkeit durch das Mauerwerk hindurch diffundieren lassen, das auf der Zimmerseite eini... mehr auf hjschlichting.wordpress.com
…gemäß der Karte von WetterOnline: Erinnert mich irgendwie an einen wilden Goblin oder sowas, mit einem hängenden spitzen Ohr links und einem hochstehenden rechts… Und das am „Internationalen Tag des Kusses“! © cimddwc.net 2015 | Permalink | 8 Kommentare... mehr auf cimddwc.net
Der Bach fiel einmal mitten im Wald über einen Stein so, daß er aussah wie ein großer silberner Steckkamm.* Vielleicht hat Robert Musil (1889 – 1942) einen solchen silbernen Kamm gemeint, dessen fluide Zinken im Zentrum des Fotos, zwar etwas verbogen und zittrig sind, aber immerhin gut genug für eine Pareidolie. Mit etwas Glück findet …... mehr auf hjschlichting.wordpress.com
Natur pur © Walter Neiger (Klick macht groß) Mehr von und über Walter Neiger auf der Pixartix-Gästeseite oder auf seinem Blog.... mehr auf pixartix.wordpress.com
Migräne © Walter Neiger (Klick macht groß) Mehr von und über Walter Neiger auf der Pixartix-Gästeseite oder auf seinem Blog.... mehr auf pixartix.wordpress.com
…zumindest sieht die Bewölkungsprognose von meteoblue aktuell wie die Rückenflosse eines Hais aus: Wenn das Jahr schon so anfängt… da müssen wir uns warm anziehen. Naja, bei den Temperaturen sowieso. © cimddwc.net 2016 | Permalink | Keine Kommentare... mehr auf cimddwc.net
Immerhin hat das Tentakel-Monster – Cthulhu? FSM? ein anderes? – seine Herkunftsangabe ordnungsgemäß aufgedruckt: Oder sind das lange Beine? Hmm… © cimddwc.net 2016 | Permalink | 2 Kommentare... mehr auf cimddwc.net
Sieht doch aus wie ein Kürbisgesicht, oder? © cimddwc.net 2017 | Permalink | 3 Kommentare... mehr auf cimddwc.net
Schaut da ein rostiger Superheld durch die abblätternde Farbe? Erinnert mich das vage an Spiderman? Oder sind diese gammligen Oberleitungspfähle in Wirklichkeit getarnte Rost-Golems? Steht womöglich irgendeine -kalypse bevor?... mehr auf gnadlib.wordpress.com
Ich war ein wenig eingedöst an diesem lauen Abend im Garten. Als ich dann die Augen öffnete und zum Himmel blickte, glaubte ich ein Gesicht zu sehen, verwarf diesen Gedanken aber sofort wieder, weil ich ihn noch der Sphäre des Dösens zuschrieb. Als der Eindruck jedoch nicht weichen wollte, holte ich die Kamera. Und siehe … ... mehr auf hjschlichting.wordpress.com
Nach dem gestrigen nahezu Sommertag ist es kaum noch vorstellbar, dass vor gut einem Monat noch Schnee und Kälte herrschten. Indem ich nunmehr feststelle, dass der Vollmond vom Palmsonntag allmählich angeknappert wird, also abnimmt, werde ich an die runde Eisscholle erinnert (siehe Foto), die ich aus der Vogeltränke herausgelöst und dann spielerisc... mehr auf hjschlichting.wordpress.com
Diese Schmetterlingsorchidee (Phalaenopsis) hatte ich zum Geburtstag erhalten. Sie stand einige Zeit auf meinem Schreibtisch, bis ich mich irgendwann von ihr beobachtet fühlte und der Sache auf den Grund ging. Nicht der wie mir scheint als Namensgeber etwas weit hergeholte Schmetterling irritierte mich, sondern eine Art Leopard fixierte mich aus de... mehr auf hjschlichting.wordpress.com
Auf diese Typen wurde ich aufmerksam, als ein Kind kurz aufschrie (kry = Schrei) und von der Mutter mit den Worten belehrt wurde: „Die tun nichts“. Trotzdem machte das vielleicht dreijährige Kind einen größeren Bogen um die hier angebotenen Kürbisse. So ganz harmlos sehen sie wirklich nicht aus: Der mit mehrfach gespaltener Zunge züngel... mehr auf hjschlichting.wordpress.com
Dieses Fundstück (Foto) am Rand eines frisch bearbeiteten Feldes fand ich am frühen Morgen beim Beobachten von Rehen, die gerade dieses Feld passierten. Im ersten Moment glaubte ich meinen Augen nicht zu trauen, als ich auf diesem Stein (ca. 11 cm lang und 3 cm dick) nach Art einer Höhlenmalerei zwei Rehe darauf gezeichnet fand. … ... mehr auf hjschlichting.wordpress.com
