Tag ordo_noctis
Der Regen fiel in feinen Linien aus dem Nachthimmel und verwandelte die Straßen von Camacord in glänzende, schwarze Bänder. Die Stadt wirkte ruhig. Ti Ma’Re wusste inzwischen, dass Ruhe nichts bedeutete. Ruhe bedeutete, dass jemand wartete. Sie bewegte sich über die Dächer der Stadt, lautlos wie ein Schatten. Von oben konnte sie die Straßen sehen, ... mehr auf wortman.wordpress.com
Die Frau stand langsam auf. Ihre Beine waren unsicher, doch sie fiel nicht. Sie breitete die Flügel ein Stück aus. Staub wirbelte vom Boden auf. „Warum habt ihr mich zurückgeholt?“, fragte sie. Die alte Frau ging langsam um sie herum, betrachtete sie wie ein Kunstwerk. „Weil die Welt sich wieder verändern wird“, sagte sie. „Weil […]... mehr auf wortman.wordpress.com
Das Motelzimmer war dunkel, nur eine kleine Lampe brannte auf dem Tisch. Der grauhaarige Mann saß auf einem Stuhl und betrachtete die Karte, die vor ihm lag. Darauf waren mehrere Orte markiert, nicht nur Camacord, sondern Städte, Häfen, Flughäfen, sogar Militärbasen. Die Tür öffnete sich, und einer seiner Männer trat ein. „Wir haben sie heute [R... mehr auf wortman.wordpress.com
Eine Stunde später saß Mallory in Bannions Arbeitszimmer und warf seinen Sheriffstern auf den Tisch. „Suspendiert“, sagte er. „Ich bin offiziell raus.“ Bannion setzte sich ihm gegenüber. „Dann hatten wir recht. Sie kontrollieren alles.“ „Ja“, sagte Mallory. „Und sie suchen etwas. Oder jemanden. Und ich glaube, wir wissen beide wen.“ In diesem Momen... mehr auf wortman.wordpress.com
Sheriff Mallory saß an seinem Schreibtisch und starrte auf die Akte vor sich. Drei Tote im Wald, ein Holzfäller auf der Bergstraße. Keine Tatwaffe, keine Tierspuren, nur Fußabdrücke von kleinen nackten Füßen, die einfach im Nichts endeten. Dazu bewaffnete Männer in seiner Stadt, gegen die er nichts in der Hand hatte. Es klopfte an seiner […]... mehr auf wortman.wordpress.com
Die Nacht war kühl, und Nebel zog vom Wald herüber in Richtung Stadt. Vom Dach eines Hauses aus blickte Ti Ma’Re auf das Motel. Mehrere Fenster waren beleuchtet, Schatten bewegten sich dahinter, Autos standen auf dem Parkplatz. Doch sie wusste, dass diese Männer alles andere als unauffällig waren. Sie hockte reglos am Rand des Daches, […]... mehr auf wortman.wordpress.com