Tag die_stadt_unter_der_haut
Auf ihren Handys erschien gleichzeitig eine Nachricht. Es war nur ein Satz: Kommt in den Park! Lena, Tomás und Mira trafen sich zum ersten Mal gemeinsam im Park. Der alte Mann saß bereits auf einer Bank. „Wer sind Sie?“, fragte Lena direkt. Der alte Mann lächelte. „Niemand Besonderes.“ „Das beantwortet die Frage nicht.“ „Doch“, sagte […]... mehr auf wortman.wordpress.com
Der Morgen begann mit Nebel. Nicht gewöhnlichem Nebel. Er lag nicht über der Stadt, sondern zwischen ihr. Lena bemerkte es sofort. Die Häuser standen an ihren gewohnten Plätzen. Die Menschen gingen zur Arbeit. Fahrräder fuhren vorbei. Doch zwischen den Gebäuden bewegten sich graue Schleier, als würden unsichtbare Ströme durch die Straßen fließen. S... mehr auf wortman.wordpress.com
Nur das flackernde Neonlicht der Reklametafel draußen fiel durch die Jalousien. Tomás saß angezogen auf der Bettkante, die Hände zwischen den Knien. Er hatte seit Tagen kaum geschlafen. Die Stadt klang nachts anders und zu viele Geräusche in den Wänden. Er hob langsam den Blick, sein Schatten lag langgezogen auf dem Boden. Tomás stand auf. […... mehr auf wortman.wordpress.com
Die Schule wirkte zu eng, zu still. Lena lief durch den Hauptflur, während Gespräche dumpf und fern klangen. Als wäre Wasser zwischen ihr und der Welt. Dann sah sie es: Am Ende des Flurs fehlte die Wand. Dort, wo eigentlich die Fensterfront sein sollte, bewegte sich Wasser. Nicht draußen, sondern im Flur. Wellen rollten langsam […]... mehr auf wortman.wordpress.com
In der Nacht, in der die Stadt zum ersten Mal atmete, konnte Lena nicht schlafen. Das Meer klang anders. Normalerweise war es ein fernes, gleichmäßiges Rollen. Doch heute klang es, als würde sich etwas Großes unter der Oberfläche drehen. Lena saß auf dem Fenstersims ihres Zimmers und drückte die Stirn gegen das kalte Glas. Unten […]... mehr auf wortman.wordpress.com
In ihrer Stadt erscheinen plötzlich Räume aus der Vergangenheit. Doch je tiefer Lena in diese Welt aus Erinnerungen eindringt, desto klarer wird: Die Stadt lebt – und sie beginnt sich zu erinnern. Die Straße war leer. Der Regen hatte aufgehört und die Laternen spiegelten sich auf dem nassen Asphalt. Lena stand mitten auf der Kreuzung […]... mehr auf wortman.wordpress.com