Tag gedankenfetzen
Ich stelle für mich fest, dass ich an meine Grenzen komme. Nicht meine persönlichen Grenzen. Sondern Grenzen, die mir durch gesellschaftliche, gewünschte sozio-kulturelle Vorgaben auferlegt wurden. Ich nehme Staat und Gesellschaft in einer Form wahr, wo ich mich einer allgemeinen Regulierungswut gegenübersehe. Mein persönliches Problem mit Regulier... mehr auf herrmim.wordpress.com
Tägliche Aufgaben und Themen für 48 Stunden und der Tag hat 24. Das ist ein Problem. Ich komme an manchen Stellen einfach nicht weiter. Wenn in der digitalisierten Welt etwas in einem Prozess schief läuft, dann geht nichts mehr. Wirklich nichts. Ich bin nächste Woche auf Geschäftsreise und stehe ohne die präferierte Kreditkarte da, weil […]... mehr auf herrmim.wordpress.com
Ich habe gestern Abend mit dem Geschäftsführer mich verquatscht. Wir standen bis kurz nach 20 Uhr auf dem Flur des Stockwerks und diskutierten. Über Digitalisierung. Über Kollegen. Über Gesellschafter. Über die weiteren Geschäftsführer. Sprachen über die Herausforderungen des Unternehmens. Redeten darüber, wohin die Reise des Unternehmens gehen sol... mehr auf herrmim.wordpress.com
Wenn man sich das Drama von der Metaebene anschaut, dann ist es manchmal erschreckend und ernüchternd, mit welchen Belanglosigkeiten die Protagonisten daher kommen.... mehr auf herrmim.wordpress.com
Was ich im Bereich Social Media wirklich faszinierend finde? Man kann mit manchen Fragestellungen, die man in den Raum wirft, tausende von Likes bekommen. In einem Meeting, im beruflichen Kontext, eine Frage auf dem Niveau platzieren, würde eine sofortige Kündigung nach sich ziehen, weil erhebliche Zweifel an der fachlichen und persönlichen Eignung... mehr auf herrmim.wordpress.com
Das Ding ist… die Realität holt einen immer ein. Sie können machen, was Sie wollen. Sie holt sie ein. Und dann müssen Sie sehen, wie Sie damit klar kommen.... mehr auf herrmim.wordpress.com
Löwenzahn ist wie der Zweifel. Er sucht sich seinen Weg durch den Beton. Langsam. Nutz jeden Spalt als Punkt, sich durchzuarbeiten. Setzt sich fest und nach einiger Zeit, schafft er Risse. Geschichten haben Oberflächen. Eine Maserung. Wie Holz. Das Gehörte, gleicht den Fingern, die über diese wandern. Manchmal wird der Finger hin und her geführt [&... mehr auf herrmim.wordpress.com
Manchmal ist der Impact dermaßen groß, dass man den Kontakt nach einem Bedürfnis verliert. Und dann rennt man wie in einem Labyrinth herum und versucht es wieder zu finden. Und es funktioniert nicht, weil was damit verbunden war, wie eine brennende Zigarette ausgetreten wurde.... mehr auf herrmim.wordpress.com
Ich habe die Worte noch im Kopf. „Sie gewinnt immer. Immer!“ Nein, gewinnt sie nicht. Ich wusste das. Mir war das klar. Ich wusste, wo der Weg enden würde. Nur nicht wann. Und mit diesem Wann, können die Wenigsten arbeiten. Aber es kommt. Es ist niemals die Frage von Ob… nur von Wann. Und dafür […]... mehr auf herrmim.wordpress.com
Meistens scheitert es dann doch immer an den Fragen, die nie gestellt worden sind. Und den Fähigen, die Probleme zu lösen, die man selbst verursacht hat.... mehr auf herrmim.wordpress.com
Man sehe es mir nach. Ich muss zugeben, dass das ich das Thema geklaut habe. Privileg. Privilegien. Ich mag den Begriff nicht wirklich. Er wird meiner Meinung missbräuchlich verwendet. Ich höre immer, dass ich zum Beispiel privilegiert sei. Ich habe ein schönes Büro. Wenn ich etwas brauche, was mein Arbeitsleben besser und effektiver gestaltet beko... mehr auf herrmim.wordpress.com
Wiederholung um Wiederholung. Dabei immer lauter werden. Das Postulieren der eigenen Stärke. Man sei stark. Nicht schwach. Je mehr man mir erklärt, man sei stark, desto mehr Zweifel habe ich am Ende.... mehr auf herrmim.wordpress.com
