Tag ti_ma_re
Der Sheriff stieß leise die Luft aus. „Ich hatte gehofft, dass du das sagst.“ Bannion sah sie lange an. „Das wird nicht einfach. Der Orden hat Geld, Männer, Wissen, Rituale. Und jetzt haben sie eine zweite Kriegerin.“ „Ich weiß“, sagte Mara. „Sariel.“ „Kennst du sie?“, fragte Bannion. Mara nickte langsam. „Ja. Wir haben früher gegeneinander […... mehr auf wortman.wordpress.com
Ein Bild blitzte in Ti Ma’Res Kopf auf. Ein Turm, zwei Kriegerinnen mit Schwertern. Flügel, die im Sturm schlugen, ein Kampf auf Leben und Tod. Sie presste kurz die Zähne zusammen. Die Erinnerung verschwand wieder, doch ein Gefühl blieb. Sie kannte diese Frau und sie hatte mehr als einmal gegen sie gekämpft. „Du hast damals […]... mehr auf wortman.wordpress.com
Der Regen fiel in feinen Linien aus dem Nachthimmel und verwandelte die Straßen von Camacord in glänzende, schwarze Bänder. Die Stadt wirkte ruhig. Ti Ma’Re wusste inzwischen, dass Ruhe nichts bedeutete. Ruhe bedeutete, dass jemand wartete. Sie bewegte sich über die Dächer der Stadt, lautlos wie ein Schatten. Von oben konnte sie die Straßen sehen, ... mehr auf wortman.wordpress.com
Die Frau stand langsam auf. Ihre Beine waren unsicher, doch sie fiel nicht. Sie breitete die Flügel ein Stück aus. Staub wirbelte vom Boden auf. „Warum habt ihr mich zurückgeholt?“, fragte sie. Die alte Frau ging langsam um sie herum, betrachtete sie wie ein Kunstwerk. „Weil die Welt sich wieder verändern wird“, sagte sie. „Weil […]... mehr auf wortman.wordpress.com
Das Motelzimmer war dunkel, nur eine kleine Lampe brannte auf dem Tisch. Der grauhaarige Mann saß auf einem Stuhl und betrachtete die Karte, die vor ihm lag. Darauf waren mehrere Orte markiert, nicht nur Camacord, sondern Städte, Häfen, Flughäfen, sogar Militärbasen. Die Tür öffnete sich, und einer seiner Männer trat ein. „Wir haben sie heute [R... mehr auf wortman.wordpress.com
Eine Stunde später saß Mallory in Bannions Arbeitszimmer und warf seinen Sheriffstern auf den Tisch. „Suspendiert“, sagte er. „Ich bin offiziell raus.“ Bannion setzte sich ihm gegenüber. „Dann hatten wir recht. Sie kontrollieren alles.“ „Ja“, sagte Mallory. „Und sie suchen etwas. Oder jemanden. Und ich glaube, wir wissen beide wen.“ In diesem Momen... mehr auf wortman.wordpress.com
Sheriff Mallory saß an seinem Schreibtisch und starrte auf die Akte vor sich. Drei Tote im Wald, ein Holzfäller auf der Bergstraße. Keine Tatwaffe, keine Tierspuren, nur Fußabdrücke von kleinen nackten Füßen, die einfach im Nichts endeten. Dazu bewaffnete Männer in seiner Stadt, gegen die er nichts in der Hand hatte. Es klopfte an seiner […]... mehr auf wortman.wordpress.com
Die Nacht war kühl, und Nebel zog vom Wald herüber in Richtung Stadt. Vom Dach eines Hauses aus blickte Ti Ma’Re auf das Motel. Mehrere Fenster waren beleuchtet, Schatten bewegten sich dahinter, Autos standen auf dem Parkplatz. Doch sie wusste, dass diese Männer alles andere als unauffällig waren. Sie hockte reglos am Rand des Daches, […]... mehr auf wortman.wordpress.com
01. Morgen gehts für ein paar Tage nach Prag. Da freuen wir uns schon sehr drauf. Junior und ich waren noch nie dort. Das Hotel ist 10 min zu Fuß von der Karlsbrücke entfernt. Bilder wird es vorab im WhatsApp Status und im Status von Instagram geben. 😉 Bericht dann, wenn wir wieder da sind. […]... mehr auf wortman.wordpress.com
