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Das vermeintliches Abschiedswerk „The Fall Off“ von J. Cole ist ein ehrgeiziges Doppelalbum, das den Rapper als ewigen Selbstzweifler zeigt. Er setzt sein gesamtes Erbe auf eine Karte. Die Struktur spiegelt seine Heimatstadt Fayetteville wider, deren Vorwahl „910“ Pate für das Konzept stand. Cole teilt das Album in zwei Hälften: Disc 29 und Disc 39... mehr auf whudat.de
„Backward“ von Jordan Ward beginnt in einem Moment der Ernüchterung, nicht im Aufbruch. Jordan Ward steht in einem Leben, um das er gebetet hat, und erkennt es trotzdem kaum wieder. Die Ziele sind klar formuliert, doch die Wege dahin verlieren sich im Halbdunkel. Land in Georgia, ein zukünftiger Sohn, das Ende eines väterlichen Zyklus – all das ble... mehr auf whudat.de
Mit Passion betritt Terrace Martin ein neues Kapitel. Das Album wirkt bewusst entschleunigt und stellt Emotion vor Effizienz. Statt Trends zu bedienen, vertraut Martin auf musikalische Substanz, auf echte Instrumente und auf Songs, die atmen dürfen. Das Ergebnis ist ein Werk, das Nähe sucht und Zeit verlangt. Terrace Martin x Passion – Ein Al... mehr auf whudat.de
Seit dem Umzug nach Marbella im Jahr 2016 hat sich eine leise, aber feste Konstante etabliert: Die jährliche Marbs Playlist ist kein Projekt, sondern ein Zustand. Sie wächst parallel zum Alltag an der Costa del Sol und spiegelt Stimmungen, Routinen und innere Bewegungen wider. Was einst bei Apple Music begann, lebt seit 2018 bei Spotify weiter und ... mehr auf whudat.de
Mit „e.t.d.s. A Mixtape by .idk.“ legt IDK ein Projekt vor, das weniger Album als Aktenordner ist. Fünfzehn Tracks, die wie Beweisstücke funktionieren, eröffnet von einem Gefängnis-Collect-Call aus Maryland, inklusive der automatisierten Ansage, dass alles mitgehört wird, schon dieser Einstieg setzt den Ton. Alles steht unter Vorbehalt,... mehr auf whudat.de
Mit 656 meldet sich Roc Marciano zurück an den Ort, den er nie wirklich verlassen hat. Hinter dem Mic, hinter den Boards und mit jener Gelassenheit, die nur Künstler ausstrahlen, die niemandem mehr etwas beweisen müssen. Während viele Rap-Veteranen ihre Fanbases mit risikofreien Releases bedienen, zieht Roc Marciano weiterhin den Kopf unter Wasser.... mehr auf whudat.de
Kurz vor dem erwarteten Album The Fall Off überrascht J. Cole mit einem Mixtape, das weniger Promo als Standortbestimmung ist. Birthday Blizzard ’26 erscheint ohne großes Vorabmarketing, wirkt aber keineswegs beiläufig. Es ist ein bewusst gesetztes Zeichen, das zeigt, wo J. Cole künstlerisch steht und wohin die Reise gehen soll. Dass dieses Tape ex... mehr auf whudat.de
Auf It Could Be Worse bittet Samm Henshaw die Liebe gleichzeitig zu bleiben und ihm nicht weh zu tun. Dieser innere Widerspruch ist kein stilistischer Kniff, sondern der ehrlichste Kern des Albums. Aufgewachsen im südlondoner Gospel-Umfeld seines Vaters, hat Henshaw früh gelernt, Schmerz mit Ermutigung zu überziehen und selbst Brüche in etwas Verw... mehr auf whudat.de
Als DJ Harrison unerwartet im Krankenhaus landete, veränderte sich sein Verhältnis zur Zeit grundlegend. Eine starke Medikamentenreaktion verlängerte den Aufenthalt und aus einem kurzen Einschnitt wurde eine Phase des Wartens. In dieser Zeit entstand keine Angststarre, sondern ein intensives Verlangen nach Ausdruck. Die Vorstellung kommender Musik ... mehr auf whudat.de
Mit Vacancy legt Ari Lennox ihr drittes Studioalbum vor, zugleich das erste nach dem Abschied von Dreamville. Der Wechsel zu Interscope wirkt dabei weniger wie ein Neuanfang als wie eine kontrollierte Öffnung. Ari Lennox nutzt neue Freiheiten, bleibt aber emotional in bekannten Mustern verhaftet. Vacancy klingt warm, hochwertig und bewusst reduzier... mehr auf whudat.de
