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Erich Fried: Was es ist 24.06.2018 18:06:16

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Erich Fried (1921 – 1988) Was es ist Es ist Unsinn sagt die Vernunft Es ist was es ist sagt die Liebe Es ist Unglück sagt die Berechnung Es ist nichts als Schmerz sagt die Angst Es ist aussichtslos sagt die Einsicht Es ist was es ist sagt die Liebe Es ist lächerlich sagt der […]... mehr auf denkzeiten.com

Hans Brinkmann: Rummel 20.05.2018 07:07:03

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Hans Brinkmann (*1956) Rummel* Wir machen den ganzen Rummel mit. Jeden Tag sind wir hier. Riesenräder überrollen uns, auf den Karussells drehen wir durch. Wie die Schweine und Kleeblätter haben wir meist kein Glück. Die Schiessbuden laden uns ein, aufeinander zu feuern, ehe wir in die Bierzelte laufen, wo unsre Köpfe im Schaum verschwinden. Lachend... mehr auf denkzeiten.com

Heinrich Heine: Alte Rose 16.05.2018 17:25:40

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Heinrich Heine (1797 – 1856) Alte Rose Eine Rosenknospe war Sie für die mein Herze glühte; Doch sie wuchs, und wunderbar Schoß sie auf in voller Blüthe. Ward die schönste Ros’ im Land, Und ich wollt’ die Rose brechen, Doch sie wußte mich pikant Mit den Dornen fortzustechen. Jetzt, wo sie verwelkt, zerfetzt Und verklatscht […]... mehr auf denkzeiten.wordpress.com

Henrik Ibsen: Ein Vers 30.03.2017 08:13:24

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Leben heißt – dunkler Gewalten Spuk bekämpfen in sich. Dichten – Gerichtstag halten Über sein eignes Ich. Ibsen schrieb dieses Gedicht 1871, diese Übersetzung stammt von Christian Morgenstern. Henrik Ibsen, Dramatiker und Lyriker, schreibt in seinen Werken immer gegen die Moral der Zeit an. Mit klarem Blick sieht er auf die Lebenslügen ... mehr auf denkzeiten.com

Gotthold Ephraim Lessing: Lied aus dem Spanischen 16.03.2017 06:56:35

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Gestern liebt‘ ich, Heute leid‘ ich, Morgen sterb‘ ich: Dennoch denk‘ ich Heut und morgen Gern an gestern. Gotthold Ephraim Lessing hat dieses Gedicht geschrieben. Zwar trägt es den Titel „Lied aus dem Spanischen“, allerdings findet sich trotz Suchen kein spanisches Original, das diesem Gedicht auch nur ähnlich sähe. Dazu ko... mehr auf denkzeiten.com

Matthias Claudius: Der Mensch 09.03.2017 07:35:22

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Der Mensch Empfangen und genähret vom Weibe wunderbar, kömmt er und sieht und höret und nimmt des Trugs nicht wahr; gelüstet und begehret und bringt sein Tränlein dar; verachtet und verehret; hat Freude und Gefahr; glaubt, zweifelt, wähnt und lehret, hält nichts und alles wahr; erbauet und zerstöret und quält sich immerdar; schläft, wachet, wächst ... mehr auf denkzeiten.com

Eduard Mörike: Er ist’s 23.03.2017 06:19:15

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Frühling lässt sein blaues Band Wieder flattern durch die Lüfte; Süße, wohlbekannte Düfte Streifen ahnungsvoll das Land. Veilchen träumen schon, Wollen balde kommen. – Horch, von fern ein leiser Harfenton! Frühling, ja du bist’s! Dich hab’ ich vernommen! Eduard Mörike schrieb dieses Gedicht 1829, es ist Teil des Werks Maler Nolten. Novelle in zwei ... mehr auf denkzeiten.com

Hermann Hesse: Bücher 06.04.2017 07:17:16

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Alle Bücher dieser Welt Bringen dir kein Glück, Doch sie weisen dich geheim In dich selbst zurück. Dort ist alles, was du brauchst, Sonne, Stern und Mond, Denn das Licht, danach du frugst, In dir selber wohnt. Weisheit, die du lang gesucht In den Bücherein, Leuchtet jetzt aus jedem Blatt – Denn nun ist sie … ... mehr auf denkzeiten.com