Pater Bannion konnte in dieser Nacht nicht schlafen. Der Schatten in den Bäumen ließ ihm keine Ruhe. Immer wieder sah er die abrupt endenden Fußspuren vor sich. In all seinen Jahren hatte er viele seltsame Dinge gesehen, doch das hier fühlte sich anders an. Älter, dunkler. Er saß in seinem Arbeitszimmer hinter der Kirche. Der […]... mehr auf wortman.wordpress.com
Ti Ma’Re drehte sich blitzartig um. Pater Bannion trat aus dem Schatten zwischen zwei Säulen hervor. Seine Augen musterten sie ruhig, ohne Angst. Sein Blick fiel auf ihre Flügel, dann wieder in ihr Gesicht. „Du bist also real“, sagte er leise. Ti Ma’Re sah ihn nur an. Sie legte ihren Kopf leicht schief, als würde […]... mehr auf wortman.wordpress.com
Der Regen prasselte gegen die alten Fenster der Kirche, während Pater Bannion die schwere Holztür zum Archiv aufschloss. Das Schloss klemmte wie immer, und er musste den Schlüssel mehrmals drehen, bis es endlich mit einem dumpfen Klicken nachgab. Das Archiv lag unter der Kirche. Eine schmale Steintreppe führte hinab in einen kalten, nach Staub und ... mehr auf wortman.wordpress.com
Pater Bannion saß auf dem Marmorboden vor dem Altar seiner kleinen Kirche. In seiner Hand hielt er ein Buch. Seit dreißig Jahren war er nun in dieser Stadt tätig. Genauso lange sammelte er alles, was mit dem Unerklärlichen zu tun hatte. Manche belächelten ihn. Sie konnten nicht verstehen, wie ein Mann der Kirche sich für […]... mehr auf wortman.wordpress.com
In derselben Sekunde hoben sie ihre Waffen und feuerten in Ti Ma’Res Richtung. Bannion und der Sheriff gingen hinter einer Kirchenbank in Deckung. Der Pater deutete dem Sheriff an, nicht einzugreifen. Ein ohrenbetäubendes Knallen hallte durch die Kirche. Kugeln schlugen in die Steinwände, Holz splitterte, Glas zerbrach. Doch Ti Ma’Re war nich... mehr auf wortman.wordpress.com
„Und es gibt noch etwas“, sagte der Sheriff. „Wieder diese Fußspuren. Kleine nackte Füße. Und dann hören sie einfach auf.“ Der Pater blickte in die Dunkelheit hinter der Kirche. Hoch oben bewegten sich die Äste der Bäume im Wind. „Sheriff“, sagte Bannion leise, „ich glaube nicht, dass Sie nach einem Tier suchen sollten.“ „Sondern?“ Der […]... mehr auf wortman.wordpress.com
Der schwarze Wagen fuhr langsam durch die Hauptstraße von Camacord. Es war kurz nach Mitternacht, und die Stadt lag still. Nur vor der Tankstelle brannte noch Licht, und irgendwo bellte ein Hund. Der grauhaarige Mann saß auf dem Beifahrersitz. Sein Arm war verbunden, doch sein Blick war ruhig und konzentriert, während er die Gebäude der […]... mehr auf wortman.wordpress.com
Der Regen prasselte gegen die alten Fenster der Kirche, während Pater Bannion die schwere Holztür zum Archiv aufschloss. Das Schloss klemmte wie immer, und er musste den Schlüssel mehrmals drehen, bis es endlich mit einem dumpfen Klicken nachgab. Das Archiv lag unter der Kirche. Eine schmale Steintreppe führte hinab in einen kalten, nach Staub und ... mehr auf wortman.wordpress.com
Der Sheriff stand am Rand des Waldes und starrte schweigend auf die Lichtung. Die Taschenlampen der Deputys wanderten über den Boden, über umgestürzte Äste, über dunkle Flecken im Gras und über die Leichen. „Verdammt …“, murmelte einer der Männer leise. Sheriff Mallory ging langsam näher. Er hatte in seinem Leben einiges gesehen – Unfälle, Schläger... mehr auf wortman.wordpress.com
Der Schrei hallte durch die Kirche, als Ti Ma’Re sich mit aller Kraft nach vorne stieß. Trotz des schrillen Tons, der ihren Kopf wie Feuer durchbohrte, zwang sie ihren Körper zur Bewegung. Der grauhaarige Mann riss überrascht die Augen auf, als sie ihn schneller erreichte, als er erwartet hatte. Ihre Krallen trafen seinen Arm, das […]... mehr auf wortman.wordpress.com
