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Am Rand der Löwenzahnwiese, an der die Meerschweinchenschule lag, war alles struppig. Je wilder die Rosetten, desto größer das Ansehen unter den kleinen Quiekern. Besonders in der Sommerzeit, wenn das … Weiterlesen von Der... mehr auf cynthiaphilebrunn.wordpress.com
Versteckt im oberen Teil der Clarée, hinter einem, den Menschen kaum bekannten Pass, befindet sich die Heimat der Wulpsche – eleganten Geschöpfen mit ausnehmend glattem, seidigem Fell. Im Frühling wird … Weiterlesen von ... mehr auf cynthiaphilebrunn.wordpress.com
Sommerzeit, Interrailzeit. Ich beginne zu verstehen, wieso dieser Teil der Welt Badeschlappen trägt. Jedes Sandkorn ein kleiner Kristall, der die Sonne vielfach wiederspiegelt, die bloßen Füße, die das Stück von … Weiterlesen von ... mehr auf cynthiaphilebrunn.wordpress.com
Schon als Kind hatte Eira festgestellt, dass sie anders tickte. Während alle dem ersten warmen Tag entgegenfieberten, saß sie im Schatten eines Apfelbaums und wartete auf Wind. Eira liebte den … Weiterlesen von ... mehr auf cynthiaphilebrunn.wordpress.com
„Putzmacher wäre ich gerne gewesen.‟ „Putzmacherin.‟ „Sei nicht so spitzfindig.‟ „Das war ein Frauenberuf. Von Frauen für Frauen. Männerhüte machen …Weiterlesen →... mehr auf bodenlosz.wordpress.com
Im rauen Franken zwischen Bamberg und den dunklen Wäldern ließ sich einstmals eine Putzmacherin nieder, die alsbald für ihre besondere Kunst bekannt wurde. Man raunte in den Wirtshäusern: Wer Ansehen … Weiterlesen von Hü... mehr auf cynthiaphilebrunn.wordpress.com
Seit Wochen strich der Llevant durch die Gasse und trug auf seinen salzigen Schwingen den schweren Geruch von Harz und geteerten Tauen mit sich. In den letzten Tagen hatte sich … Weiterlesen von Al Carrer ... mehr auf cynthiaphilebrunn.wordpress.com
In keinem Geschichtsbuch war verzeichnet, wann die Putzmacher zum ersten Mal die politische Bühne betreten hatten. Als ehrbares Handwerk begonnen, Meister des Glanzes, tummelten sie sich unsichtbar in den Fluren … Weiterlesen von ... mehr auf cynthiaphilebrunn.wordpress.com
König Balduin der Kühne war überzeugt, dass Ruhm nicht auf Schlachtfeldern entstehe, sondern im Saum eines Gewandes. Darum hielt er eine ganze Kompanie von Putzmachernin seinen Diensten – allesamt Flöhe, … Weiterlesen von ... mehr auf cynthiaphilebrunn.wordpress.com
Andächtig und behutsam streichen meine Hände über den Stoff. Spüren, wie sanft das zarte Gespinst über dem Unterkleid gleitet. Wie fein der Tüll, die Spitze, die Stickereien von einem Hauch … Weiterlesen von Taufgewand... mehr auf cynthiaphilebrunn.wordpress.com
Nächtens gibt es ein Gekicher und Gehopse in den Gedanken. Sie weben Träume aus feinsten Gespinsten, formen die kunstvollsten und allerskurrilsten Blüten, stecken sie mit glitzernden Nädelchen auf ihren Häuptern … Weiterlesen von ... mehr auf cynthiaphilebrunn.wordpress.com
Die Nadel brach beim letzten Stich. Immerhin: Sie hatte durchgehalten, bis auch das letzte Stück der Spitze von Großmutters Brautkleid eingesetzt war. Jene kleine Kostbarkeit, die seit Generationen an die … Weiterlesen von ... mehr auf cynthiaphilebrunn.wordpress.com
Die Menschen schrieben das Jahr 2084. Auf dem Peleponnes lebte Thalia als Oberhaupt und älteste einer Familie griechischer Landschildkröten zwischen staubigen Olivenhainen und rissiger Erde. Sie war ein echtes Gewohnheitstier: … Weiterlesen von ... mehr auf cynthiaphilebrunn.wordpress.com
Meine Nasenlöcher weiten sich, öffnen sich dem wohligen Duft frisch aufgebrühten Kaffees, geben die Erwartung weiter, wandeln sie in Vorfreude auf den ersten Schluck. Den ersten Schluck, der die ersten … Weiterlesen von ... mehr auf cynthiaphilebrunn.wordpress.com
Endlich war Frühling, die Vögel sangen, die Bienen summten, alles war Idylle pur – wenn nur die Blumen nicht getan hätten, was sie taten, denn die waren auf Krawall gebürstet. In täglichem Wettkampf streckten sie sich der Sonne entgegen, eine wollte schöner sein als die andere, jede besser gesehen werden als ihre Nachbarin. Kein Wunder, […]... mehr auf denkzeiten.com
Er hasste Weihnachtsfeiern, schon immer und überall. Die angenehmsten Menschen verloren bei diesen Anlässen die Fasson. Auch ohne Glühwein fingen …Weiterlesen →... mehr auf bodenlosz.wordpress.com
Blaue Pailletten glitzern im Sonnenschein, besetzt mit bunten Flicken. Dampf steigt in Wolken auf. Die zerschlissenen Stellen sieht man erst …Weiterlesen →... mehr auf bodenlosz.wordpress.com
