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Wunder gibt es immer wieder: Über Brigitte Horney, Kurt Waitzmann und Teddy Naumann in Alfred Vohrers „Neues vom Hexer“ (1965) 11.03.2025 09:05:23

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„Neues vom Hexer“, neben Harald Reinls in seiner wundervollen Heimatfilmseligkeit im Grunde viel besser zu dieser Zäsur passendem „Der unheimliche Mönch“ der zweite Film des abschließenden Wallace-Doppelschlags der ersten, der argloseren Hälfte der 60er Jahre, markiert in gleich zweifacher Hinsicht sowohl ein Ende als auch e... mehr auf eskalierende-traeume.de

Felsklüfte im Herzen – Music (2023) 25.05.2023 16:50:54

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Füße und Hände – zu fragil, um wirklich am Boden verankert zu sein, mit dem Schuhwerk bewaffnet zur letzten Widerstandsgeste emporgereckt. Angela Schanelecs so kryptisch visualisierte wie betitelte filmische Ausflucht von der städtischen Isolation aus „Ich war zuhause, aber…“ (2019) in ein sonnendurchflutetes Griechenland is... mehr auf eskalierende-traeume.de

Eine Wurst geht um die Welt – Gedanken zur Krise linker Haltung und Ästhetik aus Oberhausen 24.05.2024 15:15:41

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Auch wir sind für Härte Auch wir tragen Bärte (Freddy Quinn – Wir) Viele Emotionen sind hochgekocht im Vorfeld der 70. Oberhausener Kurzfilmtage, als Festivaldirektor Lars Henrik Gass sich kurz nach den Terrorakten des 07. Oktober 2023 unmissverständlich israelsolidarisch positionierte. Genau gelesen nicht einmal übermäßig kontrovers, selbst ... mehr auf eskalierende-traeume.de

Versunkene Perlen aus dem Eskalierende-Träume-Archiv #01: No Man’s Land (1964) 31.12.2025 06:00:13

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Es ist wahrlich verlockend leicht, diesen offensichtlichst im extremen Maße kostengünstig (oder kosteneffizient, wie ich meinen möchte) zusammengeklöppelten Koreakriegsreißer als das zu verlachen, was er ist. Eine extensive Sammlung sich teils auch noch frech wiederholenden Archivmaterials von echten Kampfhandlungen, das sich mit sicherlich 75 Proz... mehr auf eskalierende-traeume.de

Alles fluid – Liebesdings (2022) 07.07.2022 13:30:05

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So leere Augen, und alles reflektiert an ihnen vorbei. Zweifach – einmal auf den getönten Scheiben des Luxuswagens, dann auf der Sonnenbrille. Die Ikonographie von Anika Deckers nunmehr dritter eigener Regiearbeit nach einer Karriere als einsame Spitzenautorin der deutschen Filmkomödie ist schnell aufgebaut und bedarf keiner der schlagfertige... mehr auf eskalierende-traeume.de

Wacher Ästhet des Dokumentarfilms – Eine Laudatio auf Dietrich Schubert 03.01.2026 06:00:27

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Ergänzt um einige illustrierende Bilder findet sich hier die Schriftfassung der Laudatio, die ich am 19.11.2025 im Jülicher Kulturbahnhof auf Dietrich Schubert halten durfte. Anlass war die Verleihung des Preises für Zivilcourage, Solidarität und Toleranz der Jülicher Gesellschaft gegen das Vergessen und für die Toleranz e.V., die sich um eine lebe... mehr auf eskalierende-traeume.de

Schulterblick ins Ungewisse – Occhiali neri (2022) 18.06.2022 09:00:36

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Rom – das wissen nur die Eingeweihten oder vor Ort Gewesenen, ausformuliert wird dieser Raumbezug nie, denn dimmer, immer dimmer wird der filmische Blick bereits lange bevor ein vom sie stalkenden Serienmörder provozierter Verkehrsunfall Dario Argentos jüngster Filmheldin, dem Edelescort Diana (Ilenia Pastorelli), das Augenlicht raubt. Mit de... mehr auf eskalierende-traeume.de

Shapes of an alternate reality – Il gatto a nove code (1971) 23.05.2018 16:17:49

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The dreams I dream only the lonely dream Of lips as warm as May That hopeless scheme only the lonely scheme That soon somewhere you’ll find the one that used to care (Frank Sinatra – Only the Lonely) Es gibt sicher eine ganze Menge Kriminalfilme, deren umständlich verknotete Geschichten mich kaum interessieren, unter diesen dürfte [R... mehr auf eskalierende-traeume.de

