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Nächtens gibt es ein Gekicher und Gehopse in den Gedanken. Sie weben Träume aus feinsten Gespinsten, formen die kunstvollsten und allerskurrilsten Blüten, stecken sie mit glitzernden Nädelchen auf ihren Häuptern … Weiterlesen von ... mehr auf cynthiaphilebrunn.wordpress.com
Die Nadel brach beim letzten Stich. Immerhin: Sie hatte durchgehalten, bis auch das letzte Stück der Spitze von Großmutters Brautkleid eingesetzt war. Jene kleine Kostbarkeit, die seit Generationen an die … Weiterlesen von ... mehr auf cynthiaphilebrunn.wordpress.com
Die Menschen schrieben das Jahr 2084. Auf dem Peleponnes lebte Thalia als Oberhaupt und älteste einer Familie griechischer Landschildkröten zwischen staubigen Olivenhainen und rissiger Erde. Sie war ein echtes Gewohnheitstier: … Weiterlesen von ... mehr auf cynthiaphilebrunn.wordpress.com
Meine Nasenlöcher weiten sich, öffnen sich dem wohligen Duft frisch aufgebrühten Kaffees, geben die Erwartung weiter, wandeln sie in Vorfreude auf den ersten Schluck. Den ersten Schluck, der die ersten … Weiterlesen von ... mehr auf cynthiaphilebrunn.wordpress.com
In der dunklen Ecke, gleich hinter dem Kopfteil der von Oma ererbten steinschweren weinroten Récamiere, hatte es sich das Gewohnheitstier gemütlich gemacht. Dort, wo es weder von Saugbemühungen, noch von … Weiterlesen von ... mehr auf cynthiaphilebrunn.wordpress.com
Das reinliche Gewohnheitstier leckt sich mit seiner Zunge Wunden in den dicken Pelz. Hat sich aus Folgsamkeit eine speckige stinkende Kruste hinter die Ohren geschrieben. Die Krallen, gestutzt bis aufs … Weiterlesen von ... mehr auf cynthiaphilebrunn.wordpress.com
Das Tier ist ein Gewohnheitstier. Besonders das vierbeinige, vom Menschen zur Erfüllung all seiner Bedürfnisse Abhängige. Vor allem die canoiden Fellnasen orientieren sich an ihrem Menschen. Sie übernehmen funktionelle Aufgaben, … ... mehr auf cynthiaphilebrunn.wordpress.com
sich fügen abfinden sich einkuscheln in die blase jener die einander versichern ohnmächtig zu sein absichtlich absichtslos durch die tage gleiten nicht auffallen jedenfalls nicht bei den falschen nicht anecken … Weiterlesen von ... mehr auf cynthiaphilebrunn.wordpress.com
Im Gleichen immer anders. Nie denselben Weg zurück zu gehen, den sie vorher beschritten hatte. Im Gewöhnlichen das Ungewöhnliche zu sehen, das Kleine mehr zu schätzen als das für jedermann … Weiterlesen von ... mehr auf cynthiaphilebrunn.wordpress.com
Endlich war Frühling, die Vögel sangen, die Bienen summten, alles war Idylle pur – wenn nur die Blumen nicht getan hätten, was sie taten, denn die waren auf Krawall gebürstet. In täglichem Wettkampf streckten sie sich der Sonne entgegen, eine wollte schöner sein als die andere, jede besser gesehen werden als ihre Nachbarin. Kein Wunder, […]... mehr auf denkzeiten.com
Er hasste Weihnachtsfeiern, schon immer und überall. Die angenehmsten Menschen verloren bei diesen Anlässen die Fasson. Auch ohne Glühwein fingen …Weiterlesen →... mehr auf bodenlosz.wordpress.com
Blaue Pailletten glitzern im Sonnenschein, besetzt mit bunten Flicken. Dampf steigt in Wolken auf. Die zerschlissenen Stellen sieht man erst …Weiterlesen →... mehr auf bodenlosz.wordpress.com
Seit Tagen Detonationen in den Straßen und U-Bahnzugängen. Das Neujahrsläuten ist kaum zu hören, so laut knallen die Berliner Böller. …Weiterlesen →... mehr auf bodenlosz.wordpress.com
Sie lagen aufgetürmt wie auf einem frischen Grab, doch statt Spruchbändern trugen sie Preisschilder. Zwei Preise waren dick mit Edding …Weiterlesen →... mehr auf bodenlosz.wordpress.com
Johlend schlüpfte eine Weihnachtsfeiergruppe in die Wintermäntel, die minutenweise zum Aufwärmen vermietet wurden. Die Mäntel waren an Bügeln festgenäht, die …Weiterlesen →... mehr auf bodenlosz.wordpress.com
„Lass uns doch dieses Jahr Seder feiern.“ Heimliches Googeln hilft, aber ich weiß nicht, was es bedeutet. „Hat es dir …Weiterlesen →... mehr auf bodenlosz.wordpress.com
“Ich möchte Munition zum Nachladen für meinen Tacker”, sagte Svenja. Frau Schmidt aus der Materialstelle fragte „Normale?” und verschwand in …Weiterlesen →... mehr auf bodenlosz.wordpress.com
„So ein Hutscha“, sagte der Vater. Das zarte Kleid aus Tüll sackte zusammen. Es hing hinunter wie ihre Zottelhaare über …Weiterlesen →... mehr auf bodenlosz.wordpress.com