Rainer Maria Rilke: Der Blinde 13.04.2017 07:39:59

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Sieh, er geht und unterbricht die Stadt, die nicht ist auf seiner dunkeln Stelle, wie ein dunkler Sprung durch eine helle Tasse geht. Und wie auf einem Blatt ist auf ihm der Widerschein der Dinge aufgemalt; er nimmt ihn nicht hinein. Nur sein Fühlen rührt sich, so als finge es die Welt in kleinen Wellen […]... mehr auf denkzeiten.com

Rainer Maria Rilke: Der Panther 27.04.2017 11:08:30

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Im Jardin des Plantes, Paris Sein Blick ist vom Vorübergehn der Stäbe so müd geworden, dass er nichts mehr hält. Ihm ist, als ob es tausend Stäbe gäbe und hinter tausend Stäben keine Welt. Der weiche Gang geschmeidig starker Schritte, der sich im allerkleinsten Kreise dreht, ist wie ein Tanz von Kraft um eine Mitte, […]... mehr auf denkzeiten.com

Theodor Fontane: Zuspruch 20.04.2017 09:18:52

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Such nicht immer, was dir fehle, Demut fülle deine Seele, Danke erfülle dein Gemüt. Alle Blumen, alle Blümchen, und darunter selbst ein Rühmchen, haben auch für dich geblüht. Das Gedicht besteht mehrheitlich aus 4-hebigen Trochäen, dieser Rhythmus wird nur in der dritten und in der letzten Zeile durchbrochen. So entsteht ein fliessender Rhthmus, de... mehr auf denkzeiten.com

Johann Wolfgang von Goethe: Nähe des Geliebten 30.12.2017 06:44:37

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Johann Wolfgang von Goethe (1749 – 1832) Nähe des Geliebten (1827) Ich denke dein, wenn mir der Sonne Schimmer Vom Meere strahlt; Ich denke dein, wenn sich des Mondes Flimmer In Quellen malt. Ich sehe dich, wenn auf dem fernen Wege Der Staub sich hebt; In tiefer Nacht, wenn auf dem schmalen Stege Der Wanderer […]... mehr auf denkzeiten.com

Ingeborg Bachmann: Ich 15.05.2018 06:23:16

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Ingeborg Bachmann (1926 – 1973) Ich* Sklaverei ertrag ich nicht Ich bin immer ich Will mich irgend etwas beugen Lieber breche ich. Kommt des Schicksals Härte oder Menschenmacht Hier, so bin ich und so bleib ich Und so bleib ich bis zur letzten Kraft. Darum bin ich stets nur eines Ich bin immer ich Steige […]... mehr auf denkzeiten.com

Rainer Maria Rilke: Die Liebende 23.12.2017 07:38:54

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Rainer Maria Rilke (1875 – 1926) Die Liebende Ja ich sehne mich nach dir. Ich gleite mich verlierend selbst mir aus der Hand, ohne Hoffnung, dass ich das bestreite, was zu mir kommt wie aus deiner Seite ernst und unbeirrt und unverwandt. …jene Zeiten: O wie war ich Eines, nichts was rief und nichts was […]... mehr auf denkzeiten.com

Erich Mühsam: Angst packt mich an 22.12.2017 19:27:44

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Erich Mühsam ( 1878 – 1934) Angst packt mich an. Denn ich ahne, es nahen Tage Voll grosser Klage. Komm du, komm her zu mir! – Wenn die Blätter im Herbst ersterben, Und sich die Flüsse trüber färben, Und sich die Wolken ineinander schieben Dann komm, du, komm! Schütze mich – Stütze mich – Fass […]... mehr auf denkzeiten.com

Erich Kästner: Sachliche Romanze 03.01.2018 06:47:06

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Erich Kästner (1899 – 1974) Sachliche Romanze* Als sie einander acht Jahre kannten (und man darf sagen: sie kannten sich gut), kam ihre Liebe plötzlich abhanden. Wie andern Leuten ein Stock oder Hut. Sie waren traurig, betrugen sich heiter, versuchten Küsse, als ob nichts sei, und sahen sich an und wussten nicht weiter. Da weinte […]... mehr auf denkzeiten.com

