Tag moabiter_geschichte
Die Pritzwalker Straße ist eine kleine Nebenstraße der Turmstraße in Berlin-Moabit, gleich gegenüber dem altehrwürdigen und Schrecken gebietenden Bau des Kriminalgerichts. Die ganze Gegend war in den 1930er Jahren ein Wohnbezirk der kleinen Leute, allerdings [...]... mehr auf berlinstreet.de
Ich habe die Volksschule besucht, zuerst die 206. Schule in der Siemensstraße bis zwölf Jahre, und dann bin ich in die weltliche Schule gekommen, 1923. Das wissen die meisten Leute gar nicht, dass weltliche Schulen [...]... mehr auf berlinstreet.de
Was gab es tagtäglich zu essen? Ich habe furchtbar gerne Suppe gegessen und Mutter kochte morgens auch immer Suppe. Ich weiß zum Beispiel, mein Bruder und meine Schwester aßen das gar nicht gerne, aber ich [...]... mehr auf berlinstreet.de
Mit unserem Vater haben wir immer furchtbar viel geredet. Ich kann mir überhaupt keinen besseren Vater vorstellen, denn er hat uns eigentlich alles erlaubt, was in seinen Kräften stand. Wenn wir gesagt haben: “Papa, wir [...]... mehr auf berlinstreet.de
Elektrische Beleuchtung haben wir bekommen, da wohnten wir schon lange in der anderen Wohnung. Ungefähr 1926 wurden da erst elektrische Leitungen gelegt. Es lagen nicht mal in der Straße elektrische Leitungen, die wurden erst nach ... mehr auf berlinstreet.de
1983 brachte der Nishen-Verlag eine neue Serie heraus unter dem Titel “Erzähltes Leben”. Dort kamen “ganz normale” BerlinerInnen zu Wort. In der ersten Folge war das Hildegard Schönrock, die 1910 in Moabit geboren wurde und [...]... mehr auf berlinstreet.de
Wir haben viel miteinander gespielt, sind viel runter gegangen auf die Straße. Damals war das ja so, dass es ungefährlich war, auf der Straße zu spielen. Es fuhren Autos doch so gut wie gar nicht, [...]... mehr auf berlinstreet.de
Wir haben viel miteinander gespielt, sind viel runter gegangen auf die Straße. Damals war das ja so, dass es ungefährlich war, auf der Straße zu spielen. Es fuhren Autos doch so gut wie gar nicht, [...]... mehr auf berlinstreet.de
Wenn bei uns was gekauft wurde, abgezahlt haben meine Eltern nie. Es wurde immer gespart, dann wurde was gekauft. Das wurde gemeinsam beratschlagt. [...]... mehr auf berlinstreet.de
Seit April 1925 bin ich in der “Arbeiterjugend” gewesen, wir hatten in der Woche zweimal Gruppenabend, einmal Turnen, sonnabends oder sonntags sind wir wandern gegangen. Ins Theater und Kino sind wir meistens zu mehreren gegangen, [...]... mehr auf berlinstreet.de
Es ist immer wieder interessant, wenn man vertraute Gegenden und Straßenzüge in alten Fernsehaufnahmen sieht. Dann wird einem bildlich bewusst, wie sich Kieze verändert haben. Man sieht Geschäfte, die schon seit Jahrzehnten nicht mehr existieren, ... mehr auf berlinstreet.de
Heutzutage beträgt der Rundfunkbeitrag für Radio und Fernsehen 220 Euro im Jahr. Das ist für viele zwar zu teuer, aber längst nicht so viel wie vor rund 100 Jahren. Aufgrund der Inflation musste der Moabiter [...]... mehr auf berlinstreet.de
Ich bin 1910 in Moabit geboren, in der Oldenburger Straße. Aber wir sind dann bald nach meiner Geburt in die Emdener Straße gezogen, und da habe ich von 1911 bis 1934 gelebt, zuerst im Seitenflügel [...]... mehr auf berlinstreet.de
Was hatten wir anzuziehen? Das höchste waren ein paar Wollstrümpfe, wenn es hoch kam, aber nicht mal einen Wollschlüpfer oder irgendsowas. [...]... mehr auf berlinstreet.de
Was hatten wir anzuziehen? Das höchste waren ein paar Wollstrümpfe, wenn es hoch kam, aber nicht mal einen Wollschlüpfer oder irgendsowas. [...]... mehr auf berlinstreet.de
Wir hatten insofern Glück, dass mein Vater niemals arbeitslos war, das machte in der schlechten Zeit viel aus, als in vielen Familien sehr viel Arbeitslosigkeit war. Wir waren alle drei auch zusammen arbeitslos, meine Schwester, [...]... mehr auf berlinstreet.de
Die Miete unserer Wohnung nahm ein Viertel des Lohnes meines Vaters in Anspruch. Meine Mutter hat das erzählt, er verdiente vor dem 1. Weltkrieg ungefähr 25 Mark in der Woche. [...]... mehr auf berlinstreet.de
Und na ja, sonnabends, sonntags sind wir, wie wir so sagten, auf Fahrt gegangen, und da haben wir natürlich auch manchmal Wilde Cliquen getroffen unterwegs. Aber ich kann mich nicht erinnern, das wir irgendwie große [...]... mehr auf berlinstreet.de
Das war als Jungangestellte, so ungefähr. Zuarbeiterin im Schreibmaschinenzimmer, na, so die Murkelarbeit. Die Firma, das war eine Geldschrankfabrik in Schönholz in der Sommerstraße, am Bahnhof Schönholz, später in der Badstraße. Insgesamt war ich da [...]... mehr auf berlinstreet.de
Die ersten Nazifahnen — so weit ich mich erinnere — hingen in der Bandelstraße raus. Aber Jugend, also richtig so Jugend, haben wir eigentlich nie gesehen. Das waren dann alles eben SA-Leute oder so, aber [...]... mehr auf berlinstreet.de
Die Kinder in der Straße waren alle im Turn- und Sportverein "Fichte". Und da wurden wir eben irgendwie mitgerissen, und traten auch alle ein. [...]... mehr auf berlinstreet.de
Vielen Menschen ging es schlechter, aber an Wohnungsräumungen in unserem Haus, daran kann ich mich nicht erinnern, ist nirgendwo eine Wohnung geräumt worden. Aber es ist sonst durchaus vorgekommen, sicher, wenn die Miete nicht mehr [...]... mehr auf berlinstreet.de
Ich bin meistens immer gegangen zur Turmstraße, Ecke Wilsnacker, das hieß BTL. Das lag hinten im Hof, man kam von der Turm- und von der Wilsnacker Straße rein. Ich weiß nicht, ob es das heute [...]... mehr auf berlinstreet.de