Fragmentfischen im Naturtrüben: Dear Dead Delilah (1972) 26.11.2019 18:00:47

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Es ist schon die Axt den Bäumen an die Wurzel gelegt. Darum, welcher Baum nicht gute Frucht bringt, wird abgehauen und ins Feuer geworfen. (Matthaeus 3:10) Kunstschaffende, die hauptberuflich in abweichenden Gefilden wilderten, hinterließen dem Kino bisweilen markante Abstecher, formschmelzende Seltsamkeiten, in denen sich die Grenzen des strikten ... mehr auf eskalierende-traeume.de

100 deutsche Lieblingsfilme #74: Seine gelehrte Frau (1919) 10.10.2021 13:30:27

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Über 100 Jahre alt, diskursiv so aktuell wie eh und je, in jedweder Hinsicht auf das Rudimentärste runtertranchiert mit der feinen Klinge des frühfilmischen Gestaltens. Sie ist Ärztin vertieft in der allwährenden Krankheitsforschung und nimmt aus kuppelnder Elternhand ihn, Fabrikantensohn wie zur Wonne des seligen Nichtstuns neigender Dulli, entgeg... mehr auf eskalierende-traeume.de

Das Schnittmassaker von Blackwood Castle – La bambola di Satana (1969) 17.07.2020 22:45:20

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Irritierende Anfangssequenzen des Kinos, Abteilung vorgeblich gediegene Grusler: Ein Châteaupanorama, fern, näher, Reißschwenk nach links auf ein Männergesicht am Boden, das als ganzer Toter aus der starren Aufnahme gezogen wird, ein Schnitt gefolgt von einem sofortigen Zoom auf einen irritiert Umherschauenden auf weiter Flur, abermaliger Schnitt, ... mehr auf eskalierende-traeume.de

Katalysator maskuliner Sinnkrisen: Manta Manta – Zwoter Teil (2023) 02.05.2023 17:15:19

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Das Alter ist eine Strafe, für die man nichts getan hat. (Großtante Franziska) Kommt eine heiße Braut mit einem Opel Manta vorgefahren – sagt der Mantafahrer: „Oh Gott, mein Baby!“ So oder so ähnlich wohl könnte ein Mantawitz in Til Schweigers später Fortsetzung zu Wolfgangs Bülds soziokomödiantischem Klassiker „Manta Manta&... mehr auf eskalierende-traeume.de

An exercise in cinematic comic book style with Pat Boyette and „The Dungeon of Harrow“ (1962) 22.01.2026 06:00:56

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„I’d been in love with motion picture-making for a long time,“ Boyette recalls. „When television came in, suddenly there was a big market for films. I thought, ‚This is the thing to do. You can make some schlock and get by with it at this early stage.‘ Not that you purposely go out to make […]... mehr auf eskalierende-traeume.de

„Weiter Weg, was?“ – Erinnerungen an Bernhard Marsch (1962 – 2025) 16.10.2025 13:25:27

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©Albrecht Fuchs Es gibt eine Anekdote, die ich in der etwas über einen Dekade, die Bernhard Marsch den cinephilen Teil meiner Existenz durchaus sehr entscheidend mitprägte, nun wirklich jedem, der sie nicht hören wollte, immer und immer wieder vorgekaut habe. Vermutlich, weil ich früh den Symbolwert dieses ausgemachten Blödsinns spürte, sie ohne la... mehr auf eskalierende-traeume.de

Midnight Confessions #01: Not your everyday pervert – Night Caller (1976) 30.06.2018 00:00:14

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I had to interrupt and stop this conversation Your voice across the line gives me a strange sensation I’d like to talk when I can show you my affection (The Nerves – Hanging on the Telephone) “Sandy, when’s the last time you ever had your pussy eaten?” Anthony Spinelli’s 1976 effort “Night Caller” sur... mehr auf eskalierende-traeume.de

‘The pain of being a woman is too severe!’ – The films of Roberta Findlay: Lurkers (1988) 30.04.2019 22:40:28

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New York City possesses quite an interesting facial layout in Roberta Findlay’s cinematic universe – cheeks blooming with the brightest red excitation can muster up, planted right between them a pallid nose frozen stiff by sorrow and social iciness and throning above this dichotomy a pair of eyes filled with the marvel of discovery, exp... mehr auf eskalierende-traeume.de