Gestern bis Mitternacht noch am Schreibtisch gesessen. Gewühlt. Notiert. Mir Gedanken gemacht, ob und wie ich meine Journale besser aufstellen kann. Was gehört in das Journal? Was sind die täglichen Gedanken? Was gehört in ein eigenes Journal, in denen nur Themen einmal durchgedacht werden. Dabei fiel mir ein Buch in die Hand, welches ich letztes [... mehr auf herrmim.wordpress.com
Es gibt diese Tage. Diese Tage, an denen für die Außenwelt, nicht sichtbar, sich alles ändert. Heute ist so ein Tag. Ich wusste, dass dieser Tag kommen wird. Sie können das niemanden begreiflich machen. Und während Ihnen alle sagen, da bewegt sich nichts, schauen Sie auf das Räderwerk. Sie warten. Stunde für Stunde, Tag für […]... mehr auf herrmim.wordpress.com
Meistens schreibt man in Tagebücher, was passiert ist. Dieses Mal habe ich es als erwähnenswert betrachtet, die Notiz zu machen, was nicht passierte. Ich lächele. Vielleicht besser so. Ich weiß es nicht.... mehr auf herrmim.wordpress.com
Kennen Sie das. Ihnen gefällt etwas nicht oder sie tun sich mit etwas schwer. Sie benennen es. Finden es nicht toll. Oder sonst was. Und das, was man ihnen sagt ist: Ja, wenn das so ist, dann ist da so. Ich bin zwar Teil des Systems, aber die Probleme des System sind Deine Probleme und […]... mehr auf herrmim.wordpress.com
Wenn auf einmal die Gegenwart zur Vergangenheit geworden ist. Wenn Sie neben sich stehen und dabei zusehen können, wir das ehemals Gegenwärtige zu einer Erinnerung wird, dann tut es weh. Das Leben sitzt einem gegenüber, zieht noch einmal an der Zigarette, lächelt. Dann beugt es sich vor, grinst süffisant und drückt die noch glühende Zigarette [R... mehr auf herrmim.wordpress.com
Souveränität ist mehr ein Gleiten. Flüssig, wie Wasser.... mehr auf herrmim.wordpress.com
Fehlende Souveränität enttarnt sich sehr schnell.... mehr auf herrmim.wordpress.com
Souveränität, die als Schutzmechanismus passive Aggressivität beinhaltet, ist keine Souveränität. So lange man jemanden vor sich her treibt und präventive Angriffe führt, ist man nicht souverän.... mehr auf herrmim.wordpress.com
Das Re-posten von irgendwelchen Mantras und Internetsprüchen hat nichts, aber nichts mit Souveränität zu tun. Das ist nichts anderes als ein Wiederholen von Worten. Es beinhaltet keinerlei Handlung. Wenn man sich die statistische Normalverteilung der Menschen ansieht, dann überleben 99% der Sprüche nicht die ersten 5 Minuten eines Arbeitstages. Sch... mehr auf herrmim.wordpress.com
Ich schaue nach vorne. Die Zeit nach vorne ist kürzer, als die, die hinter mir liegt. Wenn ich das Mittel meiner Familie erreiche, habe ich weitere 35 Jahre vor mir. In meiner Familie ist es irgendwie Brauch, dass man Anfang 80 seinen Partner beerdigt, alle denken, dass man dann sterbe und aber tatsächlich einen neuen […]... mehr auf herrmim.wordpress.com
Ich blättere in den Aufzeichnungen. Am 16.12.2023 habe ich zum letzten Mal einen Weihnachtsbaum gekauft. Dieses Jahr ist das 5- Jahrestagebuch voll. Dann beginnen die nächsten 5 Jahre. Und der Zyklus beginnt von vorne.... mehr auf herrmim.wordpress.com
Für die Konsequenzen seines Tuns ist jeder selbst verantwortlich. Auch für das, was er nicht tut. Und wenn er keine Vorstellung über die Tragweite hat, ist es sein ureigenes Thema.... mehr auf herrmim.wordpress.com
*Die beiden Jungs, vielleicht 7 oder 8, die mit mäßigem Erfolg versuchen, Steine über’s Wasser flitschen zu lassen. *Der Angler, mit den Stiefeln bis zum Oberschenkel und zwei Angelruten über der Schulter. *Der junge Typ, auf dem Baumstamm sitzend, der belegte Brote aus einer Tupperdose isst. *Das ältere Paar, Hand in Hand, einander immer wi... mehr auf wawuschel.wordpress.com
Ja, dass hier wird eventuell ein rosarote Wattewelt Blogeintrag, aber das Leben muss ja auch ni... mehr auf hetzbacke.de
