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Die beiden N’nurbelihps glitten durch die Ruinen der Erde, scannten die Überreste, die eine organische Kultur hinterlassen hatte nach Informationen ab, bis sie unter den Resten eines Gebäudes, dessen Fries … Weiterlesen von ... mehr auf cynthiaphilebrunn.wordpress.com
Seit ihrem Schulabschluss trafen sich die Mittsiebzigerjahrgänge einmal im Jahr im Kurhaus, um ihre Abiballerinnerungen wieder aufflammen zu lassen. Langsam begannen sich ihre Reihen punktuell auszudünnen. Das hielt die Verbliebenen … Weiterlesen von ... mehr auf cynthiaphilebrunn.wordpress.com
In der Abenddämmerung seines Studierzimmers sitzt Thomas tief über ein Pergament gebeugt. Die flackernde Kerze spendet spärliches Licht, während der Wind über den Aventin pfeift und an den Fensterläden rüttelt. … Weiterlesen von ... mehr auf cynthiaphilebrunn.wordpress.com
Die Sonne scheint, da bleib ich doch besser zuhause. Schreibe noch eine Etüde. Ich will denen, die sich gute Laune verordnet haben, nicht über den Weg laufen. Ich sehe sie … Weiterlesen von Mein ist die Sch... mehr auf cynthiaphilebrunn.wordpress.com
Sie hatte es lange nicht sehen wollen. Dieses leise Ziehen in ihr, jedes Unbehagen, sie hatte es beiseite geschoben, zu Launen erklärt. Ihr Instinkt, so erzählte sie sich, sei unzuverlässig, … Weiterlesen von ... mehr auf cynthiaphilebrunn.wordpress.com
„Sprich es nicht aus‟, dachte Svenja. „Nicht dieses Wort!‟ Sie versuchte es mit Hypnose. Wenn sie sich stark genug konzentrierte, …Weiterlesen →... mehr auf bodenlosz.wordpress.com
Hauptsache authentisch, auch wenn man damit allen gehörig auf den Sack geht. Als wäre Authentizität das Allheilmittel für alle persönlichen und gesamtgesellschaftlichen Probleme. Nun… vielleicht ist es das. Vorausgesetzt, wir … ... mehr auf cynthiaphilebrunn.wordpress.com
Langsam dämmerte es ihr, dass es sie nicht wirklich weiterbringen würde das 27. Seminar zu besuchen, die x-te Ausbildung zu machen, das ach-wie-vielte Coaching in Anspruch zu nehmen, kurz: der … Weiterlesen von Zahl... mehr auf cynthiaphilebrunn.wordpress.com
Wo der Wind sein Nest hat, an der rauen Küste der Nordsee, zwischen Deichgras, Möwenrufen und dem ewigen Atmen der Gezeiten, dort ist sie zu zuhaus. Sobald es warm wird, … Weiterlesen von Letzte Sommer... mehr auf cynthiaphilebrunn.wordpress.com
Sommerzeit. Hamburg. S3 Richtung Pinneberg. Stickige Wärme hängt im Waggon. Halt auf der Strecke zwischen Halstenbeck und Krupunder. Signalstörung. Eine Frau im Businessoutfit, das Haar struppig zusammengebunden, steht an der … Weiterlesen von ... mehr auf cynthiaphilebrunn.wordpress.com
Am Rand der Löwenzahnwiese, an der die Meerschweinchenschule lag, war alles struppig. Je wilder die Rosetten, desto größer das Ansehen unter den kleinen Quiekern. Besonders in der Sommerzeit, wenn das … Weiterlesen von Der... mehr auf cynthiaphilebrunn.wordpress.com
Endlich war Frühling, die Vögel sangen, die Bienen summten, alles war Idylle pur – wenn nur die Blumen nicht getan hätten, was sie taten, denn die waren auf Krawall gebürstet. In täglichem Wettkampf streckten sie sich der Sonne entgegen, eine wollte schöner sein als die andere, jede besser gesehen werden als ihre Nachbarin. Kein Wunder, […]... mehr auf denkzeiten.com
Er hasste Weihnachtsfeiern, schon immer und überall. Die angenehmsten Menschen verloren bei diesen Anlässen die Fasson. Auch ohne Glühwein fingen …Weiterlesen →... mehr auf bodenlosz.wordpress.com
Blaue Pailletten glitzern im Sonnenschein, besetzt mit bunten Flicken. Dampf steigt in Wolken auf. Die zerschlissenen Stellen sieht man erst …Weiterlesen →... mehr auf bodenlosz.wordpress.com
„Guten Morgen, bin ich richtig bei Gastrogauner?“ „Das kommt darauf an.“ „Worauf?“ „Darauf, wer Sie sind.“ „Ich möchte ich mich …Weiterlesen →... mehr auf bodenlosz.wordpress.com
Seit Tagen Detonationen in den Straßen und U-Bahnzugängen. Das Neujahrsläuten ist kaum zu hören, so laut knallen die Berliner Böller. …Weiterlesen →... mehr auf bodenlosz.wordpress.com
Sie lagen aufgetürmt wie auf einem frischen Grab, doch statt Spruchbändern trugen sie Preisschilder. Zwei Preise waren dick mit Edding …Weiterlesen →... mehr auf bodenlosz.wordpress.com
Johlend schlüpfte eine Weihnachtsfeiergruppe in die Wintermäntel, die minutenweise zum Aufwärmen vermietet wurden. Die Mäntel waren an Bügeln festgenäht, die …Weiterlesen →... mehr auf bodenlosz.wordpress.com
