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Die Engel 21.10.2018 17:26:15

münde gottes gärten garten harfe: anne-sophie bertrand 14 → stilpluralismus schweigen sünde müde dunkel meldodie wind gott breiten weit rainer maria rilke bildhauer die engel seelen rezitation: nina petri intervalle angebinn macht blättern sich gleichen saum gedicht flügel buch sehnsucht dunkles buch engel wecker seiten bildhauerhände mund hände traum rilke, rainer maria
DICHTUNG Rainer Maria Rilke LESUNG Nina Petri BEREITSTELLUNG LYRIK & MUSIK Sie haben alle müde Münde und helle Seelen ohne Saum. Und eine Sehnsucht (wie nach Sünde) geht ihnen manchmal durch den Traum. Fast gleichen sie einander alle; in Gottes Gärten schweigen sie, wie viele, viele Intervalle in seiner Macht und Melodie. Nur wenn sie [R... mehr auf lyrik-klinge.de

Die Erste Elegie 17.03.2018 01:40:47

held räume liebende vertonung ewigkeit tiere 14 → stilpluralismus strömung übertönen anfang lockruf erwartung ewig leere baum straße 1. elegie lebendige nacht gott duineser elegien schwingung rainer maria rilke erstarrung fortschritt geliebte abhang schrecklich neapel musik vögel mutterbrust brust gebräuche fenster rom herz frühling ewige strömung entrückt mensch mutter flattern fremde gedanken spielzeug plötzlich gewohnheit angesicht engel ordnung boden stimme rilke, rainer maria
DICHTUNG Rainer Maria Rilke REZITATION Gert Westphal WER, wenn ich schriee, hörte mich denn aus der Engel Ordnungen? und gesetzt selbst, es nähme einer mich plötzlich ans Herz: ich verginge von seinem stärkeren Dasein. Denn das Schöne ist nichts als des Schrecklichen Anfang, den wir noch grade ertragen, und wir bewundern es so, weil es […]... mehr auf lyrik-klinge.de

Menschen bei Nacht 20.08.2018 23:26:18

gespräche flackern stirn blick gedanken verdrängen gesichter zusammengestellt 14 → stilpluralismus schauen entstellt furchtbar entstellt gelb wankend wem flackert wein irgendwen nacht stube nachbar rainer maria rilke wanken blicke rezitation oskar werner menge ich licht gebärde gelber schein bedenken angesicht furchtbar menschen nächte schein schwer welt rilke, rainer maria sagen menschen bei nacht
DICHTUNG Rainer Maria Rilke LESUNG Oskar Werner BEREITSTELLUNG LYRIK & MUSIK Die Nächte sind nicht für die Menge gemacht. Von deinem Nachbar trennt dich die Nacht, und du sollst ihn nicht suchen trotzdem. Und machst du nachts deine Stube licht, um Menschen zu schauen ins Angesicht, so musst du bedenken: wem. Die Menschen sind furchtbar [... mehr auf lyrik-klinge.de

Glücklich, die wissen 28.05.2018 23:30:48

14 → stilpluralismus gemeinsames sprachen glücklich rainer maria rilke brücken bauen weltsprache unabhängig entzücken unsäglich bauen brücken größe rilke, rainer maria unsägliche wissen
DICHTUNG Rainer Maria Rilke LESUNG Fritz Stavenhagen BILDER Caspar David Friedrich BEREITSTELLUNG wortlover   Glücklich, die wissen, daß hinter allen Sprachen das Unsägliche steht; daß, von dort her, ins Wohlgefallen Größe zu uns übergeht! Unabhängig von diesen Brücken die wir mit Verschiedenem baun: so daß wir immer, aus jedem Entzücken in... mehr auf lyrik-klinge.de

