Tag projekte_fragmente
Drei Tage war Edriks Verschwinden her. Hauptmann Serwain und seine vier Männer waren sichtlich erschöpft. Sie hatten nach Edrik gesucht, allerdings erfolglos. Brogar, ein Zwerg mit breitem Rücken, grauem Bart und einem Hammer, dessen Kopf mit alten Runen bedeckt war, schaute in die Runde. „Ihr kämpft nicht gegen Fleisch“, sagte Brogar. „Ihr kämpft ... mehr auf wortman.wordpress.com
LINA HOB DAS GERÄT VORSICHTIG AUF. DAS GERÄT BEGANN ZU BLINKEN. EIN LAUTLOSES FLUGGERÄT ERSCHIEN ÜBER DEN BÄUMEN. LICHTER DURCHSCHNITTEN DEN WALD. LINA UND TARO VERSTECKTEN SICH HINTEN DEN BÄUMEN. …UND 76 JAHRE NACH DEM ENDE DER WELT… …HATTE DER NORDEN UNS JETZT GEFUNDEN? Idee: T.R. aka Wortman Bilderstellung: ChatGPT © 2026 T.R. ... mehr auf wortman.wordpress.com
Zwei Männer am Lagerfeuer. Der Geruch von Rauch, Schweiß und Angst. Sie landete lautlos hoch oben in einem Baum und beobachtete sie. „Ich sag dir, das war kein Tier“, sagte einer der Männer und starrte ins Feuer. „So ein Quatsch“, antwortete der Andere. „Wölfe, vielleicht ein Bär.“ „Ein Bär hinterlässt keine Fußspuren von einem Kind.“ […]... mehr auf wortman.wordpress.com
In ihrer Stadt erscheinen plötzlich Räume aus der Vergangenheit. Doch je tiefer Lena in diese Welt aus Erinnerungen eindringt, desto klarer wird: Die Stadt lebt – und sie beginnt sich zu erinnern. Die Straße war leer. Der Regen hatte aufgehört und die Laternen spiegelten sich auf dem nassen Asphalt. Lena stand mitten auf der Kreuzung […]... mehr auf wortman.wordpress.com
„Und es gibt noch etwas“, sagte der Sheriff. „Wieder diese Fußspuren. Kleine nackte Füße. Und dann hören sie einfach auf.“ Der Pater blickte in die Dunkelheit hinter der Kirche. Hoch oben bewegten sich die Äste der Bäume im Wind. „Sheriff“, sagte Bannion leise, „ich glaube nicht, dass Sie nach einem Tier suchen sollten.“ „Sondern?“ Der […]... mehr auf wortman.wordpress.com
Pater Bannion konnte in dieser Nacht nicht schlafen. Der Schatten in den Bäumen ließ ihm keine Ruhe. Immer wieder sah er die abrupt endenden Fußspuren vor sich. In all seinen Jahren hatte er viele seltsame Dinge gesehen, doch das hier fühlte sich anders an. Älter, dunkler. Er saß in seinem Arbeitszimmer hinter der Kirche. Der […]... mehr auf wortman.wordpress.com
Die Männer spürten es gleichzeitig – ein Ziehen hinter den Augen. Ein Druck in den Ohren und Erinnerungen begannen zu verrutschen. Serwain wusste plötzlich nicht mehr, warum sie hier waren. Tomas konnte sich nicht erinnern, ob er je eine Karte gezeichnet hatte. Edrik blickte hoch – direkt in das Gesicht der Erscheinung. Sie war glatt, […]... mehr auf wortman.wordpress.com
Pater Bannion saß auf dem Marmorboden vor dem Altar seiner kleinen Kirche. In seiner Hand hielt er ein Buch. Seit dreißig Jahren war er nun in dieser Stadt tätig. Genauso lange sammelte er alles, was mit dem Unerklärlichen zu tun hatte. Manche belächelten ihn. Sie konnten nicht verstehen, wie ein Mann der Kirche sich für […]... mehr auf wortman.wordpress.com
LINA UND TANO MARSCHIERTEN MIT LEICHTEN RUCKSÄCKEN DURCH DEN DUNKLEN GRENZWALD. SIE ERREICHTEN ALTE AUTOBAHNRUINEN. PLÖTZLICH ENTDECKTEN SIE FUSSSPUREN. EIN STÜCK WEITER KAMEN SELTSAME, MECHANISCHE SPUREN DAZU. EIN UNBEKANNTES TECHNISCHES GERÄT LAG IM GRAS. Idee: T.R. aka Wortman Bilderstellung: ChatGPT © 2026 T.R. aka Wortman... mehr auf wortman.wordpress.com