Theodor Storm: So komme… 08.04.2018 19:16:41

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Theodor Storm (1817 – 1888) So komme… So komme, was da kommen mag solange du lebst, ist es Tag Und geht es in die Welt hinaus wo Du mir bist, bin ich zu Haus. Ich seh’ Dein liebes Angesicht ich seh’ die Schatten der Zukunft nicht. _____ Projekt „Lyrische Helfer“ – Ein Gedicht, wenn man […]... mehr auf denkzeiten.wordpress.com

Mascha Kaléko: Memento 24.12.2017 07:27:00

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Mascha Kaléko (1907 – 1975) Memento Vor meinem eigenen Tod ist mir nicht bang, Nur vor dem Tode derer, die mir nah sind. Wie soll ich leben, wenn sie nicht mehr da sind? Allein im Nebel tast ich todentlang Und lass mich willig in das Dunkel treiben. Das Gehen schmerzt nicht halb so wie das […]... mehr auf denkzeiten.com

Christian Morgenstern: Heimfahrt einer einsamen Frau aus einer Gesellschaft 29.12.2017 06:50:43

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Christian Morgenstern (1871 – 1914) Heimfahrt einer einsamen Frau aus einer Gesellschaft Einsam fährt sie im Wagen nach Haus, das Fest ist aus. Der Schwarm zertrieb… Wer hat sie lieb? Sie schaudert und friert. Wie sich so alles hinweg verliert ins Unabsehbare, ins Unverstehbare. Wo bliebt, Freunde, ihr? Nur die Furcht sitzt neben mir. Was [&#... mehr auf denkzeiten.com

Bertolt Brecht: Sonett Nr. 19 26.12.2017 19:36:28

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Bertolt Brecht (1898 – 1956) Sonett Nr. 19 Nur eines möchte ich nicht: dass du mich fliehst. Ich will dich hören, selbst wenn du nur klagst. Denn wenn du taub wärst, braucht ich, was du sagst Und wenn du stumm wärst, braucht ich, was du siehst Und wenn du blind wärst, möchte ich dich doch […]... mehr auf denkzeiten.com

Friedrich Wilhelm Nietzsche: Vom Willen zum Leide 27.12.2017 06:49:06

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Friedrich Wilhelm Nietzsche (1844 – 1900) Vom Willen zum Leide* Vom Willen zum Leide. Vom Gesicht zum Räthsel. Von der Seligkeit wider Willen. Vor Sonnen-Aufgang. Von der verkleinernden Tugend. Vom Vorübergehen. Das Winterlied. Von den Abtrünnigen. Die Heimkehr. Von den drei Bösen Vom Geist der Schwere. Die Beschwörung. Der Genesende. Von der gross... mehr auf denkzeiten.com

Christian Morgenstern: Nachts im Wald 28.12.2017 07:21:44

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Christian Morgenstern (1871 – 1914) Nachts im Wald (1906) Bist du nie des nachts durch Wald gegangen, wo du deinen eignen Fuss nicht sahst? Doch ein Wissen überwand dein Bangen: Dich führt der Weg. Hält dich Leid und Trübsal nie umfangen, dass du zitterst, welchem Ziel du nahst? Doch ein Wissen übermannt dein Bangen: Dich […]... mehr auf denkzeiten.com

Stefan Zweig: Morgenlicht 25.12.2017 08:52:36

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Stefan Zweig (1881 – 1942) Morgenlicht (1901) Nun wollen wir dem Licht entgegen, Das um die Purpurwipfel rollt. Das Leuchten flammt auf allen Wegen Und wächst und wird zum Morgengold. Die glutumlohten Tannen singen Und Jubel bricht aus jedem Klang, Wie kampfbereites Fahnenschwingen Braust durch den Wald der Höhensang. Und lauter werden alle Weisen ... mehr auf denkzeiten.com

Mario Wirz: Angler 17.04.2018 06:05:39

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Mario Wirz (1956 – 2013) Angler* Unsere Tage kleine Fische angeln wir in wurmstichigen Stunden warten wir dass etwas Grosses am Haken zappelt irgendwann lässt es sich fangen das Glück _____ Projekt „Lyrische Helfer“ – Ein Gedicht, das man lesen kann, wenn das Leben mal schwierig ist, man das Glück sucht oder wissen will, wie […]... mehr auf denkzeiten.wordpress.com