Ich bin derselbe noch 29.06.2018 13:23:55

wildes leben pochen not angst lampe wälder sich ergeben duft stärke zukunft greis 14 → stilpluralismus eingeweihter lied gefangen ungerechte schweigen nicht finden leis kind sonnenuntergang morgenzeichen großes haus erde kein ausgang stille einsam zelle verwaist gänge weinen nacht gott länder tor aus erde steigen niederwinden nachbar schar empören stimmen rainer maria rilke ohr verschmäht schwarze dinge mönch erfinden wunde weiße dinge leichen wer bist du? schwarze steine rezitation: gudrun landgrebe ich bin derselbe noch wellen schöne engel hahnruf dinge tür meer mantel suchen licht sehen wände levite treppen erhört werden geige jungfrau kloster vorüberwehen angesicht mann brot strahl nächte verschwiegener bang sturm wunde hände nicht schlafen können auge schwer welt stimme krank winken rilke, rainer maria bäume unerhört hahn rufen
DICHTUNG Rainer Maria Rilke LESUNG Gudrun Landgrebe BEREITSTELLUNG wortlover Ich bin derselbe noch, der kniete vor dir in mönchischem Gewand: der tiefe, dienende Levite, den du erfüllt, der dich erfand. Die Stimme einer stillen Zelle, an der die Welt vorüberweht, – und du bist immer noch die Welle die über alle Dinge geht. Es ist […]... mehr auf lyrik-klinge.de

Ich finde Dich in allen diesen Dingen 27.03.2018 22:09:30

wundersam 14 → stilpluralismus auferstehung dienend kräften wachsen wipfel klein auferstehen samen rainer maria rilke gut rezitation: gudrun landgrebe bruder groß schäfte ich finde dich in allen dingen spiel wurzeln rilke, rainer maria schwinden
DICHTUNG Rainer Maria Rilke LESUNG Gudrun Landgrebe Ich finde dich in allen diesen Dingen, denen ich gut und wie ein Bruder bin; als Samen sonnst du dich in den geringen und in den großen giebst du groß dich hin. Das ist das wundersame Spiel der Kräfte, dass sie so dienend durch die Dinge gehn: in […] Der Beitrag ... mehr auf lyrik-klinge.de

Werkleute sind wir 15.03.2018 18:57:19

rezitation jürgen hentsch stoß stirn küssen hallen 14 → stilpluralismus kommen schwingen hundert geister dunkeln stunde strahlen wind glanz konturen berge gott du bist groß zittern gerüst knappen rainer maria rilke hergereister bau griff hundert strahlend kirche dämmern werkleute meer hammer werkleute sind wir jünger stirne alles wissen geister strahl bauen meister mittelschiff hände wiegend wiegendes gerüst rilke, rainer maria
DICHTUNG Rainer Maria Rilke REZITATION Jürgen Hentsch Werkleute sind wir: Knappen, Jünger, Meister, und bauen dich, du hohes Mittelschiff. Und manchmal kommt ein ernster Hergereister, geht wie ein Glanz durch unsre hundert Geister und zeigt uns zitternd einen neuen Griff. Wir steigen in die wiegenden Gerüste, in unsern Händen hängt der Hammer sc... mehr auf lyrik-klinge.de

Todes-Erfahrung 10.04.2018 18:16:35

wirklichkeit grün theater streifen sonne 14 → stilpluralismus nachspielen weile leben niedersenkend hass beifall tragische klage maske gefallen sorgen erlerntes rainer maria rilke spalt tod maskenmund liebe todes-erfahrung bewunderung sprecher: gert westphal rollen sonnenschein klage tragisch hersagend bühne bang schein mund hingehen vorhang rilke, rainer maria wissen
DICHTUNG Rainer Maria Rilke LESUNG Gert Westphal Wir wissen nichts von diesem Hingehn, das nicht mit uns teilt. Wir haben keinen Grund, Bewunderung und Liebe oder Haß dem Tod zu zeigen, den ein Maskenmund tragischer Klage wunderlich entstellt. Noch ist die Welt voll Rollen, die wir spielen. Solang wir sorgen, ob wir auch gefielen, spielt […... mehr auf lyrik-klinge.de

Nennt ihr das Seele ? 18.03.2018 13:14:12

vertonung schnee narrenschellen ewigkeit arm 14 → stilpluralismus kapelle reisen wege schreien verschneit beerdigung beifall nacht gotische kapelle kreisen rainer maria rilke blau blaue nacht würde brust sterben mai reise klang seele weihrauch weihrauchabend armes sterben gotisch rezitation: fritz stavenhagen nennt ihr das seele? stück ewigkeit rütteln welt rilke, rainer maria
DICHTUNG Rainer Maria Rilke REZITATION Fritz Stavenhagen Nennt ihr das Seele, was so zage zirpt in euch? Was, wie der Klang der Narrenschellen, um Beifall bettelt und um Würde wirbt, und endlich arm ein armes Sterben stirbt im Weihrauchabend gotischer Kapellen, – nennt ihr das Seele? Schau ich die blaue Nacht, vom Mai verschneit, in [̷... mehr auf lyrik-klinge.de

