Tag tharman
Der uralte Wächter antwortete sofort. „Gar nicht.“ Sie starrte ihn an. „Dann sag mir etwas Nützlicheres!“ Ugrudais goldene Augen ruhten auf ihr. „Du kannst die Verderbnis nicht besiegen.“ „Warum?“ „Weil sie eine Lücke füllt. Jeder Verlust. Jede Angst. Jede Schuld. Jede Sehnsucht.“ Er deutete auf die Amazonen. „Sie bekämpfen nicht die Verderbnis. Si... mehr auf brickfantasy.wordpress.com
Der uralte Wächter antwortete sofort. „Gar nicht.“ Sie starrte ihn an. „Dann sag mir etwas Nützlicheres!“ Ugrudais goldene Augen ruhten auf ihr. „Du kannst die Verderbnis nicht besiegen.“ „Warum?“ „Weil sie eine Lücke füllt. Jeder Verlust. Jede Angst. Jede Schuld. Jede Sehnsucht.“ Er deutete auf die Amazonen. „Sie bekämpfen nicht die Verderbnis. Si... mehr auf wortman.wordpress.com
Irgendwo, tief im Herzen Tharmans, wartete die Verderbnis darauf, erneut gerufen zu werden. Adamanta schwieg. Unter ihr tobte die Schlacht weiter, doch plötzlich wirkte alles kleiner, bedeutungsloser. Der Kampf war nicht unwichtig geworden, sondern ihr wurde klar, dass sie die ganze Zeit gegen die falsche Bedrohung gekämpft hatten. Nicht gegen Krea... mehr auf brickfantasy.wordpress.com
Irgendwo, tief im Herzen Tharmans, wartete die Verderbnis darauf, erneut gerufen zu werden. Adamanta schwieg. Unter ihr tobte die Schlacht weiter, doch plötzlich wirkte alles kleiner, bedeutungsloser. Der Kampf war nicht unwichtig geworden, sondern ihr wurde klar, dass sie die ganze Zeit gegen die falsche Bedrohung gekämpft hatten. Nicht gegen Krea... mehr auf wortman.wordpress.com
Und die Welt reagierte, oder besser die Realität selbst. Ein Stein der Mauer flackerte, für einen Augenblick löste er sich auf um kurz danach wieder zu erscheinen. So, als würde die Anwesenheit des Wesens die Schöpfung vergessen lassen, was sie sein sollte. „Das kann nicht sein“, flüsterte Ramana. „Doch“, sagte Ugrudai. „Ich habe es damals […... mehr auf brickfantasy.wordpress.com
Und die Welt reagierte, oder besser die Realität selbst. Ein Stein der Mauer flackerte, für einen Augenblick löste er sich auf um kurz danach wieder zu erscheinen. So, als würde die Anwesenheit des Wesens die Schöpfung vergessen lassen, was sie sein sollte. „Das kann nicht sein“, flüsterte Ramana. „Doch“, sagte Ugrudai. „Ich habe es damals […... mehr auf wortman.wordpress.com
Die ersten Kryktha trafen die Mauern, dann die Türme, die Kriegerinnen. Schreie erfüllten die Luft. „Schilde über die Köpfe!“, brüllte Adamanta. Zu spät für viele. Die kleinen Kreaturen bissen nicht, sie stachen. Jeder Treffer hinterließ einen schwarzen Fleck auf Haut oder Rüstung und überall dort begann die Verderbnis zu wachsen. Ein Schrei ertönt... mehr auf brickfantasy.wordpress.com
Die ersten Kryktha trafen die Mauern, dann die Türme, die Kriegerinnen. Schreie erfüllten die Luft. „Schilde über die Köpfe!“, brüllte Adamanta. Zu spät für viele. Die kleinen Kreaturen bissen nicht, sie stachen. Jeder Treffer hinterließ einen schwarzen Fleck auf Haut oder Rüstung und überall dort begann die Verderbnis zu wachsen. Ein Schrei ertönt... mehr auf wortman.wordpress.com
Goldene Linien schossen von Ugrudais Füßen aus über den Boden. Sie breiteten sich durch die Straßen der Feste aus, krochen über Mauern und Türme, bis sie die alten Runen erreichten, die vor Jahrhunderten in die Steine von Saphadkhagul gemeißelt worden waren. Eine nach der anderen erwachten die Runen. Die Feste antwortete. Ein tiefes Grollen ging [&... mehr auf brickfantasy.wordpress.com
Goldene Linien schossen von Ugrudais Füßen aus über den Boden. Sie breiteten sich durch die Straßen der Feste aus, krochen über Mauern und Türme, bis sie die alten Runen erreichten, die vor Jahrhunderten in die Steine von Saphadkhagul gemeißelt worden waren. Eine nach der anderen erwachten die Runen. Die Feste antwortete. Ein tiefes Grollen ging [&... mehr auf wortman.wordpress.com