The Unexciticist – Upsidedown Cross (2014) 02.05.2019 21:05:05

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With advertising making it appear as something of a wild crossbreed between Friedkin classic “The Exorcist” and “Her Name Was Lisa” (Roger Watkins, 1979), William Hellfire’s “Upsidedown Cross” sparks some rather diverse expectations and ultimately subverts them all. Opening with a nearly twenty minute long ... mehr auf eskalierende-traeume.de

Zeitnah gesehen: Die Angreifbaren (2019) 30.06.2019 15:30:03

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Ein wenig muss man sich – aller rasch aufziehenden Vignettenhaftigkeit zum Trotze – der szenischen Taktung von “Die Angreifbaren” des Regieduos Kerstin Cmelka und Mario Mentrup beugen, um überhaupt so etwas wie ein auszugweises Verständnis destillieren zu können. Mary Blick (Cmelka) und Zeno Conradi (Mentrup) sind zwei Super... mehr auf eskalierende-traeume.de

Leben, Lachen, Laufen und Kohle – The Molly Maguires (1970) 22.12.2019 14:00:13

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O what can you give me? Say the sad bells of Rhymney. Is there hope for the future? Cry the brown bells of Merthyr. Who made the mineowner? Say the black bells of Rhondda. And who robbed the miner? Cry the grim bells of Blaina. (Idris Davies – Gwalia Deserta XV) Ein Film über Wider- […]... mehr auf eskalierende-traeume.de

Calling it a day in Neon Hell: Night City (2015) 31.12.2019 15:00:19

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Life is like a B-picture script. It’s that corny. If I had my life story offered to me to film, I’d turn it down. (Kirk Douglas) Dennis Vehlen pulls down the blinds allowing the sun to enter his room at their own discretion and immediately their pitch black fabric transforms into a solely focussed projection […]... mehr auf eskalierende-traeume.de

Von der schlummernden Mauer – Freddy und die Melodie der Nacht (1960) 03.03.2020 18:30:39

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So geh ich allein und frage mich: Gibt’s ein Herz, das mich vermisst? Und wo ist der Mensch, der zu mir hält der genau wie ich, einsam ist? (Freddy Quinn – Melodie der Nacht) Für einen deutschen Schlagerfilm der erst aufkeimenden 60er Umbruchsjahre herrscht im Auftakt von “Freddy und die Melodie der Nacht” bereits ausgesprochene […... mehr auf eskalierende-traeume.de

Film and book (#15): Marco Siedelmann – Good Hot Stuff: The Life and Times of Gay Film Pioneer Jack Deveau (2019) 13.09.2019 16:30:13

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Our films are live Disney movies, if we hold them out of circulation for 5 to 6 years, they’re PINOCCHIO all over again – playing to a brand-new audience. The number of people interested in porno is probably fixed in relation to the population. This is literature of a kind – I don’t know how […]... mehr auf eskalierende-traeume.de

100 deutsche Lieblingsfilme #68: Walzerkrieg (1933) 03.09.2019 06:00:29

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Entkörperlichte Hände wirken in rasanter Schnittfolge auf diverse Instrumente ein, oben, unten, rechts, dann links, während die Credits wie stramm durchgespielte Notenblätter in und aus der Kadragenmitte flattern. Der erste Walzerkrieg ist in Ludwig Bergers gleichnamiger Tonfilmoperette bereits entfacht, bevor wir überhaupt erfahren, wer hier wen b... mehr auf eskalierende-traeume.de

Totenkränzchen, Lebenstänzchen – La morte ha sorriso all’assassino (1973) 20.07.2019 14:00:53

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Take this kiss upon the brow! And, in parting from you now, Thus much let me avow — You are not wrong, who deem That my days have been a dream; Yet if hope has flown away In a night, or in a day, In a vision, or in none, Is it therefore the less […]... mehr auf eskalierende-traeume.de

100 deutsche Lieblingsfilme #67: Freddy, die Gitarre und das Meer (1959) 20.08.2019 00:00:27

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Ein bisschen der neorealistische “Grosse Freiheit Nr. 7”. Helles, natürliches Licht, Schatten, die niemandem einen Schrecken einjagen, die geheimnislosen Kontraste der Wirklichkeit in ungewohnt schmucklosem Schwarz-Weiß. Die geschäftige Ruhe der 1950er Jahre dehnt sich aus auf Märkten, den Mündern der Schausteller, in Kneipen, einem Zei... mehr auf eskalierende-traeume.de

