Tag museumsben
Zu den vielen Dingen, die ich nicht gelernt habe, ist Eventmanager. Das ist ja inzwischen auch ein Ausbildungsberuf, auch wenn er wahrscheinlich einen vollkommen anderen, fancy Titel hat. Ich muss mal den jungen Kollegen fragen, der sowas studieren will, wie man das offiziell nennt.Als gelernter Erzieher gab es für mich Berührungspunkte damit, weil... mehr auf stadtneurotiker.wordpress.com
Es gab keine Anzeichen dafür, dass mein Vertrag im Kindermuseum nicht verlängert würde, aber ich fragte vorgestern mal nach, wie es denn nun aussehe und das Ausstellungsende unweigerlich näherrücke. „Dein Arbeitsvertrag ist fertig“, antwortete die zuständige Kollegin.Selbstverständlich ist das ein einem Kulturbetrieb leider nicht. Speziell in Zeite... mehr auf stadtneurotiker.wordpress.com
Während Andere ausgedehnte Spaziergänge im Schnee machten und diese bildreich dokumentierten, blieb mir leider nur kurz anschauen, während ich anderen Dingen nachzugehen hatte.Es war ein bisschen ärgerlich, vom traumhaften Winterwetter am Sonntagvormittag nichts gehabt zu haben. Alleine der Weg zu U-Bahn versprach nur das Beste. Auch die ansonsten ... mehr auf stadtneurotiker.wordpress.com
Weit vor dem Wecker um 6:30 Uhr wach sah ich keinen Sinn darin weiterzuschlafen. Ich hätte es vermutlich erfolgreich versuchen können, fand die Aussicht, rund eine Stunde später aus dem Tiefschlaf gerissen zu werden, nicht erbaulich. Früh eingeschlafen zu sein und trotz skurriler Träume nicht erschlagen zu sein, reichte aus.Als älterer Mensch finde... mehr auf stadtneurotiker.wordpress.com
Der abendliche Schnee verwandelte sich über Nacht in Batz. Auf dem Balkon war es verdächtig warm. Durch schweres Geläuf zur U-Bahn. Messeseemorgen mit Batz. Gestern fühlte es sich so an, im neuen Jahr angekommen zu sein. Dass mir das Gefühl die Arbeit beschert, ist die ungute Sache daran.Im Museum hatte ich das erste Schulklassenprogramm. Nach R... mehr auf stadtneurotiker.wordpress.com
Der vor der Arbeit geplante Einkaufen entfiel so halb, weil ich nicht mehr wusste, was ich einkaufen musste. Das notwendige Gebäck schob ich auf den Weg zur U-Bahn.Die leere Bäckerei am Platz gegen halb 9 Uhr suggerierte mir eine leere Stadt. Ebenso die U2, die mir nicht mal Kopfhörer abverlangte.Meine Laune war dennoch schlecht, weil … ... mehr auf stadtneurotiker.wordpress.com
Normalerweise schaue ich mich nicht im Spiegel genauer an. Aber gestern früh musste ich zweimal hinsehen, weil ich es nicht wahrhaben. Ja, das waren tiefe Augenringe. Der Spiegel bestätigte meine körperliche Verfassung: Jahresenderschöpfung. Aber Kulturbetrieb keine Weihnachtsferien. Zu allem Überfluss war die U2 auch noch ziemlich voll und laut. I... mehr auf stadtneurotiker.wordpress.com
Während der Feiertage ereignete sich hier nichts. Besuche im Johannis-Café zu fortgeschrittener Stunde sind nichts für alte Menschen. Ansonsten spürte ich auch, das ein sehr arbeitsreiches Jahr zu Ende geht und hing müde rum. Der Wecker riss mich um 7 Uhr folglich aus dem Tiefschlaf. Zuvor teilte mir Giulia Gwinn mit – für nicht Fußball-affine R... mehr auf stadtneurotiker.wordpress.com
Die U2 war erwartungsgemäß recht übersichtlich. Bis zum Hauptbahnhof beförderte sie überwiegend die letzten aus der Stadt Reisenden. An der Messestadt West bot sie ein Bild aus der Katherina-Reiche-Edition „Wir müssen alle mehr arbeiten“. Zum letzten Dienst vor Weihnachten zog ich mich angemessen an. Speziell als Tagesverantwortlicher ist es wichti... mehr auf stadtneurotiker.wordpress.com
Um kurz nach 6 wurde ich wach. Da ich frei hatte, war ich darüber nicht glücklich. Ich legte mich noch mal hin und wurde mit Schlaf bis 8:45 Uhr belohnt. Eigentlich wollte ich schon Dienstag erste Weihnachtseinkäufe erledigen, aber es ging sich aus unterschiedlichen Gründen nicht. Zähne knirschend nahm ich es in Kauf, den freien … ... mehr auf stadtneurotiker.wordpress.com
Nach fünfeinhalb Stunden Schlaf war ich sehr, sehr müde. So müde, dass ich zwei U-Bahnen später in die Arbeit fuhr. Normalerweise bin ich dann immer noch pünktlich, wenn die U2 nicht Dinge macht, die sie nicht machen sollte. Ich hatte Glück. Zäher Nebel in der Messestadt. Der Messesee ist ein beliebtes Motiv von mir. Gestern … ... mehr auf stadtneurotiker.wordpress.com
Nach brauchbarer Nacht habe ich den zweiten Dschwung der Reiseswäsche des Zellengenossen und mir gewaschen. Ansonsten vor der Arbeit ermüdetes Rumsandeln. ~~~ Gestern war der letzte Tag in der Himmelswerkstatt im Rathaus, die seit über 30 Jahren für Kinder zwischen 6 und 12 Jahren Kindern offen steht. Dort können sie in eineinhalb Stunden für ihre ... mehr auf stadtneurotiker.wordpress.com
