Tag echolot
Gestern „musste“ das Licht (auch mein Nachttischlicht) um 20.30 Uhr aus – bzw. hat mich der Bettnachbar über eine Stunde lang so genervt, bis ich einfach meinte: „Okay, ich mache aus. Gute Nacht.“Obwohl ich lieber gesagt hätte: „Alter, wir sind im Krankenhaus und nicht im fucking Altersheim?!“Das geht schon die ganze Zeit so … Ich […]... mehr auf stodiawolo.wordpress.com
In Wiederholungs- und Dauerschleife spielt mein Handy **lif3lin3** das Lied *Straßen aus Neon und Sand*, während mein Blick über den Lichtern der Stadt liegt und diesmal auch vom Nachbarbett ein: „Da ist so ein einziger heller Stern!“, kommt.Ich antworte: „Ja. Der passt auf uns auf.“ Ich dachte wegen dieses Sterns an das Sternbild Andromeda und [... mehr auf stodiawolo.wordpress.com
Die Nacht war schrecklich. Aber ist ja immer so, wenn man nicht alleine im Zimmer ist. Gestern Nacht sah ich von hier noch einen einzelnen, hell leuchtenden Stern am Himmel.Ein wenig so, als strahlt er ganz tapfer und allein durch die Dunkelheit der Nacht. Als ich eben das erste Mal zum Rauchen und zum Entspannen […]... mehr auf stodiawolo.wordpress.com
Im Beitrag von heute (Sonntag), habe ich den Teil von gestern Abend drin, den ich gestern Abend noch online gestellt hatte im Schlaftabletten Vollrausch.. habe ich ganz verrafft als Ich heute daran weiter schrieb, die Fehler ausbesserte und etwas verlängerte. Wirkt jetzt etwas so, als wäre 2x dasselbe drin. Aber Sonntag ist vollständig. Der davor [... mehr auf stodiawolo.wordpress.com
Es ist spät. Zehn Uhr abends.Die kühle, vom Regen frisch gewaschene Luft strömt mit den abendlichen Geräuschen dieser Stadt in diesen kleinen, irgendwie überhitzten Raum im dritten Stock.Das Licht ist gedimmt, mein Bett steht am Fenster und ich kann die Lichter der Stadt betrachten.Sieht schön aus. Meine Haut spannt vom Wasser, das sich wegen des [... mehr auf stodiawolo.wordpress.com
Es ist spät. Habe zehn Uhr abends.Die kühle, vom Regen frisch gewaschene Luft strömt mit den abendlichen Geräuschen dieser Stadt in diesen kleinen, irgendwie überhitzten Raum im dritten Stock.Das Licht ist gedimmt, mein Bett steht am Fenster, und ich kann die Lichter der Stadt betrachten.Sieht schön aus. Meine Haut spannt vom Wasser, das sich wegen... mehr auf stodiawolo.wordpress.com
Gestern hatte ich noch ein Gespräch mit dem Stations- und dem Chefarzt. Letzteren hatte ich schon am Donnerstag am Fahrstuhl im Vorbeigehen getroffen, als ich auf Station musste. Wir haben uns beide angelächelt und nickend gegrüßt. Mein Gedanke war: „Der hat mich bestimmt erkannt.“ Als er gestern Abend kam, meinte er: „Wir hatten uns ja […]... mehr auf stodiawolo.wordpress.com
Und dann sitzt man da so und diskutiert mit dem Arzt darüber, wie schwer weiter bleibende Schäden jetzt noch ins Gewicht fallen und dass das nun auch nichts mehr zur Sache tut, und er antwortet einfach: „Ich denke nicht.“ – auf mein „Egal“. Und er redet und redet und redet … davon, wie schnell es […]... mehr auf stodiawolo.wordpress.com
Gestern war ich schon sehr früh wach, aber bleibe eigentlich genaugenommen im Bett liegen – den ganzen Tag. Und ich starre einfach nur vor mich hin. Das letzte Mal so tief am Boden war ich 2013.Als meine Beine gar nichts mehr gemacht haben.Als ich sterben wollte, aber den Versuch, mich umzubringen, eigentlich gar nicht erst […]... mehr auf stodiawolo.wordpress.com