100 deutsche Lieblingsfilme #71: Wir lassen uns das Singen nicht verbieten (1985) 10.12.2019 17:15:55

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Populäres Liedgut, Hafenkneipen, Freddy Quinn, Wochenmärkte, Rotlichtmärkte, Fisch oder Fleisch – weder noch. Tillmann Scholls großangelegter Dekadenfilm – dessen Aufnahmewurzeln noch vor seinem Filmdebüt liegen – “Wir lassen uns das Singen nicht verbieten” ist der seltene Dokumentarfilm ohne Wahrheitsanspruch, die Wel... mehr auf eskalierende-traeume.de

Leerstellen zwischen den Hierarchien: L’arciere di fuoco (1971) 21.10.2019 19:15:31

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Quer durch die Geschichte der laufenden Bilder hindurch herrscht nun wahrlich kein Mangel an Filmen über den vielgesichtigen literarischen Volkshelden Robin Hood, jedoch nur einen gibt es, der die Vorzüge des Waldlebens bereits völlig unmittelbar greifbar werden lässt, bevor uns überhaupt erstmals ein solcher vor Augen geführt wird. Der drittletzte... mehr auf eskalierende-traeume.de

Zeitnah gesehen: Acid Babylon (2020) 05.04.2020 21:00:33

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Gemeinhin sollte man annehmen, dass Filme, die derart huldigend von einem bekannten Schauplatz zum nächsten eilen, wie Cosmotropia de Xams jüngst im Würgegriff der Coronakrise gänzlich digital uraufgeführter “Acid Babylon” es handhabt, unwillkürlich zur reinen Fanrevue verkommen müssten. “Build on the cosmic spirit of these places... mehr auf eskalierende-traeume.de

Betten, die die Welt bedeuten – Weiße Haut auf schwarzen Schenkeln (1976) 24.05.2020 21:45:40

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How I’d like to look into that little book The one that has the lock and key And know the boy that you care for The boy who’s in your diary (Neil Sedaka – The Diary) “Kommst du mit? Du bist bestimmt eine Wucht im Bett.” – “Nur noch diesen einen Tanz.” So schnell kann […]... mehr auf eskalierende-traeume.de

Grau zieht der Nebel – eine Liebeserklärung an Mimmo Palmara und “Il vicino di casa” (1973) 31.08.2018 15:43:08

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I’ve built walls A fortress deep and mighty That none may penetrate I have no need of friendship, friendship causes pain It’s laughter and it’s loving I disdain I am a rock I am an island (Simon & Garfunkel – I Am a Rock) Eine Vorbemerkung: Wie von Luigi Cozzi in den Begleitmaterialien zur deutschen […]... mehr auf eskalierende-traeume.de

Geschlechterkuddelmuddel mit Enzo Girolami: Ammazzali tutti e torna solo (1968) 17.10.2018 12:45:42

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Flying through the air Side by side we dip bend and climb Flying through the air so free Feel them left behind below us (Oliver Onions – Flying Through the Air) Der italienische Meister schneller wie aber auch durch extreme Zeitlupen zerdehnter Actionfilme, Enzo G. Castellari, verfeinerte sein Handwerk zu Beginn der eigenen Karriere mit [R... mehr auf eskalierende-traeume.de

Zehn Jahre Schlingensief und der Filmschnitt als Diskursstifter mit „Schlingensief – In das Schweigen hineinschreien“ (2020) 21.10.2020 14:45:30

filmbesprechungen bettina böhler ultrakunst andré malberg filmschaffende aktuelles kino christoph schlingensief montage blogautoren essays filmtheorie schnittkunst 2020er zeitnah gesehen blog
Auf der Leinwand spielt sich ein Kuddelmuddel überkonstrastreicher Mehrfachbelichtungen ab – streng begutachtet wird es im enthüllenden Gegenschnitt von Christoph Schlingensief, der sogleich bestimmt, einige Teile und Effekte in der Postproduktion herauszunehmen, die eigene Schöpfung im Nachgang dekonstruiert sowie anders arrangieren will. So öffne... mehr auf eskalierende-traeume.de