Er schleppt den Rucksack mit gebeugtem Rücken. Mit jedem Schritt wird die Last schwerer, aber er wirft sie nicht ab. …Weiterlesen →... mehr auf bodenlosz.wordpress.com
Diesmal würde er den Weihnachtsspirit zelebrieren mit allem Zipp und Zapp. In den letzten Jahren hatte er sich nur eine …Weiterlesen →... mehr auf bodenlosz.wordpress.com
Hyper Hyper. Der Nachbar klemmt fest in den Neunzigern. Ich presse die Zeigefinger auf die Ohren, doch der Rhythmus stampft …Weiterlesen →... mehr auf bodenlosz.wordpress.com
An der nassen Scheibe klebt ein Ahornblatt. Sie bewundert den Farbverlauf. Welche Mühe sich Bäume geben, bevor sie das Sommerkleid …Weiterlesen →... mehr auf bodenlosz.wordpress.com
„Guten Morgen, bin ich richtig bei Gastrogauner?“ „Das kommt darauf an.“ „Worauf?“ „Darauf, wer Sie sind.“ „Ich möchte ich mich …Weiterlesen →... mehr auf bodenlosz.wordpress.com
„Du bist eine Frostbeule“, sagte die Kollegin. Sie sagte nichts, krümmte sich nur noch enger zusammen. „Ich verstehe nicht, warum …Weiterlesen →... mehr auf bodenlosz.wordpress.com
Zu Beginn des langen Winters richteten wir uns zu Hause ein. Wir entdeckten komplizierte Gerichte, die wir stundenlang zubereiteten. Wir …Weiterlesen →... mehr auf bodenlosz.wordpress.com
Der Sturm zerfetzt die Wolkendecke und gibt den Blick frei. Sie trinkt gierig die weite Finsternis. Schon als Kind suchte …Weiterlesen →... mehr auf bodenlosz.wordpress.com
Nach wenigen Minuten klebt das Kleid an ihrer Haut In der Sonne an der roten Ampel drücken sie glühende Pranken …Weiterlesen →... mehr auf bodenlosz.wordpress.com
Vor seiner Schuhspitze im Gras liegt ein Knäuel aus dunkler Substanz. Er holt aus, um den Unrat wegzukicken, dann erkennt …Weiterlesen →... mehr auf bodenlosz.wordpress.com
Als Kind hatte Aaron sich begonnen zu schämen, als ihm durch die Hänseleien der Anderen bewusst wurde, dass er anders war. Nicht, dass nicht auch alle anderen irgendwie anders gewesen … Weiterlesen von Aaron... mehr auf cynthiaphilebrunn.wordpress.com
„Nu bisse in Rente, Herbert.“ „Da hast wahr, Hilde.“ „Aber denk ma nich‘, dass de jetzt hier einfach so rumlungern tust. Mir immer vor die Füße liegen.“ „Ich bin doch … Weiterlesen von ... mehr auf cynthiaphilebrunn.wordpress.com
Grenzen erinnern sie an Stau. In jeder Richtung lagen früher bewachte Grenzen. Davor bildeten sich lange Kolonjen, wie sie als Kind gesagt hatte. Autokolonjen zogen sich wie bunte Perlenketten über die Straßen. Sie hatte sie mit Wachsmalkreiden gemalt. Grüne Berge, hellblauer Himmel mit Wölkchen und eine Sonne am oberen Blattrand, wie es sich gehör... mehr auf bodenlosz.wordpress.com
„Kaufen wir einen Winterbaum?“ „Einen was?“ „Einen Winterbaum, so für Kugeln dran!“ „Christbaum?“ „Ja.“ „Warum sagst du das nicht?“ „Weil …Weiterlesen →... mehr auf bodenlosz.wordpress.com
„Komm doch zu mir“, hatte die Nachbarin gesagt und sie hatte nicht ablehnen können, denn sie hatte nichts anderes vor …Weiterlesen →... mehr auf bodenlosz.wordpress.com
Zetermordio schreit die Elster. Sie wühlt den Blumenkasten um. Erdbrocken fallen auf den Balkonboden. Sie schaut anklagend Richtung Balkontür. Der …Weiterlesen →... mehr auf bodenlosz.wordpress.com
Mein Beitrag zum Adventüden-Adventskalender 2023. Danke, Christiane, für dieses Projekt!... mehr auf bodenlosz.wordpress.com
Heranpirschen ans Etüdensommerpausenintermezzo II: Zwölf Worte, aus sieben soll ein Text entstehen. Ich beginne mit Zeichnen vor dem Schreiben. Wort …Weiterlesen →... mehr auf bodenlosz.wordpress.com
Der Ort liegt unter einem See aus Nebel. Einzelne Baumwipfel und Dachfirste ragen empor. Die Sonne schält sich gemächlich aus …Weiterlesen →... mehr auf bodenlosz.wordpress.com
Die herbstfarbenbunte Laterne schleift über den Waldweg. „Pass auf“, sagte der Vater und zieht den Arm des kleinen Bruders hoch. …Weiterlesen →... mehr auf bodenlosz.wordpress.com
Als er die Augen öffnete, war er verloren, doch dann erinnerte er sich an ihre exzentrische Wanderung durch die Dunkelheit. …Weiterlesen →... mehr auf bodenlosz.wordpress.com
„Und du so?“ Ich so: „Schokoladenpudding.“ *auf volles dampfendes Schüsselchen deut* „Ach, so schlimm?“ „Schlimmer.“ „Ich verkneif mir jetzt, …“ „Besser so.“ „Schnauze halten?“ *nick* *mitfühlend zuschau* *zweites schüsselchen ins … ... mehr auf cynthiaphilebrunn.wordpress.com