Tag gl_cklich_auf_8_qm
Das Médoc ist die Heimat von einigen der teuersten und besten Rotweine der ganzen Welt. Die Geschichte des hiesigen Weinbaus beginnt vor vielen Jahrhunderten. Früher war die Halbinsel zwischen Atlantik und Gironde vor allem ein sumpfiges und nasses Land. Im 17. Jahrhundert kamen Ingenieure aus Holland, die Kanäle bauten und den Boden entwässe... mehr auf doeziblog.wordpress.com
Die Halbinsel Médoc ist eine Region der Superlative: im Norden begrenzt von einer der breitesten europäischen Flussmündungen, im Westen die längsten Sandstrände, in der Mitte die größten Pinienwälder und im Osten die edelsten Weine. Und wir standen heute Nacht definitiv am bisher schönsten Platz unserer diesjährigen Frankreichreise. Wer näher am Wa... mehr auf doeziblog.wordpress.com
Die Winterzeit schenkt uns heute eine Stunde. Das hilft uns, um Neun zu starten und bereits um Zehn auf der Fähre zu sein. Wenn man am Nordufer der Gironde-Mündung steht, ist das südliche Ufer zum Greifen nah – und doch trennt einen ein riesiger Strom davon, 12 bis 15 Kilometer breit. Die charmanteste Lösung? Das […]... mehr auf doeziblog.wordpress.com
Ich werde wach und lausche und höre – nichts. Es hätte schon seit Stunden regnen sollen. Hm. Mal sehen, wie sich das entwickelt. Ich mache Frühstück und danach ist es immer noch trocken. Deshalb brechen wir auf zu einem Bummel durch den kleinen Ort, in dem wir heute Nacht geschlafen haben: St. Martin de Ré, […]... mehr auf doeziblog.wordpress.com
Heute machen wir einen Ausflug zur Île de Ré, eine kleine Insel gleich neben La Rochelle. Erst seit 1988 gibt es eine Brücke auf die Insel. Sie ist drei Kilometer lang und gehört damit zu den längsten in Frankreich. Wir haben uns für einen Stellplatz im Hauptort Saint-Martin an der Ostküste entschieden und für eine […]... mehr auf doeziblog.wordpress.com
Von einer Münchner Freundin wärmstens empfohlen: La Rochelle, la ville blanche, die weiße Stadt. Sie ist nur 60 Kilometer von uns entfernt und nach einer Stunde stellen wir die Busse auf einem Stellplatz am neuen Hafen ab. Die Räder runter vom Bus und ab zur Stadtbesichtigung. Unsere Tour beginnt mitten im lebendigen Herzen der Altstadt, […]... mehr auf doeziblog.wordpress.com
Wenn kein Reisetag ist und auch sonst nichts zu erledigen ist, beginnen unsere Tage derzeit ganz langsam. Denn es ist kalt und dunkel, wenn ich gegen Sieben, halb Acht wach werde. Das Thermometer zeigt heute Morgen sechs Grad, Sonnenaufgang ist um 8.24 Uhr. Ich mache die Heizung an, kuschele mich wieder ins warme Bett und […]... mehr auf doeziblog.wordpress.com
Grünes Venedig. Französischer Spreewald. Offiziell: Marais Poitevin, das zweitgrößte Feuchtgebiet Frankreichs (nach der Camargue). Ursprünglich war die Region nordöstlich von La Rochelle eine vom Atlantik überflutete Bucht. Im Mittelalter begannen Benediktinermönche damit, das Land durch das Ausheben von Kanälen und den Bau von Deichen urbar ... mehr auf doeziblog.wordpress.com
Heute sind die Westküste und der Süden der Insel dran. Vor allem wollen wir mit dem Rad zur Passage du Gois, der berühmten Gezeitenstraße. Das entscheidende Niedrigwasser am Nachmittag steht um 15.47 Uhr an. Die Passage du Gois sowie das umgebende Wattenmeer sind heute also grob zwischen 14.45 Uhr und 16.45 Uhr optimal trocken und […]... mehr auf doeziblog.wordpress.com
Noch vor Sonnenaufgang mache ich mich auf die Suche nach einem Baguette. Da die Sonne hier erst um halb Neun aufgeht, ist das kein Kunststück. Baguette gibt es aber erst ab Neun. So lange will ich nicht warten und ein bisschen Notbrot haben wir ja noch. Wenig Brot bei viel Aussicht. Laut Wetterbericht regnet es […]... mehr auf doeziblog.wordpress.com