Hinter ihr erklangen schwere Schritte. Ugrudai folgte ihr und jeder seiner Tritte ließ den Tempel erbeben. Als Adamanta die Oberwelt erreichte, schaute sie sofort zum Tor. Das Nordtor hielt noch aber tiefe Risse durchzogen das uralte Holz und die eisernen Beschläge waren verbogen. Dahinter hämmerte etwas dagegen. Immer wieder. Die Amazonen standen ... mehr auf brickfantasy.wordpress.com
Hinter ihr erklangen schwere Schritte. Ugrudai folgte ihr und jeder seiner Tritte ließ den Tempel erbeben. Als Adamanta die Oberwelt erreichte, schaute sie sofort zum Tor. Das Nordtor hielt noch aber tiefe Risse durchzogen das uralte Holz und die eisernen Beschläge waren verbogen. Dahinter hämmerte etwas dagegen. Immer wieder. Die Amazonen standen ... mehr auf wortman.wordpress.com
Schwarze Schuppen bedeckten seinen Leib, matt wie erkaltete Kohle. Gewaltige Hörner ragten aus seinem Schädel nach hinten, von uralten Kerben gezeichnet. Zwischen den halb gefalteten Gliedmaßen spannte sich eine dunkle Haut, dick wie Leder und dennoch wirkte er nicht völlig leblos. Tief unter den Schuppen pulsierte ein schwaches Glimmen wie die let... mehr auf wortman.wordpress.com
Schwarze Schuppen bedeckten seinen Leib, matt wie erkaltete Kohle. Gewaltige Hörner ragten aus seinem Schädel nach hinten, von uralten Kerben gezeichnet. Zwischen den halb gefalteten Gliedmaßen spannte sich eine dunkle Haut, dick wie Leder und dennoch wirkte er nicht völlig leblos. Tief unter den Schuppen pulsierte ein schwaches Glimmen wie die let... mehr auf brickfantasy.wordpress.com
Adamanta trat langsam näher. „Berichte.“ Lyris schluckte. „Der Wald… ist tot.“ Ihre Stimme zitterte. „Die Tiere… sie bewegen sich noch, aber sie sind… falsch und da ist etwas Größeres. Etwas, das…“ Ein Krampf durchzuckte sie. Sie keuchte, krallte sich in den Boden. „Nein.“ Rica machte einen Schritt vor. „Wir müssen ihr helfe... mehr auf brickfantasy.wordpress.com
Adamanta trat langsam näher. „Berichte.“ Lyris schluckte. „Der Wald… ist tot.“ Ihre Stimme zitterte. „Die Tiere… sie bewegen sich noch, aber sie sind… falsch und da ist etwas Größeres. Etwas, das…“ Ein Krampf durchzuckte sie. Sie keuchte, krallte sich in den Boden. „Nein.“ Rica machte einen Schritt vor. „Wir müssen ihr helfe... mehr auf wortman.wordpress.com
Adamanta stand am Fenster ihrer Hütte und blickte hinaus auf die vorbeiziehenden Nebelschwaden. Ein feines, fast melodisches Summen lag in der Luft. Die Kryktha sind früh unterwegs. Vor langer Zeit war ihr Volk ein Bündnis mit diesen Wesen eingegangen. So klein und auf den ersten Blick beinahe niedlich sie wirkten – sie waren Fleischfresser. Ein [&... mehr auf brickfantasy.wordpress.com
Nareas Körper krampfte heftig. Der Griff um Lyris’ Arm wurde stärker. Ihr Kopf zuckte zur Seite und als sie wieder zu Lyris schaute, waren ihre Augen schwarz. Der Mund öffnete sich weiter als es eigentlich möglich war. Lyris erstarrte. Mit einem erstickten Laut riss sie ihren Dolch hervor und stieß ihn unter Nareas Kinn nach […]... mehr auf wortman.wordpress.com
Die Sonne brannte vom Himmel. Keine Wolke war zu sehen. Darren saß unter einem Baum, um sich Schatten zu verschaffen. Er kam aus Syhx, einer Insel, die westlich der Dreiecksbucht von Wook lag. In Ne’Dor, seinem Heimatdorf, hatte er die Kriegerschule besucht. Mit der Zeit war er es leid, immer nur mit seinen Freunden aus […]... mehr auf wortman.wordpress.com
Ein weiteres Summen – schwächer diesmal. Die übrigen Kryktha wichen zurück, drängten sich zur Tür, als wollten sie fliehen. Adamanta erhob sich langsam. In ihrem Inneren breitete sich eine kalte Gewissheit aus. „Die Kundschafter“, sagte sie. Rica verstand sofort. „Ich schicke sofort…“ „Nein.“ Adamantas Stimme war fest. „Zu spät für Boten.“ Si... mehr auf brickfantasy.wordpress.com