Der Jahresanfang ist oft laut, fordernd und voller Vorsätze. Doch dieser „Collected Compositions“-Mix 006 setzt bewusst einen anderen Akzent und entscheidet sich für Ruhe, Wärme und fließende Grooves. Statt großer Gesten dominieren hier Zurückhaltung, Detailarbeit und ein Gespür für Atmosphäre, das sich langsam entfaltet. Der Mix wirkt ... mehr auf whudat.de
Als Harrison Robinson 2019 in seinem Studio in Toronto an neuer Musik arbeitete, entstand der bewusste Wunsch nach einer Rückkehr zu den eigenen künstlerischen Wurzeln. Nicht Perfektion oder Erwartungshaltungen sollten den Ton angeben, sondern das, was sich für ihn selbst schön und stimmig anfühlt. Genau aus diesem Impuls heraus formierte sich die ... mehr auf whudat.de
Die Playlist „Tonight, Your Mind Is At Peace“ oder auch „Your Chill Place“ von Mylesxiety versteht sich nicht als bloße Sammlung von Tracks, sondern als bewusst gestalteter Zustand. Sie richtet sich an Menschen, die Ruhe suchen, und sie setzt genau dort an, wo der Alltag oft überfordert. In einer Zeit permanenter Reizüberflutung bietet ... mehr auf whudat.de
Wenn der Beat wie eine alte Schallplatte atmet, weiß man: Wun Two war am Werk. Auf Broke Mega Glass trifft der deutsche Lo-Fi-Veteran Wun Two auf den D.C.-MC Rahiem Supreme, und was hier passiert, ist weit mehr als nur eine transatlantische Kollaboration. Es ist ein Treffen zweier Welten, die dieselbe Sprache sprechen – die der Reduktion, der Textu... mehr auf whudat.de
Seit Jahren sind SAULT das große Mysterium der britischen Musikszene. Keine Interviews, keine Pressefotos, keine Gesichter. Nur die Musik – roh, ehrlich, gemeinschaftlich. Hinter der anonymen Fassade steht Produzent Inflo, umgeben von wechselnden Mitwirkenden wie Cleo Sol oder Melissa Young. Das Kollektiv versteht seine Kunst als gemeinsames Gut, n... mehr auf whudat.de
2025 war kein Jahr der großen Erschütterungen, sondern eines der Konzentration. Viele der stärksten Alben verzichteten bewusst auf Effekte und Dringlichkeit. Stattdessen dominierten Reife, handwerkliche Klarheit und ein spürbares Vertrauen in die eigene Stimme. Diese Auswahl zeigt ein Jahr, in dem sich Hip-Hop, Soul und verwandte Spielarten weniger... mehr auf whudat.de
Nach der traumhaft-meditativen EP Alma’s Cove legen Yuuf mit Mt. Sava eine spirituelle Schwester nach – diesmal nicht für die Strandtage, sondern für die endlosen Weiten der Wüste. Die neue EP, veröffentlicht auf Technicolour, einem Imprint von Ninja Tune, besteht aus sechs instrumentalen Stücken, die sich klanglich zwischen psych-rockigem Handpan-... mehr auf whudat.de
Fünf Jahre sind eine lange Zeit, besonders in einer schnelllebigen Szene. Doch genau diese Zeitspanne verleiht Lunar Flow & Sunwave Sessions seine besondere Tiefe, denn hier ist nichts überstürzt oder kalkuliert entstanden, sondern gewachsen. Midan und AHNAMUSICA kehren nach ihrem Debüt „Origami Skizzen“ mit einem Album zurück, das... mehr auf whudat.de
Gospel, Soul, Blues, Rock und Funk waren nie sauber getrennte Welten, sondern immer fließende Übergänge. Große Stimmen wie Aretha Franklin, Tina Turner oder Sam Cooke fanden ihre Kraft zuerst in der Kirche, bevor sie weltliche Bühnen eroberten. Robert Finley steht genau in dieser Tradition, allerdings mit einer ungewöhnlichen Biografie und einer sp... mehr auf whudat.de
Mit „12 Days“ veröffentlicht Tyler Daley ein Album, das sich bewusst gegen klassische Release-Logiken stellt. Statt eines gebündelten Drops erschien an zwölf aufeinanderfolgenden Tagen jeweils ein neuer Track, beginnend am 13.12., wie ein musikalischer Adventskalender für Geduldige. Dieses Format ist kein Gimmick, sondern spiegelt Daleys Haltung wi... mehr auf whudat.de