Seit Tagen Detonationen in den Straßen und U-Bahnzugängen. Das Neujahrsläuten ist kaum zu hören, so laut knallen die Berliner Böller. …Weiterlesen →... mehr auf bodenlosz.wordpress.com
Sie lagen aufgetürmt wie auf einem frischen Grab, doch statt Spruchbändern trugen sie Preisschilder. Zwei Preise waren dick mit Edding …Weiterlesen →... mehr auf bodenlosz.wordpress.com
Johlend schlüpfte eine Weihnachtsfeiergruppe in die Wintermäntel, die minutenweise zum Aufwärmen vermietet wurden. Die Mäntel waren an Bügeln festgenäht, die …Weiterlesen →... mehr auf bodenlosz.wordpress.com
„Lass uns doch dieses Jahr Seder feiern.“ Heimliches Googeln hilft, aber ich weiß nicht, was es bedeutet. „Hat es dir …Weiterlesen →... mehr auf bodenlosz.wordpress.com
“Ich möchte Munition zum Nachladen für meinen Tacker”, sagte Svenja. Frau Schmidt aus der Materialstelle fragte „Normale?” und verschwand in …Weiterlesen →... mehr auf bodenlosz.wordpress.com
„So ein Hutscha“, sagte der Vater. Das zarte Kleid aus Tüll sackte zusammen. Es hing hinunter wie ihre Zottelhaare über …Weiterlesen →... mehr auf bodenlosz.wordpress.com
Er schleppt den Rucksack mit gebeugtem Rücken. Mit jedem Schritt wird die Last schwerer, aber er wirft sie nicht ab. …Weiterlesen →... mehr auf bodenlosz.wordpress.com
Diesmal würde er den Weihnachtsspirit zelebrieren mit allem Zipp und Zapp. In den letzten Jahren hatte er sich nur eine …Weiterlesen →... mehr auf bodenlosz.wordpress.com
Hyper Hyper. Der Nachbar klemmt fest in den Neunzigern. Ich presse die Zeigefinger auf die Ohren, doch der Rhythmus stampft …Weiterlesen →... mehr auf bodenlosz.wordpress.com
An der nassen Scheibe klebt ein Ahornblatt. Sie bewundert den Farbverlauf. Welche Mühe sich Bäume geben, bevor sie das Sommerkleid …Weiterlesen →... mehr auf bodenlosz.wordpress.com
„Guten Morgen, bin ich richtig bei Gastrogauner?“ „Das kommt darauf an.“ „Worauf?“ „Darauf, wer Sie sind.“ „Ich möchte ich mich …Weiterlesen →... mehr auf bodenlosz.wordpress.com
„Du bist eine Frostbeule“, sagte die Kollegin. Sie sagte nichts, krümmte sich nur noch enger zusammen. „Ich verstehe nicht, warum …Weiterlesen →... mehr auf bodenlosz.wordpress.com
Zu Beginn des langen Winters richteten wir uns zu Hause ein. Wir entdeckten komplizierte Gerichte, die wir stundenlang zubereiteten. Wir …Weiterlesen →... mehr auf bodenlosz.wordpress.com
Der Sturm zerfetzt die Wolkendecke und gibt den Blick frei. Sie trinkt gierig die weite Finsternis. Schon als Kind suchte …Weiterlesen →... mehr auf bodenlosz.wordpress.com
Nach wenigen Minuten klebt das Kleid an ihrer Haut In der Sonne an der roten Ampel drücken sie glühende Pranken …Weiterlesen →... mehr auf bodenlosz.wordpress.com
Vor seiner Schuhspitze im Gras liegt ein Knäuel aus dunkler Substanz. Er holt aus, um den Unrat wegzukicken, dann erkennt …Weiterlesen →... mehr auf bodenlosz.wordpress.com
Als Kind hatte Aaron sich begonnen zu schämen, als ihm durch die Hänseleien der Anderen bewusst wurde, dass er anders war. Nicht, dass nicht auch alle anderen irgendwie anders gewesen … Weiterlesen von Aaron... mehr auf cynthiaphilebrunn.wordpress.com
„Nu bisse in Rente, Herbert.“ „Da hast wahr, Hilde.“ „Aber denk ma nich‘, dass de jetzt hier einfach so rumlungern tust. Mir immer vor die Füße liegen.“ „Ich bin doch … Weiterlesen von ... mehr auf cynthiaphilebrunn.wordpress.com
Grenzen erinnern sie an Stau. In jeder Richtung lagen früher bewachte Grenzen. Davor bildeten sich lange Kolonjen, wie sie als Kind gesagt hatte. Autokolonjen zogen sich wie bunte Perlenketten über die Straßen. Sie hatte sie mit Wachsmalkreiden gemalt. Grüne Berge, hellblauer Himmel mit Wölkchen und eine Sonne am oberen Blattrand, wie es sich gehör... mehr auf bodenlosz.wordpress.com
„Kaufen wir einen Winterbaum?“ „Einen was?“ „Einen Winterbaum, so für Kugeln dran!“ „Christbaum?“ „Ja.“ „Warum sagst du das nicht?“ „Weil …Weiterlesen →... mehr auf bodenlosz.wordpress.com
„Komm doch zu mir“, hatte die Nachbarin gesagt und sie hatte nicht ablehnen können, denn sie hatte nichts anderes vor …Weiterlesen →... mehr auf bodenlosz.wordpress.com
Zetermordio schreit die Elster. Sie wühlt den Blumenkasten um. Erdbrocken fallen auf den Balkonboden. Sie schaut anklagend Richtung Balkontür. Der …Weiterlesen →... mehr auf bodenlosz.wordpress.com
Mein Beitrag zum Adventüden-Adventskalender 2023. Danke, Christiane, für dieses Projekt!... mehr auf bodenlosz.wordpress.com