Prolog Die Schattenritter wurden besiegt! Das Chaos löste sich auf. Das Böse verschwand. Das Leben kam zurück. Die Liebe auch. Die Welt wurde befreit. Darkon sprach einen Bann aus. Die Schattenritter wurden darin gefangen. 1000 Jahre Frieden. Aus dem Buch der Prophezeihungen 1. Kapitel 1. Der Magier Es war ein lauer Sommerabend. Der Sonnenun... mehr auf brickfantasy.wordpress.com
Tolve war ein ruhiges kleines Dorf, die Bewohner lebten vom Ackerbau und dem Fischfang. Das Dorf war umgeben von Grasland. Im Norden und Westen sah man in der Ferne die Ränder der großen Waldgebiete. Wer der Küste nach Osten folgte, fand das Moorland und den Fluss Mha. Auf den Feldern herrschte zu dieser Jahreszeit ein […]... mehr auf brickfantasy.wordpress.com
Hinter den Bäumen sah sie leuchtende Augenpaare. Wölfe! durchzuckte sie ein Gedanke. Das Feuer war im Begriff auszugehen und ihr Wanderstock war keine ausreichende Waffe. Das Messer auch nicht. Sie ließ ihren Blick streifen, um eine Möglichkeit zu finden, den Wölfen auszuweichen. Langsam kamen die Tiere auf sie zu. Dann erblickte das Mädchen einen ... mehr auf brickfantasy.wordpress.com
„He, Fremder! Du kannst herunterkommen. Die Wölfe sind weg!“ Wortlos begann die Gestalt den Ästen folgend den Baum herabzuklettern. Das erste, was Marras sah, waren weißblonde lange Haare. „Eine Frau?“, entfuhr es ihm unwillkürlich. „Habt Ihr noch nie eine Frau gesehen?“ Diandra ärgerte sich über den Tonfall des Fremden. „Natürlich! Ich habe mich n... mehr auf brickfantasy.wordpress.com
Der kleine Mann war gerade aufgestanden, als es an der Tür klopfte. Wer wagt es an meine Tür zu klopfen? Widerwillig ging er zur Tür um sie zu öffnen. Vor ihm stand das Mädchen. „Was macht Ihr so früh hier?“ „Seid mir nicht böse Marras, aber ich muss Euch etwas fragen.“ „Kommt erst einmal herein.“ […]... mehr auf wortman.wordpress.com
Adamanta stand am Fenster ihrer Hütte und blickte hinaus auf die vorbeiziehenden Nebelschwaden. Ein feines, fast melodisches Summen lag in der Luft. Die Kryktha sind früh unterwegs. Vor langer Zeit war ihr Volk ein Bündnis mit diesen Wesen eingegangen. So klein und auf den ersten Blick beinahe niedlich sie wirkten – sie waren Fleischfresser. Ein [&... mehr auf wortman.wordpress.com
Nareas Körper krampfte heftig. Der Griff um Lyris’ Arm wurde stärker. Ihr Kopf zuckte zur Seite und als sie wieder zu Lyris schaute, waren ihre Augen schwarz. Der Mund öffnete sich weiter als es eigentlich möglich war. Lyris erstarrte. Mit einem erstickten Laut riss sie ihren Dolch hervor und stieß ihn unter Nareas Kinn nach […]... mehr auf brickfantasy.wordpress.com
Sein Körper bestand aus verdrehten Formen, als hätten sich mehrere Kreaturen ineinander verkrallt. Gliedmaßen ragten in unnatürlichen Winkeln hervor, bewegten sich unabhängig voneinander. Etwas pulsierte unter der Oberfläche und mittendrin ein Maul. Groß und tief. „Lauf“, flüsterte Narea. Lyris rührte sich nicht. Das Ding verharrte und neigte es si... mehr auf wortman.wordpress.com
Am nächsten Morgen entsandte Adamanta je zwei Kriegerinnen in alle Himmelsrichtungen. Sie sollten Ausschau halten nach allem, was nicht dorthin gehörte. Wieder saß sie mit Ramana in ihrer Hütte. Die Priesterin hatte ihre Runensteine vor sich ausgebreitet. „Wenn die Kundschafter etwas finden“, sagte sie leise, „sollten wir den Beschützer wecken.“ Ad... mehr auf wortman.wordpress.com
„He, Fremder! Du kannst herunterkommen. Die Wölfe sind weg!“ Wortlos begann die Gestalt den Ästen folgend den Baum herabzuklettern. Das erste, was Marras sah, waren weißblonde lange Haare. „Eine Frau?“, entfuhr es ihm unwillkürlich. „Habt Ihr noch nie eine Frau gesehen?“ Diandra ärgerte sich über den Tonfall des Fremden. „Natürlich! Ich habe mich n... mehr auf wortman.wordpress.com