Von Sonnenschein geweckt zu werden, war am Mittwoch nach den vergangenen Tagen überraschend. Den Sonnenschein haben wir umgehend gnadenlos ausgenutzt, um während des Frühstücks den Garten des gleichnamigen Hotels in Augenschein zu nehmen. Der größte Teil ist abgesperrt; vermutlich auch, um Enten und Rehe vor Fütterungen mit Frühstücksresten zu schü... mehr auf stadtneurotiker.wordpress.com
Zu den Dingen, die ich nicht verstehe, gehört das Wickeln vor allen Leuten. Ich kann verstehen, dass Mütter (und Väter) mürbe werden, weil es im öffentlichen Raum mangels öffentlicher Toiletten keine Gelegenheit zum Wickeln gibt. Aber in einem Museum mit drei Toiletten, jeweils mit Wickeltisch? (Ja, wir weisen darauf hin!) Sprechen wir Eltern darau... mehr auf stadtneurotiker.wordpress.com
Montag. Huift ja nix. Grau. Wenn’s denn sein muss. Aber wann wird es endlich wärmer? Haben wir nicht genug gefroren? ~~~ Im Museum waren gestern Verkehrsdetektiv*innen zwischen drei und sechs Jahren zu Gast, also ein Kindergarten, zu Gast. Sie trugen Warnwesten mit der Aufschrift „Verkehrsdetektiv“ auf dem Rücken. Laut der Gruppenleiterin versorgt ... mehr auf stadtneurotiker.wordpress.com
Aufzuwachen und zu realisieren, dass man nicht Bundespräsident ist, kann sehr entlastend sein. Vor allem dann, wenn man als Staatsoberhaupt permanent Gäste aus aller Herren Länder durchschleust, Werbebroschüren lesen und ständig etwas unterschreiben muss. Es war richtig nervig. Und gutes Getreide gab es auch nicht.Den sehr novembrigem Nebel nimmt m... mehr auf stadtneurotiker.wordpress.com
Auf der sehr langen U-Bahnfahrt ins Museum – wegen Stau im Tunnel und eines Notarzteinsatzes am Giesinger Bahnhof dauerte sie statt 20 über 45 Minuten – unterhielten sich zwei Schülerinnen, die anscheinend gerade ein Praktikum absolviert hatten. Es ist wohl wieder Klausurenphase, sie stellten aber auch erfreut fest, dass sie früher aus haben. „Boah... mehr auf stadtneurotiker.wordpress.com
Zu Schlaf kam ich erst weit nach Mitternacht, was nicht in meiner Hand lag. Der Traum holte mich in die Zeit, als ich in der stationären Behindertenhilfe war, zurück. Wir hatten vor rund 15 Jahren ein Mädchen im Kurzzeitwohnen zu Gast. Sie war sehr krank und benötigte sehr viel Betreuung, um ihr das Leben halbwegs … ... mehr auf stadtneurotiker.wordpress.com
Auf dem Weg ins Museum traf ich einen unserer Stammgäste. Ob er heute wieder komme. „Naa, i muaß nach Soizburg! I hob a Date!“ Begeisterung klang nicht aus seiner Stimme. Das konnte ich nachvollziehen. In den zwei Minuten, die wir Zeit für die Unterhaltung hatten, klang neben dem Umstand Salzburg durch, dass es es kompliziert … ... mehr auf stadtneurotiker.wordpress.com
Gar nicht mal so gut geschlafen. In der letzten halben Stunde vor dem Wecker, die mir notwendig erschien, habe ich einen rechten Schmarrn zusammengeträumt. Irgendwas mit alten Bussen und Fahrrädern, mit denen ich für den Heimweg nachts doppelt so lange gebraucht habe.Der Bus hatte orange Sitze, wie sie viele in den 70er Jahren gebauten Münchner ... mehr auf stadtneurotiker.wordpress.com
Es war eine seltsame Nacht. Im Stundentakt bin ich aufgewacht. Wie so ne pünktliche Bahn! Dabei sehr wirr geträumt. Natürlich auch im Stundentakt. ~~~ Führungen für Familien durch das MVG Museum sind immer spezieller als für andere Gruppen. Bei den Kindern ist die Altersspanne größer als bei Kindergärten oder Schulklassen, und es sind in der …... mehr auf stadtneurotiker.wordpress.com
Vorgestern stand im Zeichen, die Rückstände zu beseitigen. Der Wetterbericht in der Nachttram kündigte „meist freundlich“ an. Ja, das bin ich auch. So konnte ich zumindest zwei Ladungen Waschaufhang auf dem Balkon verstauen. Wenn man die Sonne lässt, hat sie schon ordentlich Kraft. Das merke ich auch an der schnell trocknenden Wäsche. ~~~ Dazu bega... mehr auf stadtneurotiker.wordpress.com
Hätte man mir Anfang des Jahres gesagt, dass ich an zwei aufeinanderfolgenden Tagen mit der Münchner Stadtbibliothek zu tun haben werde, hätte ich kritisch meine Augenbrauen gehoben. Nun kenne ich sehr angenehme Menschen, die bei der Stadtbibliothek, aber intensive Kontakte zur Institution sind selten. Im Museum hatten wir am Montag eine Veranstalt... mehr auf stadtneurotiker.wordpress.com
Gestern hatten wir eine Premiere im Museum. Drei Schulklassen besuchten uns parallel. Das erfordert eine gewisse Logistik, damit sich die Klassen nicht ins Gehege kommen. Wir stellten ein dreiteiliges Programm auf die Beine. Neben den üblichen Bestandteilen Führung und U-Bahn-Simulator bauten wir noch ein Quiz ein. Das verschaffte uns während der r... mehr auf stadtneurotiker.wordpress.com