Ich quäle mich um 8 Uhr aus dem Bett, um mich mit einer Tasse Kaffee direkt an den Rechner zu setzen, für das Echtheitszertifikat und den Rechnungsnachweis. Alles wird auch pünktlich fertig, und ich klebe das Echtheits-Original-Siegel auf das Papier, welches auch auf der Rückseite des Bildes klebt, und unterschreibe alles. Ich fühle mich leer. [... mehr auf stodiawolo.wordpress.com
Es sind die letzten Striche, das letzte Verblenden um 9 Uhr, während mich die Musik trägt – während sie mich hält. Kein Mensch hat mich je gehalten.Gehalten hat mich immer Musik – damals mehr Rock und Metal als Hip-Hop oder sonst was.Dieser Mann allerdings hilft mir jetzt, wo mich meine alte Mucke bis in die […]... mehr auf stodiawolo.wordpress.com
Mit Musik über Kopfhörer auf den Ohren sitze ich am Tisch – die Stirn an den Daumen der linken Hand gelehnt, während die Zigarette zwischen Zeige- und Ringfinger derselbigen vor sich hin qualmt.Ich schaue mir die Skizze an, denke nach – ist das anatomisch korrekt? Der Brustkorb muss einfallen, wenn man ohne Lunge versucht zu […]... mehr auf stodiawolo.wordpress.com
Es wird langsam dunkel. Der Rechner, über den den ganzen Tag Musik lief, ist mittlerweile schon längst auf Standby gewechselt. Der TV läuft auf Lautstärkestufe 1 – ich höre nie lauter TV. Eigentlich sehe ich so gut wie nie TV – selbst wenn er läuft… Den ganzen Tag hatte es gestürmt und der Wind war wirklich kalt. […... mehr auf stodiawolo.wordpress.com
Jetzt sitz ich hier mit ‘nem Bier – oder einem Gesöff, das sich als Bier tarnt. Egal. Ich will schreiben und dabei etwas trinken. Abends um halb acht – lang ist’s her. Die letzten Tage waren emotional und körperlich schwer. Dennoch habe ich ein bisschen geschafft. Mein Instagram ist auf mein Label umgestellt, ein TikTok-Kanal […]... mehr auf stodiawolo.wordpress.com
Bindung erzeugt Veränderung. – Nicht nur emotional, sondern vor allem strukturell. Wenn Nähe zu lange zu intensiv wird, verschiebt sich das innere Gleichgewicht stärker nach außen.Regulierung orientiert sich am Gegenüber.Eigene Impulse treten zurück, um Beziehung zu stabilisieren und zu sichern. An sich ja nun ein gewöhnlicher und für das zwi... mehr auf stodiawolo.wordpress.com
Sie hörte meine Sätze nicht. Sie verfehlten sie um wenige Zentimeter, fielen einfach neben sie, wie Münzen auf einen Teppichboden. – ohne Klang, ohne Aufblitzen – und landeten irgendwo im Ungefähr. Ich stellte mich kleiner, zog mir selbst den Stachel.Sagte Dinge, die weh tun sollten, damit sie nicht mehr weh tun müssen.Doch sie sprach von [... mehr auf stodiawolo.wordpress.com
Wir laufen an warmen Sommernächten durch viel zu enge Seitengassen.Lassen unsere Schritte dort – und auch unser Lachen liegen. Und manchmal drehen wir uns um, nur um sicherzugehen, dass nichts nach uns ruft. Es waren laue Zeiten wenn wir in der Wiese saßen und oft zu viel, zu laut, wenn ein Glas das andere traf. […]... mehr auf stodiawolo.wordpress.com
Und manchmal ist es ja so, dass sich über Monate hinweg die Reste deiner Existenz quälend langsam selbst zersetzen.Wenn man Tränen den Weg versperrt, brennt die Kehle so, als würde man heiße Lava trinken. Ich will nichts mehr „müssen“, will nur noch für mich selbst „können“ wollen.Nur irgendwie funktioniert nichts, wenn ich für mich können […... mehr auf stodiawolo.wordpress.com
Es ist noch dunkel und die Stille bohrt sich in meinen Kopf um kuz nach 6 Uhr heute Morgen.Mein Körper fühlt sich schwer an, als ich mich aufsetze und eine schale, irgendwie hohle Leere durchzieht mich. Irgendwie unangenehm.Ein Kaffee, ein Brot – und ich werde den Eindruck der Sinnlosigkeit nicht los, die seit ein paar […]... mehr auf stodiawolo.wordpress.com