Der Letzte 09.04.2018 20:46:13

der letzte weh fortstellen 14 → stilpluralismus erbe heimatlos müde zweige schloss kein vaterhause glück rainer maria rilke viel alt besitz allein sterben geschlecht blühen wappen schösser hände schoß welt rilke, rainer maria
DICHTUNG Rainer Maria Rilke LESUNG Florian Friedrich Ich habe kein Vaterhaus, und habe auch keines verloren; meine Mutter hat mich in die Welt hinaus geboren. Da steh ich nun in der Welt und geh in die Welt immer tiefer hinein, und habe mein Glück und habe mein Weh und habe jedes allein. Und bin doch […] Der Beitrag ... mehr auf lyrik-klinge.de

Kindheit 09.03.2018 14:54:59

klingen bing stundenlang fern vertrauen angst verwildert vertonung streifen ball ringe lautlos garten vergleiche hinausschauen 14 → stilpluralismus schritte gesicht wohin wechseln warten zeitverbringen segel straßen still grund abend reifen teich dumpf entweichend einsam sprühen tiefe entgleitende vergleiche last rainer maria rilke haus grauen wunderliche zeit ohne grund frauen segelschiff plätze männer spielen dinge abendstille schule laut kleid sinn kindheit schrecken erwachsene gedicht fontänen verblassen einsamkeit kleines kleid blind zeit traum welt sanft begreifen rilke, rainer maria wozu anders
DICHTUNG Rainer Maria Rilke REZITATION Will Quadflieg Da rinnt der Schule lange Angst und Zeit mit Warten hin, mit lauter dumpfen Dingen. O Einsamkeit, o schweres Zeitverbringen … Und dann hinaus: die Straßen sprühn und klingen, und auf den Plätzen die Fontänen springen, und in den Gärten wird die Welt so weit. – Und durch […] ... mehr auf lyrik-klinge.de

Der Schauende 08.07.2018 01:18:13

tage widersacher finger 14 → stilpluralismus dichtung lieben stürme ertragen dehnen ringen saiten ungemeine ringer ewige bezwingen klein vers landschaft umgestalter weit rainer maria rilke wucht freund ängstlich laugeworden rezitation oskar werner fenster alter groß sehnen melodien ewigkeite dinge namenlos metallen ernst altes testament lesung engel sturm zeit wald kampf erfolg schwester metall psalter rilke, rainer maria bäume
DICHTUNG Rainer Maria Rilke LESUNG Oskar Werner BEREITSTELLUNG LYRIK & MUSIK Ich sehe den Bäumen die Stürme an, die aus laugewordenen Tagen an meine ängstlichen Fenster schlagen, und höre die Fernen Dinge sagen, die ich nicht ohne Freund ertragen, nicht ohne Schwester lieben kann. Da geht der Sturm, ein Umgestalter, geht durch den Wald und ... mehr auf lyrik-klinge.de

Träume, die in deine Tiefen wallen 30.07.2018 21:49:32

liederintervalle angst wallen 14 → stilpluralismus dunkel fallen schale erde träume rainer maria rilke schoß rezitation: katja flint lieder intervalle sinn tiefen fotänen kinder anbeginn sehnsucht ende los rilke, rainer maria
DICHTUNG Rainer Maria Rilke LESUNG Katja Flint BEREITSTELLUNG LYRIK & MUSIK Träume, die in deinen Tiefen wallen, aus dem Dunkel lass sie alle los. Wie Fontänen sind sie, und sie fallen lichter und in Liederintervallen ihren Schalen wieder in den Schoß. Und ich weiß jetzt: wie die Kinder werde. Alle Angst ist nur ein Anbeginn; […] ... mehr auf lyrik-klinge.de

Die Aschanti 07.04.2018 11:50:20

wunderlich mädchen fremd tropen braune frauen augen tiere eitelkeit gelächter 14 → stilpluralismus eintracht gitter sich-verstehn gefühl. frauen still melodie blut fremde länder feuer rainer maria rilke abenteuer vision lieder die aschanti stilles feuer dinge brennen tiefen waffen treiben braun jardin d'acclimatation menschen fremde melodie bang mund braune mädchen teilnahmlos tropenmüdigkeit rilke, rainer maria
DICHTUNG Rainer Maria Rilke LESUNG Florian Friedrich Keine Vision von fremden Ländern, kein Gefühl von braunen Frauen, die tanzen aus den fallenden Gewändern. Keine wilde fremde Melodie. Keine Lieder, die vom Blute stammten, und kein Blut, das aus den Tiefen schrie. Keine braunen Mädchen, die sich samten breiteten in Tropenmüdigkeit; keine Augen... mehr auf lyrik-klinge.de