Die Straße, die wir gleich nutzen wollen, ist heute nur zwischen 13 und 16 Uhr befahrbar. Rund 80 Kilometer von uns entfernt lockt die Atlantikinsel Île de Noirmoutier mit endlosen Sandstränden, tiefblauen Buchten und weiten Salzgärten. Erreichbar ist sie über die legendäre Passage du Gois. Diese vier Kilometer lange Gezeitenstraße verbindet das Fe... mehr auf doeziblog.wordpress.com
Es ist so weit: Das Finale unserer Reise auf dem Loire-Radweg steht an. Hinter uns liegen hunderte Kilometer voller majestätischer Schlösser, wilder Flussauen und malerischer Dörfer. Auf unserem letzten Abschnitt spüren wir mit jedem Kilometer mehr: Das Meer ist nicht mehr weit. Die Strecke von Le Pellerin bis zum Zielpunkt Saint-Brevin-les-Pins um... mehr auf doeziblog.wordpress.com
Nantes, so lesen wir, ist eine Stadt, die sich in den letzten Jahren von einer grauen Industriestadt zu einer der lebendigsten, grünsten und kreativsten Metropolen Frankreichs entwickelt hat. Sie ist die letzte Stadt am Loire-Radweg für uns, ehe wir morgen zur Mündung radeln. Gleich nach dem Frühstück geht es los. Nach fünf Kilometern steigen wir [... mehr auf doeziblog.wordpress.com
So sehr wir die vergangenen Tage auch genossen haben, nun steht uns der Sinn nach einem Szenenwechsel. Wir bleiben der Loire zwar noch treu, überspringen jetzt aber mal ein größeres Stück und kommen damit der Mündung der Loire in den Atlantik um 180 Kilometer näher. Angekommen im Département Loire-Atlantique beginnt unser Nachmittag am Canal de [... mehr auf doeziblog.wordpress.com
Gleich neben unserem Stellplatz steht ein Schild, das auf einen fünf Kilometer langen Rundwanderweg hinweist, der poetisch Turquant, un tendre cœur de pierre (Turquant, ein zartes Herz aus Stein) genannt wird. Unsere Wanderung beginnt beschaulich an der Kirche von Turquant. Sanft aber stetig bergauf führt uns der Weg aus dem Tal heraus auf die Hüge... mehr auf doeziblog.wordpress.com
Das Schloss Montsoreau ist das einzige Schloss des Loiretals, das direkt im Flussbett der Loire errichtet wurde, und gilt als eines der frühesten Beispiele der Renaissance-Architektur in Frankreich. Aber ach, wir sind viel zu spät! Denn es stand nur bis zum Jahr 1820 direkt im Flussbett der Loire. Dann wurde der Fluss an dieser Stelle […]... mehr auf doeziblog.wordpress.com
Zu den Schlössern der Loire zählen über 400 Schlossanlagen. Hier entstand vom Mittelalter an eine einmalige Ansammlung von Burgen und Schlössern aus allen Epochen der europäischen Kunstgeschichte. Wegen der Schönheit des Tales ließ sich der Adel bevorzugt an der Loire nieder, die Feudalherren hielten hier Hof. Im 15. und 16. Jahrhundert, dem Zeital... mehr auf doeziblog.wordpress.com
Heute Vormittag genießen wir es, alles mal ganz langsam zu machen. Frühstücken, Lesen, Duschen. Der Campingplatz leert sich indessen und gegen Mittag stehen wir hier, gut verteilt, nur noch zu Fünft. Gerade wollen wir auf unsere Räder steigen, als es anfängt zu regnen. Macht nichts. Im Camper ist es gemütlich und nach Tours, das wir […]... mehr auf doeziblog.wordpress.com
Dass die Eltern morgens und abends auf unserem Stellplatz parken, um ihre Kinder zum Kindergarten zu bringen oder sie von dort abzuholen, wissen wir. Es ist schließlich schon unsere dritte Nacht, die wir hier verbringen. Aber morgens um Fünf? Seltsam. Ich drehe mich im Bett nochmal um und versuche, wieder einzuschlafen. Ich döse noch ein […]... mehr auf doeziblog.wordpress.com
Von unserem Stellplatz in Tour-en-Sologne sind es mit dem Rad etwa 20 Kilometer durch den Wald nach Nordwesten. Dort stoßen wir in Blois wieder auf die Loire und starten unsere Entdeckungstour auf der Brücke Jacques-Gabriel. Von hier aus hat man den absolut besten Blick auf die Stadt. Die Schieferdächer der historischen Altstadt stapeln sich förmli... mehr auf doeziblog.wordpress.com