Der Wald rauschte unter ihr, während Ti Ma’Re durch die Nacht flog. Doch ihr Flug war nicht mehr schnell und lautlos wie zuvor. Ihre Bewegungen waren schwerer geworden, unkontrollierter. Das Gift brannte in ihrem Körper wie Feuer und sie verlor an Höhe. Mit einem letzten Flügelschlag erreichte sie eine kleine Lichtung. Hart schlug sie auf […]... mehr auf wortman.wordpress.com
Der Sheriff fuhr den Wagen langsam über den schmalen Waldweg. Die Scheinwerfer schnitten helle Finger in die Dunkelheit, während Äste gegen die Seiten des Wagens schlugen. Pater Bannion saß auf dem Beifahrersitz und starrte hinaus in die Nacht. „Glauben Sie wirklich, wir finden sie?“, fragte der Sheriff. Bannion nickte leicht. „Ja. Wenn sie verwund... mehr auf wortman.wordpress.com
In diesem Moment hörten sie draußen ein Geräusch. Ein Motor, dann Scheinwerferlicht, das durch die bunten Kirchenfenster fiel. Ti Ma’Re bewegte sich sofort in den Schatten. Ihre Flügel legten sich eng an ihren Rücken, und sie verschmolz fast mit der Dunkelheit. Kurze Zeit später ging die Kirchentür auf. „Pater? Sind Sie hier?“ Es war Sheriff [̷... mehr auf wortman.wordpress.com
Der Wind wehte als leichte Brise durch den Küstenort. Camacord war ein kleines Städtchen im Norden von Amerika, mit aneinandergereihten Holzhäusern, einem Motel, einer Kaffeebar und verschiedenen kleinen Läden. Das Leben hier verlief in ruhigen, geregelten Bahnen. Aufregendes geschah nur selten. Einmal im Jahr kam ein Zirkus in die Stadt – die einz... mehr auf wortman.wordpress.com
Zwei Männer am Lagerfeuer. Der Geruch von Rauch, Schweiß und Angst. Sie landete lautlos hoch oben in einem Baum und beobachtete sie. „Ich sag dir, das war kein Tier“, sagte einer der Männer und starrte ins Feuer. „So ein Quatsch“, antwortete der Andere. „Wölfe, vielleicht ein Bär.“ „Ein Bär hinterlässt keine Fußspuren von einem Kind.“ […]... mehr auf wortman.wordpress.com
„Ich habe von euch gelesen“, fuhr Bannion fort. „Von den Kriegerinnen der Nacht. Alte Texte, älter als diese Stadt, älter als dieses Land. Legenden aus Europa, aus der Zeit der großen Kriege.“ Bei dem Wort Kriege zuckte etwas in Ti Ma’Res Gesicht. Bannion bemerkte es sofort. „Ja“, sagte er leise. „Krieg. Blut. Feuer. Sagt dir […]... mehr auf wortman.wordpress.com
Zur gleichen Zeit standen Sheriff Mallory und Pater Bannion noch immer in der Kirche. „Also gut“, sagte der Sheriff. „Sie wissen etwas. Und ich glaube langsam, ich will es gar nicht wissen. Aber ich muss es.“ Bannion sah ihn lange an. Dann nickte er. „Setzen Sie sich“, sagte er und deutete auf eine Kirchenbank. Der […]... mehr auf wortman.wordpress.com
Der Wind hatte nachgelassen, und für einen Moment schien die Welt draußen nicht zu existieren. Nur die alten Mauern, der Geruch von Wachs und Staub – und die beiden Gestalten vor dem Altar. Ti Ma’Re stand regungslos und sah Bannion an. „Du sagst, ich wurde erschaffen“, sagte sie langsam. „Für einen Krieg. Aber dieser Krieg […]... mehr auf wortman.wordpress.com
Die Schritte vor der Kirche stoppten vor der Tür. Dann wurde es still. Sheriff Mallory griff automatisch nach seiner Waffe. „Ich hoffe, Sie haben eine verdammt gute Erklärung für das alles“, murmelte er in Bannions Richtung, ohne den Blick von der Tür zu nehmen. Ti Ma’Re stand neben ihnen im Halbdunkel. Ihre Flügel waren halb […]... mehr auf wortman.wordpress.com