Der kleine Mann war gerade aufgestanden, als es an der Tür klopfte. Wer wagt es an meine Tür zu klopfen? Widerwillig ging er zur Tür um sie zu öffnen. Vor ihm stand das Mädchen. „Was macht Ihr so früh hier?“ „Seid mir nicht böse Marras, aber ich muss Euch etwas fragen.“ „Kommt erst einmal herein.“ […]... mehr auf brickfantasy.wordpress.com
Hinter den Bäumen sah sie leuchtende Augenpaare. Wölfe! durchzuckte sie ein Gedanke. Das Feuer war im Begriff auszugehen und ihr Wanderstock war keine ausreichende Waffe. Das Messer auch nicht. Sie ließ ihren Blick streifen, um eine Möglichkeit zu finden, den Wölfen auszuweichen. Langsam kamen die Tiere auf sie zu. Dann erblickte das Mädchen einen ... mehr auf wortman.wordpress.com
Am nächsten Morgen entsandte Adamanta je zwei Kriegerinnen in alle Himmelsrichtungen. Sie sollten Ausschau halten nach allem, was nicht dorthin gehörte. Wieder saß sie mit Ramana in ihrer Hütte. Die Priesterin hatte ihre Runensteine vor sich ausgebreitet. „Wenn die Kundschafter etwas finden“, sagte sie leise, „sollten wir den Beschützer wecken.“ Ad... mehr auf brickfantasy.wordpress.com
Er beschloss, in Ruhe darüber nachzudenken. Am Besten wäre es, zuerst nach Ro’Ath zu gehen. Die Stadt stand in südwestlicher Richtung inmitten eines großen Waldgebietes. Vor den Stadtmauern lag der Waldsee. Er war durch einen breiten Fluss mit dem Meer verbunden. In Ro’Ath wurde viel Handel betrieben. Sie war die reichste Stadt auf Wook. Man [̷... mehr auf brickfantasy.wordpress.com
„Diese Reiter sind“, er machte eine kleine Pause, „die Schattenritter! Nur sie können es sein!“ Blitzartig wich die Farbe aus Raggas Gesicht. „Schattenkrieger. Chaos. Sollten Diandras Visionen bedeuten, dass diese Kreaturen zurückkommen?“ Talogh starrte geistesabwesend ins Leere. Langsam hob er den Kopf, schaute die alte Frau an. „Es hat ganz den A... mehr auf brickfantasy.wordpress.com
Die Sonne brannte vom Himmel. Keine Wolke war zu sehen. Darren saß unter einem Baum, um sich Schatten zu verschaffen. Er kam aus Syhx, einer Insel, die westlich der Dreiecksbucht von Wook lag. In Ne’Dor, seinem Heimatdorf, hatte er die Kriegerschule besucht. Mit der Zeit war er es leid, immer nur mit seinen Freunden aus […]... mehr auf brickfantasy.wordpress.com
Sein Körper bestand aus verdrehten Formen, als hätten sich mehrere Kreaturen ineinander verkrallt. Gliedmaßen ragten in unnatürlichen Winkeln hervor, bewegten sich unabhängig voneinander. Etwas pulsierte unter der Oberfläche und mittendrin ein Maul. Groß und tief. „Lauf“, flüsterte Narea. Lyris rührte sich nicht. Das Ding verharrte und neigte es si... mehr auf brickfantasy.wordpress.com
Prolog Die Schattenritter wurden besiegt! Das Chaos löste sich auf. Das Böse verschwand. Das Leben kam zurück. Die Liebe auch. Die Welt wurde befreit. Darkon sprach einen Bann aus. Die Schattenritter wurden darin gefangen. 1000 Jahre Frieden. Aus dem Buch der Prophezeihungen 1. Kapitel 1. Der Magier Es war ein lauer Sommerabend. Der Sonnenun... mehr auf wortman.wordpress.com
Tolve war ein ruhiges kleines Dorf, die Bewohner lebten vom Ackerbau und dem Fischfang. Das Dorf war umgeben von Grasland. Im Norden und Westen sah man in der Ferne die Ränder der großen Waldgebiete. Wer der Küste nach Osten folgte, fand das Moorland und den Fluss Mha. Auf den Feldern herrschte zu dieser Jahreszeit ein […]... mehr auf wortman.wordpress.com
Er beschloss, in Ruhe darüber nachzudenken. Am Besten wäre es, zuerst nach Ro’Ath zu gehen. Die Stadt stand in südwestlicher Richtung inmitten eines großen Waldgebietes. Vor den Stadtmauern lag der Waldsee. Er war durch einen breiten Fluss mit dem Meer verbunden. In Ro’Ath wurde viel Handel betrieben. Sie war die reichste Stadt auf Wook. Man [̷... mehr auf wortman.wordpress.com