Der Schnee erhellt die Nächte. Es scheint mir viel zu lange her, dass sich so viel Schnee hier niedergelassen hat, dass ich fast schon vergessen habe, wie schön die Nächte sind, und wie hell, wenn so viel Schnee liegt.Ich habe den Winter immer geliebt, allein für diesen Schnee – der viel zu lange, viel zu […]... mehr auf stodiawolo.wordpress.com
Wenn man fragte, wo ich herkomme, antwortete ich oft: „Ich komme aus den Nächten, die niemals vergeh‘n.“Vielleicht nicht ganz wahr, aber keinesfalls nur im Ansatz gelogen. Meine Nächte waren damals jahrzehntelang.Würde man mich heute Fragen, ob mein Leben spektakulär war, würde ich antworten mit: „Ja.“Tatsächlich war es oft sehr spektakulär und rau... mehr auf stodiawolo.wordpress.com
Und von kalten -4, tief verschneite Straßen und Dächer, über verregnete Tage hin zu milden 10° und strahlendem Sonnenschein.Ich fühl mich wie im Frühling vor 14 Jahren. (Nur mein Körper zieht bei dem Gefühl nicht mir) Mein Fixativ kommt erst um den 20 – 21. Januar. Bis dahin mach ich vllt noch Kleinigkeiten. Sowas wie […]... mehr auf stodiawolo.wordpress.com
Der Kanal Ted-Ed stellt in diesem animierten Kurzfilm die Überlebensstrategien der Kopffüßer vor. Den Text hat die junge Wissenschaftlerin Carly Ann York verfasst, gezeichnet wurden die lustigen Bilder von Reza Riahi und Jérémie Balais. Ein durchschnittlicher Tintenfisch hat so einige Tricks auf dem Programm. Das intelli... mehr auf klonblog.com
Es gibt keine Kurzfassung, da dies ein geschützter Beitrag ist.... mehr auf stodiawolo.wordpress.com
Bestimmt 5x musste ich die Stunden neu berechnen und beginne ernsthaft an mir zu zweifeln als ich mein Handy zu Hand nehme und die Stunden mit dem integrierten Taschenrechner berechne – dabei fällt mir auf, dass ich einfach 2 Zahlen vergessen habe.Und generell habe ich zurzeit wieder massive Filmrisse über den Tag verteilt und ob […]... mehr auf stodiawolo.wordpress.com
Gestern Nacht hab‘ ich über Sternschnuppen nachgedacht.Nicht die, die pompös, hell erleuchtet durch die Nacht fliegen und spektakulär aussehen, sondern die kleinen, die nur kurz aufblitzen und dann verschwinden, bevor man sie richtig sehen kann – ähnlich wie ein kurzes Funkeln von einem Diamant, den man im Licht dreht.Und trotzdem bleibt dieser win... mehr auf stodiawolo.wordpress.com
Wunderschönes Lied. Schwerer Dezember … schon immer gewesen.Es ist schon lang her, dass ich mich um Weihnachten so allein gefühlt habe, wie dieses Jahr.Der Tag beginnt um 6 und bleibt bis jetzt sehr verschlafen.Mein Körper – oder eher mein seelischer Zustand wiegt so schwer – er zieht mich regelrecht zu Boden.Ich komm kaum hoch. Seit […]... mehr auf stodiawolo.wordpress.com
Heute fange ich mal vom Ende her an und möchte euch eine TV-Doku sehr, sehr ans Herz legen. Ein paar Tage lang wird sie noch in der ARD-Mediathek sein, aber ich verlinke euch weiter unten auch die beiden Teile auf YouTube. Es ist einmal mehr eine Doku über das Dritte Reich. Aber anders als bei … ... mehr auf sprachrhythmus.de
Morgens um halb 6 bei -7 Grad begleitet mich Deichkind, zusammen mit Kaffee, durch den vorrübergehenden Feinschliff des Bildvordergrundes. 2 Blautöne und ein Rouge Toscan definieren nun die Fellstruktur der abgedunkelten Schattenbereiche.- das macht alles ein bisschen tiefer, leiser aber sichtbarer. Ich möchte nicht, dass er untergeht und im Bild v... mehr auf stodiawolo.wordpress.com