Von unserem Stellplatz in Tours-en-Sologne sind es mit dem Rad etwa 20 Kilometer durch den Wald nach Nordwesten. Dort stoßen wir in Blois wieder auf die Loire und starten unsere Entdeckungstour auf der Brücke Jacques-Gabriel. Von hier aus hat man den absolut besten Blick auf die Stadt. Die Schieferdächer der historischen Altstadt stapeln sich förml... mehr auf doeziblog.wordpress.com
Heute lassen wir die Räder mal stehen und schlüpfen in die Wanderschuhe. Zum einen haben wir kürzlich festgestellt, dass wir ziemlich aus der Form sind, was das Wandern angeht und beschlossen, etwas dagegen zu unternehmen. Zum anderen sind wir mitten im Wald von Sologne, dem Herzstück einer der waldreichsten Regionen Frankreichs. Gelegen in der Reg... mehr auf doeziblog.wordpress.com
Chambord, das Meisterwerk der Renaissance, liegt nicht direkt an der Loire. Aber wenn man hier in der Nähe ist, muss man es sich unbedingt anschauen. Es gilt als eines der berühmtesten Schlösser der Welt. Wir fahren erneut ein Stück mit dem Bus, bis wir zu unserem Stellplatz in dem kleinen Ort Tour-en Sologne kommen. Von […]... mehr auf doeziblog.wordpress.com
Auf unserem Campingplatz wird das Brot erst um Neun geliefert. Da trifft es sich gut, dass ich heute eh bis kurz nach Acht schlafe und mal wieder Frühgymnastik mit Gabi Fastner auf Youtube mache. Das Frühstück nehmen wir bei knackigen 11 Grad im Freien ein. Währenddessen lese ich nach, was das mit der Jungfrau von […]... mehr auf doeziblog.wordpress.com
Heute planen wir mit dem Camper einen Sprung von 140 Kilometern flussabwärts auf einen kleinen Campingplatz in Jargeau. Doch zuerst fahren wir zum nächstgelegenen Decathlon in Bourges, denn der Reifen meines Fahrrads hat über Nacht vollständig die Luft verloren. Ein neuer muss her. Der alte hat schon etliche Flicken. Womöglich hat sich gestern eine... mehr auf doeziblog.wordpress.com
Heute führt uns der Loire-Radweg als erstes nach La Charité-sur-Loire, der „Stadt des Buches“. Sie trägt diesen Titel („Ville du Livre“) seit dem Jahr 2000, weil sich dort im historischen Zentrum zahlreiche Antiquariate, Buchhandlungen, Druckereien und Buchbinder angesiedelt haben. Das Projekt wurde gestartet, um die historische Altstadt kulturell ... mehr auf doeziblog.wordpress.com
Die Loire wird gern als Europas letzter wilder, noch nicht von Staustufen und Kanälen gebändigter Fluss beschrieben. Das stimmt so nicht ganz, denn gerade im Oberlauf gibt es ein paar Staustufen für die Stromerzeugung und der Loire-Seitenkanal begleitet den Fluss und hilft der Schifffahrt. Aber definitiv ist die Loire Frankreichs größter Strom. Im ... mehr auf doeziblog.wordpress.com
Auch unser zweites Frühstück in Frankreich muss leider ohne Baguette stattfinden. Obwohl ich es gestern vorbestellt hatte. Aber heute hat der Lieferant Verspätung. „Viertel nach neun, Madame!“ Jetzt ist es aber erst halb und so werden wir das Baguette für mittags aufheben und jetzt wieder das Brot essen, das wir an Bord haben. Um kurz [... mehr auf doeziblog.wordpress.com
Gut, dass die Sonne mittlerweile erst um zwanzig vor Acht aufgeht. So schaffe ich es gerade rechtzeitig, am See zu sein. Es ist herbstlich frisch mit elf Grad, doch im Laufe des Tages erwarten wir an die 30. Warten tu ich auch auf die Kraniche, die sich aber in diesem Teil des Sees heute Morgen […]... mehr auf doeziblog.wordpress.com
Wer an ein Kriegsmuseum denkt, hat oft endlose Reihen von Waffen und verstaubten Uniformen im Kopf. Das Bastogne War Museum, vor dem wir heute Nacht geschlafen haben, macht es anders. Schon beim Betreten spürt man, dass hier nicht nur Daten und Fakten heruntergebetet werden, sondern Geschichten von Menschen im Mittelpunkt stehen. Der moderne Audio-... mehr auf doeziblog.wordpress.com