Aus der Therapiesitzung raus und nur ein kleines Stück vom Haus des Therapeuten entfernt über die Brücke auf die Insel. Alles im Nebel und Dunst, einfach loslaufen, in den Wald rein und dann nach einer Weile auf einmal die ersten hell leuchtenden Flecken auf dem Boden und die Sonne, die sich anfangs nur kurz durch […]... mehr auf wawuschel.wordpress.com
Wir müssen einfach nur unsere Denkmuster ändern, dann wird das besser?... mehr auf justinewynnegacy.blogspot.com
Wenn in einem drin gerade grauer Novemberherbstnebel herrscht, ist es gut die Sonne zu nutzen, sofern mal welche da ist, und durch’s Bunt draussen zu stapfen. Das macht auch innen bunter und entnebelt. Beute. Quasi. (Klick macht groß) Katja... mehr auf wawuschel.wordpress.com
Es gibt manchmal diese Tage, da wandern alle negativen Gedanken und Gefühle durch eine Art Verstärker oder Vegrößerungsglas und wecken dieses große Monster in meinen Inneren, das meine Ruhe verschlingt und ein brennendes Inferno in mir anrichtet. Das piekt und sticht und brennt sich Löcher in die Oberfläche, dringt nach aussen, nimmt mir auch nach ... mehr auf wawuschel.wordpress.com
Der eben geöffnete Rosé, mein erster seit vielen Jahren, schmeckt ganz leicht nach Erdbeeren, aber insgesamt ist er so süß, dass im Geschmack schon die Ahnung von Kopfschmerzen liegt, die er vermutlich morgen Früh bescheren wird. Es gibt ja so Weine, bei denen weiss man schon beim Trinken, dass es so ausgehen wird. Dieser ist […]... mehr auf wawuschel.wordpress.com
Okay, wahrscheinlich nicht für immer. Aber zumindest bin ich nun für die nächsten Wochen erstmal „nur“ Schülerin und Blogger. Obwohl genau dass ja das Ziel war, beschleichen mich so kurz nach der letzten Schicht schon die ersten Zweifel. Bisher hatte ich eigentlich immer eine Doppel oder Dreifach Belastu... mehr auf justinewynnegacy.blogspot.com
Und dann nach dem Duschen stehst du vorm beschlagenen Spiegel im Bad und siehst nur einen schemenhaften Umriss, den du durch den Dunst nur deswegen als dich selber erkennst, weil du weisst, dass du es bist, die da steht und niemand anderes. Nur ein Wissen, kein Erkennen. Nicht mal, wenn du näher rangehst, die Nase […]... mehr auf wawuschel.wordpress.com
Dieses Gefühl, wenn es manchmal nur eines Stichwortes oder ein paar weniger Sätze bedarf und ganz unerwartet fängt es an, in dir zu purzeln. Da fallen Puzzleteile plötzlich wie von selbst an die richtige Stelle vor deinen Füßen und dann siehst du auf einmal die Linien und Muster und Zusammenhänge, die dir vorher verschlossen waren […]... mehr auf wawuschel.wordpress.com
Und wenn die Frage jemals fällt Was ist es, was am Ende zählt? Dann wird die Antwort immer sein Dass man nicht solche Fragen stellt Doch wenn ich ehrlich zu mir bin Dann macht nur die Erkenntnis Sinn Das Ende ist nur’n Meilenstein Und wichtig ist der Weg dahin (von Brücken, Die Parade) Den Song […]... mehr auf wawuschel.wordpress.com
Dieser Moment, wenn der Sturm ein bisschen abflacht, der Regen nachlässt. Wenn zwar überall Blätter durch die Straßen fegen und kleine Äste rumliegen, weil noch niemand sie weg- und aufgeräumt hat, aber erst mal, wenigstens im Augenblick, keine neuen mehr runterfallen. Wenn die Luft ganz klar ist und frisch und noch nach Regen riecht. Wenn […... mehr auf wawuschel.wordpress.com
Diese Dinge, die ich gerade kann und schaffe und anpacke und mutig einfach mache, statt mir lange den Kopf darüber zu zerbrechen und mir mit meiner Angst selber im Weg zu stehen sind gut. Aber da ist auch eine Schattenseite, wenn man anfängt, zu sehr an sich selber zu rütteln, das Innere zu sehr durchzuschütteln, […]... mehr auf wawuschel.wordpress.com
Es ist mir ein bisschen abhanden gekommen in der letzten Zeit, meinen Kopf hier einfach so ins Blog zu kippen. So viel Aufruhr und Unruhe in mir, so viel Aufregung und Neues, das von aussen auf mich einströmt. So wenig Ruhe und Zeit(nehmen), mich mit all dem auseinanderzusetzen. Viel nach aussen geguckt, wenig nach innen, […]... mehr auf wawuschel.wordpress.com