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Wacher Ästhet des Dokumentarfilms – Eine Laudatio auf Dietrich Schubert 03.01.2026 06:00:27

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Ergänzt um einige illustrierende Bilder findet sich hier die Schriftfassung der Laudatio, die ich am 19.11.2025 im Jülicher Kulturbahnhof auf Dietrich Schubert halten durfte. Anlass war die Verleihung des Preises für Zivilcourage, Solidarität und Toleranz der Jülicher Gesellschaft gegen das Vergessen und für die Toleranz e.V., die sich um eine lebe... mehr auf eskalierende-traeume.de

Ich schau mich um und seh‘ nur Ruinen – Nieder mit den Deutschen (1984) 08.04.2024 16:35:49

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Ich schau mich um und seh‘ nur Ruinen Vielleicht liegt es daran, dass mir irgendetwas fehlt Ich warte darauf, dass du auf mich zukommst Vielleicht merk‘ ich dann, dass es auch anders geht (Fehlfarben – Paul ist tot) Bartholomäus-Schink-Straße, 1984 „Köln-Ehrenfeld, Hüttenstraße.“ Alles grau in grau, Endlosschleifen um ... mehr auf eskalierende-traeume.de

Dietrich Schubert – Die Stilistik des Erinnerns: Ein blindes Pferd darf man nicht belügen (1992) 06.08.2020 17:00:13

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In Gänze untypisch für den des über das Chronistische Hinausgehenden zumeist abholden Dokumentarregisseur Dietrich Schubert beginnt “Ein blindes Pferd darf man nicht belügen” mit einem Reenactment, das vergleichbare Neubeschreitungen des vor Jahrzehnten bereits Durchschrittenen in “Kriegsjahre in der Eifel” (1989) dadurch tr... mehr auf eskalierende-traeume.de

100 deutsche Lieblingsfilme #64: Nicht verzeichnete Fluchtbewegungen oder: Wie die Juden in der West-Eifel in die Freiheit kamen (1990) 21.05.2019 00:00:16

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Am Anfang des Kinos war das Licht und es lehrte den Menschen sehen, den Blick solange feinzustellen, bis ihm die nunmehr schwieligen Augen in ihren Höhlen erstarren. Zu Sehen, gründlich, gebrochen und neujustiert, allumfassend, unter Zuhilfenahme der Bogenlampen, Kondensoren, Blenden des Projektors, das ist ein Verwundbarkeit stiftender Akt, in all... mehr auf eskalierende-traeume.de

100 deutsche Lieblingsfilme #77: Der Traum lebt mein Leben zu Ende (2011) 29.04.2022 14:00:39

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Vergangene Existenz aus der kinematographischen Bewegung neu gedacht, nachempfunden im räumlichen Versuch: Die Kamera schwenkt besonnen wie der Sprachfluss der Poeten, kreiselt den Heimatlosen gleich umher, findet Halt und zerrt sich an einem Grabstein empor. Mit Mut in der Tasche wandert sie verschlungene Pfade nach und zögert doch, sie zu Ende zu... mehr auf eskalierende-traeume.de

Die Autonomie der Bilder in Dietrich Schuberts “Köln 5 Uhr 30 / 13 Uhr 30 / 21 Uhr 30” (2013) 27.07.2020 21:00:37

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Die bislang letzte Regiearbeit des Eifler Dokumentarästheten Dietrich Schubert erreichte 2013 in einer Zeit die Leinwände, die schon zu den Ausläufern der zunehmenden sinnlichen Vereinheitlichung des Dokumentarfilmes und nahezu völligen Einstellung breitenwirksamen Dokumentarkinos aus deutscher Produktion gehörte. Was einmal die dem Experimentalfil... mehr auf eskalierende-traeume.de

Dietrich Schubert – Die Stilistik des Erinnerns: Nachforschungen über die Edelweißpiraten (1980) 12.08.2019 00:00:55

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“Köln-Ehrenfeld, Hüttenstraße”, proklamiert Dietrich Schubert, das künstlich verlängerte Auge auf den Tunnel unterhalb einer Bahnbrücke gewandt. Ein Auto durchfährt das Schwarz inmitten des hellen Tageslichtes – nun setzt sich auch die Kamera in Bewegung, während auf der Tonspur die ersten Takte Víctor Jaras “Cai Cai Vilú... mehr auf eskalierende-traeume.de

Dietrich Schubert – Die Stilistik des Erinnerns: Kriegsjahre in der Eifel (1989) 20.09.2018 12:50:21

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Aufblende – ein Auto wühlt sich einsam durch die verschneiten Straßen Rescheids, nie versiegende Verwehungen lassen den Blick durch die Frontscheibe ins Ungewisse drängen, es plärrt eine alte Rede, der Sprechern des dritten Reiches so eigene, auch Panzerglas zerschneidende Duktus von der Leinwand. Ist sie Erinnerung, dröhnt sie aus dem Autora... mehr auf eskalierende-traeume.de