Tag story
XI Hunderte Augen starrten sie an. Sie schwebten in der Dunkelheit des Nullpunkts, groß und klein, nah und fern zugleich und dann geschah etwas Seltsames. Sie blinzelten alle gleichzeitig. In diesem Augenblick kehrte das Licht zurück. Professor Elias Bergmann musste sich an einer Konsole festhalten. Die Kugel in der Mitte des Nullpunkts drehte sich... mehr auf wortman.wordpress.com
Der uralte Wächter antwortete sofort. „Gar nicht.“ Sie starrte ihn an. „Dann sag mir etwas Nützlicheres!“ Ugrudais goldene Augen ruhten auf ihr. „Du kannst die Verderbnis nicht besiegen.“ „Warum?“ „Weil sie eine Lücke füllt. Jeder Verlust. Jede Angst. Jede Schuld. Jede Sehnsucht.“ Er deutete auf die Amazonen. „Sie bekämpfen nicht die Verderbnis. Si... mehr auf brickfantasy.wordpress.com
Der uralte Wächter antwortete sofort. „Gar nicht.“ Sie starrte ihn an. „Dann sag mir etwas Nützlicheres!“ Ugrudais goldene Augen ruhten auf ihr. „Du kannst die Verderbnis nicht besiegen.“ „Warum?“ „Weil sie eine Lücke füllt. Jeder Verlust. Jede Angst. Jede Schuld. Jede Sehnsucht.“ Er deutete auf die Amazonen. „Sie bekämpfen nicht die Verderbnis. Si... mehr auf wortman.wordpress.com
Der Wind roch nach Meer. Mira zog ihre Kapuze tiefer ins Gesicht und schob ihr Fahrrad den schmalen Weg zum Hafen entlang. Es war noch früh, die Cafés stellten gerade ihre Stühle nach draußen, Fischer lösten die Taue ihrer Boote und Möwen kreisten kreischend über den Molen. Nur die Krähen waren still. Sie saßen überall […]... mehr auf wortman.wordpress.com
Ein Bild blitzte in Ti Ma’Res Kopf auf. Ein Turm, zwei Kriegerinnen mit Schwertern. Flügel, die im Sturm schlugen, ein Kampf auf Leben und Tod. Sie presste kurz die Zähne zusammen. Die Erinnerung verschwand wieder, doch ein Gefühl blieb. Sie kannte diese Frau und sie hatte mehr als einmal gegen sie gekämpft. „Du hast damals […]... mehr auf wortman.wordpress.com
IX Die zweite Chronometermaschine erhob sich langsam aus der Tiefe. Mit einem gewaltigen Dröhnen schoben sich uralte Zahnräder aus dem Boden des Zentralplatzes. Messingplatten klappten auf, Dampfwolken entwichen aus jahrhundertealten Ventilen und gewaltige Kolben setzten sich knarrend in Bewegung. Die Menschen wichen erschrocken zurück. Einige rann... mehr auf wortman.wordpress.com
Irgendwo, tief im Herzen Tharmans, wartete die Verderbnis darauf, erneut gerufen zu werden. Adamanta schwieg. Unter ihr tobte die Schlacht weiter, doch plötzlich wirkte alles kleiner, bedeutungsloser. Der Kampf war nicht unwichtig geworden, sondern ihr wurde klar, dass sie die ganze Zeit gegen die falsche Bedrohung gekämpft hatten. Nicht gegen Krea... mehr auf brickfantasy.wordpress.com
Irgendwo, tief im Herzen Tharmans, wartete die Verderbnis darauf, erneut gerufen zu werden. Adamanta schwieg. Unter ihr tobte die Schlacht weiter, doch plötzlich wirkte alles kleiner, bedeutungsloser. Der Kampf war nicht unwichtig geworden, sondern ihr wurde klar, dass sie die ganze Zeit gegen die falsche Bedrohung gekämpft hatten. Nicht gegen Krea... mehr auf wortman.wordpress.com
Der Regen fiel in feinen Linien aus dem Nachthimmel und verwandelte die Straßen von Camacord in glänzende, schwarze Bänder. Die Stadt wirkte ruhig. Ti Ma’Re wusste inzwischen, dass Ruhe nichts bedeutete. Ruhe bedeutete, dass jemand wartete. Sie bewegte sich über die Dächer der Stadt, lautlos wie ein Schatten. Von oben konnte sie die Straßen sehen, ... mehr auf wortman.wordpress.com
Sonntags erscheint ja immer ein neuer Teil der Chronometermaschine. Inzwischen bin ich mit der Geschichte fertig. Meine Frage: Würdet ihr auch einen Teil lesen, wenn er ca. doppelt so lang wäre wie jetzt? Wenn ja, dann würde ich immer zwei Kapitel ab dem nächsten Sonntag online stellen. Dann müsst ihr nicht ewig auf das Ende […]... mehr auf wortman.wordpress.com
Ballon Heißluftballon Brüder Montgolfier Paris · AVENTIN Storys · Von einem der sich aufmachte Weisheit...... mehr auf aventin.de
