Tag naturgedichte
Der Bach fließt durch das Tal und beherbergt viele Tiere. Seine Ufer sind von Büschen gesäumt, was ihn in der Kindheit schön erscheinen ließ. Die Erinnerungen an diese Zeit sind bittersüß. Ein Biber beeinflusst den Lauf des Bachs und sorgt dafür, dass sich seine Natur ständig verändert.... mehr auf woher-wohin.com
In den granatroten Gärten fällt die Sonne. Ich wende mich ab von den Früchten, in denen die Lichtstrahlen miteinander singen. Denn taub vor Erde sind die Hände. Zwischen Stern und Akazie suchten sie das Vaterland. Die Augen kennen nichts als Schönheit, und doch leiden sie. Immerzu brennt in ihnen das Leid einer Stunde, die sie […]... mehr auf lebensmelodie.wordpress.com
schneebehaucht mit nichts anderem als der eigenen stille die blüten treibt zwischen so viel licht und einsamkeitEinsortiert unter:Avantgarde, ästhetizistisch, Lyrik, Naturgedichte Tagged: Autor, Buch, Frühling, Gedicht, Lyrik, Poesie, schreiben... mehr auf lebensmelodie.wordpress.com
Unterm Eichenbaum strömt der Duft einer weiteren Septembernacht. Wieder einsam, auf Fingerspitzen gestellt, eulenartig die Blätter, noch immer zwiegespalten zwischen dem Verweilen und dem Verfallen. Der Beginn der Musik im Wurzelwerk. Und du siehst mich an und fragst mich nach dem Sonnenlicht. Vielleicht liegt es irgendwo unter dem schweren Leib di... mehr auf lebensmelodie.wordpress.com
Das Spatzenkonzert im dichten Dämmerwald Durchzuckt von Abendsonne Feiner Melancholie Die häuserweit erwacht Und du selbst stehst mit schwachem Herzen Und lauschst Spürst um dich herum Nichts als ungefähre Silhouetten Die Nachtwanderung der Amsel mitten über dem Gehör Ein verständiger Klang Dann wieder Stille Die dich umfängt Ein ganzer Dunkelschla... mehr auf lebensmelodie.wordpress.com
Einen ganzen Winter lang Wieder siehst du mich an – Blicke wie unter einer Schneedecke, fast unmöglich sie aufzuspüren. Und ich weiß, wie du dich fühlst in dieser kalten Dezemberluft, in der man kaum atmet. Ich weiß, wie du dich fühlst, warum du mich reglos ansiehst, nach Innigkeit suchst inmitten von kargen Sträuchern, Kiefern, unter … ... mehr auf lebensmelodie.wordpress.com
für H. Du schreibst von der Zärtlichkeit knisternder Mohnblumen, deren winzige Flügel leuchten, du schreibst von der Freiheit verlassener Haine, die keine Hand jemals pflückt, und ich beginne zu hören, wie im Apfelbaum die Sehnsucht singt.Einsortiert unter:Lyrik, Naturgedichte, Uncategorized Tagged: Autor, Gedicht, Kunst, Literatur, Lyrik, Poesie, ... mehr auf lebensmelodie.wordpress.com
Was bleibt Was bleibt, wenn der Schnee schmilzt: dein warmes Herz – ich halte es eng an meines – diese wenigen Silben und vielleicht die Musik im dichten Schatten der Zedern.Einsortiert unter:Avantgarde, ästhetizistisch, Lyrik, Naturgedichte Tagged: Autor, Bücher, Gedicht, Literatur, Lyrik, schreiben, Winter... mehr auf lebensmelodie.wordpress.com
Kornblumen Grashalme schlafen im Nachtfrost. Hagebutten, Eicheln, zerfaserter Ahorn auf ausgetretenen Schleichwegen. Noch im August die Kornblumen, ausgeschüttet über die unüberschaubare Weite. Blaue Gestirne, sich selbst der Horizont, vergangen. Irgendwo im Dunkel fliegt ein letzter Vogel auf, hinterlässt nichts als seinen Schatten. Laubbäume grab... mehr auf lebensmelodie.wordpress.com
Eines dieser warmen Worte Die Fingerspitzen tasten noch zaghaft, als schliefen sie. Ich öffne das eingeschneite Fenster. Draußen flüstert der Wind. Flüstert von Morgensonne, Hortensienblüten. Warmweiße Winterdämmerung. Nichts als Innigkeit zwischen Wurzelwerk und Kieferndach. Sorgsam gesetzte Silben, Schneespuren, dein Mund (eines dieser warmen Wor... mehr auf lebensmelodie.wordpress.com
Winternacht Frischer Schneefall am Abend und dieses unverhoffte, Schneisen schlagende Gefühl der Vertrautheit, wie in Kindheitstagen. Deine weichen Fingerspitzen auf meinem Gesicht, die den Frost schmelzen. Küsse, fast unwirklich, eingebrannt in die Eiseskälte. Immer wieder Küsse, so zaghaft wie der erste Schnee. Bald schon das Kerzenlicht, der sti... mehr auf lebensmelodie.wordpress.com
Drei Ahornblätter geflochten um einen Birkenzweig Eicheln und Hagebutten noch warm auf der sandhellen Haut dieser kastanienklappernde Windhauch und ein paar verstreute Äpfel in der Gabenschale des HerbstesEinsortiert unter:klassisch, Lyrik, Naturgedichte Tagged: Bücher, Gedicht, Herbst, Literatur, Lyrik, Poesie... mehr auf lebensmelodie.wordpress.com
Islandabend im Literaturhaus. Denn die 1950 in Reykjavik geborene Steinunn Sigurdardottir, die ausgezeichnet Deutsch spricht und glaube ich, auch in Kreuzberg lebt, wurde von Daniel Terkl bzw. Verena Stauffer eingeladen ihren Gedichtband „Nachtdämmern“, der bei „Dörlemann“ erschienen und von Kristof Magnusson, der glaube ich... mehr auf literaturgefluester.wordpress.com
Die Straßen tragen Sonnennamen. Langarmige, schattennarbige Straßen. Haselnussfarbene, blinzelnde Augen. Wieder ist Herbst. Die Schilfrohre am Weiher flüstern. Sommerlockiger, papierbedeckter Herbst. Die Wolken auf starken Schultern, kommst du an meinen Mund. Entblättert, mit einem Schwall rostfarbener Ahornsüße. Hundertgliedriges, frisch aufgeschl... mehr auf lebensmelodie.wordpress.com