Tag projekte_fragmente
„Hunger“ war eines meiner Drabbles. Ich fand die Grundidee recht interessant und habe ChatGPT mit ein paar Erklärungen aufgefordert, ein Cover und einen kurzen Text zu erstellen. In einer Welt, die vom Hunger beherrscht wird, verspricht Bunker 3 Schutz, Wärme und Nahrung. Doch wer Einlass begehrt, muss ein Quiz bestehen. Zehn Fragen ent... mehr auf wortman.wordpress.com
Der Sturm hing über den Bergen und Blitze zuckten in der Ferne, während die vier auf dem Felsen oberhalb der Ruinenstadt saßen und den Ritualort beobachteten. Unten in der Kathedrale bewegten sich die Männer des Ordens wie Ameisen. Sie trugen Kisten, überprüften Waffen, stellten Generatoren auf und zogen Kabel durch den großen Ritualkreis. Es sah [... mehr auf wortman.wordpress.com
XIX Professor Elias Bergmann öffnete die Tür. Sonnenlicht fiel ihm entgegen und er musste blinzeln. Vor ihm lag kein fremder Ort. Kein Labor, keine Maschine, kein gigantisches Uhrwerk, nur ein einfacher Park. Kinder liefen lachend über eine Wiese. Eltern saßen auf Bänken. Ein Luftschiff zog ruhig seine Bahn über einen wolkenlosen Himmel. Alles wirk... mehr auf wortman.wordpress.com
Bannion nahm den Silberspeer fester in die Hand. „Wir haben Wissen. Wir haben diese Waffe. Und jetzt haben wir euch beide.“ Mara sah ihn an. „Wir sind keine Waffen.“ „Nein“, sagte Bannion ruhig. „Ihr seid ihre größte Angst.“ Mara sah lange auf die Männer des Ordens hinunter, die zwischen den Ruinen am Arbeiten waren, dann […]... mehr auf wortman.wordpress.com
XVII Goldener Staub erhob sich in die Luft. Der Uhrmacher stand noch immer vor ihnen und gleichzeitig verschwand er bereits. Seine Hände wurden durchsichtig, sein Mantel verlor seine Konturen. Selbst seine Taschenuhren begannen sich aufzulösen. Professor Elias Bergmann trat erschrocken auf ihn zu. Der Uhrmacher lächelte. „Es ist in Ordnung.“ „Nein,... mehr auf wortman.wordpress.com
„Was beginnt?“, fragte Adamanta. „Mein Zerfall.“ Stille, dann ein leises Knacken. Adamanta blickte nach unten. Eine seiner Schuppen war aufgebrochen. Darunter glühte kein goldenes Licht mehr, sondern dieselbe schwarze Finsternis, die die Verderbnis hervorbrachte. Ramana ging einen Schritt zurück. „Was passiert hier?“ Weitere Schuppen bekamen ... mehr auf wortman.wordpress.com
Der Himmel über den Bergen war schwarz vor Sturmwolken, als der Orden das Ritual begann. Scheinwerfer beleuchteten die Ruine, Generatoren brummten und im großen Kreis aus alten Symbolen standen Männer und Frauen in dunklen Gewändern. Kabel liefen über den Boden, Geräte summten und in der Mitte des Kreises lag Pater Bannion auf dem steinernen Altar ... mehr auf wortman.wordpress.com
XV Überall liefen die Uhren rückwärts. In den Häusern, in den Fabriken, in den Luftschiffen und in den Taschen der Menschen. Sogar die sieben Uhren der Chronisten begannen, sich gegen ihre eigene Zeit zu stellen. Tick. Tick. Tick. Die drei Nivoras standen nun nicht mehr nebeneinander, sie durchdrangen einander. An manchen Stellen existierten drei S... mehr auf wortman.wordpress.com
Tomás vermied es, auf seinen Schatten zu achten, doch wusste er inzwischen, dass genau das unmöglich war. Egal, wohin er blickte, der Schatten war da. Am Morgen fiel das Sonnenlicht schräg durch das Fenster seines Zimmers, sein Schatten lag über den Dielen. Er zog sich an, der Schatten tat es ebenfalls. „Du siehst“, murmelte er […]... mehr auf wortman.wordpress.com
Ihre Flügel schlugen mit einem lauten Knall, als sie die Schlucht überquerte. Mara sprang ebenfalls zur Seite, gerade als Sariels Klinge den Felsen traf, auf dem sie eben noch gestanden hatte. Stein splitterte und fiel in die Tiefe. Mara zog ihr eigenes Schwert, das sie vom Orden in Camacord genommen hatte, und blockte den nächsten […]... mehr auf wortman.wordpress.com
