Tag nivora
XI Hunderte Augen starrten sie an. Sie schwebten in der Dunkelheit des Nullpunkts, groß und klein, nah und fern zugleich und dann geschah etwas Seltsames. Sie blinzelten alle gleichzeitig. In diesem Augenblick kehrte das Licht zurück. Professor Elias Bergmann musste sich an einer Konsole festhalten. Die Kugel in der Mitte des Nullpunkts drehte sich... mehr auf wortman.wordpress.com
IX Die zweite Chronometermaschine erhob sich langsam aus der Tiefe. Mit einem gewaltigen Dröhnen schoben sich uralte Zahnräder aus dem Boden des Zentralplatzes. Messingplatten klappten auf, Dampfwolken entwichen aus jahrhundertealten Ventilen und gewaltige Kolben setzten sich knarrend in Bewegung. Die Menschen wichen erschrocken zurück. Einige rann... mehr auf wortman.wordpress.com
Sonntags erscheint ja immer ein neuer Teil der Chronometermaschine. Inzwischen bin ich mit der Geschichte fertig. Meine Frage: Würdet ihr auch einen Teil lesen, wenn er ca. doppelt so lang wäre wie jetzt? Wenn ja, dann würde ich immer zwei Kapitel ab dem nächsten Sonntag online stellen. Dann müsst ihr nicht ewig auf das Ende […]... mehr auf wortman.wordpress.com
VIII Die goldenen Augen öffneten sich lautlos. Sie waren gewaltig, größer als jedes Gebäude in Nivora. Sie blickten nicht auf die Gruppe, sondern durch sie hindurch. Als würden sie nicht Menschen sehen, sondern nur die Zeit selbst. Professor Elias Bergmann machte unwillkürlich einen Schritt zurück. „Was ist das?“ Der Uhrmacher schloss langsam seine... mehr auf wortman.wordpress.com
Falls jemandem die Überschrift bekannt vorkommt, es ist die Stadt aus meiner Geschichte „Die Chronometermaschine“. Ich hatte ChatGPT einen Ausschnitt gegeben und gesagt, ich hätte gerne ein schwarzweißes Bild im Comic Style. Ist irgendwie richtig cool geworden. Zum Lesen klick HIER. Idee: © T.R. aka Wortman Erstellt mit: ChatGPT... mehr auf wortman.wordpress.com
VII Die Welt zerfiel nicht, sie wurde umsortiert. Victor Marlow spürte zuerst ein Kribbeln in seinen Händen. Dann verschwanden die Geräusche der Stadt. Kein Wind, keine Stimmen, kein Ticken, einfach nichts. Es fühlte sich an, als wäre die gesamte Welt zwischen zwei Sekunden eingeklemmt worden. Plötzlich stand Marlow nicht mehr auf dem Zentralplatz.... mehr auf wortman.wordpress.com
VI Der Herzschlag war überall zugleich und gerade deshalb erschreckend. Er durchdrang die Straßen, die Gebäude, die Luft und die Menschen selbst. Für einen kurzen Augenblick wurde alles schwarz, dann öffnete Inspektor Victor Marlow die Augen. Er lag in einem ganz gewöhnliches Bett, Sonnenlicht fiel durch halb geöffnete Vorhänge, irgendwo in der Fer... mehr auf wortman.wordpress.com
V Das Geräusch zerspringenden Glases hallte durch ganz Nivora. Millionen von Scherben regneten auf die Straßen herab. Doch sie fielen nicht zu Boden, sie blieben mitten in der Luft stehen, als hätte eine unsichtbare Hand beschlossen, dass selbst die Schwerkraft nicht mehr gelten sollte. Professor Elias Bergmann hob schützend den Arm vor sein Gesich... mehr auf wortman.wordpress.com