Mit „Snow, Vol. 10“ setzt Wun Two eine der beständigsten Instrumental-Reihen der letzten Dekade fort. Seit 2013 erscheint die „Snow“-Serie fast wie ein inoffizieller Jahreszeitenwechsel, und auch der zehnte Teil folgt keiner Marketinglogik, sondern einem inneren Rhythmus. Sobald die Tage kürzer werden, taucht Wun Two ab und liefert Musik, die nicht... mehr auf whudat.de
Mit The Sirens legt SHOLTO sein bislang emotional ambitioniertestes Album vor, und zugleich sein dichtestes. Die Platte bewegt sich zwischen Begehren und Zweifel, Nähe und Rückzug, Mythos und persönlicher Erfahrung. Alte Erzählungen treffen hier auf innere Unruhe, während Schönheit und Gefahr permanent nebeneinander existieren. The Sirens wirkt dab... mehr auf whudat.de
Wenn das Jahr sich dem Ende nähert, entsteht oft Raum für Rückschau und innere Klärung. Somewhere In Between trifft genau diesen Zustand. Dominic „DoomCannon“ Canning zeichnet darauf ein musikalisches Selbstporträt zwischen Vergangenheit und Möglichkeit. Das Album erschien auf dem renommierten Londoner Label Jazz re:freshed. Es bewegt sich bewusst ... mehr auf whudat.de
Mit To Love A Phantom melden sich Verb T und Produzent Vic Grimes eindrucksvoll zurück. Der Londoner MC veröffentlicht hier sein 14. Studioalbum und knüpft damit an frühere Höhen an. Als Mitglied von The Four Owls bleibt Verb T eine feste Größe im UK-Underground, doch seine Solodiskografie zeigt seit Jahren unterschiedliche Phasen. Nach eher durchw... mehr auf whudat.de
Conway the Machine meldet sich mit „You Can’t Kill God With Bullets“ zurück und liefert ein weiteres kraftvolles Album, das seine Langlebigkeit im Rap-Game unterstreicht. Der Titel spricht Bände: Es geht um Überlebenswille, innere Stärke und den Widerstand gegen die dunklen Seiten des Lebens. Conway zeigt uns einmal mehr, warum er zu de... mehr auf whudat.de
Nas und DJ Premier zählen seit den Neunzigern zu den prägendsten Kräften des Hip-Hop, weil beide Künstler klare Visionen verfolgen und ihre eigenen Traditionen ernst nehmen. Die Idee eines gemeinsamen Albums schwebte seit vielen Jahren durch die Szene und erzeugte einen Mythos, der durch Interviews und Andeutungen immer weiter wuchs. Light Years er... mehr auf whudat.de
Emile Martinez legt mit „Lamad“ ein Debüt vor, das sofort zeigt, wie weit sein Weg bereits geführt hat. Der Trompeter verbindet modernen Westcoast-Jazz, soulige Farben und elektronische Strukturen zu einem sehr persönlichen Album. Emile studierte an der Berklee und arbeitete mit Künstlern wie Anderson .Paak und Miguel Atwood-Ferguson, wodurch sein ... mehr auf whudat.de
Butcher Brown aus Richmond, Virginia, bewegen sich seit mehr als einem Jahrzehnt zwischen Jazz, Funk, HipHop und Soul. Ihr neues Album „Letters From the Atlantic“ erweitert diese Landkarte nun um die sanfte Eleganz von Deep House, ohne dabei jemals wie ein klassisches DJ-Projekt zu wirken. Die Band schreibt ihre Musik weiterhin live ein, doch viele... mehr auf whudat.de
Big K.R.I.T. zählt zu den spannendsten Rappern und Produzenten aus dem amerikanischen Süden, weil er seit seinen frühen Mixtapes zwischen Soul, Southern Rap und spiritueller Selbstfindung pendelt, ohne seinen eigenen Klang jemals zu verraten. Mit Dedicated to Cadalee Biarritz erscheint nun sein mittlerweile fünfzehntes Mixtape und zugleich der Auft... mehr auf whudat.de
Erick Sermon gehört seit EPMD zu den konstantesten Architekten des Eastcoast-Sounds, doch sein neues Album Dynamic Duos stellt ihn überraschend hinter die Kulissen, weil er sich weitgehend auf die Produktion konzentriert und legendäre Partner auf die Bühne schickt. Das Ergebnis eröffnet eine Hommage an ikonische Rap-Duos, während Erick Sermon ledig... mehr auf whudat.de