XIII Das Lächeln am Himmel verschwand, doch die Angst blieb. Professor Elias Bergmann bemerkte sie sofort beim Uhrmacher. Zum ersten Mal seit ihrem Zusammentreffen wirkte er unsicher. Er schloss seine Taschenuhr langsam und bedächtig. „Das hätte nicht passieren dürfen.“ Marlow blickte zwischen den drei Städten hin und her. „Dann erklären Sie endlic... mehr auf wortman.wordpress.com
Der Sheriff stieß leise die Luft aus. „Ich hatte gehofft, dass du das sagst.“ Bannion sah sie lange an. „Das wird nicht einfach. Der Orden hat Geld, Männer, Wissen, Rituale. Und jetzt haben sie eine zweite Kriegerin.“ „Ich weiß“, sagte Mara. „Sariel.“ „Kennst du sie?“, fragte Bannion. Mara nickte langsam. „Ja. Wir haben früher gegeneinander […... mehr auf wortman.wordpress.com
XI Hunderte Augen starrten sie an. Sie schwebten in der Dunkelheit des Nullpunkts, groß und klein, nah und fern zugleich und dann geschah etwas Seltsames. Sie blinzelten alle gleichzeitig. In diesem Augenblick kehrte das Licht zurück. Professor Elias Bergmann musste sich an einer Konsole festhalten. Die Kugel in der Mitte des Nullpunkts drehte sich... mehr auf wortman.wordpress.com
Der uralte Wächter antwortete sofort. „Gar nicht.“ Sie starrte ihn an. „Dann sag mir etwas Nützlicheres!“ Ugrudais goldene Augen ruhten auf ihr. „Du kannst die Verderbnis nicht besiegen.“ „Warum?“ „Weil sie eine Lücke füllt. Jeder Verlust. Jede Angst. Jede Schuld. Jede Sehnsucht.“ Er deutete auf die Amazonen. „Sie bekämpfen nicht die Verderbnis. Si... mehr auf wortman.wordpress.com
Der Wind roch nach Meer. Mira zog ihre Kapuze tiefer ins Gesicht und schob ihr Fahrrad den schmalen Weg zum Hafen entlang. Es war noch früh, die Cafés stellten gerade ihre Stühle nach draußen, Fischer lösten die Taue ihrer Boote und Möwen kreisten kreischend über den Molen. Nur die Krähen waren still. Sie saßen überall […]... mehr auf wortman.wordpress.com
Ein Bild blitzte in Ti Ma’Res Kopf auf. Ein Turm, zwei Kriegerinnen mit Schwertern. Flügel, die im Sturm schlugen, ein Kampf auf Leben und Tod. Sie presste kurz die Zähne zusammen. Die Erinnerung verschwand wieder, doch ein Gefühl blieb. Sie kannte diese Frau und sie hatte mehr als einmal gegen sie gekämpft. „Du hast damals […]... mehr auf wortman.wordpress.com
IX Die zweite Chronometermaschine erhob sich langsam aus der Tiefe. Mit einem gewaltigen Dröhnen schoben sich uralte Zahnräder aus dem Boden des Zentralplatzes. Messingplatten klappten auf, Dampfwolken entwichen aus jahrhundertealten Ventilen und gewaltige Kolben setzten sich knarrend in Bewegung. Die Menschen wichen erschrocken zurück. Einige rann... mehr auf wortman.wordpress.com
Irgendwo, tief im Herzen Tharmans, wartete die Verderbnis darauf, erneut gerufen zu werden. Adamanta schwieg. Unter ihr tobte die Schlacht weiter, doch plötzlich wirkte alles kleiner, bedeutungsloser. Der Kampf war nicht unwichtig geworden, sondern ihr wurde klar, dass sie die ganze Zeit gegen die falsche Bedrohung gekämpft hatten. Nicht gegen Krea... mehr auf wortman.wordpress.com
Der Regen fiel in feinen Linien aus dem Nachthimmel und verwandelte die Straßen von Camacord in glänzende, schwarze Bänder. Die Stadt wirkte ruhig. Ti Ma’Re wusste inzwischen, dass Ruhe nichts bedeutete. Ruhe bedeutete, dass jemand wartete. Sie bewegte sich über die Dächer der Stadt, lautlos wie ein Schatten. Von oben konnte sie die Straßen sehen, ... mehr auf wortman.wordpress.com
Ich trage u.a. zwei Ringe: Links einen Ring mit kabbalistischem Kreuz und rechts einen Ring in Form eines Sensenmannes. Gestern Abend kam mir die Idee, was wäre, wenn ein Pater diese Ringe als „Waffen“ gegen Geister und Dämonen tragen würde und sie mit Befehlsworten aktivieren kann? So habe ich meine Idee in Worte gefasst, und […]... mehr auf wortman.wordpress.com
