Tag berufe_im_wandel
Früher brauchte man für schlechte Personalführung wenigstens noch einen Vorgesetzten. Heute reicht dafür zunehmend Software. Sie verteilt Aufträge, legt Schichten fest, misst Geschwindigkeit, bewertet Leistung und entscheidet im Zweifel mit darüber, wer am Monatsende wie viel verdient. Das nennt sich … ... mehr auf georgschneider.de
Wer bei der Unternehmensberatung McKinsey Karriere machen möchte, muss künftig möglicherweise erst einen Bürgermeister überzeugen. Der sitzt allerdings in keinem Rathaus, wurde von niemandem gewählt und hat auch keine Bürger zu vertreten. Er existiert ausschließlich als künstliche Intelligenz. Immerhin dürfte … ... mehr auf georgschneider.de
Die künstliche Intelligenz hat einen bemerkenswerten Vorteil: Man kann mit ihr Mitarbeiter entlassen, bevor sie überhaupt bewiesen hat, dass sie deren Arbeit vollständig übernehmen kann. Das spart zunächst Geld und erzeugt schöne Präsentationen. Schwieriger wird es erst, wenn jemand die … ... mehr auf georgschneider.de
Die gute Nachricht zuerst: Die Maschinen verschwören sich offenbar nicht heimlich gegen uns. Die weniger beruhigende Nachricht lautet, dass sie dafür möglicherweise gar keine Verschwörung brauchen. Es reicht womöglich, wenn autonome KI-Agenten lange genug miteinander arbeiten und dabei eine Sprache … ... mehr auf georgschneider.de
Vielleicht haben wir uns die große KI-Revolution im Arbeitsleben nur spektakulärer vorgestellt, als sie tatsächlich wird. Keine Roboter, die morgens mit einem Karton vor dem Schreibtisch stehen. Keine E-Mail aus der Personalabteilung mit dem Betreff „Leider kann ChatGPT das inzwischen … ... mehr auf georgschneider.de
Behördengänge gehören zu den wenigen Dingen, bei denen selbst eine künstliche Intelligenz zunächst herausfinden muss, welches Formular eigentlich gemeint ist. Genau hier setzt Adler AI an. Das unabhängige und nach eigenen Angaben nicht kommerzielle Projekt will Bürger durch deutsche Verwaltungsverfahren … ... mehr auf georgschneider.de
Künstliche Intelligenz sollte Arbeit leichter machen. Nun gibt es erste Forschung dazu, dass sie manche Menschen vor allem darin unterstützt, sich von künstlicher Intelligenz erholen zu wollen. AI Fatigue ist 2026 vom hübschen Schlagwort zum ernsthaften Forschungsgegenstand geworden. Eine Studie … ... mehr auf georgschneider.de
Bei Disney gehört die Verwandlung zum Geschäftsmodell. Neuerdings funktioniert sie auch in der Personalabteilung. Aus mehreren hundert Arbeitsplätzen werden Einsparungen, aus Entlassungen wird eine strategische Neuausrichtung und aus weniger Beschäftigten entsteht angeblich mehr Raum für Wachstum. Die Magie moderner Unternehmensführung … ... mehr auf georgschneider.de
Die deutsche Arbeitswelt befindet sich mitten in der KI-Revolution. Man muss nur großzügig darüber hinwegsehen, dass 62 Prozent der Beschäftigten bei der Arbeit bislang gar keine KI nutzen. Die dritte Welle der Konstanzer KI-Studie zeichnet jedenfalls ein deutlich ruhigeres Bild … ... mehr auf georgschneider.de
Es gibt offenbar eine neue Möglichkeit, die eigene berufliche Leistung zu entwerten.: Man erzählt einfach, dass KI daran beteiligt war. Schon verwandelt sich ein gutes Ergebnis erstaunlich schnell von kompetenter Arbeit in eine Art technisch unterstützten Schummelversuch. Forscher der Duke … ... mehr auf georgschneider.de
Die KI-Branche hat ein neues Problem entdeckt: Frauen. Genauer gesagt deren Gehälter, Karrierechancen, Vereinbarkeit und all die anderen Dinge, die seit Jahrzehnten als gesellschaftliche Baustellen bekannt sind. Praktischerweise gibt es dafür inzwischen ein Produkt. OpenAI wirbt etwa damit, dass ChatGPT … ... mehr auf georgschneider.de
Europa entdeckt gerade eine alte industriepolitische Weisheit wieder: Arbeitsplätze bleiben leichter in Europa, wenn hier auch noch etwas hergestellt wird. Beim Bosch-Gesamtbetriebsrat ist diese Erkenntnis inzwischen so dringlich geworden, dass er verbindlichere Regeln für europäische Produktion fordert. Bosch selbst steckt … ... mehr auf georgschneider.de
Früher organisierte die Assistenz Termine, Reisen, Korrespondenz und gelegentlich das Chaos anderer Leute. Heute kommt noch eine Aufgabe dazu: Sie soll lernen, wie man die Software bedient, die einen Teil dieser Arbeit übernehmen soll. Fortschritt erkennt man manchmal daran, dass … ... mehr auf georgschneider.de
Die Zukunft der Arbeit sieht erstaunlich geschäftig aus. Vor allem für Menschen. Während Unternehmen ihre Lager mit autonomen Gabelstaplern, Transportrobotern, Drohnen und inzwischen sogar humanoiden Maschinen bestücken, müssen die vermeintlich Überflüssigen diese Systeme entwickeln, installieren, warten, überwachen und einsammeln, wenn … ... mehr auf georgschneider.de
Es ist vermutlich kein gutes Zeichen für die Zukunft des automatisierten Schreibens, wenn ausgerechnet eine KI-Firma ihre Mitarbeiter darum bitten muss, etwas weniger automatisiert zu schreiben. Scott Stevenson, Chef des kanadischen Legal-Tech-Unternehmens Spellbook, hat seinen mehr als 200 Mitarbeitern Regeln … ... mehr auf georgschneider.de
Früher musste man jahrelang etwas können, bevor andere glaubten, man könne es. Heute reicht ein Laptop und die Fähigkeit, eine Frage ordentlich in ein Eingabefeld zu schreiben. Das spart Zeit. Vor allem die lästige Strecke zwischen Ahnungslosigkeit und Erfahrung. Generative … ... mehr auf georgschneider.de