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„Es ist nicht alles Gold was glänzt“ stänkert das alte Sprichwort moralinsauer, und gilt dennoch sicher und in besonderem Maße für unseren diesjährigen Jubilar, Leib- und Magen-Kurfürsten Max Emanuel. Gerade sein Glanz, für den der umtriebige Wittelsbacher lebenslang fast jedes politisch-militärische Wagnis einging, wirkt vor allem im Rückblick ... mehr auf residenz-muenchen-blog.de
… samt Gemahlin und Gefolge gab sich am Sonntag im Park des Neuen Schlosses Schleißheim bei München die Ehre. Seine Untertanen/innen konnten einen ganzen Tag lang lustwandeln, und dabei herrliche alte Kutschen, Menschen in wundervollen Kostümen aus der Barockzeit, dem Rokoko bis hin zum Biedermeier betrachten, sowie kunstvolle Dressur-Darbiet... mehr auf shelkagari.wordpress.com
… (1622 bis 1726), wegen der blauen Schärpe, die er in Gefechten stets trug, auch der Blaue König genannt, nicht so verschwenderisch und auch größenwahnsinnig gewesen wäre, dann würde es die Türkenstraße in München heutzutage wahrscheinlich gar nicht geben. Nachdem sein Vater, Kurfürst Ferdinand Maria, nicht unbedingt von Ehrgeiz geprägt gewe... mehr auf shelkagari.wordpress.com
Im letzten Beitrag aus der Residenz haben wir die wenigen erhaltenen Trümmer einer barocken Raumausstattung aus dem einstigen bayerischen Herrschersitz vorgestellt. Seien wir ehrlich: viel war es nicht, was da den Sturm der Zeiten überdauert hat – eine Menge historisches Fotomaterial und „einst war hier“ und „dort stand das“ sind nötig, di... mehr auf residenz-muenchen-blog.de
Nicht nur als emotionaler Politiker und lustvoller Bauherr ist unser diesjähriger Jubilar Kurfürst Max Emanuel (1661-1726) – vital und kaum gealtert – in die bayerische Landesgeschichte eingegangen. Sondern gleichfalls, glaubt man der willfährigen Göttin Fama, die in der Residenz, in Schleißheim oder Nymphenburg stets verliebt zu seinen Eh... mehr auf residenz-muenchen-blog.de
Eine große Freude innerhalb der Museumsarbeit und im täglichen Umgang mit den ausgestellten Kunstwerken ist es, Geschichten erzählen zu dürfen: Geschichten von den Menschen, die solch faszinierende und schöne Objekte einst schufen, von ihrem Leben und den Zeitumständen, die dazu führten, dass ein bestimmtes Kunstobjekt in dieser Form, in diesem ... mehr auf residenz-muenchen-blog.de
… Gegen Ende des 17. Jahrhunderts ernannte der kinderlose, spanische König Karl II., ein Habsburger, den Kurprinzen Joseph Ferdinand, ältester Sohn des bayerischen Kurfürsten Max Emanuel zu seinem Nachfolger und Erben. Doch der Bub verstarb völlig überraschend 1699 im Alter von sechs Jahren. Als im letzten Testament Karls II. ein Enkel des fr... mehr auf shelkagari.wordpress.com
30. Juni – Himmelfahrt – Vatertag! Zeit für die Herren der Schöpfung, mit Kumpels und Bier bepacktem Bollerwagen ins sommerliche Grün zu ziehen und sich gepflegt zu unterhalten – auch das kann eine Art Himmelfahrt sein! Und höchste Zeit ist es auch für die zugehörigen Söhne, sich mal wieder bei dem Alten Herrn zu melden. Dass das Band zwischen d... mehr auf residenz-muenchen-blog.de
War es nun ein falsch behandeltes Magengeschwür oder doch ein letzter Schlaganfall, der den finalen Vorhang über dieses barocke Lebens-Spektakel niederfallen ließ? „Umb 6 und 3 Viertl Uhr Abends“ des 26. Februars 1726 – heute vor 300 Jahren also – war es jedenfalls soweit: Am Ende eines zweimonatigen Krankenlagers mit Erbrechen und Bauchkrämpfen... mehr auf residenz-muenchen-blog.de
In der Wechselvitrine in Raum IX der Schatzkammer präsentieren wir in periodischen Abständen jeweils einzelne Objekte oder eine kleine zusammengehörige Gruppe aus unseren reichen Beständen, die wir besonders spannend finden und deshalb von unseren Besucherinnen und Besuchern gesondert unter die Lupe nehmen lassen wollen. Anhand dieser Beispiele ... mehr auf residenz-muenchen-blog.de
11. Juli 1715 – im Herzen des barocken München, in der heutigen Kaufinger und Neuhauser Straße, herrscht schon seit dem frühen Morgen Rummel: Zwischen Stadttor und Residenz reihen sich meterhohe Triumphbögen, geschmückte Monumente sowie beleuchtete Ehrenmale aus Holz, Gips und bemalter Leinwand. Gedränge, Jubel, Glockengeläute und wehende Fahnen... mehr auf residenz-muenchen-blog.de
Man kann nicht sagen, dass in der Residenz, dem jahrhundertelangen Hauptwohn- und Regierungssitz der katholischen Wittelsbacher, jemals ein Mangel an Kirchen oder Schlosskapellen herrschte: Schon im spätmittelalterlichen Vorgängerbau, der stetig weiter ausgebauten Neuveste, befanden sich neben der großen Georgskapelle kleinere Privatoratorien fü... mehr auf residenz-muenchen-blog.de