Pandemisches Flackern – The Inferno Index (2021) 12.07.2022 14:00:05

2020er blog digitalepen blogautoren deutsche psychotronik essays cosmotropia de xam musikexzesse avantgarde andré malberg ultrakunst ältere texte handyfilm filmbesprechungen deutschland experimentalfilm
Anscheinend das, was einem blüht, stolpert man berauscht vom Gesehenen aus dem Kino heraus. Exakt so jedenfalls beginnt diese Abwärtsreise durch spätnachts zusammenimaginierte Zelluloidvisionen, mit dem Düsseldorfer Savoy Theater als realem, rückverfolgbarem, nicht verfremdetem Bezugsort. Eher die Ausnahme in den kraft Ungewissheit erdrückenden Bet... mehr auf eskalierende-traeume.de

‘The pain of being a woman is too severe!’ – The films of Roberta Findlay: Angel Number 9 (1974) 02.02.2019 00:00:35

feminismus english blogautoren essays midnight confessions blog 70er golden age of porn roberta findlay ältere texte filmbesprechungen andré malberg usa filmschaffende ultrakunst
I’m beautiful in my way ‘Cause God makes no mistakes I’m on the right track, baby I was born this way (Lady Gaga – Born This Way) Appearing almost too simplistic in condensed paper form the basic premise of Roberta Findlay’s “Angel Number 9”, one the earliest all-out hardcore films of her career and thus [&... mehr auf eskalierende-traeume.de

Zeitnah gesehen: 100 Dinge (2018) 29.01.2019 07:00:28

romcom blogautoren til schweiger florian david fitz blog romanze ältere texte deutschland filmbesprechungen andré malberg aktuelles kino 2010er matthias schweighöfer
Der Knoten ist geplatzt – etwas mehr als 10 Jahre nachdem Til Schweiger und sein Keinohrhase den Goldstandard einer zeitgenössischen Optik des zutiefst durchkommerzialisierten deutschen Komödienkinos installierten, hat diese Saat nun Früchte getragen, die visuellen Versatzstücke zu einer weiten Spiel- wie Experimentierfläche umformuliert. In ... mehr auf eskalierende-traeume.de

Zeitnah gesehen: Der goldene Handschuh (2019) 28.05.2019 14:30:29

leinwandtheater blog zeitnah gesehen blogautoren fatih akin 2010er aktuelles kino andré malberg filmbesprechungen deutschland filmischer verzicht ältere texte stahl
Kasperljagd auf St. Pauli Man kann es diesem Film wahrlich nicht vorhalten – er ist eine grundehrliche Haut, präsentiert bereits in den ersten Einstellungen freimütig, was ihn fortan immerzu plagen wird. Fritz Honka (Jonas Dassler) säuft und mordet in seinen beschaulichen vier Wänden, eingepflanzt wie lediglich halb vom Gewebe angenommen inmi... mehr auf eskalierende-traeume.de

Midnight Confessions #03: Taboo II (1982) 24.05.2019 00:00:15

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You know that’s incest? That’s why its so hot! (Siblings Sherry and Junior McBride in everyday conversation) There’s something remarkable about hot, steamy sex, isn’t it? In Kirdy Stevens’ “Taboo II” it transcends the more than sufficient plane of carnal gratification on and off the silver screen, evolving ... mehr auf eskalierende-traeume.de

Die bezaubernde Elegie des Niederganges – Byleth (Il demone dell’incesto) (1972) 24.09.2020 18:00:03

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Don’t be angry – don’t be sad Don’t sit crying over good times you’ve had There’s a girl right next to you And she’s just waiting for something to do (Stephen Stills – Love the One You’re With) Visuelle Verpuzzlelungen von isolierten Blicken, Gesten und Körpern. Was an “Byleth”, Leop... mehr auf eskalierende-traeume.de

Alles ist Volkslied – dem großen Archivar und Volksmusikquerulanten Heino zum 85. Geburtstag 13.12.2023 20:00:46

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Ob Rap, ob Pop, ob Rock ’n‘ Roll Egal, ich find‘ das alles toll Doch mein Herz, das hängt, das weiß man ja Am Volkslied, das ist doch klar (Haselnuss, 1989) 1967, plötzlich war er da, der junge Konditor mit der Autorität von 1000 Leben und Meeren in der erst 28-jährigen Stimme. „Kein schöner Land […]... mehr auf eskalierende-traeume.de

Drácula contra Frankenstein (1972) or: Deconstructing horror with Jess Franco 07.04.2018 17:01:17

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