Bergmann sah sich um. „Hören Sie das?“ Marlow nickte. „Seit der Maschine aktiviert wurde.“ Helena blieb plötzlich stehen. Ihr Blick fiel auf den großen Uhrenturm am Zentralplatz. Etwas stimmte nicht. Die Zeiger bewegten sich aber nicht gemeinsam. Der Stundenzeiger lief vorwärts, der Minutenzeiger rückwärts und der Sekundenzeiger sprang unkontrollie... mehr auf wortman.wordpress.com
IV Eine unnatürliche Kälte breitete sich im Labor aus. Professor Bergmann starrte auf die Anzeige der Chronometermaschine. DER UHRMACHER HAT NIVORA BETRETEN. Die Buchstaben leuchteten für einen Augenblick auf, bevor sie wieder verschwanden. Inspektor Victor Marlow trat näher an das Kontrollpult. „Wer oder was ist der Uhrmacher?“ Helena Falk antwort... mehr auf wortman.wordpress.com
Marlow runzelte die Stirn. „Das ergibt keinen Sinn.“ Die Frau sah ihn an. „Natürlich nicht.“ Sie zeigte auf Marlow. „Victor Marlow. Direktion für Nationale Stabilität. Geboren am 14. Februar. Früherer Pilot der Luftflotte, später Ermittler.“ Marlows Gesicht wurde ernst. „Woher wissen Sie das alles?“ „Weil ich aus Ihrer Zukunft komme.“ „Das ist verr... mehr auf wortman.wordpress.com
„Sie behaupten also, die Zukunft existiert bereits?“ „Nicht nur eine.“ Der Professor deutete auf den Kern. „Tausende.“ Für einen Moment wurde es still. Dann begann die Maschine anders zu klingen. Tick. Tick. Tack. Bergmann blieb stehen und sein Gesichtsausdruck verändere sich. Er trat an ein Kontrollpult. Ein Zeiger bewegte sich unruhig, eine Vakuu... mehr auf wortman.wordpress.com
I Über der Stadt Nivora spannte sich ein schwerer, grauer Himmel. Riesige Zeppeline glitten lautlos zwischen hohen Fabrikschornsteinen und stählernen Funkmasten hindurch. Unter ihnen verliefen breite Straßen aus dunklem Pflasterstein, auf denen motorisierte Kutschen, dampfbetriebene Omnibusse und vereinzelte Fahrräder mit Messinglampen unterwegs wa... mehr auf wortman.wordpress.com
Für die Geschichte „Die Chronometermaschine“ habe ich zwei Cover erstellt. Mir gefallen beide sehr gut. Persönlich bin ich eher bei Cover Nr. 1. Welches Cover würdet ihr denn eher bevorzugen? Idee: © T.R. aka Wortman Erstellt mit: ChatGPT... mehr auf wortman.wordpress.com
III Das Auge verschwand so plötzlich, wie es erschienen war. Mit einem metallischen Klicken schloss sich das Messingherz der Chronometermaschine wieder. Im Labor herrschte vollkommene Stille. Niemand sprach oder bewegte sich.Nur das Ticken der Maschine war geblieben. Tick. Tick. Tick. Inspektor Victor Marlow starrte auf den Apparat. „Sagen Sie mir ... mehr auf wortman.wordpress.com
II Die Dunkelheit hielt nur wenige Sekunden an. Doch für alle Anwesenden fühlte sie sich deutlich länger an. Als die Lampen wieder aufflackerten, hatte sich etwas verändert. Professor Elias Bergmann bemerkte es sofort. Das Labor war stiller geworden. Selbst die gewaltigen Dampfleitungen in den Wänden, die sonst ununterbrochen rauschten und zischten... mehr auf wortman.wordpress.com
Der Inspektor näherte sich der Maschine als plötzlich die Luft zu flimmern begann. Ein Bild entstand. Es zeigte dasselbe Labor aber zerstört. Metallträger ragten aus den Wänden , überall Trümmer und mittendrin stand Marlow. Älter mit grauen Haaren und einer tiefen Narbe über seiner rechten Wange. Er blickte direkt zu seinem jüngeren Ich. „Fass die ... mehr auf wortman.wordpress.com