Hermann Hesse: Frühling 04.04.2018 11:50:33

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Hermann Hesse (1877 – 1962) Frühling* Es fahren leise junge Wolken durchs Blaue, Kinder singen und Blumen lachen im Gras; Meine müden Augen, wohin ich schaue, Wollen vergessen, was ich in Büchern las. Wahrlich alles Schwere, das ich gelesen, Stäubt hinweg und war nur ein Winterwahn, Meine Augen schauen erfrischt und genesen Eine neue, erquellende [... mehr auf denkzeiten.wordpress.com

Friedrich von Schiller: Nänie 13.05.2018 06:14:09

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Friedrich von Schiller (1759 – 1805) Nänie Auch das Schöne muss sterben! Das Menschen und Götter bezwinget, Nicht die eherne Brust rührt es des stygischen Zeus. Einmal nur erweichte die Liebe den Schattenbeherrscher, Und an der Schwelle noch, streng, rief er zurück sein Geschenk. Nicht stillt Aphrodite dem schönen Knaben die Wunde, Die in den [R... mehr auf denkzeiten.com

Johann Wolfgang von Goethe: Nähe des Geliebten 10.04.2018 19:19:34

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Johann Wolfgang von Goethe (1749 – 1832) Nähe des Geliebten (1827) Ich denke dein, wenn mir der Sonne Schimmer Vom Meere strahlt; Ich denke dein, wenn sich des Mondes Flimmer In Quellen malt. Ich sehe dich, wenn auf dem fernen Wege Der Staub sich hebt; In tiefer Nacht, wenn auf dem schmalen Stege Der Wanderer […]... mehr auf denkzeiten.com

Johann Wolfgang von Goethe: Klärchens Lied 06.04.2018 11:53:19

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Johann Wolfgang von Goethe (1749 – 1832) Klärchens Lied (1788) Freudvoll Und leidvoll, gedankenvoll sein, Langen Und bangen In schwebender Pein, Himmelhoch jauchzend, Zum Tode betrübt; Glücklich allein ist die Seele, die liebt. (aus Egmont, 3. Aufzug, 2. Szene) _____________ Projekt „Lyrische Helfer“ – Ein Gedicht, wenn man liebt... mehr auf denkzeiten.wordpress.com

Theodor Fontane: Nicht Glückes bar sind deine Lenze 15.04.2018 09:03:42

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Theodor Fontane (1819 – 1898) Nicht Glückes bar sind deine Lenze Nicht Glückes bar sind deine Lenze, Du forderst nur des Glücks zu viel; Gib deinem Wunsche Maß und Grenze, Und dir entgegen kommt das Ziel. Wie dumpfes Unkraut laß vermodern, Was in dir noch des Glaubens ist: Du hättest doppelt einzufordern Des Lebens Glück, […]... mehr auf denkzeiten.wordpress.com

Wilhelm Busch: Kritik des Herzens 19.03.2018 19:26:08

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Wilhelm Busch (1832 – 1908) Kritik des Herzens Ich wusste, sie ist in der Küchen, Ich bin ihr leise nachgeschlichen. Ich wollt’ ihr ew’ge Treue schwören Und fragen, willst du mir gehören? Auf einmal aber stutzte ich. Sie kramte zwischen dem Gewürze; Dann schneuzte sie und putzte sich Die Nase mit der Schürze. (1874) _____ […]... mehr auf denkzeiten.com

Friedrich Wilhelm Nietzsche: Mein Glück! 14.04.2018 08:33:14

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Friedrich Wilhelm Nietzsche (1844 – 1900) Mein Glück! (1887) Die Tauben von San Marco seh ich wieder: Still ist der Platz, Vormittag ruht darauf. In sanfter Kühle schick’ ich müssig Lieder Gleich Taubenschwärmen in das Blau hinauf – Und locke sie zurück, Noch einen Reim zu hängen in’s Gefieder – mein Glück! Mein Glück! Du […]... mehr auf denkzeiten.com

Annette von Droste-Hülshoff: Der Knabe im Moor 12.04.2018 08:31:35

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Annette von Droste-Hülshoff (1797 – 1848) Der Knabe im Moor (1842) O schaurig ist’s übers Moor zu gehn, Wenn es wimmelt vom Heiderauche, Sich wie Phantome die Dünste drehn Und die Ranke häkelt am Strauche, Unter jedem Tritte ein Quellchen springt, Wenn aus der Spalte es zischt und singt, O schaurig ist’s übers Moor zu […]... mehr auf denkzeiten.com