Unser Weg nach Frankreich führt heute erstmal durch zwei andere Länder: Holland und Belgien. Unseren ersten Stopp machen wir südlich von Roermond an den großen Maasseen (so ein schönes Wort!). Sie entstanden durch den Kiesabbau in den 50er und 60er Jahren und sind heute ein riesiges Naherholungsgebiet, in dem sämtlichen Wassersportarten nachgegange... mehr auf doeziblog.wordpress.com
Das Museum Insel Hombroich bei Neuss ist ein magischer Ort am Niederrhein. Hier werden Kunst, Architektur und Natur zu einer perfekten Einheit verbunden. Es gibt keine Schilder an den Wänden und keine vorgegebenen Wege. Die Kunstwerke haben keine Erklärungen, auch ihre Schöpfer werden nicht beim Namen genannt. Die begehbaren Pavillons aus Bac... mehr auf doeziblog.wordpress.com
Gut, dass wir eine Heizung haben! Fünf Grad sind es draußen, als wir um kurz vor halb Acht wach werden. Nebel liegt über dem See, Frau Fastner und Frühstück warten auf mich. Unser erstes Ziel heute ist die Wewelsburg in Büren (Kreis Paderborn). Sie ist Deutschlands einzige vollständig erhaltene Dreiecksburg. Erbaut im 17. Jahrhundert im […]... mehr auf doeziblog.wordpress.com
Heute sind wir noch planloser als in den letzten Tagen. Ob wir heute nach Hause fahren oder nicht, hängt schlicht vom Wetter ab. Bei starkem Regen machen weder Wanderungen noch Stadtspaziergänge Spaß. Als wir nach dem Frühstück starten, regnet es nicht und wir brechen optimistisch zu unserer kleinen Rundfahrt durch die slowenische Toskana auf. In [... mehr auf doeziblog.wordpress.com
Den ganzen Tag gestern hatten wir keine zündende Idee, wo lang wir heute fahren wollen. Dann, beim Abendessen, war innerhalb weniger Minuten klar, wohin die Reise geht: wir bleiben heute noch in Serbien und erkunden das Land auf kleiner Straße Richtung Norden. Dann fahren wir weiter durch Ungarn nach Slowenien. Aber zuerst genießen wir unseren [... mehr auf doeziblog.wordpress.com
An dieser Stelle schrieb ich es schon öfters: wir sind Wiederholungstäter. So auch heute. Vor knapp fünf Wochen waren wir bereits in Nallıhan, bei den vielen Kormoranen und den bunten Bergen, heute wollen wir nochmal dort hin. Warum auch nicht? Es liegt (fast) auf der Strecke und es hat uns dort so gut gefallen. Aber […]... mehr auf doeziblog.wordpress.com
Wir wissen noch nicht genau, wo wir heute hinfahren, ungefähr 300 Kilometer Richtung Westen. Schweren Herzens verlassen wir unseren traumhaften Platz am Schwarzen Meer, fahren von der Landzunge nördlich von Bafra runter und wenden uns westwärts. Es ist landwirtschaftlich genutztes Gebiet, durch das wir kommen. Vor allem Kohl sehen wir und Gemüse un... mehr auf doeziblog.wordpress.com
Bis zur Grenze sind es 20 Kilometer. Es ist eine kurze schöne Fahrt durch den kleinen Kaukasus. In Georgien sind die Formalitäten ruckzuck erledigt inklusive Besuch bei der Liberty Bank, um unser Knöllchen zu zahlen. Auch die türkische Passkontrolle ist problemlos. Lediglich der Zoll hält uns mit seltsamen Formalitäten auf. Ein junger Mann in Unifo... mehr auf doeziblog.wordpress.com
In was haben wir uns da gestern reingeritten? Wir werden heute Morgen zwar an einem wunderschönen Ort umgeben von Wäldern und Feldern mit einer großartigen Aussicht wach, aber den haben wir uns gestern Abend auch ordentlich erarbeiten müssen. Fünf Kilometer (gefühlt das Doppelte) schlaglochübersäte kleine Straße, auf der wir nur mit maximal fünf bi... mehr auf doeziblog.wordpress.com
Der Hahn schreit, der Kuckuck ruft, nur bei Storchens rührt sich nichts. Dass Störche Langschläfer sind, habe ich nicht gewusst. Ich steige aus dem Bus, um nachzuschauen, was da los ist. Schließlich ist es kurz vor Acht und wir sind umgeben von zig Storchennestern, die gestern Abend alle besetzt waren. Sind sie auch heute Morgen […]... mehr auf doeziblog.wordpress.com