Lamont Coleman, besser bekannt als Big L, war einer der schärfsten Texter, die Hip-Hop je hervorgebracht hat. Seine Karriere endete abrupt, als er am 15. Februar 1999 in Harlem erschossen wurde – nur wenige Tage vor dem geplanten Signing bei Jay-Zs Roc-A-Fella Records. Doch 25 Jahre nach seinem Tod kehrt der Mann hinter “Put It On” und “M.V.P.” nun... mehr auf whudat.de
Samy Deluxe hat in über 30 Jahren jede erdenkliche Form von Rap-Alben veröffentlicht. Ob Konzeptwerke, Kollabo-Projekte oder Soloplatten – er hat sein Repertoire mehrfach neu erfunden. Doch „Samy x Conductor“ ist etwas anderes. Hier ging es nicht um Labelstrukturen oder Businesspläne. Es begann mit direkten Nachrichten auf Instagram, einem respektv... mehr auf whudat.de
Sieben Jahre nach Prodigys Tod kehrt Mobb Deep mit Infinite zurück – einem posthumen Album, das mehr ist als nur Nostalgie. Havoc, der überlebende Teil des legendären Duos, hat mit Hilfe von The Alchemist ein Werk geschaffen, das die alte Chemie der beiden erstaunlich authentisch wiederbelebt. Schon in den ersten Takten spürt man, dass Prodigys Sti... mehr auf whudat.de
New Conway! Sein Shady Records-Debutalbum ist immer noch in der Mache, dennoch findet Conway die Zeit, seine Fans mit stetig neuer Musik zu beglücken. Nach den Steroids -Tapes, G.O.A.T. und dem "Blakk Tape" kommt jetzt das nächste Release: sechs neue Tunes für die "Death by Misadventure"-EP mit Sonnyjim! Hier:
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Slick Rick, der legendäre MC aus New York City mit Wurzeln in London, meldet sich mit seinem fünften Studioalbum „Victory“ zurück. Nach über 26 Jahren Pause seit seinem letzten Werk bei Def Jam, The Art of Storytelling, bringt er nun ein Album heraus, das seine Ausnahmestellung als einer der besten Geschichtenerzähler im Hip-Hop erneut unterstreich... mehr auf whudat.de
Heute, am 21. Juli 2025 veröffentlicht Tyler, The Creator sein Überraschungsalbum „Don’t Tap The Glass“. Der US-amerikanische Rapper und Produzent folgt damit auf sein 2024er Projekt Chromakopia und überrascht seine Fans mit einer fast geheimen Veröffentlichung. Tyler The Creator x Don’t Tap The Glass – Der spontane Rollout ... mehr auf whudat.de
Wenn Ghostface Killah ein neues Album ankündigt, horcht die Szene auf. Mit Supreme Clientele 2 wagt er etwas, das viele Künstler scheuen: Er setzt ein Denkmal nicht fort, um es zu kopieren, sondern um es neu zu deuten. Schon im Vorfeld erklärte er, dass das Original von 2000 kein Moment sei, den man nachstellen könne, sondern ein „frame of mind“...... mehr auf whudat.de
Zucker für alle Auskenner, sowohl für die Dilla -Fraktion als auch für die Jacko -Fans: "Share My Bed", ein MashUp-Projekt von J. Rocc. An diesem Projekt saß J. Rocc bereits vor einigen Jahren, er hat es - bis jetzt - allerdings nie wirklich gefinished. Hier zum Stream:
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Drei Jahre nach seinem letzten Studioalbum kehrt Megaloh mit „Schwarzer Lotus“ zurück – einem Werk, das weniger auf schnellen Erfolg, sondern auf spirituelle Tiefe und handwerkliche Reinheit zielt. Der Berliner MC mit nigerianisch-niederländischen Wurzeln hat sich während der Pandemie ein Heimstudio gebaut, sein eigenes Label Chinonso Records gegrü... mehr auf whudat.de
Nach sechs langen Jahren veröffentlichte 21 Savage endlich sein erstes Solo-Studioalbum, “American Dream”. Mit 15 Tracks und einer Gesamtspielzeit von 50 Minuten dient das Album als Begleit-Soundtrack zu seinem gleichnamigen Debütfilm. Die Platte zeigt beeindruckende Gäste wie Doja Cat, Metro Boomin, Young Thug, Lil Durk, Travis Scott. ... mehr auf whudat.de