Das Kind 22.06.2018 11:35:34

tragen sitzen und warten rezitation: david kross 14 → stilpluralismus mühsal ringen gesicht stundenschlag schlag warten leben sitzen rainer maria rilke minutenschlag vom leben träge kleid profil seine zeit gedicht kleines kind sekundenschlag volle stunde uhr wartezimmer kleines kleid träge ende spiel rilke, rainer maria schläge
DICHTUNG Rainer Maria Rilke LESUNG David Kross BEREITSTELLUNG LYRIK & MUSIK Unwillkürlich sehn sie seinem Spiel lange zu; zuweilen tritt das runde seiende Gesicht aus dem Profil, klar und ganz wie eine volle Stunde, welche anhebt und zu Ende schlägt. Doch die Andern zählen nicht die Schläge, trüb von Mühsal und vom Leben träge; und […... mehr auf lyrik-klinge.de

Das ist mein Streit 01.04.2018 13:43:31

vertonung das ist mein streit sehnsuchtsgeweiht 14 → stilpluralismus tausend wurzelstreifen rezitation: patricia kaas leben reifen breit rainer maria rilke gesprochen stark greifen streit alle tage sehnsucht zeit wurzeln florian friedrich rilke, rainer maria leid
DICHTUNG Rainer Maria Rilke LESUNG Patricia Kaas Das ist mein Streit: Sehnsuchtgeweiht durch alle Tage schweifen. Dann, stark und breit, mit tausend Wurzelstreifen tief in das Leben greifen – und durch das Leid weit aus dem Leben reifen, weit aus der Zeit! … und ich möchte Sie, so gut ich es kann, bitten Geduld zu […] De... mehr auf lyrik-klinge.de

Buddha in der Glorie 23.03.2018 11:49:49

sonnen mitte 14 → stilpluralismus glühend saft sterne schale kern voll buddha drängen rezitation: jürgen goslar versüßen rainer maria rilke gestrahle unendlich stark hängen fruchtfleisch fühlen glorie buddha in der glorie rütteln rilke, rainer maria starke saft
DICHTUNG Rainer Maria Rilke REZITATION Jürgen Goslar Mitte aller Mitten, Kern der Kerne, Mandel, die sich einschließt und versüßt, – dieses Alles bis an alle Sterne ist dein Fruchtfleisch: Sei gegrüßt. Sieh, du fühlst, wie nichts mehr an dir hängt; im Unendlichen ist deine Schale, und dort steht der starke Saft und drängt. Und von […... mehr auf lyrik-klinge.de

O‘ gäb’s doch Sterne 14.09.2018 19:06:50

besäumt sonne dichter milde 14 → stilpluralismus wirklich bleichen sterne sommertag landen golden rezitation / lesung: karlheinz böhm rainer maria rilke heilig ohnesgleichen liebe sonnetrinken träumen tag verborgen blinken heilig sein seele ost schleichen mag weltgetriebe schlichen trinken auge welt rilke, rainer maria
DICHTUNG Rainer Maria Rilke LESUNG Karlheinz Böhm BEREITSTELLUNG wortlover O gäbs doch Sterne, die nicht bleichen, wenn schon der Tag den Ost besäumt; von solchen Sternen ohnegleichen hat meine Seele oft geträumt. Von Sternen, die so milde blinken, daß dort das Auge landen mag, das müde ward vom Sonnetrinken an einem goldnen Sommertag. Und schli... mehr auf lyrik-klinge.de

Das ist mein Streit 09.03.2018 14:35:30

vertonung das ist mein streit sehnsuchtsgeweiht 14 → stilpluralismus tausend wurzelstreifen leben reifen breit rainer maria rilke gesprochen rezitation stark greifen streit alle tage sehnsucht zeit wurzeln florian friedrich rilke, rainer maria leid
DICHTUNG Rainer Maria Rilke REZITATION Florian Friedrich Das ist mein Streit: Sehnsuchtgeweiht durch alle Tage schweifen. Dann, stark und breit, mit tausend Wurzelstreifen tief in das Leben greifen – und durch das Leid weit aus dem Leben reifen, weit aus der Zeit! Der Beitrag ... mehr auf lyrik-klinge.de