Tag benelux-lyrik
„Poesie blüht auf“ oder „Lyrik boomt“ titelt DLF Kultur. Dahinter verbirgt sich ein wunderbares Gespräch über die Vielfalt von aktueller Lyrik und Performance mit Felix Schiller. Unter den erwähnten Titeln und Empfehlungen findet sich auch die erlöschung von Nora Schramm. Den Beitrag kann man hier nachhören.... mehr auf parasitenpresse.wordpress.com
Die Schienbeine der Stadt präsentiert Texte von drei französischsprachigen Autor*innen aus Lothringen, Luxemburg und der Wallonie. Claire Gondor (F), Timotéo Sergoï (B) und Caroline Simon (LUX) nehmen in diesem Jahr am Printemps poétique transfrontalier teil, einer von der Kulturfabrik in Esch (LUX) ins Leben gerufenen alljährlichen Veranstaltungsr... mehr auf parasitenpresse.wordpress.com
Texte dauern. Manchmal dauert’s, bis Texte gelesen und besprochen werden. Das ist ganz im Sinne von Literatur im papiernen Medium. Der Band Dass ich dich so beschnuppere von Tom Nisse (von 2012) findet sich im Essay Alerte von Ludivine Jehin über den Luxemburger, in Brüssel lebenden Dichter wieder, erschienen jetzt in der Literaturbeilage zum... mehr auf parasitenpresse.wordpress.com
„Der ganze Band ist eine Art mehrdimensionaler semantischer, morphologischer und bildhafter Klettergarten“, schreibt Christoph Wenzel über eins: zum andern von Karin Fellner in der zweisprachigen und dreiländrigen Literaturzeitschrift Trimaran (2/2020). Das gute daran ist, dass es die Besprechung und das Gedicht Komische Symmetrie / Maf... mehr auf parasitenpresse.wordpress.com
Wörter, Lücken und ihre Kombination, das ist es, woraus die flämische Dichterin Ruth Lasters ihre Texte komponiert. „Als man mir erzählte, dass das Alphabet nur 26 Buchstaben besitze, wurde ich argwöhnisch, weil meine Mutter mir doch jeden Abend die Bücher von Roald Dahl vorlas und die Sätze darin jedes Mal ganz anders klangen“, sagte s... mehr auf parasitenpresse.wordpress.com
„Die Schienbeine der Stadt ist ein sehr lesenswertes Buch, facettenreiche Gedichte voller Nuancen, voller poetischer Kraft, wunderbar ins Deutsche übertragen von Odile Kennel und Jérôme Netgen“, schreibt Guy Helminger im Luxemburger Tageblatt über das Lesebuch mit neuer französischsprachiger Lyrik mit Texten von Claire Gondor, Timotéo S... mehr auf parasitenpresse.wordpress.com
„Lasters Texte klingen nach Spiel, das fällt den Klappentextern, Laudatoren (…) verlässlich ein, ein Hang ins Surreale, das mich das Büchlein im Regal neben ‚Hund und Mond‘ von Matthew Sweeney stellen ließe, wenn nicht die Kölner parasitenbände ihre Verwandtschaftsrechte durchsetzen“, schreibt Franz Hofner in einer Bes... mehr auf parasitenpresse.wordpress.com
Der zweisprachige Band kugelsichere dystopien von Els Moors, der zur Poetica in Köln erscheint, versammelt einige neue und einige ausgewählte ältere Gedichte und präsentiert so eine der interessantesten belgischen Dichterinnen der Jetztzeit. Die Übersetzung besorgte Christian Filips. Bei der Poetica, die heute in Köln beginnt, liest Els Moors bei d... mehr auf parasitenpresse.wordpress.com
„Es ist in jedem Fall faszinierend zu verfolgen, wie sie [die Gedichte] operieren; wie schnell in diesen Texten aus einer Ausgangssituation ein Verfahren wird, wie eine Idee fließend in einen Vollzug übergeht. Ja, diese Gedichte sind sogar faszinierend. Man durchläuft sie immer wieder, bzw. könnte man sagen: lässt sie immer wieder laufen, wie... mehr auf parasitenpresse.wordpress.com