Der Wind wehte als leichte Brise durch den Küstenort. Camacord war ein kleines Städtchen im Norden von Amerika, mit aneinandergereihten Holzhäusern, einem Motel, einer Kaffeebar und verschiedenen kleinen Läden. Das Leben hier verlief in ruhigen, geregelten Bahnen. Aufregendes geschah nur selten. Einmal im Jahr kam ein Zirkus in die Stadt – die einz... mehr auf wortman.wordpress.com
Der Nebel war an diesem Tag anders. Nicht dichter oder dünner. Irgendwie wartend. Die sechs Männer der Expedition standen am Ufer des westlichen Stromes. Hinter ihnen verlor sich der Weg bereits im Grau. Vor ihnen floss das Wasser schwarz und lautlos dahin, als würde es nicht strömen, sondern gleiten. „Hört ihr das?“ flüsterte Edrik. „Das [... mehr auf wortman.wordpress.com
DIE ALTE FRAU ANTWORTETE: „SKLAVEN!“ LINA HÖRTE ZU UND WURDE SEHR NACHDENKLICH. SPÄTER SAß LINA AN EINEM LAGERFEUER. EIN GEDANKE LIEß SIE NICHT LOS. IHR FREUND TARO KAM DAZU: „DU WILLST NACHSEHEN.“ LINA NICKTE: „WENN WIR NICHTS TUN, VERSCHWINDEN NOCH MEHR.“ TARO SETZTE SICH ZU IHR. „DAS IST VERRÜCKT!“... mehr auf wortman.wordpress.com
ÜBERALL BESORGTE GESICHTER. EINE FRAU TRAT VOR: „DAS IST DER DRITTE IN DIESEM MONAT.“ DER DORFÄLTESTE SAGTE: „ALLE VERSCHWANDEN NAHE DER GRENZE.“ STILLE BREITETE SICH AUS. DIE DORFBEWOHNER FINGEN AN MITEINANDER ZU FLÜSTERN. „DER NORDEN HAT SIE GEHOLT!“ EIN JUNGER BURSCHE TRAT VOR. „WARUM SOLLTEN SIE DAS TUN?̶... mehr auf wortman.wordpress.com
ÜBERRESTE ZERSTÖRTER STRAßEN. AUTOS WURDEN VON PFLANZEN ÜBERWUCHERT. EIN SCHILD MAHNTE: NORDBEZIRK! ZUTRITT VERBOTEN! LINA SCHAUTE NACH NORDEN. EIN SCHWACHES LICHT WAR AM HIMMEL ZU SEHEN. EIN DORFBEWOHNER RANNTE INS DORF: „DER JÄGER IST NICHT ZURÜCKGEKOMMEN!“ DIE DORFBEWOHNER VERSAMMELTEN SICH. Idee: T.R. aka Wortman Bilderstellung: Cha... mehr auf wortman.wordpress.com
Der Wandernde Schatten war ein fester Begriff in dieser Welt. Die Zwerge nannten es in ihren Runenfragmenten Nhar’Vael, was in alter Borza-Sprache etwa bedeutete: „Das, was zwischen den Dingen geht.“ Immer wieder stellte man sich die Frage, ob Nhar’Vael ein Tier, ein Wesen oder vielleicht ein Geist; ein Phänomen mit Bewusstsein sein könnte. Das Vol... mehr auf wortman.wordpress.com
Nachdem ich im Februar das Cover hierzu gezeigt hatte, ist die Kurzgeschichte inzwischen fertig geworden. Klappentext: Der Körper lässt sich rekonstruieren. Erinnerungen lassen sich kopieren. Doch Identität folgt keiner technischen Logik. Als Martin Keller erfährt, dass er nur eine von vielen Versionen seiner selbst sein könnte, beginnt ein Experim... mehr auf wortman.wordpress.com
LINA ARBEITET ZUSAMMEN MIT EINEM FREUD AUF DEM FELD. FREUND: „DU DENKST WIEDER ÜBER DEN NORDEN NACH, ODER LINA?“ LINA BLICKTE IN DIE FERNE. „ICH FRAGE MICH NUR, OB DORT WIRKLICH NOCH MENSCHEN LEBEN.“ EIN ÄLTERER DORFBEWOHNER HÖRTE DAS GESPRÄCH. ALTER MANN: „DER NORDEN IST NICHT UNSERE WELT!“ DER ALTE MANN SCHAUTE... mehr auf wortman.wordpress.com
Im Norden Tagoriens erhob sich ein gewaltiges Gebirge. Dahinter lagen die Nebel Luthiens. Seit Jahrhunderten gab es keine Expeditionen mehr in dieses Nebelland. Das Wissen über Luthien stammte aus uralten Aufzeichnungen vergangener Entdeckungsreisen, aus Legenden und von Wanderern erzählten Geschichten. Luthien, das Land im Nebel, wurde im Westen u... mehr auf wortman.wordpress.com