Und mit Kaffee, Kippen und Musik, sitze ich hier und tue so, als würde ich die Welt in Ruhe betrachten, dabei versucht sie seit Tagen, leise in mich einzubrechen.Nichts Lautes, nichts Dramatisches. Nur dieses konstante Ziehen unter der Haut, wie ein Faden, der sich langsam aus einem Stoff löst, den niemand genäht hat. Ich sprach […]... mehr auf stodiawolo.wordpress.com
Der Tag beginnt hardcore übermüdet und einem weiterem Wutausbruch gegen Chat GPT.Ich kann wirklich nicht verstehen, wie man mit dem über sich und generell über seine Probleme reden kann. Der bekommt nur phasenweise gute Antworten hin, beim Rest is er dümmer als jeder Mensch, mit dem ich bis jetzt jemals annähernd persönliche Gespräche zu führen [... mehr auf stodiawolo.wordpress.com
Ich wache mit Kopfschmerzen auf und als mich die Erinnerung der gestrigen Nacht wieder einholt wird mir irgendwie beklemmend übel. Unnd ich schreibe das hier auf und weiß nicht für wen oder was – oder nur für mich, zum reflektieren und nachspüren. Als läge in dieser „Geschichte“ ein persönliches Geschenkt – ein Schlüssel für mich. […]... mehr auf stodiawolo.wordpress.com
Ich sitze bestimmt seit 3 Tagen an dem Stück Himmel und verblende ihn. – Das Papier ist noch immer nicht gesättigt, die Pigmente sind noch immer nicht komplett in die Fasern eingearbeitet.Und eigentlich habe ich mir heute einen freien Tag gegeben.Als ich aber Teams startete – aus Gründen – begann der damalige Chat mit der […]... mehr auf stodiawolo.wordpress.com
Mittlerweile 17.30 Uhr. Das Jahr ist schon paar Tage alt. Und heute bin ich nicht ganz so fit. Ziemlich fertig eigentlich. – Dafür hab ich bald den Auftrag mindestens ebenso fertig. Hab mich dazu entschieden den unteren Bereich komplett runter und bündig zu ziehen, aber die Seitenkanten dennoch frei zu lassen.Sieht jetzt nicht mehr ganz [R... mehr auf stodiawolo.wordpress.com
Gestern Nacht hab‘ ich über Sternschnuppen nachgedacht.Nicht die, die pompös, hell erleuchtet durch die Nacht fliegen und spektakulär aussehen, sondern die kleinen, die nur kurz aufblitzen und dann verschwinden, bevor man sie richtig sehen kann – ähnlich wie ein kurzes Funkeln von einem Diamant, den man im Licht dreht.Und trotzdem bleibt dieser win... mehr auf stodiawolo.wordpress.com
Ich lass heute die Kälte von draußen hier rein, und will sie auch nicht mehr raus lassen.Das Licht jedoch schon und halte es draußen, es ist heute zu viel für mich. Gestern hab ich den Blog überarbeitet.Eine Überseite gemacht und ein paar Details korrigiert und verändert. Aber ehrlich gesagt fühlt sich alles falsch an. Zwischendurch […]... mehr auf stodiawolo.wordpress.com
Silvester, aktuell 6.50 Uhr.Frischer Filterkaffee.Heiligabend ist mein Kaffeevollautomat abgekratzt.Hab meine alte Filtermaschine rauskramen müssen – hab ganz vergessen, wie sehr ich das Geräusch der Filtermaschine am Morgen liebe und den Geruch von frisch gebrühtem Kaffee, der dann in der halben Küche hängt. Im Moment fühlt sich wirklich so gut wi... mehr auf stodiawolo.wordpress.com
Heute klopft mein Nachbar an meiner Tür und beteuert, ich hätte gestern sein Leben gerettet und erklärt mir unaufgefordert auch warum.Er war daraufhin am Morgen (wahrscheinlich zu der Zeit, als ich dann mal eingepennt war) im Krankenhaus und hat sich durchchecken lassen und raus kam wohl, er hätte die besagte Nacht wirklich sterben können – […... mehr auf stodiawolo.wordpress.com