VIII Die goldenen Augen öffneten sich lautlos. Sie waren gewaltig, größer als jedes Gebäude in Nivora. Sie blickten nicht auf die Gruppe, sondern durch sie hindurch. Als würden sie nicht Menschen sehen, sondern nur die Zeit selbst. Professor Elias Bergmann machte unwillkürlich einen Schritt zurück. „Was ist das?“ Der Uhrmacher schloss langsam seine... mehr auf wortman.wordpress.com
Und die Welt reagierte, oder besser die Realität selbst. Ein Stein der Mauer flackerte, für einen Augenblick löste er sich auf um kurz danach wieder zu erscheinen. So, als würde die Anwesenheit des Wesens die Schöpfung vergessen lassen, was sie sein sollte. „Das kann nicht sein“, flüsterte Ramana. „Doch“, sagte Ugrudai. „Ich habe es damals […... mehr auf wortman.wordpress.com
Die Frau stand langsam auf. Ihre Beine waren unsicher, doch sie fiel nicht. Sie breitete die Flügel ein Stück aus. Staub wirbelte vom Boden auf. „Warum habt ihr mich zurückgeholt?“, fragte sie. Die alte Frau ging langsam um sie herum, betrachtete sie wie ein Kunstwerk. „Weil die Welt sich wieder verändern wird“, sagte sie. „Weil […]... mehr auf wortman.wordpress.com
VII Die Welt zerfiel nicht, sie wurde umsortiert. Victor Marlow spürte zuerst ein Kribbeln in seinen Händen. Dann verschwanden die Geräusche der Stadt. Kein Wind, keine Stimmen, kein Ticken, einfach nichts. Es fühlte sich an, als wäre die gesamte Welt zwischen zwei Sekunden eingeklemmt worden. Plötzlich stand Marlow nicht mehr auf dem Zentralplatz.... mehr auf wortman.wordpress.com
Die ersten Kryktha trafen die Mauern, dann die Türme, die Kriegerinnen. Schreie erfüllten die Luft. „Schilde über die Köpfe!“, brüllte Adamanta. Zu spät für viele. Die kleinen Kreaturen bissen nicht, sie stachen. Jeder Treffer hinterließ einen schwarzen Fleck auf Haut oder Rüstung und überall dort begann die Verderbnis zu wachsen. Ein Schrei ertönt... mehr auf wortman.wordpress.com
Sheriff Mallory war offiziell suspendiert, doch das hielt ihn nicht davon ab, weiterzuarbeiten. Es bedeutete nur, dass er jetzt vorsichtiger sein musste. In dieser Nacht parkte er seinen Wagen nicht vor dem Sheriffbüro, sondern zwei Straßen weiter hinter einer alten Lagerhalle. Das Licht im Büro war aus, doch er wusste, dass mindestens einer der „B... mehr auf wortman.wordpress.com
VI Der Herzschlag war überall zugleich und gerade deshalb erschreckend. Er durchdrang die Straßen, die Gebäude, die Luft und die Menschen selbst. Für einen kurzen Augenblick wurde alles schwarz, dann öffnete Inspektor Victor Marlow die Augen. Er lag in einem ganz gewöhnliches Bett, Sonnenlicht fiel durch halb geöffnete Vorhänge, irgendwo in der Fer... mehr auf wortman.wordpress.com
Die Silhouette war jetzt teilweise im Kreis. Es schien als würde sie versuchen, durch ein enges Tor zu dringen. Brogar schrie ein Wort in einer uralten Sprache, dann holte er aus und der Hammer traf den Boden. Ein Riss ging durch die Erde – kein physischer, sondern ein Riss im Nebel selbst. Für einen Herzschlag […]... mehr auf wortman.wordpress.com
Auf ihren Handys erschien gleichzeitig eine Nachricht. Es war nur ein Satz: Kommt in den Park! Lena, Tomás und Mira trafen sich zum ersten Mal gemeinsam im Park. Der alte Mann saß bereits auf einer Bank. „Wer sind Sie?“, fragte Lena direkt. Der alte Mann lächelte. „Niemand Besonderes.“ „Das beantwortet die Frage nicht.“ „Doch“, sagte […]... mehr auf wortman.wordpress.com
Die Schule wirkte zu eng, zu still. Lena lief durch den Hauptflur, während Gespräche dumpf und fern klangen. Als wäre Wasser zwischen ihr und der Welt. Dann sah sie es: Am Ende des Flurs fehlte die Wand. Dort, wo eigentlich die Fensterfront sein sollte, bewegte sich Wasser. Nicht draußen, sondern im Flur. Wellen rollten langsam […]... mehr auf wortman.wordpress.com