Immer wenn in der Nacht ein Teil des Wassers in einer zugefrorenen Pfütze versickert, entstehen luftgefüllte Hohlräume über dem verbleibenden Wasser oder der zurückgebliebenen feuchten Erde. Wegen der hohen Feuchtigkeit bildet sich unter dem Eis eine Reifschicht, die in diesen Bereichen das Eis nahezu undurchsichtig macht und ihm insgesamt ein eher... mehr auf hjschlichting.wordpress.com
Dieser Paradolie begegnete ich auf einer Wanderung. Das durch das Blätterdach kunstvoll geformte Sonnenlicht projizierte dieses Bild auf einen Baum. Oder war es ganz anders? Zeichnete das vom beleuchteten Baum diffus reflektierte Licht das Bild in meinem Kopf? Dass ich in diesem natürlichen Bild (gr. eidolon) etwas sah, was völlig daneben (gr. para... mehr auf hjschlichting.wordpress.com
Was erwartet man, wenn man um diese Zeit in eine alte Holunderhecke schaut? Bestimmt keine Eulen. Dennoch blickte mir die Pareidolie einer Eule mit erstaunten Augen entgegen. Das Staunen konnte ich augenblicklich erwidern. Wenn das mal kein Zeichen ist.... mehr auf hjschlichting.wordpress.com
Inzwischen hat es so viel geregnet, dass auch die Tropfen es nicht mehr aushalten und an der Außenseite der Fensterscheibe sitzend nur darauf warten, ins trockene Innere zu gelangen. Meistens sieht man sie nicht. Aber auf diesem Foto sind sie deutlich mit ihren leuchtenden Augen zu erkennen. Sollen wir sie reinlassen?... mehr auf hjschlichting.wordpress.com
Hier ist die oberste Schicht eines Natursteins in einer Mauer teilweise verloren gegangen. Der Blick richtet sich nunmehr auf die Reste, die wie mir scheint sich nur deshalb noch eine Weile an der Mauer halten, um uns in Form einer Pareidolie etwas zu sagen. Was sie zu sagen hat, findet man aber erst heraus, wenn … ... mehr auf hjschlichting.wordpress.com
Nach einer längeren Radtour ruhte ich mich am Rand dieses abgeernteten Feldes in der Krummhörn aus und wäre beinahe eingeschlafen, wenn ich nicht mit eigenen Augen miterlebt hätte, wie zwei Wolkenungetüme mit ihren riesigen Nasen zusammenstießen. Vielleicht war es in dem einen Fall eher eine Art Schnabel als eine Nase. Aber wer weiß das schon ̷... mehr auf hjschlichting.wordpress.com
Diesem Zweig, der so aggressiv rumzubrüllen scheint, war wohl kein guter Jahresanfang beschieden: Wer weiß, was er da rechts gesehen hat, das ihn so aufgebracht hat. Eventuell haben dort viele Leute in der Neujahrsnacht rumgeböllert. Vielleicht gefällt ihm auch das verschmitzte Grinsen des Rollers bei Rosenruthie nicht… 😉... mehr auf cimddwc.net
Ein weiteres NaturKunstwerk. Der Fantasie (siehe Überschrift) sind da keine Grenzen gesetzt. Es handelt es sich dabei um einen Ausschnitt einer vom Salzwasser der Nordsee maltraitierten Befestigung entlang der Küste, in der als Bindemittel Teer oder Asphalt benutzt wurde. Interessant ist hier die Wechselwirkung zwischen Teer und Salzwasser, die ... mehr auf hjschlichting.wordpress.com
Hier hat eine Raupe ihre Fraßspuren dadurch getarnt, dass sie für neugierige Menschenblicke ein fröhlich tanzende Figur geschaffen hat. Sie soll davon ablenken, nach der Raupe selbst zu suchen. Die schwarzen Punkte, die man in den Fraßspuren entdeckt entsprechen einem Teil der Materie, die die Raupe zu sich genommen und nach Gebrauch (Lebensfunktio... mehr auf hjschlichting.wordpress.com
Vermutlich hätte ich diese vom Herbst übriggebliebene Pflanze keines Blicks gewürdigt, wenn sie nicht durch Eis und Schnee in dieser Weise veredelt worden wäre. Der Schnee ist während des Schmelzens kalt erwischt worden vom neuerlich hereinbrechenden Frost. Dabei erstarrten die fließenden Ströme zu kleinen leuchtenden Zapfen und die Planze wurde mi... mehr auf hjschlichting.wordpress.com
Der Herbst lässt sich kaum noch übersehen. Wenn es noch wilde Blüten an Wegrändern zu entdecken gibt, sind sie klein, die Blätter der Bäume verfärben sich hier und da gelblich, aber am deutlichsten macht er sich bemerkbar, weil überall, wo wir entlangkommen, reife Eicheln aus den Bäumen auf die Wege fallen. Das Silber-Fingerkraut Potentilla argente... mehr auf puzzleblume.wordpress.com