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VIII Die goldenen Augen öffneten sich lautlos. Sie waren gewaltig, größer als jedes Gebäude in Nivora. Sie blickten nicht auf die Gruppe, sondern durch sie hindurch. Als würden sie nicht Menschen sehen, sondern nur die Zeit selbst. Professor Elias Bergmann machte unwillkürlich einen Schritt zurück. „Was ist das?“ Der Uhrmacher schloss langsam seine... mehr auf wortman.wordpress.com
Und die Welt reagierte, oder besser die Realität selbst. Ein Stein der Mauer flackerte, für einen Augenblick löste er sich auf um kurz danach wieder zu erscheinen. So, als würde die Anwesenheit des Wesens die Schöpfung vergessen lassen, was sie sein sollte. „Das kann nicht sein“, flüsterte Ramana. „Doch“, sagte Ugrudai. „Ich habe es damals […... mehr auf brickfantasy.wordpress.com
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Und die Welt reagierte, oder besser die Realität selbst. Ein Stein der Mauer flackerte, für einen Augenblick löste er sich auf um kurz danach wieder zu erscheinen. So, als würde die Anwesenheit des Wesens die Schöpfung vergessen lassen, was sie sein sollte. „Das kann nicht sein“, flüsterte Ramana. „Doch“, sagte Ugrudai. „Ich habe es damals […... mehr auf wortman.wordpress.com
Die Frau stand langsam auf. Ihre Beine waren unsicher, doch sie fiel nicht. Sie breitete die Flügel ein Stück aus. Staub wirbelte vom Boden auf. „Warum habt ihr mich zurückgeholt?“, fragte sie. Die alte Frau ging langsam um sie herum, betrachtete sie wie ein Kunstwerk. „Weil die Welt sich wieder verändern wird“, sagte sie. „Weil […]... mehr auf wortman.wordpress.com
VII Die Welt zerfiel nicht, sie wurde umsortiert. Victor Marlow spürte zuerst ein Kribbeln in seinen Händen. Dann verschwanden die Geräusche der Stadt. Kein Wind, keine Stimmen, kein Ticken, einfach nichts. Es fühlte sich an, als wäre die gesamte Welt zwischen zwei Sekunden eingeklemmt worden. Plötzlich stand Marlow nicht mehr auf dem Zentralplatz.... mehr auf wortman.wordpress.com
Die antike Darstellung verweist auf Prokrustes und Theseus, deren Geschichte Friedrich Dürrenmatt als Gleichnis über...... mehr auf aventin.de
Die ersten Kryktha trafen die Mauern, dann die Türme, die Kriegerinnen. Schreie erfüllten die Luft. „Schilde über die Köpfe!“, brüllte Adamanta. Zu spät für viele. Die kleinen Kreaturen bissen nicht, sie stachen. Jeder Treffer hinterließ einen schwarzen Fleck auf Haut oder Rüstung und überall dort begann die Verderbnis zu wachsen. Ein Schrei ertönt... mehr auf brickfantasy.wordpress.com
Die ersten Kryktha trafen die Mauern, dann die Türme, die Kriegerinnen. Schreie erfüllten die Luft. „Schilde über die Köpfe!“, brüllte Adamanta. Zu spät für viele. Die kleinen Kreaturen bissen nicht, sie stachen. Jeder Treffer hinterließ einen schwarzen Fleck auf Haut oder Rüstung und überall dort begann die Verderbnis zu wachsen. Ein Schrei ertönt... mehr auf wortman.wordpress.com
VI Der Herzschlag war überall zugleich und gerade deshalb erschreckend. Er durchdrang die Straßen, die Gebäude, die Luft und die Menschen selbst. Für einen kurzen Augenblick wurde alles schwarz, dann öffnete Inspektor Victor Marlow die Augen. Er lag in einem ganz gewöhnliches Bett, Sonnenlicht fiel durch halb geöffnete Vorhänge, irgendwo in der Fer... mehr auf wortman.wordpress.com
Franz Kafka · Schriftsteller · Prag · Literatur · AVENTIN Storys · Von einem der...... mehr auf blog.aventin.de
Goldene Linien schossen von Ugrudais Füßen aus über den Boden. Sie breiteten sich durch die Straßen der Feste aus, krochen über Mauern und Türme, bis sie die alten Runen erreichten, die vor Jahrhunderten in die Steine von Saphadkhagul gemeißelt worden waren. Eine nach der anderen erwachten die Runen. Die Feste antwortete. Ein tiefes Grollen ging [&... mehr auf brickfantasy.wordpress.com
Goldene Linien schossen von Ugrudais Füßen aus über den Boden. Sie breiteten sich durch die Straßen der Feste aus, krochen über Mauern und Türme, bis sie die alten Runen erreichten, die vor Jahrhunderten in die Steine von Saphadkhagul gemeißelt worden waren. Eine nach der anderen erwachten die Runen. Die Feste antwortete. Ein tiefes Grollen ging [&... mehr auf wortman.wordpress.com