Mein Sohn hat diese Kurzgeschichte geschrieben. Ich bin wirklich stolz, dass er neben dem Zeichnen auch gerne schreibt. Er hat gesagt, ich kann die hier präsentieren. Die Prophezeiung eines falschen Engels Ich habe nicht zugehört. Ich wollte nicht. Ich bereue es. Hier liege ich, in meinem Bett. Gefangen. Ich kann mich nicht bewegen, kann meinen [... mehr auf wortman.wordpress.com
Der Morgen begann mit Nebel. Nicht gewöhnlichem Nebel. Er lag nicht über der Stadt, sondern zwischen ihr. Lena bemerkte es sofort. Die Häuser standen an ihren gewohnten Plätzen. Die Menschen gingen zur Arbeit. Fahrräder fuhren vorbei. Doch zwischen den Gebäuden bewegten sich graue Schleier, als würden unsichtbare Ströme durch die Straßen fließen. S... mehr auf wortman.wordpress.com
Das Motelzimmer war dunkel, nur eine kleine Lampe brannte auf dem Tisch. Der grauhaarige Mann saß auf einem Stuhl und betrachtete die Karte, die vor ihm lag. Darauf waren mehrere Orte markiert, nicht nur Camacord, sondern Städte, Häfen, Flughäfen, sogar Militärbasen. Die Tür öffnete sich, und einer seiner Männer trat ein. „Wir haben sie heute [R... mehr auf wortman.wordpress.com
Pater Bannion konnte in dieser Nacht nicht schlafen. Der Schatten in den Bäumen ließ ihm keine Ruhe. Immer wieder sah er die abrupt endenden Fußspuren vor sich. In all seinen Jahren hatte er viele seltsame Dinge gesehen, doch das hier fühlte sich anders an. Älter, dunkler. Er saß in seinem Arbeitszimmer hinter der Kirche. Der […]... mehr auf wortman.wordpress.com
LINA HOB DAS GERÄT VORSICHTIG AUF. DAS GERÄT BEGANN ZU BLINKEN. EIN LAUTLOSES FLUGGERÄT ERSCHIEN ÜBER DEN BÄUMEN. LICHTER DURCHSCHNITTEN DEN WALD. LINA UND TARO VERSTECKTEN SICH HINTEN DEN BÄUMEN. …UND 76 JAHRE NACH DEM ENDE DER WELT… …HATTE DER NORDEN UNS JETZT GEFUNDEN? Idee: T.R. aka Wortman Bilderstellung: ChatGPT © 2026 T.R. ... mehr auf wortman.wordpress.com
Nareas Körper krampfte heftig. Der Griff um Lyris’ Arm wurde stärker. Ihr Kopf zuckte zur Seite und als sie wieder zu Lyris schaute, waren ihre Augen schwarz. Der Mund öffnete sich weiter als es eigentlich möglich war. Lyris erstarrte. Mit einem erstickten Laut riss sie ihren Dolch hervor und stieß ihn unter Nareas Kinn nach […]... mehr auf wortman.wordpress.com
Serwain trat zurück. „Also jedes Mal, wenn wir diese Runen benutzen…“ „…geben wir etwas von uns preis“, sagte Brogar. Der Zwerg hob den zerstörten Eisenstab. „Der Nebel versucht nicht nur zu nehmen.“ Er drehte den Stab im Licht. „Er lernt.“ Serwain sah hinaus in das graue Land Luthiens. Plötzlich verstand er etwas Schlimmeres. „Wenn wir... mehr auf wortman.wordpress.com
Der Wandernde Schatten war ein fester Begriff in dieser Welt. Die Zwerge nannten es in ihren Runenfragmenten Nhar’Vael, was in alter Borza-Sprache etwa bedeutete: „Das, was zwischen den Dingen geht.“ Immer wieder stellte man sich die Frage, ob Nhar’Vael ein Tier, ein Wesen oder vielleicht ein Geist; ein Phänomen mit Bewusstsein sein könnte. Das Vol... mehr auf wortman.wordpress.com
Im Zentrum der Mulde befand sich kein Körper, kein Monster und keine Kreatur im herkömmlichen Sinn. Stattdessen beschrieben alle Fragmente dasselbe Phänomen: Eine Verdichtung des Nebels, so dicht, dass sie fast wie eine Flüssigkeit wirkte. Sie pulsierte langsam wie ein Atem oder wie ein Herzschlag. Mit jedem Puls breitete sich der Nebel über Luthie... mehr auf wortman.wordpress.com
Ti Ma’Re drehte sich blitzartig um. Pater Bannion trat aus dem Schatten zwischen zwei Säulen hervor. Seine Augen musterten sie ruhig, ohne Angst. Sein Blick fiel auf ihre Flügel, dann wieder in ihr Gesicht. „Du bist also real“, sagte er leise. Ti Ma’Re sah ihn nur an. Sie legte ihren Kopf leicht schief, als würde […]... mehr auf wortman.wordpress.com