Tag schmidt_liest_proust
Zwei Seiten täglich- so hatten wir es ausgemacht. Nicht zwanzig Seiten- so las Jochen Schmidt : “ Schmidt liest Proust“ die Recherche – nein zwei Seiten. Die seien machbar schreibt A. Wenn es mehr würden werde sei das ja nicht weiter tragisch, nur drunter bleiben wolle sie nicht. Während A. mit dem ersten Band von […]... mehr auf xeniana.wordpress.com
Zwei Seiten täglich- so hatten wir es ausgemacht. Nicht zwanzig Seiten- so las Jochen Schmidt : “ Schmidt liest Proust“ die Recherche – nein zwei Seiten. Die seien machbar schreibt A. Wenn es mehr würden werde sei das ja nicht weiter tragisch, nur drunter bleiben wolle sie nicht. Während A. mit dem ersten Band von […]... mehr auf xeniana.wordpress.com
Kiel/Vorort Er findet sie weder besonders schön, noch interessant . Ihre Reize sind bereits am Verblühen, der Blick zu schwer.“….die Notwendigkeit, in der er sich befand, um ihr Gesicht hübsch zu finden….“ Ein Gemälde der Sephora von Botticelli, in dem er Ähnlichkeiten mit Odette zu sehen glaubt, verhilft ihm die Mittelmäßig... mehr auf xeniana.wordpress.com
Baron Charlus trifft in Balbec ein. Ein Herr der nur zwei Finger zur Begrüßung reicht, durchdringender Blick, sich wie ein Geheimagent umsieht und Beunruhigung wie auch Müdigkeit ausstrahlt . Einer der alles weibische und verweichlichte verachtet, selbst aber mit zuweilen hoher Stimme spricht und schrill lacht. Einer mit einer Maske aus feinem Pud... mehr auf xeniana.wordpress.com
„Lange Zeit bin ich früh schlafen gegangen.“ Ich möchte zurück zu Proust. Der Alltag ist schnell, ausschließlich auf der Aktivitätsebene. Man steht 4.30 Uhr auf, sortiert die to do Liste, startet die Apparatur, schnallt sich an. Es ist nicht hilfreich, dass der Wagen in die Jahre gekommen ist, zu schwer, zu scheppernd, mit Stellen von [... mehr auf xeniana.wordpress.com
Kiel/Vorort/Innenstadt Vor zwei Wochen startete ich das Vorhaben, “ Die Suche nach der verlorenen Zeit“ von Marcel Proust zu lesen. Ich halte mich dabei sklavisch an das Konzept von „Schmidt liest Proust. „Jochen Schmidt las jeden Tag 20 Seiten, fasste diese zusammen und schrieb etwas über den jeweiligen Tag. Zusammenfassung... mehr auf xeniana.wordpress.com
Zug nach Hamburg/ Anhand eines Stückchen Madeleine, versinkt Proust in einem Erinnerungsflashback, ähnlich ( in der Intensität, aber positiv) einer traumabedingten Erinnerung, die man lebt wenn sie aufsteigt. Er versucht an dieses Erlebnis anzuknüpfen. Jochen Schmidt vermutet, dass jene Erinnerung vermutlich das ganze nächste Kapitel, bzw. die gan... mehr auf xeniana.wordpress.com
Proust: Der Stand des Adels, der Stand des Großbürgertums, der Stand des Kleinbürgertums….das Proletariat findet kaum Erwähnung. Und immer ist da dieses Aufschauen, sich Hinsehnen zur adligen Gesellschaft. Nicht meins, da geht es mir wie Jochen Schmidt, mich haben Prinzessinen und Co auch nie interessiert. Möge der dritte Band nicht allein da... mehr auf xeniana.wordpress.com
Bloch scheint ein ziemlich unangenehmer Typ zu sein, er bläst sich auf, knallt Marcel unfreundliche Wahrheiten vor die Füße, tuschelt hinterm Rücken und sagt Leift statt Lift oder Veneice statt Venice, weil er davon ausgeht, dass jedes I im englischen wie ei gesprochen wird. Das erinnert mich an eine Szene im Proustseminar mit Jochen Schmidt. [R... mehr auf xeniana.wordpress.com