Das Motelzimmer war dunkel, nur eine kleine Lampe brannte auf dem Tisch. Der grauhaarige Mann saß auf einem Stuhl und betrachtete die Karte, die vor ihm lag. Darauf waren mehrere Orte markiert, nicht nur Camacord, sondern Städte, Häfen, Flughäfen, sogar Militärbasen. Die Tür öffnete sich, und einer seiner Männer trat ein. „Wir haben sie heute [R... mehr auf wortman.wordpress.com
V Das Geräusch zerspringenden Glases hallte durch ganz Nivora. Millionen von Scherben regneten auf die Straßen herab. Doch sie fielen nicht zu Boden, sie blieben mitten in der Luft stehen, als hätte eine unsichtbare Hand beschlossen, dass selbst die Schwerkraft nicht mehr gelten sollte. Professor Elias Bergmann hob schützend den Arm vor sein Gesich... mehr auf wortman.wordpress.com
Huhn Hahn Gockel Wandmalerei Italien Marmor Antik · AVENTIN Storys · Von einem der sich...... mehr auf aventin.de
Hinter ihr erklangen schwere Schritte. Ugrudai folgte ihr und jeder seiner Tritte ließ den Tempel erbeben. Als Adamanta die Oberwelt erreichte, schaute sie sofort zum Tor. Das Nordtor hielt noch aber tiefe Risse durchzogen das uralte Holz und die eisernen Beschläge waren verbogen. Dahinter hämmerte etwas dagegen. Immer wieder. Die Amazonen standen ... mehr auf brickfantasy.wordpress.com
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Hinter ihr erklangen schwere Schritte. Ugrudai folgte ihr und jeder seiner Tritte ließ den Tempel erbeben. Als Adamanta die Oberwelt erreichte, schaute sie sofort zum Tor. Das Nordtor hielt noch aber tiefe Risse durchzogen das uralte Holz und die eisernen Beschläge waren verbogen. Dahinter hämmerte etwas dagegen. Immer wieder. Die Amazonen standen ... mehr auf wortman.wordpress.com
Wir schreiben den April 2011. Die Tech-Welt befindet sich in einem gewaltigen Umbruch, und der Krieg um die Vorherrschaft findet nicht nur in den Rechenzentren statt, sondern direkt in den Einkaufszentren. Wenn man sich das erste Bild (photo.jpg) ansieht, könnte man auf den ersten Blick meinen, man stünde vor einem Apple Store. Die helle, offene [&... mehr auf ipadblog.de
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Eine Stunde später saß Mallory in Bannions Arbeitszimmer und warf seinen Sheriffstern auf den Tisch. „Suspendiert“, sagte er. „Ich bin offiziell raus.“ Bannion setzte sich ihm gegenüber. „Dann hatten wir recht. Sie kontrollieren alles.“ „Ja“, sagte Mallory. „Und sie suchen etwas. Oder jemanden. Und ich glaube, wir wissen beide wen.“ In diesem Momen... mehr auf wortman.wordpress.com
Jeder Apple-Nutzer kennt es: Die Farbenspiele in der Nachrichten-App auf dem iPhone oder iPad. Einmal leuchten die Sprechblasen im vertrauten Blau, beim nächsten Kontakt plötzlich im klassischen Grün. Oft wird das im Alltag nur als optisches Detail oder als Indikator dafür wahrgenommen, ob das Gegenüber ebenfalls ein Apple-Gerät nutzt. Doch hinter ... mehr auf ipadblog.de
Bank Sitzbank Park Baum Rasen Öffentlichkeit · AVENTIN Storys · Von einem der sich aufmachte...... mehr auf blog.aventin.de
Bergmann sah sich um. „Hören Sie das?“ Marlow nickte. „Seit der Maschine aktiviert wurde.“ Helena blieb plötzlich stehen. Ihr Blick fiel auf den großen Uhrenturm am Zentralplatz. Etwas stimmte nicht. Die Zeiger bewegten sich aber nicht gemeinsam. Der Stundenzeiger lief vorwärts, der Minutenzeiger rückwärts und der Sekundenzeiger sprang unkontrollie... mehr auf wortman.wordpress.com
Prolog Redet auf mich ein. Ich habe schon vor einiger Zeit aufgehört, euch zuzuhören. Der Funke eines Interesse ist unter der Last eurer Informationen erloschen. Du bist dein einzig wildes Wesen. Behandle dich entsprechend! Erste Strophe Die Kunst des Menschen ist tot. Es lebe die Kunst der Maschinen. Die menschliche Aufmerksamkeit wurde im Interne... mehr auf lichtbildprophet.de