„Lass uns doch dieses Jahr Seder feiern.“ Heimliches Googeln hilft, aber ich weiß nicht, was es bedeutet. „Hat es dir …Weiterlesen →... mehr auf bodenlosz.wordpress.com
“Ich möchte Munition zum Nachladen für meinen Tacker”, sagte Svenja. Frau Schmidt aus der Materialstelle fragte „Normale?” und verschwand in …Weiterlesen →... mehr auf bodenlosz.wordpress.com
„So ein Hutscha“, sagte der Vater. Das zarte Kleid aus Tüll sackte zusammen. Es hing hinunter wie ihre Zottelhaare über …Weiterlesen →... mehr auf bodenlosz.wordpress.com
Nächtens gibt es ein Gekicher und Gehopse in den Gedanken. Sie weben Träume aus feinsten Gespinsten, formen die kunstvollsten und allerskurrilsten Blüten, stecken sie mit glitzernden Nädelchen auf ihren Häuptern … Weiterlesen von ... mehr auf cynthiaphilebrunn.wordpress.com
Er schleppt den Rucksack mit gebeugtem Rücken. Mit jedem Schritt wird die Last schwerer, aber er wirft sie nicht ab. …Weiterlesen →... mehr auf bodenlosz.wordpress.com
Diesmal würde er den Weihnachtsspirit zelebrieren mit allem Zipp und Zapp. In den letzten Jahren hatte er sich nur eine …Weiterlesen →... mehr auf bodenlosz.wordpress.com
Es ging ihr gut. Keine dramatischen Vorfälle, keine unerwarteten Betriebskostenabrechnungen, keine aggressiven Wadenbeißer in Sicht, selbst nicht bei der Arbeit. …Weiterlesen →... mehr auf bodenlosz.wordpress.com
Hyper Hyper. Der Nachbar klemmt fest in den Neunzigern. Ich presse die Zeigefinger auf die Ohren, doch der Rhythmus stampft …Weiterlesen →... mehr auf bodenlosz.wordpress.com
An der nassen Scheibe klebt ein Ahornblatt. Sie bewundert den Farbverlauf. Welche Mühe sich Bäume geben, bevor sie das Sommerkleid …Weiterlesen →... mehr auf bodenlosz.wordpress.com
„Du bist eine Frostbeule“, sagte die Kollegin. Sie sagte nichts, krümmte sich nur noch enger zusammen. „Ich verstehe nicht, warum …Weiterlesen →... mehr auf bodenlosz.wordpress.com
Zu Beginn des langen Winters richteten wir uns zu Hause ein. Wir entdeckten komplizierte Gerichte, die wir stundenlang zubereiteten. Wir …Weiterlesen →... mehr auf bodenlosz.wordpress.com
„Putzmacher wäre ich gerne gewesen.‟ „Putzmacherin.‟ „Sei nicht so spitzfindig.‟ „Das war ein Frauenberuf. Von Frauen für Frauen. Männerhüte machen …Weiterlesen →... mehr auf bodenlosz.wordpress.com
Der Sturm zerfetzt die Wolkendecke und gibt den Blick frei. Sie trinkt gierig die weite Finsternis. Schon als Kind suchte …Weiterlesen →... mehr auf bodenlosz.wordpress.com
Nach wenigen Minuten klebt das Kleid an ihrer Haut In der Sonne an der roten Ampel drücken sie glühende Pranken …Weiterlesen →... mehr auf bodenlosz.wordpress.com
Vor seiner Schuhspitze im Gras liegt ein Knäuel aus dunkler Substanz. Er holt aus, um den Unrat wegzukicken, dann erkennt …Weiterlesen →... mehr auf bodenlosz.wordpress.com
Als Kind hatte Aaron sich begonnen zu schämen, als ihm durch die Hänseleien der Anderen bewusst wurde, dass er anders war. Nicht, dass nicht auch alle anderen irgendwie anders gewesen … Weiterlesen von Aaron... mehr auf cynthiaphilebrunn.wordpress.com
„Nu bisse in Rente, Herbert.“ „Da hast wahr, Hilde.“ „Aber denk ma nich‘, dass de jetzt hier einfach so rumlungern tust. Mir immer vor die Füße liegen.“ „Ich bin doch … Weiterlesen von ... mehr auf cynthiaphilebrunn.wordpress.com
Grenzen erinnern sie an Stau. In jeder Richtung lagen früher bewachte Grenzen. Davor bildeten sich lange Kolonjen, wie sie als Kind gesagt hatte. Autokolonjen zogen sich wie bunte Perlenketten über die Straßen. Sie hatte sie mit Wachsmalkreiden gemalt. Grüne Berge, hellblauer Himmel mit Wölkchen und eine Sonne am oberen Blattrand, wie es sich gehör... mehr auf bodenlosz.wordpress.com
„Kaufen wir einen Winterbaum?“ „Einen was?“ „Einen Winterbaum, so für Kugeln dran!“ „Christbaum?“ „Ja.“ „Warum sagst du das nicht?“ „Weil …Weiterlesen →... mehr auf bodenlosz.wordpress.com
Andächtig und behutsam streichen meine Hände über den Stoff. Spüren, wie sanft das zarte Gespinst über dem Unterkleid gleitet. Wie fein der Tüll, die Spitze, die Stickereien von einem Hauch … Weiterlesen von Taufgewand... mehr auf cynthiaphilebrunn.wordpress.com
„Komm doch zu mir“, hatte die Nachbarin gesagt und sie hatte nicht ablehnen können, denn sie hatte nichts anderes vor …Weiterlesen →... mehr auf bodenlosz.wordpress.com
Zetermordio schreit die Elster. Sie wühlt den Blumenkasten um. Erdbrocken fallen auf den Balkonboden. Sie schaut anklagend Richtung Balkontür. Der …Weiterlesen →... mehr auf bodenlosz.wordpress.com